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  • #7 Künstliche Intelligenz in der Kreativagentur – mit Fabian

    Die Medien sind mal wieder in Aufruhr um ein neues Trendthema: Künstliche Intelligenz. Aber wie viel Intelligenz vertragen wir überhaupt? Dieser Thematik widmet sich Fabian von next PR. Ein neuer Denkanstoß für eure Mittagspause!

    Künstliche Intelligenz (KI, auch Artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.), englisch artificial intelligence, AI) ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Maschinellen Lernen befasst. Der Begriff ist insofern nicht eindeutig abgrenzbar, als es bereits an einer genauen Definition von „Intelligenz“ mangelt. Dennoch wird er in Forschung und Entwicklung verwendet.
    (Quelle: Wikipedia)


    Ab wann kann man von Intelligenz sprechen? Der neue Hausfreund: Saug-Roboter für zu Hause. Die werden auch schon als künstlich intelligent beschrieben, aber hier würde ich einen Unterschied machen.
    Für mich ist der Begriff „Maschinelles Lernen“ zu nennen. Erst wenn ein Computer bzw. eine Software selbst lernt, also eigenen Code schreibt und damit sein Wissen, seine Kompetenz erweitert, würde ich von einem intelligenten System sprechen.


    Bleiben wir beim Beispiel Saugroboter. Unserer ist sehr dumm: Er erkennt Hindernisse und umfährt sie, aber ansonsten irrt er einfach nach dem ihm einprogrammierten Schema F durch die Wohnung und mit Glück findet er auch zurück. Die neue Generation der Roboter scannt Wohnungen bei den ersten Fahrten und legt sich eine Karte an. Diesen Robotern kann man schon sagen: „Sauge heute bitte nur Bad und Küche.“ Das ist schon halbwegs intelligent.

    Aber halbwegs intelligent reicht ja auch heute schon für einiges:

    • selbstfahrende Autos von Tesla
    • https://www.deepl.com/de/home Deeple nutzt K.I. für das Verstehen und Übersetzen von Texten
    • Google Duplex K.I: in der Sprachassistenz
    • Zalando – Nur Wettbewerbsfähig mit K.I.: Image Manipulation & Intelligent Control

    Es gibt also schon heute wirklich interessante Anwendungen. Man muss aber immer sehen, dass auch die oben genannten Beispiele immer nur Teilbereiche der K.I. in Einzelanwendungen nutzen. Deshalb gibt es auch keinen Grund, Angst von K.I. im Allgemeinen zu haben.

    Aber ab wann wird KI gruselig? Ich verstehe, warum Yuval Noah Harari in Eine kurze Geschichte der Menschheit die 5. industrielle Revolution ausruft, denn wenn die Sprach-Assistenten von Google und Co. zukünftig wirklich so clever sind wie angekündigt, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten.

    "Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Yuval Noah Harari: https://www.amazon.de/kurze-Geschichte-Menschheit-Yuval-Harari/dp/3570552691

    Bislang operieren die Sprachassistenten, vergleichbar mit dem dummen Hausroboter, nur mit Befehlen, die ihnen von den Entwicklern eingetrichtert wurden:
    Alexa, spiel Jazz in Spotify!
     

    Das ist noch keine Intelligenz. Jemand bei Amazon hat irgendwo einprogrammiert, dass Spotify eine App für Musik ist, und dass Jazz eine Richtung ist und es dazu Genre-Playlisten gibt. Easy.
     

    Hey Google, ich brauche neue Bilder für Instagram und muss diese bearbeiten. Such mir bitte mal auf unserem Server im Netzwerk alle Bilder von roten Kinderwagen der Marke XY.
     

    Computer: Ich habe 438 Bilder von roten Kinderwagen gefunden. Welche Ansichten bevorzugst du?
     

    Ich brauche nur Close-Ups. Keine Personen im Bild. Bitte öffne mir die zehn jüngsten in Lightroom, so dass ich eine Auswahl treffen und alle Bilder in 1000x1000px croppen kann.
     

    Wenn es gelingt, dass wir auf diese Art und Weise mit unserem Computer sprechen können, ergeben sich verrückte neue Möglichkeiten, und viele Arbeitsschritte, die oft hunderte Klicks benötigen, können schneller und wahrscheinlich auch besser durchgeführt werden. Einem Computer ist es egal, ob er 1000x hintereinander die gleichen 3 Klicks macht. Menschen werden genervt, machen Fehler oder suchen sich einen einfachen Umweg, der in der Regel ein Kompromiss ist.

    Die meisten heute geläufigen Beispiele für Künstliche Intelligenz, egal ob Schach spielende Computer oder selbstfahrende Autos, basieren auf Teildisziplinen der KI, etwa Deep Learning und natürliche Sprachverarbeitung.
    Wahrscheinlich wird Künstliche Intelligenz viele Jobs ersetzen, so wie es die Maschinen in den Produktionen vor gut 100 Jahren getan haben. Gewinner und Verliere, wie immer. Ich freue mich eher über die neuen Möglichkeiten und Vorteile, die wir erwarten können!

    Weiterführende Links:
    Google Duplex Präsentation: In Leipzig bei 2b ahead habe ich das erste mal vom Update von Google Sprachassistenten gehört und wenn es stimmt, was die Keynote verspricht, kommen spannende Zeiten auf uns zu.

    http://instagram.com/nextpr

    Der Blog zum Podcast: https://nextpr.de/podcast/

    13 min
  • #6 Influencer Relations: Influencer – Agentur – Kunde – mit Helen und Marsha

    Was vor einigen Jahren mit Goodies für Blogger, YouTuber und reichweitenstarke Instagrammer anfing, hat sich mittlerweile zu einem lukrativen Geschäft gewandelt. Bei Influencer Relations und Influencer Marketing erhalten Influencer Produkte, die sie in ihrer Community vorstellen, ehrlich besprechen und oft auch bewerben sollen. Die Unternehmen profitieren dabei von der Authentizität und der Empfehlung der Influencer, während diese stylische Produkte zur Verfügung gestellt bekommen, ihr Expertenwissen weitergeben und dazu Honorare in Rechnung stellen können.

    Influencer, das sind Meinungspersönlichkeiten in den sozialen Netzwerken, die einen Einfluss auf ihre Followerschaft haben. Die Plattform kann dabei ein YouTube-Kanal, ein Blog oder ein Account auf Instagram sein. Oder ein Mix aus mehreren Kanälen, denn oft spielen auch Twitter und Pinterest eine wichtige Rolle.

    Im Fokus der Kooperationen mit Influencern liegen also auch immer Reichweiten. Denn wer als Influencer über viele Follower verfügt, von dem profitieren schließlich Unternehmen in Sachen Brand Awareness, Kampagnen & Co am meisten, oder? So ganz stimmt das nicht.

    Worauf kommt es bei Influencer Relations wirklich an? Welche Influencer passen zu welchem Kunden? Und welche Rolle nimmt eine Agentur bei der Kommunikation zwischen Unternehmen und Influencer ein? Darüber sprechen die Influencer Expertinnen Marsha und Helen von next PR in diesem Podcast.

    Helen und Marsha sind seit fast vier Jahren für agenturgesteuerte Influencer Relations verantwortlich. In dieser Zeit haben sie sich einen sehr großen Erfahrungsschatz aufgebaut, der oftmals mit einer großen Portion Bauchgefühl einhergeht. Ihre Antennen sind sensibilisiert, wie sie Unternehmen und Influencer so zusammenbringen, dass eine Kooperation gelingt. Damit diese also nicht nur für Influencer und Unternehmen, sondern auch für die Follower einen Mehrwert bringt. Und auf allen Seiten ein positives Gefühl.

    Dabei hilft es sehr, dass beide wissen, wie es auf der anderen Seite aussieht. Denn während Marsha seit fünf Jahren selbst bloggt, betreibt Helen einen reichweitenstarken Instagram-Account. In ihrer Freizeit influencen sie also selbst und gehen auch ab und an Kooperationen ein.

    Es ist für Unternehmen, die jetzt mit Influencer Relations anfangen, sehr schwer herauszufinden, wer wirklich zum Produkt passt. Wer zuverlässig ist, eine echte Community bedient und auch langfristig von dem Produkt begeistert ist.
    Daher haben wir in den letzten Monaten auch einen sehr großen Wandel in der Influencer-Welt wahrgenommen. Vor ein paar Jahren gab es noch das Potenzial, alleine durch Influencer und ohne Honorar bekannt zu werden. Davon haben gerade kleine Unternehmen mit innovativen Produktideen profitiert. Doch heute es nicht mehr so einfach, wissen Helen und Marsha.

    Immer mehr Accounts wachsen und immer mehr Microblogger, Vlogger und Blogger bewerben sich um Kooperationen, oftmals mit gerechtfertigten Honorarwünschen. Dabei wird es aber immer schwieriger, die Influencer auszuwählen, die nicht nur authentisch sind, sondern auch eine interessante und aktive Community haben. Denn auch wenn ein Account über eine große Reichweite verfügt, heißt das noch lange nicht, dass diese auch zur Zielgruppe des Produktes passt.

    Doch sich alleine einen Überblick über die wirklich relevanten Accounts und Blogger zu verschaffen, ist sehr zeitintensiv. Gerade kleine Start ups können das heute nicht mehr stemmen.

    Wer jetzt erst anfängt, ins Influencer Business einzusteigen, sollte daher sehr gezielt vorgehen.

    Als Unternehmen muss man sich am Anfang viele Fragen stellen: Wer passt zu meinem Produkt und kann die Werte meiner Marke transportieren? Habe ich ein Produkt, das sich für einen Barter Deal eignet oder muss ich Budget in die Hand nehmen? Möchte ich eine langfristige Beziehung zu einem oder mehreren Influencern aufbauen? Wenn ja, eignen sich vielleicht kleinere Accounts oder Nischenblogs mit aktiver Community besser? Oder reicht es mir, einmalig Geld für Influencer Marketing in die Hand zu nehmen, damit ich für eine Kampagne mit reichweitenstarken Accounts ordentlich auf den Putz hauen kann?

    Wer sich diesen Fragen nicht alleine stellen möchte, kann gerne von unserem Wissensschatz und unserem Influencer-Netzwerk profitieren. Kommentiert dazu doch einfach unter unseren letzten Post auf Instagram: https://www.instagram.com/nextpr/

    Der Blog zum Podcast: https://nextpr.de/podcast/

    31 min
  • #5 Win-Win-Win mit Barter-Deals – Inspiration von Christian

    In dieser Folge geht es um Barter Deals. Ein klassisches Tauschgeschäft, z.B. Dienstleistung gegen Produkt. next CEO Christian fragt sich in seiner Inspiration für die Mittagspause, warum nicht viel häufiger Tauschgeschäfte stattfinden, und erklärt, warum die Idee für ihn nicht nur erfrischend ist, sondern gleich 3 „Wins“ mitbringt.

    Ein Barter-Deal bezeichnet ein Tauschgeschäft, bei dem eine Ware oder eine Dienstleistung gegen eine andere Ware oder Dienstleistung getauscht wird. Gelder fließen dabei nicht. Der Begriff „Barter“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Tausch“.

    Der erste Deal dieser Art ist aus der Zusammenarbeit zwischen next und dem Personaltraining-Anbieter Lieblingstrainerin aus Frankfurt entstanden. Seitdem hat Lieblingstraining eine schicke Website und ein Video und next freut sich einmal pro Woche über Office Sport.

    „Wir haben den Vorteil, dass Kommunikationsleistung etwas ist, das im Grunde jeder braucht, der etwas verkauft“, sagt Christian.

    Deshalb war er bisher auch die treibende Kraft in Sachen Barter Deals. Im Rahmen des next Büroumbaus häuften sich Dinge, die grundsätzlich zu teuer waren, sodass man sich entweder davon verabschieden oder sich mit einer B- oder C-Lösung anfreunden musste. Hier ist der next Gründer wieder auf die Idee der Barter Deals gestoßen und hat „kalt“ Startups angeschrieben: Von der Möbelbranche über Inneneinrichtung bis hin zur Kaffee-Rösterei. „Ich habe 12 Startups angeschrieben und von allen (nach und nach) eine Antwort erhalten“, berichtet er begeistert. Auch wenn nicht aus allen Anfragen am Ende eine Kooperation entstanden ist – die Idee eines Tauschgeschäfts fanden alle super.

    Christian plant, die Barter Deals weiter auszubauen, denn er sieht hier drei Wins:

    1. Win: Austausch mit Startups und neue Leute kennen lernen
    2. Win: Ein Bedürfnis für beide Partner wird erfüllt und niemand hat monetäre Kosten
    3. Win: Der Deal kann (muss aber nicht) ein Pilotprojekt für eine weitere Zusammenarbeit sein

    Der nächste angestrebte Deal sind Business-Englisch-Kurse für die Agentur.

    Solltest du also Business-Englisch-Kurse in Frankfurt geben und Interesse an irgendeiner Art von Kommunikationsdiensleistung haben, melde dich gerne bei Christian!

    Wären Barter Deals auch was für dich und dein Business oder hast du sogar schon Erfahrungen damit gesammelt? Schreib uns deine Gedanken unter den Instagram Post zu dieser Folge! http://instagram.com/nextpr

    Quelle des Zitats am Anfang der Folge: https://www.onpulson.de/lexikon/barter-deal/

    Der Blog zum Podcast: https://nextpr.de/podcast/

    8 min
  • #4 New Work: Desk-Sharing – mit Gabriel

    Zugegeben: Auf einen festen Arbeitsplatz zu verzichten, ist für viele im ersten Moment kein besonders verlockender Gedanke. So erging es auch den Jungs und Mädels von next PR, als es vor einigen Monaten plötzlich hieß: „Wir probieren jetzt mal Desk Sharing.“ Wenn man sich jedoch tiefergehend mit den Chancen des Desk Sharing beschäftigt, wird schnell klar, weshalb es sich lohnen kann, es auszuprobieren. Gabriel, seit mehr als sechs Monaten Werkstudent bei next PR, stellt euch seine wichtigsten Learnings aus den ersten Wochen Desk Sharing vor.

    Schon lange glaubt man bei next PR daran, dass es den Arbeitstag bereichert, von verschiedenen Orten aus zu arbeiten, anstatt acht Stunden am Stück am selben Platz zu verbringen. Das kann ein Co-Working Space oder das Home Office sein – oder eben auch einfach mal eine andere Ecke des Büros. Desk Sharing ist die logische Konsequenz der Überzeugung, dass es erfrischend sein kann, zwischendurch die Perspektive zu wechseln.

    Die Räume der Arbeit anpassen – nicht umgekehrt

    Nicht ohne Grund wird das next PR Office im Frankfurter Bahnhofsviertel seit einigen Monaten umgebaut und Schritt für Schritt immer mehr an die Erfordernisse der verschiedenen Aufgaben in einer modernen Agentur angepasst.

    Die Voraussetzungen für Desk Sharing sind schnell aufgezählt: Funktionierendes WLAN, technische Grundausstattung in allen Arbeitsbereichen und nicht zu vergessen eine Clean Desk Policy. Wenn der feste Arbeitsplatz wegfällt, bedeutet das gleichzeitig, dass jeder Mitarbeiter am Abend seine Arbeitsmaterialien verstaut und den zuletzt benutzten Platz sauber hinterlässt, damit er am nächsten Tag für jemand anderen zur Verfügung steht. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, steht dem fröhlichen Arbeitsplatzwechsel nichts im Wege.

    Die Perspektive verändern

    Christian und Fabian, die beiden Gründer von next PR, gehen mit gutem Beispiel voran und haben ihr Büro aufgegeben, um einem neugestalteten Meeting-Raum Platz zu machen. Je nachdem, ob gerade eine Aufgabe ansteht, die absolute Konzentration und Ruhe, eine kreative Umgebung oder ein Meeting erfordert, ändern die Mitarbeiter bei next PR ihren Arbeitsort mehrmals täglich. Gabriel weiß:

    Das fördert nicht nur die Kreativität, es macht auch den Kopf frei und sorgt für Abwechslung.

    Und es hilft dabei, fokussiert und effektiv zu arbeiten. Gleichzeitig schätzt Gabriel am Desk Sharing, dass es den Austausch mit Kollegen fördert, zu denen er zuvor am angestammten Schreibtischplatz weniger Kontakt hatte. Gabriel ist überzeugt: Desk Sharing ist eine Bereicherung für seine Arbeit bei next PR. Ob Desk Sharing der richtige Weg ist? Darauf können wir keine abschließende Antwort geben. Aber es ist unser Weg.

    Könntet ihr euch vorstellen, Desk Sharing auszuprobieren? Welche Erfahrungen habt ihr damit gesammelt? Schreibt uns euer Feedback unter den Post zu dieser Folge! www.instagram.com/nextpr

    Mehr Informationen:

    https://karrierebibel.de/desk-sharing/

    Dark Horse Innovation (2019): Digital Workspace Playbook. Murmann: Hamburg.

    Der Blog zum Podcast: https://nextpr.de/podcast/

    10 min
  • #3 Followerzahlen ade: Welche Kennzahlen wirklich relevant sind – mit Max

    Es war schön mit euch, aber so langsam ist es an der Zeit, sich vom Fokus auf die Anzahl an Followern und Fans zu verabschieden. Facebook und Instagram haben sich weiterentwickelt. Das passt einfach nicht mehr so wirklich zusammen. Also lasst es uns nicht unnötig in die Länge ziehen.

    Steile These? Vielleicht. Aber es gibt genug Stimmen, die dafür sprechen, genauso wie einige Anzeichen, dass Facebook und Instagram es ähnlich sehen.

    Social-Media-Erfolg messen

    Woran erkenne ich dann überhaupt, ob ich erfolgreich auf Facebook und Instagram unterwegs bin? Im Idealfall lässt du deine Verkaufszahlen, deinen Umsatz und Leads sprechen. Darauf kommt es unterm Strich schließlich für dich und dein Unternehmen an, richtig?

    Die Kunden sind es also, die im Mittelpunkt stehen sollten. Und hier darf die Frage erlaubt sein, ob 10.000 Follower wirklich 10.000 (potentielle) Kunden sind. Wenn ja: Super!

    In den meisten Fällen dürfte die Antwort aber eher Nein lauten. Vielleicht fanden die Follower einfach nur einen Beitrag, den du vor drei Jahren geteilt hast, lustig und sind dir deshalb gefolgt? Oder sie sind deinem Produkt entwachsen, da deine Zielgruppe nur ein bestimmtes Alter umfasst? Da die organische Reichweite kontinuierlich sinkt und aktuell nur noch bei ca. 10 % der Follower liegt, haben sie im Zweifel aber eh schon lange keinen Beitrag mehr von dir gesehen – es sei denn, du schaltest Anzeigen auf Facebook und Instagram.

    Irgendeine Kennzahl muss es auf Facebook und Instagram aber doch geben, oder? Interaktion, also das Teilen, Kommentieren und Liken von Beiträgen ist auf jeden Fall deutlich aussagekräftiger. Klar kann jemand einen Beitrag geliked haben, weil er ihn einfach lustig fand. Aber in irgendeiner Form hat er oder sie sich mit deiner Marke, deinem Produkt auseinandergesetzt.

    Social Proof

    Hinzu kommt – und das ist meiner Meinung nach der einzige Grunde, die Followerzahl nicht komplett über Bord zu werfen – dass jeder Kommentar, jede Reaktion und jeder geteilte Beitrag eine Form von Social Proof ist, genauso wie jeder Fan. Was andere gut finden, könnte mir doch auch gefallen, oder?

    Auf jeden Fall behaupte ich, dass ich einem Produkt, dass ich online zum ersten Mal entdecke, eher mein Vertrauen gebe, wenn bereits 10.000 weitere genau das getan haben. Ähnlich funktioniert es doch auch auf Amazon. Ein Produkt, das 500 positive Bewertungen hat, bestelle ich eher als eines, das zwar genauso 5 Sterne hat, aber nur von fünf Personen bewertet wurde.

    Facebook & Instagram verändern sich

    Genau hier setzten Facebook und Instagram mit einigen Änderungen an, die das Prinzip ein wenig unterwandern. Nicht nur hat Facebook die Info über die Followerzahl für Seitenbesucher in den letzten Jahren immer mehr versteckt. Aktuell verschwindet darüber hinaus der bekannte Like-Button, der durch einen Abonnieren-Button ersetzt wird. Das muss natürlich nicht bedeuten, dass Fans (oder Abonnenten) für Facebook selbst keine Rolle mehr spielen, zeigt aber definitiv, dass sich das Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzt.

    Hinzu kommt, dass Werbetreibende nicht mehr die Möglichkeit haben, die eigenen Fans zu adressieren. Stattdessen kann man nur noch diejenigen in einer Zielgruppe sammeln, die mit Inhalten interagiert haben. Wo wir wieder bei der Behauptung wären, den Fokus eher auf die Interaktion zu legen als auf die Followerzahl.

    Last but not least testet Instagram aktuell in ausgewählten Ländern, die Like-Zahl unter Bildern nicht mehr anzuzeigen – wodurch der Social-Proof-Faktor wegfallen würde und die Qualität des Contents in den Mittelpunkt rückt. Eine spannende Entwicklung, bei der aber noch nicht garantiert ist, ob sie weltweit ausgerollt wird.

    So what should be next?

    Es ist meiner Meinung weder schwarz noch weiß. Die komplette Social-Media-Strategie umzuschmeißen wäre nicht hilfreich. Die genannten Punkte mittel- und langfristig zu berücksichtigen aber umso mehr. Der Fokus sollte ganz klar auf dem Unternehmensziel, in der Regel also dem Umsatz liegen. Alles weitere kann schön aussehen und ist nice-to-have.

    Es darf also gerne überlegt werden, ob Budget besser investiert ist, um Produkte zu verkaufen oder Leads zu generieren, anstatt es in den Ausbau einer Community fließen zu lassen, die in der Form an Bedeutung verliert.

    Bist du gleicher oder anderer Meinung? Dann lass es mich gerne wissen und schreibe mir an [email protected]!

    Instagram https://www.instagram.com/nextpr/
    Der Blog zum Podcast: https://nextpr.de/podcast/

    23 min
  • #2 Community-Management like a Boss – Inspiration am Mittag mit Felix

    Zugegeben: „Community Management like a Boss“ ist ein sehr ehrgeiziger Podcast-Titel. Und doch hat er seine Berechtigung: Wir geben dir drei wertvolle Tipps zum Community Management an die Hand und zeigen dir, wie du das volle Potential deines Instagram-Kanals ausschöpfst!

    Was ist eigentlich Community Management?

    Eine lebendige Instagram Community ist ein wesentliches Merkmal erfolgreicher Accounts und ein wichtiges Ziel für alle, die verstärkt auf Instagram aktiv sind – von der Marke bis zum Influencer. Wenn wir über Social Media sprechen, geht es schließlich nicht zuletzt um Austausch und Interaktion.

    Felix, Berater bei next PR, hat den Instagram Account @igdarmstadt gegründet und aufgebaut. Heute hat der Account mit über 10.000 Followern die größte und aktivste Instagram Community in Darmstadt. Felix weiß: Um eine Community nicht nur zu vergrößern, sondern auch langfristig an den Account zu binden, reicht es nicht, regelmäßig zu posten und auf Kommentare und Direktnachrichten zu reagieren.

    Community Management bedeutet, den Teilnehmern einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

    Felix‘ Tipps für erfolgreiches Community Management

    1. Influencer sind nicht alles – deine Community geht vor.

      Planst du beispielsweise eine Aktion oder ein Event für deine Community? Dann lade doch mal ganz „normale“ Instagram Nutzer dazu ein! Für viele Influencer sind Goodies und Events an der Tagesordnung, für alle anderen nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihrem Freundes- und Bekanntenkreis im Nachgang von deinem Event erzählen, ist hoch. So gelingt dir glaubwürdiges Empfehlungs-Marketing.

    2. Biete deiner Community spannende Inhalte und Erlebnisse – online und offline – die im Kopf bleiben, für Interaktion sorgen und einen wirklichen Mehrwert schaffen. Die gute Nachricht: In jeder Marke und in jedem Betrieb schlummern spannende Geschichten, die nur darauf warten, von dir erzählt zu werden – zum Beispiel in deinem nächsten Live-Stream.

    3. Beherzige das Feedback deiner Community.

      Stelle Fragen und interessiere dich aufrichtig für die Antworten. Wenn du mit deiner Community wirklich in Dialog trittst, bindest du sie nicht nur eng an dich, sondern sie liefert dir auch automatisch Ideen für neue Inhalte.

      Fazit

      Ein Invest in die eigene Community lohnt sich und wird mit einer lebhaften Followerschaft belohnt, die nicht nur still mitliest, sondern Inhalte aktiv konsumiert und damit interagiert.

      Möchtest du mehr zum Thema Community Management erfahren? Wie sieht dein Community Management aus? Teile deine Erfahrungen, deine Fragen, dein Feedback unter unserem aktuellen Post auf Instagram https://www.instagram.com/nextpr/

      Website: https://nextpr.de/podcast/

      8 min
    4. #1 what’s next? Das sind wir!

      In der allerersten Folge erklären Christian Rosenberger (Gründer & CEO next PR) und Valerie Muschik (Team Leiterin next PR), warum die Mitarbeiter das Herzstück der Agentur sind, warum sie schon New Work gemacht haben, bevor sie eigentlich wussten, was das ist, und warum am Ende alles Spielregeln braucht.

      Es geht um Freiheit, Fehlerkultur und die große Aufgabe, konstant zu kommunizieren. Klingt wild? Ist es auch – zeigt aber, dass viele Themen zusammengehören und next PR einfach sehr viele Dinge macht.

      Von Freiheit, Fehlerkultur und New Work: Woran wir glauben und wofür wir stehen

      „Be open to whatever comes next.“

      Unter diesem Motto hat Christian Anfang 2015 next PR gegründet. Viereinhalb Jahre später und um einige Erkenntnisse reicher blicken er und Valerie, Teammitglied der (beinahe) ersten Stunde, zurück. Mit Moderator Felix Russ sprechen sie darüber, wo die next Public Relations GmbH heute steht und was sie ausmacht.

      Ursprünglich war das Thema unserer ersten Podcastfolge „Mitarbeiter“. Letztendlich ist daraus ein bunter Blumenstrauß an verschiedenen Themen geworden: Was auf den ersten Blick sehr durcheinander und wild aussieht, ergibt am Ende dann doch ein großes Ganzes. Genau wie bei einem schönen Blumenstrauß

      1 hr 22 min

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    Ein Format, das alles zusammenführt, wofür wir stehen und was next PR als Kommunikations-Agentur ausmacht. Mit ehrlichen Geschichten von Spezialisten aus unserem Team und Entscheidern aus Wirtschaft, Dienstleistung und Kommunikation.