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Wenn es zu einer Straftat kommt, stellt sich schnell die Frage: Wer ist schuldig? Eigentlich sollte die Antwort ganz eindeutig sein: die Person, die die Tat ausgeführt hat – sprich: der Täter oder die Täterin. Gerade bei Sexualdelikten oder in Fällen von häuslicher Gewalt suchen viele Menschen allerdings die Schuld beim Opfer: Was hatte er/sie zu dem Zeitpunkt an? Wie viel wurde vorher getrunken? Will die Person vielleicht nur Aufmerksamkeit? Bei diesen Fragen handelt es sich ganz eindeutig um das so genannte Victim Blaming. Was das genau ist, wieso dieses „Phänomen“ so gefährlich ist und inwiefern man es vermeiden könnte erklärt Rechtsanwältin Mag. Sonja Aziz in dieser Folge von „Wie gibt’s das?!“ mit Annie Müller Martínez.
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TRIGGER WARNUNG: In dieser Folge geht es um mentale Gesundheit, Selbstverletzendes Verhalten und Suizid. Wen das Thema triggern könnte, sollte bitte lieber zu einer anderen Folge wechseln oder sich an den Psychosozialen Dienst wenden.
Laut einer Studie der Donau-Universität Krems leidet mehr als jede*r zweite Jugendliche an einer depressiven Symptomatik und jede*r sechste denkt über Suizid nach! Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich die Lage noch stärker verschlechtert: Distance Learning, Lockdowns, die soziale Abschottung und Co. haben besonders den Jüngsten in der Gesellschaft zu schaffen gemacht. Das hat sich auch bei der Schülerin Laura Schuh von der Initiative „Gut, und selbst?“ bemerkbar gemacht. Nach zwei versuchten Suiziden musste sie während des ersten Lockdowns in eine Psychiatrie. Im Podcast mit Annie Müller Martínez bricht sie mit dem Tabu und spricht über ihre persönliche Geschichte. Ihre Mission: Bewusstsein schaffen, Betroffenen Mut machen und das Thema mentale Gesundheit normalisieren. Dafür setzt sie sich auch bei der Kampagne „Gut, und selbst?“ und dem Mental Health Jugendvolksbegehren ein.
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Kinderbetreuung ist noch immer Frauensache: sowohl in Österreich, als auch in den meisten anderen Ländern dieser Welt. Laut Angaben der Arbeiterkammer Wien verzichten acht von zehn Männern in heterosexuellen Paaren noch immer auf eine Väterkarenz – die Arbeit bleibt also wieder bei den Frauen hängen. Warum ist das so? Was bedeutet das für die Gleichstellung der Geschlechter in der Gesellschaft? Wie wirkt sich das auf den Gender Pay Gap und die Teilzeitfalle aus? Und noch wichtiger: Welche Lösungen gibt es für dieses Problem? Das besprechen Podcasterin Annie Müller Martínez und die SPÖ-Frauenvorsitzenden und Nationalratsabgeordneten Eva-Maria Holzleitner in dieser Folge von „Wie gibt’s das?!“.
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Pünktlich zum Weltfrauentag stellen sich viele Menschen weltweit die Frage aller Fragen: Herrscht inzwischen Gleichberechtigung in der Gesellschaft? Haben alle Geschlechter die gleichen Rechte und Chancen oder ist dieser Gedanke bloß Utopie? Dieser Frage gehen Podcast-Hostess Annie Müller Martínez und ihre Gästin Mag. Laura Wimmer, stellvertretende Leiterin des Frauenservice Wien in der neuen Folge vom „Wie gibt’s das?!“-Podcast nach. Gesetzlich hat sich zwar schon einiges in den letzten Jahren getan aber Fakt ist: In fast allen Bereichen des (öffentlichen) Lebens herrscht noch dringend Aufholbedarf! In dieser Podcast-Folge schauen sich Annie und Laura an wo bisher noch keine Gleichberechtigung herrscht, warum sich die Lage in den letzten zwei Jahren sogar verschlechtert hat und warum der Begriff „Feminismus“ so stark polarisiert.
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Nach zwei Jahren Pandemie liegen die Nerven blank und jetzt ist auch noch ein Krieg in Europa ausgebrochen. Wie kann man mit dieser Situation umgehen? Was hilft gegen die Angst, das Gefühl der Ohnmacht, gegen Unsicherheit und dem permanenten „Nachrichten-Overload“? Wie viel Nachrichten sollten wir in dieser Zeit konsumieren und ab wann wird es zu viel? Und wie wirken sich diese Geschehen auch auf die Psyche der Kinder aus? Darüber spricht Podcast-Hostess Annie Müller Martínez mit ihrem Gast Mag. Dr. Peter Stippl, der Präsident des ÖBVP.
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Der Februar gilt in vielen Teilen der Welt als „Black History Month“: Ein Monat, in dem die Geschichte von Schwarzen Menschen geehrt und erzählt wird. In Österreich wird er von Jahr zu Jahr bekannter und es finden immer mehr Aktionen statt. Warum ist der „Black History Month“ so wichtig – auch bei uns? Was kann jeder und jede von uns von dieser Initiative mitnehmen? Was hat es mit „White Washing“ auf sich? Und welche fünf People of Colour muss man in Österreich unbedingt kennen? Darüber spricht Podcast-Hostess Annie Müller Martínez diese Woche mit ihrem Gast, die Autorin, Aktivistin und Sprecherin des Black Voices Volksbegehren Noomi Anyanwu.
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TRIGGER WARNUNG: In dieser Folge geht es um Sternenkinder – also Kinder, die während der Schwangerschaft, der Geburt oder kurz danach sterben.
Wenn der oder die Gynäkologin feststellt, dass das kleine Herzchen nicht mehr schlägt, ist das für betroffene Familien ein großer Schock. Sie wissen nicht wie sie damit umgehen sollen, wohin sie sich mit ihrer Trauer wenden können und machen sich oft Vorwürfe – besonders die Mütter. Das geschieht leider sehr häufig: In Österreich enden 4 von 10 Schwangerschaften für das Baby tödlich. Viel wird darüber nicht gesprochen; es gilt als Tabu-Thema. Nicht aber für Simone Strobl: Sie erzählt in dieser Folge von ihren Sternchen, wie sich der Moment der Diagnose anfühlt, was eine derart schreckliche Erfahrung mit einem macht und was ihr geholfen hat... Vor Jahren hat sie entschieden anderen Betroffenen zu helfen, sie bei ihrem Verlust zu begleiten und arbeitet jetzt beim Verein Pusteblume.
(Hier ein paar hilfreiche Seiten: www.verein-pusteblume.at | www.todundtrauer.at | www.dein-sternenkind.eu)
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Jedes fünfte Kind ist in Österreich von Armut betroffen – in der Stadt ist es sogar jedes Dritte. Im Winter müssen sie zu Hause frieren, weil nicht geheizt werden kann, bei den meisten herrschen beengte Wohnverhältnisse, sie haben keine gescheite (Winter-)Kleidung, Spielzeug sowieso nicht. Aber auch gesundheitlich geht es ihnen nicht gut: schlechte oder unzureichende Ernährung, ein geschwächtes Immunsystem und enorme psychische Belastungen können häufig beobachtet werden. Welche Auswege gibt es hier? Wie kann man Kinder von dem Teufelskreis der Armut befreien? Inwiefern ist Armut vererbbar? Wie hängen Reichtum und Armut zusammen? Und wie kann es sein, dass sich in einem der reichsten Länder der Welt so viele Kinder in dieser Situation befinden? Darüber spricht Podcast-Hostess Annie Müller Martínez mit ihrem Gast Erich Fenninger (Sozialarbeiter und Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich) in dieser Folge von „Wie gibt’s das?!“.
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Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking sorgen bereits vor Start für negative Schlagzeilen: NGOs rufen zum Boykott auf, weil die Volksrepublik China Menschenrechte mit Füßen tritt und solch ein Verhalten nicht durch sportliche Großveranstaltungen legitimiert werden darf. Wie steht es um uns Zuschauende? Können wir uns die Spiele guten Gewissens ansehen – obwohl wir wissen was in China abgeht? Oder ignorieren wir damit all die Gräueltaten und schauen weg? Kann man Sport und Politik überhaupt trennen? Darüber philosophiert Podcast-Host Annie mit ihrem Gast Christian Riess. Er ist im Sportmanagement tätig und war selber schon immer sport-interessiert.
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Jede zehnte Frau und Person mit Gebärmutter (im fortpflanzungsfähigen Alter) leidet an Endometriose. Damit ist sie eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Betroffene nicht ernstgenommen werden oder ihre Schmerzen sogar runtergespielt werden – auch von Ärzt*innen. Wie kann das sein? Wie muss man ihnen helfen? Wie wirkt sich die Krankheit auch auf die Psyche der Betroffenen aus? Und wie steht es um den (unerfüllten?) Kinderwunsch? Darüber spricht Annie Müller Martínez mit dem Gynäkologen Prof. Dr. René Wenzl – er leitet das zertifizierte Endometriosezentrum der MedUni Wien und weiß: Es gibt Wege wie man mit der Krankheit besser leben kann.
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