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Ein Jahr ist es her, seit die letzte Folge des Wiener Alltagspoeten Podcasts online ging. Die gute Anna hat mich leider verlassen, weshalb ich den Laden nun alleine schmeiße. In der Zwischenzeit war ich allerdings nicht untätig: mein zweites Buch "Der Wiener Alltagspoet fährt U6" ist vor einem Monat erschienen. In 17 Geschichten im Takt der U6 zeichne ich das Bild einer Stadt, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.
Für diese Folge habe ich eine alte Tradition aufleben lassen, und Hannes Steiner zu einem Gespräch zwischen Autor und Verleger gebeten. Gemeinsam sprechen wir über den Entstehungsprozess des Buches, wie man Ulysses auf wenige Seiten runterbrechen könnte und über die Probleme eines aus Salzburg Zugereisten, der Wien zwar liebt, dies aber nicht öffentlich zugeben darf.
Moderation + Produktion: Andreas Rainer
Das Buch "Der Wiener Alltagspoet fährt U6" gibt es im Buchhandel und kann auch online zB hier bestellt werden https://bit.ly/DerAlltagspoetU6
Es ist eine Folge der Premieren: zum ersten Mal nehmen wir nicht in "echt" auf, also aus dem Beisl oder dem Corona-Studio, sondern übers Internet. Unser heutiger Gast ist nämlich ein Star des selbigen: El Hotzo gilt als die deutsche Twitterstimme seiner Generation. Heute sprechen wir mit ihm über das Halten von Bierflaschen und warum er Österreich um nichts beneidet, außer um das Wort Wappler. Wobei "wir" stimmt nicht, denn als weitere Premiere moderiert Anna diese Folge heute alleine. Warum der Wiener Alltagspoet eigentlich mit dabei war, diesmal aber dennoch nur andächtig zuhört, wird in den ersten Minuten dieser Folge geklärt.
Moderation: Anna Muhr
Nach Jahrzehnten des Lockdowns wagen sich Anna und Andreas wieder hinaus in die Freiheit und trinken ihre erste Melange in der Peripherie Wiens. Doch nicht nur die Gier nach Koffein ist der Grund für diesen Ausflug: hier in den Tiefen des 23. Wiener Gemeindebezirks befindet sich auch die Backstube des altehrwürdigen Café Landtmann - und genau dort wird die Wiener Alltagspoeten Torte gebacken, die seit einigen Wochen Freude und in Zuckerguss geschriebene Poesie unter der Bevölkerung Wiens verbreitet.
Wir sprechen mit Irmgard Querfeld, wie sie mit ihren 10 Lokalen durch ein halbes Jahr Lockdown gekommen ist und warum die Kellner in Wien Ober heißen. Außerdem führt uns Konditormeister Christan Haller durch die Backstube von Landtmann's Patisserie und verrät uns, warum die Wiener Alltagspoeten Torte die beste Sachertorte der Stadt ist.
Moderation: Andreas Rainer
Die Wiener Alltagspoeten Torte kann im Landtmann Shop bestellt werden http://bit.ly/PoetenTorte
Auch wenn derzeit wieder oft vom Licht am Ende des Tunnels die Rede ist, sind unser Handeln und tägliches Leben immer noch stark eingeschränkt. Manche Aktivitäten sind davon mehr betroffen, andere lassen sich auch im Lockdown noch gut durchführen. Was man trotz Pandemie immer machen kann ist rausgehen, die Natur genießen und den Vögeln zusehen. Während letzteres für die meisten von uns eher ein beiläufiges Hinschauen ist, gibt es auch Menschen wie unseren heutigen Gast, der einen großen Teil seines Lebens dem Beobachten von Vögeln widmet.
Dabei nimmt er lange Anreisen in Kauf, in die Wachau, nach Tirol, Schottland und sogar New Orleans, um dort dann stundenlang durch die Landschaft zu spazieren, in der Hoffnung, einen besonderen Vogel zu erblicken. Sobald dieser dann erblickt ist passiert - Nichts. Das Tier wird nur in einem Verzeichnis kartiert und eingetragen, anschließend gehen oder fliegen beide wieder ihrer Wege.
Unser heutiger Gast Wolfgang Kantner ist bei der Organisation BirdLife und hat dort die Landesleitung der Wiener Fraktion inne. Als gebürtiger Tiroler hat es ihn Anfang der 90er Jahre nach Wien verschlagen, wo er auch die Liebe für die Beisl entdeckt hat. Diese besucht er aber nicht einfach nur, er widmet sich vielmehr aktiv der Erforschung und Erhaltung dieser Urwiener Einrichtungen.
Moderation: Andreas Rainer
Normalerweise beschäftigen sich die Wiener Alltagspoeten mit dem, was täglich auf den Straßen Wiens passiert, in der Nachbarschaft, am Würstelstand oder in der Bim. Aber diesmal blicken wir hinauf, in die Sterne, die nicht nur wunderschön im Licht der Millionen Himmelskörper da draußen hell scheinen, sondern aus denen viele auch ihre Zukunft herauslesen möchten. Ich kann mich zurückerinnern, an eine Zeit, in der es kein Internet oder Handy gab, und wo man jeden Sonntag um bis Mitternacht vor dem Radio gesessen hat, um der Stimme der Sterne zu lauschen.
Denn Astrologen gibt es viele in Österreich, und das Horoskop ist fixer Bestandteil der meisten Tageszeitungen, doch wenn es um die Sterne geht, dann kann in diesem Land einer Frau niemand das Wasser reichen: Gerda Rogers.
Moderation: Andreas Rainer
Wien befindet sich so wie ein Großteil der Welt seit über einem Jahr im Griff der Pandemie. Wo man sich in der Zeit vor Corona schon einmal verlieren konnte in all den Angeboten, welche die Großstadt zu bieten hat, hat sich das Freizeitprogramm heute scheinbar auf Besuche im Supermarkt und dem der Wohnung nächstgelegenen Park reduziert. Ganz egal, ob mit oder ohne Lockdown, ob vor Corona oder danach - eine junge Deutsche Studentin hat sich daran gemacht, den Dschungel der Wiener Freizeitangebote auszuschildern.
Aufgewachsen in Dortmund hat sie irgendwann "oida" gesagt, lebt und studiert heute in Wien. Wir wollen mit ihr über das Leben in Wien reden, wo die Unterschiede zu Dortmund sind, in welcher Stadt besserer Fußball gespielt wird und warum man ihre "Oida" App braucht, um in Wien die nächste Veranstaltung zu finden.
Moderation: Andreas Rainer
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