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Der Frühling beginnt – und wir genießen ihn. Doch während wir aufatmen, kämpfen viele Wildtiere ums Überleben.
Der Beginn von Frühling und Sommer wird von vielen Menschen als Aufbruch erlebt, als Zeit neuer Energie, als Moment, in dem sich Lebensfreude fast von selbst einstellt. Die Tage werden länger, die Natur erwacht, und mit ihr wächst das Gefühl von Leichtigkeit. Doch bei näherem Hinsehen stellt sich eine grundlegende Frage: Was bedeutet Glück eigentlich?
Warum gehören Schnecken in den Garten? Weil sie Teil des Lebens sind. Sie sind faszinierend, schön und notwendig. Schnecken haben Durst, genau wie andere Tiere auch. Sie lieben es, sich im Sommer, in einer flachen Wasserschale abzukühlen. Sie fressen Fallobst, abgestorbene Pflanzenteile, Aas, Pilze und sogar ihre eigenen Artgenossen und helfen so beim Aufräumen. Sie tragen zur Humusbildung bei und verbreiten teilweise auch Samen, indem diese über ihren Verdauungstrakt transportiert werden.
Der heutige Tag des Wolfes sollte eigentlich ein Grund zum Feiern sein. Die Rückkehr der Wölfe in Deutschland und Europa ist eine der größten Errungenschaften des Naturschutzes. Mit der Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz riskieren die Regierenden nicht nur die Artenschutzerfolge der letzten 26 Jahre, sondern opfern wissenschaftliche Fakten einem von Jagdlobbyisten gespeisten populistischen Aktionismus.
Seit Tagen und Wochen richtet sich der Blick von Millionen Menschen auf die Ostsee, auf die Insel Poel, auf ein einzelnes Tier, dessen Schicksal kaum jemanden unberührt lässt. Der Wal, der dort ausharrte, kämpft sichtbar, greifbar und für viele nachvollziehbar um sein Leben. Bilder und Livestreams holen dieses Geschehen rund um seinen aktuellen Transport in unsere Wohnzimmer, lassen den Alltag leiser werden und schaffen eine Nähe, die kaum auszuhalten ist. Was hier geschieht, ist mehr als die Geschichte eines einzelnen Tieres. Es ist ein Moment, in dem sich unsere Beziehung zur Natur offenbart.
Biblis | Neue Recherchen belegen, dass die vom Kreis Bergstraße und von RWE installierten Schwalbentürme außerhalb des AKW-Geländes in Biblis ungeeignet sind: Auf den feuchten Rheinwiesen bildet sich Schimmel an den Nestern. Der Süddeutschen Zeitung ist zu entnehmen, dass die mit dem Abbruch von Gebäuden begründete Weigerung des RWE-Konzerns, Mehlschwalbennester an den Gebäuden auf dem AKW-Gelände anzubringen, vorgeschoben ist.
RWE Nuclear GmbH, Betreiber des ehemaligen Kernkraftwerks in Biblis, will partout keine Mehlschwalben auf seinem Werksgelände dulden. Dabei rühmt sich RWE noch heute, 1995 aktiven Vogelschutz betrieben zu haben, als bei der Sanierung der Kühltürme unterhalb der Kühlturmkrone ein Streifen Spezialputz angebracht wurde. Dieser stellte sicher, dass die Nester der Mehlschwalben halten konnten.
Der Rheingau, das an den Ausläufern des Hintertaunus mit Blick über den Rhein nach Rheinhessen gelegene Weinanbaugebiet zwischen Wiesbaden und Rüdesheim am Rhein, war nie ein Hotspot der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Das ASP-Gesehen im Rheingau-Taunus-Kreis fand über einen Zeitraum von knapp elf Wochen ausschließlich in der Gemeinde Eltville statt und dort vorwiegend auf der vorgelagerten Rheininsel Mariannenaue.
Im südlichen oder zentralen Afrika sammeln sich seit einigen Tagen die Mehlschwalben, um in den nächsten Tagen und Wochen gemeinsam die 4.000 bis 10.000 Kilometer lange Reise nach Biblis, dem Standort des RWE-Kernkraftwerks in Südhessen, anzutreten. Sie überqueren die Sahara, das Mittelmeer und die Alpen. Schlechtwetterfronten können die zwei bis vier Wochen lange Reise der Mehlschwalben verzögern.
Nach dem kürzlich erfolgten Abbruch des letzten von vier Kühltürmen auf dem Gelände des Kernkraftwerks Biblis wurden durch RWE Nuclear die Nistplätze für 800 Mehlschwalben in 80 Meter Höhe endgültig zerstört. Aufgrund nicht funktionierender Ausgleichsmaßnahmen droht die Vernichtung der bedeutendsten Mehlschwalben-Kolonie in Hessen.
Im Rahmen der Fuchsjagd kommen Praktiken zum Einsatz, die das Tierschutzgesetz eigentlich verbietet. Besonders grausam geht es bei der Baujagd und beim Bauhundetraining an lebenden Füchsen zu.
In diesen Tagen suchen Füchse vermehrt Schutz und Ruhe im Bau. Fähen bereiten sich auf die Geburt ihrer Welpen vor. Aber selbst im Januar können schon erste Geburten stattgefunden haben. Diese Verletzlichkeit nutzen Jäger bei der Baujagd gezielt aus und lassen Rückzugsorte zu Todesfallen werden: Wer zum ersten Mal erfährt und sieht, was Baujagd bedeutet, ist völlig erschüttert. Die Erbarmungslosigkeit und Brutalität, mit der Füchsen dabei nachgestellt wird, lässt sich mit den Grundsätzen von Moral, Ethik und Tierschutz nicht vereinbaren.
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