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Der Mangel an qualifizierten, aber auch an weniger qualifizierten Arbeitskräften ist aktuell eines der gesellschaftlichen Themen. Selbst Außenministerin Annalena Baerbock und Arbeitsminister Hubertus Heil flogen Anfang Juni nach Brasilien, um dort Pflegekräfte anzuwerben. Aber kann mehr Zuwanderung die Probleme wirklich lösen?
Im neuen ZEW-Podcast spricht Dr. Katrin Sommerfeld, Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Sozialversicherungen“, mit Podcast-Host Bastian Thüne über Arbeitskräfte-Engpässe, Zuwanderung und darüber, wie beide Themen ineinandergreifen. Zudem erläutert sie, welche früheren Annahmen sich aus heutiger Sicht als falsch erwiesen.
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Ein kurzes Meeting zwischen der zweiten Ladung Wäsche, die man an diesem Dienstagvormittag in die Maschine geschmissen hat. So lief und läuft für viele immer noch der Arbeitsalltag seit der Corona-Pandemie. Die Zeit des Lockdowns ließ den Arbeitgeber/innen oftmals keine andere Wahl, als ihre Mitarbeitenden von daheim aus arbeiten zu lassen. Inzwischen könnte der Büroalltag wieder ganz regulär stattfinden. Doch das tut er häufig nicht. Das Homeoffice ist gekommen um zu bleiben, denn viele Arbeiternehmer/innen nehmen die Vorteile des flexiblen Arbeitens gerne wahr.
Im ZEW Podcast erklärt Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“, wie sich die Arbeit im Homeoffice seit der Corona-Pandemie verändert und entwickelt hat sowie unter welchen Bedingungen Homeoffice-Angebote gefördert werden.
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Jugend in Frankfurt, Studium in Heidelberg, Promotion in Leuven, Professur an der Technischen Universität München und jetzt auch am ZEW – Prof. Dr. Hanna Hottenrott ist nicht nur „viel rumgekommen“, sondern entwickelte sich von der „Hiwine“ zu einer äußerst renommierten Wissenschaftlerin im Bereich der Innovations- und Unternehmensforschung.
Im ZEW-Podcast erzählt sie, wie sie die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in ihrer Jugendzeit prägte, über welche Themen sie als Leiterin des Forschungsbereichs „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ forschen wird und was sie jungen Studierenden rät.
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Eine Profifußball-Karriere ist ein kostspieliges Unterfangen. Um den nächsten Messi oder Maradona zu entdecken investieren Vereine hohe Summen. Ohne diese Investitionen hätten Messi oder Maradona wohl kaum die Ressourcen gehabt, um ihrer Profession nachzugehen. Sie wären wahrscheinlich nie entdeckt worden.
Im ZEW-Podcast erklärt Dr. Guido Neidhöfer, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Sozialversicherung“, wie Chancengleichheit gefördert werden kann und warum sie wichtig für wirtschaftlichen Wohlstand ist.
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„Mein Empfinden ist, dass andere Staaten, egal ob USA oder China, knallharte Industriepolitik zu ihren Gunsten machen“, beschreibt Dr. Ralph Rheinboldt, Vorstandsmitglied der Fuchs Petrolub SE und Vorstandsvorsitzender des ZEW Förderkreises. „Bei der Industriestrategie, da sehen wir das in USA und in China. Ich finde es ganz interessant, dass alle sagen: was für Unding - lasst uns das auch machen!“, spitzt Prof. Achim Wambach, Präsident des ZEW, zu. Die hohen Energiepreise, den enormen Fachkräftemangel und die überbordende Bürokratie machen den Industriestandort Europa für Unternehmen immer unattraktiver. Besonders im internationalen Vergleich holen viele Regionen auf und werden immer konkurrenzfähiger. Reicht das als Grund für die europäische Politik aktiv im wirtschaftlichen Geschehen mitzumischen? Sollte Europa ähnlich wie aktuell in China oder USA mit Markteingriffen arbeiten, um die Standortattraktivität zu erhöhen?
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25.000 neue Insolvenzanmeldungen – so lautete die wissenschaftliche Erwartung für das Jahr der eintretenden Corona-Pandemie. Stattdessen sank die Anzahl an Insolvenzen, und das sogar unter das Niveau wirtschaftlich starker Jahre.
Im ZEW-Podcast erklärt Dr. Simona Murmann, Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik", warum das Wachstum der deutschen Wirtschaft unter dieser „Zombification“ von Firmen leidet. Und: was dagegen unternommen werden kann.
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Mit dem Energiemix aus Sonne, Wind und Wasserkraft soll die Energiewende und der Ausstieg aus fossilen Energien gelingen. Doch im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken richten sich Standorte von Erneuerbaren-Energie-Anlagen oft stark nach dem Energieangebot, sodass sich beispielsweise Windkraftanlagen vor allem im Norden, an der Küste oder auf See, finden, fern von der hohen industriellen Nachfrage im Süden. Damit der Strom aber auch in den Süden gelangt, braucht es hohe Netzkapazitäten. Die sind aber nicht immer vorhanden. Was passiert eigentlich, wenn zwar genügend Erneuerbare Energie vorhanden ist, es aber an Netzkapazität fehlt? Und welche Voraussetzungen und Anreize muss die Politik schaffen, um den massiven Ausbau an Erneuerbaren Energien für die Energiewende voranzutreiben? Im ZEW-Podcast erklärt Dr. Marion Ott, Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich „Marktdesign“, was es braucht, damit ein vollständiger Umstieg auf grünen Strom gelingt. Und warum der amerikanische für den europäischen Strommarkt womöglich eine Modell-Lösung darstellt.
Die Folge wurde am 22. November 2022 aufgezeichnet.
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Stromsparen ist wichtiger denn je – nicht nur für den eigenen Geldbeutel. Was die Kilowattstunde Strom kostet, wissen viele trotzdem nicht. Das Unwissen beim Strompreis kann verwundern: Geht es um Benzin und Diesel, wissen Verbraucher/innen oft auf den Cent genau, wo der Preis aktuell liegt. Ein Grund für die unterschiedliche Wahrnehmung: Die Komplexität des Strompreises. Strom fällt an vielen Stellen im Alltag an, Benzin meist nur beim Autofahren. Hinzu kommt: Die Stromrechnung zahlen Verbraucher/innen nur einmal pro Jahr, an der Tankstelle wird hingegen sofort abgerechnet.
Die Folge wurde am 25. Oktober 2022 aufgezeichnet.
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Volles Gehalt, trotz Krankheit: Die Lohnfortzahlung ist schon seit dem 19. Jahrhundert Teil der deutschen Identität. Deutschland ist hier aber eher die Ausnahme, als die Regel ist: Nicht nur in den USA, auch in Ländern wie Schweden, ist die soziale Absicherung im Krankheitsfall geringer. Doch was spricht ökonomisch dafür, dass Arbeitnehmer/innen nicht arbeiten müssen und trotzdem Geld bekommen? Ist der deutsche Wohlfahrtsstaat zu aufgebläht oder die Sozialpolitik woanders zu unsozial? Und wie steht es eigentlich – in Zeiten von Long-Covid und einer steigenden Zahl an psychischen Erkrankungen – um die Gesundheit der Deutschen am Arbeitsplatz generell? Im ZEW-Podcast gibt Prof. Nicolas Ziebarth Antworten. Ziebarth ist seit Juli Leiter im Forschungsbereich „Arbeitsmarkt und Sozialversicherungen“ am ZEW und internationaler Experte auf dem Gebiet der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Die Folge wurde am 27. September 2022 aufgezeichnet.
Links zur Folge:
• “Sick? Stay Home!” VoxEU, March 5, 2021
• “Is the US about to Abandon a Cost-Effective Tool in Containing COVID-19—Paid Sick Leave?”, The Hill, December 8, 2020
• “COVID-19 Puts a New Spotlight on Paid Sick Leave”, ASHEcon Newsletter Issue 2020:2
• “The Pros and Cons of Sick Pay Schemes: Contagious Presenteeism and Noncontagious Absenteeism Behavior”, VoxEU, May 12, 2018
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Europa versucht beim Klimaschutz voranzugehen: Der Emissionsrechtehandel in der EU ist ein Beispiel, wie die Transformation gelingen kann. Doch damit Klimaschutz auch auf internationaler Ebene zum Erfolgsmodell wird, braucht es mehr gemeinsame Lösungen.
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