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KI trennt die Spreu vom Weizen: Warum Softwarefirmen zurück sind und die Autoindustrie unter Druck steht. Alexander von Fritsch, CEO von thinkcell, im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um künstliche Intelligenz an den Kapitalmärkten und um die Krise der deutschen Autoindustrie.
KI treibt die Börsen auch diese Woche, doch Enttäuschung und Euphorie liegen nah beieinander. Ausgerechnet die alten Börsenlieblinge Alphabet und Meta enttäuschen, während Microsoft mit starken Zahlen überzeugt. Auch die SAP-Aktie hat seit den Tiefständen im Sommer um mehr als 60 Prozent zugelegt. Dabei galten Softwareaktien noch im Juni auf der SuperReturn als abgeschrieben, die Börse sprach von der SaaS-Pokalypse. Schon damals war PE-Investor Thoma Bravo im Gespräch mit mir von einem Comeback der Softwarefirmen überzeugt.
Ich spreche mit Alexander von Fritsch, CEO von thinkcell. Das Berliner Unternehmen wurde 2002 als Spin-off der Fraunhofer-Gesellschaft gegründet und entwickelt eine Erweiterung für PowerPoint und Excel, die heute rund 1,4 Millionen Menschen in 180 Ländern nutzen. Darunter alle zehn führenden Strategieberatungen, 39 von 40 DAX-Unternehmen und 90 Prozent der Fortune 100. Alexander von Fritsch erklärt, wie thinkcell KI vom ersten Entwurf bis zur fertigen Folie einsetzt und warum der Mensch dabei bewusst im Prozess bleibt.
Wir sprechen darüber, wie sich ein Spezialanbieter gegen die großen Plattformen behauptet, wie man mit Halluzinationen der KI umgeht und warum Entscheidungen auch in Zukunft von Menschen getroffen werden. Alexander von Fritsch zeigt außerdem, wie sich klassische Büroarbeit durch KI verändert und warum er für Deutschland im KI-Wettbewerb grundoptimistisch ist.
Im zweiten Teil geht es um die Autoindustrie. Volkswagen meldet für das dritte Quartal einen Nettoverlust von 5,8 Milliarden Euro, vor allem wegen hoher Abschreibungen auf den Porsche-Anteil, der schwachen Nachfrage in China und zu hoher Kosten. Finanzvorstand Arno Antlitz erklärt, warum die Marge von 3,8 Prozent nicht ausreicht und was das Kostenprogramm von rund 31 Milliarden Euro bis 2030 bringen soll. Außerdem geht es um die schwachen China-Zahlen bei Mercedes und den Deal zwischen der EU und China zu chinesischen Hybridfahrzeugen.
Außerdem im Podcast:
Ein Gespräch über die Rückkehr der Softwarefirmen, den sinnvollen Einsatz von KI im Arbeitsalltag, die Chancen deutscher Hidden Champions und die Frage, wie die Autoindustrie aus der Krise findet.
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Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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Frankreich in Aufruhr: Was hinter den Massenprotesten steckt und was sie für die Finanzmärkte bedeuten. Dr. Manuel Steinbrink von Union Investment im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es aus aktuellem Anlass nur um ein Land: Frankreich.
Rund eine halbe Million Menschen sind am Wochenende auf die Straße gegangen, in mehreren Städten kam es zu Gewalt und Plünderungen. Präsident Emmanuel Macron hat in einer Fernsehansprache harte Konsequenzen für die Randalierer angekündigt und zur Ruhe vor der anstehenden Präsidentschaftswahl aufgerufen. An den Finanzmärkten hinterlässt die Lage deutliche Spuren: Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen ist zum ersten Mal seit 2002 über 5 Prozent gestiegen.
Ich spreche mit Dr. Manuel Steinbrink, Volkswirt bei der Union Investment. Er erklärt, warum die Unzufriedenheit in Frankreich so groß ist wie in keinem anderen europäischen Land. Laut einer aktuellen Pew-Research-Umfrage sind 85 Prozent der Franzosen mit der Wirtschaft unzufrieden, in Deutschland sind es 65 Prozent. Die wichtigsten Gründe sind der Verlust an Kaufkraft, die Sorge vor einem Rückbau des Sozialstaats und die hohe Staatsverschuldung.
Wir sprechen darüber, warum die Löhne in Frankreich schwächer gestiegen sind als in Deutschland, warum hohe Staatsausgaben nicht automatisch bessere Leistungen bedeuten und warum ausgerechnet die Rentner nicht auf die Straße gehen. Manuel Steinbrink zeigt außerdem, wer vom vergleichsweise soliden Wachstum der letzten Jahre profitiert hat und wer nicht.
Im weiteren Verlauf geht es um die politische Lage seit den Neuwahlen 2024, um die Frage, was die Proteste für die Wahl im nächsten Jahr bedeuten, und darum, warum Manuel Steinbrink trotz der steigenden Renditen noch keine Krise sieht und keinen Grund für ein Eingreifen der EZB.
Außerdem im Podcast:
Ein Gespräch über die Ursachen der Proteste, die wirtschaftliche Lage Frankreichs, die politische Zukunft des Landes und die Frage, wie nervös die Finanzmärkte wirklich sein müssen.
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Warum die steigenden Renditen einen Regimewechsel an den Finanzmärkten markieren. Alexander Raviol von Lupus Alpha im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten und um die Frage, ob die alte Korrelation zwischen Anleihen und Aktien überhaupt noch hält.
Die Renditen steigen und steigen, vor allem in den USA, wo die zehnjährigen Staatsanleihen inzwischen über 5 Prozent liegen. Die US-Regierung, allen voran der Finanzminister, sieht darin den Ausdruck einer starken Wirtschaft. Ganz so einfach ist es wahrscheinlich nicht, denn höhere Zinsen verteuern auch die Kredite der traditionell hoch verschuldeten US-Konsumenten, und ein immer größerer Teil der Staatsausgaben fließt in Zinszahlungen.
Ich spreche mit Alexander Raviol, Mitglied des Executive Committees bei Lupus Alpha in Frankfurt. Er blickt auf rund 150 Jahre Kapitalmarktdaten zurück und ordnet ein, warum die vier Jahrzehnte von 1980 bis 2020 mit fallenden Zinsen und niedriger Inflation eine Ausnahme waren und warum wir aus seiner Sicht keinen normalen Zinszyklus erleben, sondern einen Regimewechsel.
Wir sprechen über eine US-Verschuldung von rund 40 Billionen Dollar, die gemessen an der Wirtschaftsleistung zuletzt nur im Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch war, über ein Haushaltsdefizit, wie es sonst nur in Kriegsphasen vorkam, und darüber, warum aus seiner Sicht am Ende nur Inflation als Ausweg bleibt. Alexander Raviol geht davon aus, dass die Notenbanken eingreifen werden, sobald es an den Märkten zu Brüchen kommt, und dass wir uns bereits mitten in einer Schuldenkrise befinden.
Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, für welche Anleger Anleihen noch sinnvoll sind, warum Aktien als reale Assets in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Auswahl von Unternehmen jetzt ankommt.
Außerdem im Podcast:
Ein Gespräch über steigende Renditen, eine historisch hohe Staatsverschuldung, die Rolle der Notenbanken und die Frage, wie sich Anleger in einem neuen Umfeld an den Finanzmärkten aufstellen können.
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Wie gefährlich künstliche Intelligenz im militärischen Einsatz ist. KI-Expertin Dr. Yvonne Hofstetter im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um einen differenzierten Blick auf künstliche Intelligenz im militärischen Bereich und um die Frage, wie gefährlich ihr Einsatz sein kann, wenn man die Ergebnisse einfach unkritisch nutzt und nicht hinterfragt.
Am Anfang steht ein Vorfall, der wie Science-Fiction klingt. Am vergangenen Wochenende berichteten US-Medien, dass es im April fast zu einer militärischen Eskalation gekommen wäre. Ein KI-generierter Bericht hatte behauptet, ein chinesisches Schiff transportiere im Nahen Osten Teile einer Nuklearwaffe. Die US-Streitkräfte machten sich laut CNN bereits zum Angriff bereit, bis einem Offizier auffiel, dass der Bericht von einer KI erfunden war.
Ich spreche mit Dr. Yvonne Hofstetter, KI-Expertin und CEO von 21 Strategies, einem Unternehmen, das KI-Anwendungen im militärischen Bereich entwickelt. Sie beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit künstlicher Intelligenz und ordnet ein, warum KI im Militär nichts Neues ist, sondern schon seit dem AWACS-System der 90er Jahre eingesetzt wird, und weshalb der Begriff so oft missverstanden wird.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen der ersten, zweiten und dritten Welle der KI und darüber, warum Large Language Models keine Absicht haben, nicht planen können und auf dem Gefechtsfeld deshalb wenig verloren haben. Die eigentliche Frage sei nicht, ob Claude oder ChatGPT besser ist, sondern dass es für verlässliche Handlungsempfehlungen ganz andere Verfahren braucht.
Im weiteren Verlauf geht es um Regulierung und Haftung, um die Grenzen des AI-Acts, um die Diskussion über einen Kill-Switch und autonome Waffensysteme und um die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld eigentlich ist.
Außerdem im Podcast:
Ein Gespräch über die Geschichte der militärischen KI, über die Grenzen von Large Language Models, über Regulierung, Haftung und autonome Waffensysteme und über die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld wirklich ist.
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Warum der Ölpreis so hoch ist und die großen Sorgen um die künstliche Intelligenz. Thu Lan Nguyen von der Commerzbank im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den Ölmarkt, der jeden Tanktag zum Schreck macht, und um die wachsende Angst, dass sich künstliche Intelligenz verselbstständigt.
Ich spreche mit Thu Lan Nguyen, Leiterin der Devisen- und Rohstoffanalyse bei der Commerzbank. Sie ordnet ein, warum der Brent-Rohölpreis zuletzt auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen ist, warum die Ölproduktpreise sogar noch stärker anziehen als das Rohöl und warum gerade Diesel besonders teuer ist.
Ein wichtiger Faktor ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Durch die gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und USA ist die Straße von Hormus wieder schwerer befahrbar, und das trifft die Produktmärkte härter als den Rohölmarkt. Beim Diesel kommt hinzu, dass auch Russland als wichtiger Exporteur wegen eines Exportverbots ausfällt. Wir sprechen darüber, welche Rationale die Konfliktparteien verfolgen und warum weder der Iran noch die USA aktuell großes Interesse an einem neuen Abkommen haben.
Außerdem geht es um die sogenannten Dark Transits, also Öltransporter, die mit abgeschalteten Transpondern durch die Straße von Hormus fahren, und um die Frage, warum sich die Lage am Ölmarkt trotz ungelöstem Konflikt wieder entspannen könnte.
Im zweiten Teil schauen wir auf die künstliche Intelligenz. KI-Pionier Geoffrey Hinton und inzwischen auch die CEOs der großen amerikanischen KI-Firmen warnen vor den Gefahren einer Superintelligenz und fordern eine Entschleunigung. Die große Frage bleibt, was China macht.
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Ein Gespräch über Öl, Geopolitik, Diesel, Rohstoffmärkte und die großen Fragen rund um künstliche Intelligenz und ihre Regulierung.
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Der erste deutsche Raketenstart ins All und der neue Investmenttrend physische KI. Matthias Wachter vom BDI im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den historischen Raketenstart von Isar Aerospace, die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Weltraum und die Frage, was hinter dem neuen Investmenttrend physische KI steckt.
Ich spreche mit Matthias Wachter, der beim Bundesverband der Deutschen Industrie, kurz BDI, die New Space Initiative leitet. Er ordnet ein, warum der erste erfolgreiche Start einer komplett in Deutschland entwickelten und privat finanzierten Rakete ein starkes Signal des Aufbruchs ist, das weit über den Raumfahrtsektor hinausgeht.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Europa ein eigenes System für Kommunikation aus dem All braucht, um nicht von einzelnen Unternehmen oder Personen abhängig zu sein. Wir sprechen über den wachsenden innereuropäischen Wettbewerb im Trägerbereich, die großen Bedarfe der Verteidigung und die Frage, wie aus einzelnen Starts eine industrielle Serienfertigung wird.
Außerdem schauen wir auf physische KI, das neue Buzzword an den Märkten. Es geht darum, künstliche Intelligenz mit physischen Systemen wie Robotern, Fahrzeugen und Anlagen zu verbinden und der KI gleichsam einen Körper zu geben. Gerade hier könnten europäische Unternehmen mit ihrer starken industriellen Basis, ihrer Ingenieurskultur und ihrer Erfahrung in der Automatisierung ganz vorne mitspielen.
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Ein Gespräch über Raumfahrt, New Space, Satelliten, Verteidigung, Kapital für Zukunftstechnologien, physische KI und die Frage, wo Europa im internationalen Wettbewerb wirklich steht.
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Zinsen, Anleihen und Konjunktur – was Anleger jetzt wissen müssen. Christian Kopf und Jörg Kraemer im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Lage an den Anleihemärkten, die weitere Zinspolitik von Fed und EZB und die Frage, ob sich bei der deutschen Wirtschaft erste Zeichen einer Erholung zeigen.
Ich spreche mit Christian Kopf, Leiter des Rentenfondsmanagements von Union Investment. Er erklärt, warum die Nervosität an den Anleihemärkten zuletzt deutlich zugenommen hat, welche Rolle die anhaltend hohe Inflation und die steigende Staatsverschuldung in den USA spielen und warum politische Risiken wieder stärker in den Renditen eingepreist werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, ob die deutlich gestiegenen Renditen inzwischen neue Chancen für Anleger bieten. Nach Jahren, in denen kurze Laufzeiten und Unternehmensanleihen besonders attraktiv waren, könnte sich der Zeitpunkt nähern, an dem auch länger laufende Staatsanleihen wieder interessanter werden.
Außerdem spreche ich mit Jörg Kraemer, Chefvolkswirt der Commerzbank, über die deutsche Wirtschaft. Auftragseingänge und Stimmungsindikatoren zeigen erste Erholungstendenzen. Gleichzeitig bleiben die Investitionen der Unternehmen schwach und die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland bestehen.
Außerdem im Podcast:
Ein Gespräch über Anleihen, Inflation, Zinsen, Geldpolitik, Staatsverschuldung, die deutsche Wirtschaft und die Frage, wie nachhaltig die ersten Erholungssignale tatsächlich sind.
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Schuldenkrise, steigende Zinsen und der Plan des US-Finanzministers. Thomas Romig von Assenagon im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten, die wachsende Staatsverschuldung und die Frage, wo Anleger in diesem Umfeld noch Chancen finden.
Ich spreche mit Thomas Romig, Chief Investment Officer Multi Asset bei Assenagon Asset Management. Er ordnet ein, warum die Debatte um eine Schuldenkrise gerade jetzt hochkocht und weshalb der Vorstoß von US-Finanzminister Scott Bessent, langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen und sich kurzfristig zu refinanzieren, an den Märkten nur kurz gewirkt hat.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob ein Finanzministerium überhaupt die Rolle einer Zentralbank übernehmen kann. Thomas Romig erklärt, warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Feuerkraft der Notenbank kaum durchzuhalten ist und welcher Interessenkonflikt entsteht, wenn die Fed ihre Bilanz eigentlich verkleinern will.
Außerdem geht es um die Aktienmärkte. Thomas Romig erläutert, warum sein Haus stärker in Europa und eher wertorientiert investiert ist, weshalb der Abstand zwischen Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones in diesem Jahr kleiner ist als der Newsflow vermuten lässt und warum der deutsche Aufschwung vor allem von Staatsausgaben getragen wird.
Auch die künstliche Intelligenz steht im Fokus. Europa hat von der KI-Euphorie bisher wenig profitiert. Die Chance liegt aus Sicht von Thomas Romig in der zweiten Welle, also in der industriellen Anwendung.
Außerdem im Podcast:
Ein Gespräch über Anleihen, Zinsen, Staatsverschuldung, Yield Curve Control, Aktienmärkte, Value und Growth, künstliche Intelligenz und den Ausblick auf die letzten Monate des Jahres.
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Gesundheitsreform unter Druck – was jetzt auf die Pharmaindustrie zukommt. Oliver Kirst von Servier im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Gesundheitsreform, den steigenden Kostendruck auf die Pharmaindustrie und die Frage, wie Versorgungssicherheit, Forschung und Innovation gesichert werden können.
Ich spreche mit Oliver Kirst, Geschäftsführer des Pharmakonzerns Servier in Deutschland. Er erklärt, warum das aktuelle Beitragsstabilisierungsgesetz aus seiner Sicht vor allem ein Spargesetz ist und welche Folgen höhere Herstellerrabatte und neue Rabattmodelle für die Branche haben können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Forschungsstandort Deutschland. Bürokratie, komplexe Genehmigungsverfahren und langsame Prozesse sorgen dafür, dass Deutschland bei klinischen Studien international zurückfällt. Gleichzeitig bieten Digitalisierung und künstliche Intelligenz große Chancen, Forschung und Entwicklung effizienter zu machen.
Außerdem im Podcast:
Ein Gespräch über Gesundheitsreform, Pharmaindustrie, Arzneimittelversorgung, Forschung, Digitalisierung und die Zukunft des Pharmastandorts Deutschland.
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Taking Stock: Wie geht es weiter an den Kapitalmärkten? Thomas Kruse von Amundi im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten, die Nervosität rund um künstliche Intelligenz und die Frage, wo Anleger noch Chancen finden können.
Ich spreche mit Thomas Kruse, Chief Investment Officer von Amundi Deutschland. Er erklärt, warum hohe KI-Investitionen zunehmend kritisch gesehen werden und weshalb gute Unternehmenszahlen allein nicht mehr ausreichen, um die Märkte zu überzeugen.
Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen den USA, Europa und Asien, mögliche Chancen in Japan, Brasilien und Indien sowie die Risiken für China und die deutsche Automobilindustrie.
Auch Gold und Anleihen stehen im Fokus. Thomas Kruse erläutert, warum Gold zuletzt enttäuscht hat und weshalb europäische Staatsanleihen für Anleger interessant sein könnten.
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Ein Gespräch über Aktien, KI, Schwellenländer, Gold, Zinsen und die Perspektiven für das zweite Halbjahr.
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