WohnGefühl

WohnGefühl

By Stefan BürgerSociety & CultureBusiness
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WohnGefühl episodes

  • Haben wir unsere Mitarbeiter wirklich verhätschelt, Herr Trost?
    Mit Prof. Dr. Armin Trost

    In dieser Ausgabe von WohnGefühl begrüßen wir Professor Dr. Armin Trost – Buchautor, Keynote-Speaker und Hochschullehrer mit einem scharfen Blick auf die Arbeitswelt von heute. Gemeinsam tauchen wir in eine Frage ein, die viele Führungskräfte insgeheim beschäftigt: Haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sehr verwöhnt? Armin Trost hat dafür einen griffigen Begriff geprägt: die Nanny Company – ein Unternehmen, das glaubt, für das Glück seiner Belegschaft verantwortlich zu sein.

    Wir sprechen darüber, was intrinsische Motivation wirklich bedeutet – und warum man sie nicht erzeugen, aber sehr leicht zerstören kann. Wir fragen, welche Rollen Schlüsselfunktionen im Unternehmen spielen, wie man mit schwachen Leistungen umgeht und was hinter dem Hype um Bällebäder, Obstkörbe und Lounge-Ecken wirklich steckt.

    Armin Trost bringt dabei ein humanistisches Weltbild mit: Menschen wollen gute Arbeit leisten. Die Frage ist, ob wir als Unternehmen Bedingungen schaffen, die das ermöglichen – oder ob wir sie dabei unbewusst ausbremsen.

    Am Ende wird es persönlich: Wie ist Armin Trost selbst zu dem geworden, was er heute ist? Die Antwort ist so ehrlich wie überraschend.

    Eine Folge, die zum Nachdenken anregt – über Führung, Verantwortung und das, was Arbeit wirklich bedeutet.

    39 min
  • Warum ist Wohnen ist mehr als Verwalten, Herr Hilge?
    Mit Alexander Hilge, KOWO Erfurt

    Was bedeutet es, wenn ein Wohnungsunternehmen nicht nur Häuser bewirtschaftet, sondern Quartiere lebt? Stefan Bürger spricht mit Alexander Hilge, Geschäftsführer der KOWO – der kommunalen und größten Wohnungsgesellschaft in Erfurt – über das, was oft unterschätzt wird: die soziale Dimension des Wohnens, die Komplexität von Großwohnsiedlungen und die Frage, wie sich wirtschaftliche Verantwortung und menschliche Nähe miteinander vereinbaren lassen.

    Es geht um Plattenbauten mit jeweils bis zu 500 Wohnungen und mehr als 1500 Mietern, die mehr an ein Dorf erinnern als an ein Gebäude. Zudem um Quartiersteams, die nicht einfach nur verwalten, sondern vor Ort sichtbar sind und um die Frage, ab wann ein Wohnungsunternehmen aufhört, Hausverwalter zu sein und anfängt, Hausgemeinschaften zu betreuen. Gleichzeitig geht es um die technische Seite: Strangsanierungen im bewohnten Hochhaus, Brandschutzanforderungen, Aufzüge, die auf jeder dritten Etage halten – und die ehrliche Einschätzung, dass diese Gebäude eine finanzielle Altlast darstellen, die man trotzdem annehmen muss. Und wie intelligente Pumpensysteme helfen konnten, 30 Prozent Energie einzusparen. Im Gespräch wird schnell klar: Viele Herausforderungen entstehen nicht durch fehlende Technik, sondern durch das, was zwischen den Menschen passiert. Lärm, Vandalismus, Sprachbarrieren, Vereinsamung und die Frage, wie man den Funken von Gemeinschaft von einer Generation zur Nächsten überspringen lässt. Alexander Hilge erklärt, warum genau hier der eigentliche Auftrag liegt und weshalb Sport im Quartier manchmal genauso wichtig ist wie eine Renovierung. Außerdem geht es um die Rolle der Wohnungswirtschaft zwischen Stadtpolitik, sozialen Trägern und wirtschaftlicher Realität: Wer kümmert sich wirklich um Großwohnsiedlungen?
    Und auch die persönliche Seite kommt nicht zu kurz: Alexander Hilge erzählt, wie aus einem Juristen, der Kommunen beraten hat, ein Geschäftsführer wurde, der selbst in einem Plattenbau aufgewachsen ist – und was ihn bis heute antreibt.

    31 min
  • Wie gelingt der Spagat zwischen Mieterservice und Wirtschaftlichkeit, Herr Engelhardt?
    Mit Andreas Engelhardt, GWG-Gruppe

    In dieser Folge spricht Stefan Bürger mit Andreas Engelhardt, Vorstandsvorsitzender der GWG-Gruppe – dem Wohnungsunternehmen der R&V-Versicherungen mit knapp 13.000 Wohneinheiten bundesweit.

    Wie schafft ein großes Wohnungsunternehmen den Spagat zwischen persönlichem Mieterservice und wirtschaftlicher Effizienz? Andreas Engelhardt spricht über die Arbeit im Maschinenraum der Immobilienwirtschaft: von der Zentralisierung administrativer Prozesse über den Einsatz von KI-gestützten Service-Bots bis hin zur Frage, ob Stellen nach dem Renteneintritt wirklich neu besetzt werden müssen.

    Außerdem geht's um die Digitalisierung: Die GWG testet aktuell einen Service-Bot für die Kundenkommunikation, stellt ihr ERP-System um und setzt intern auf KI im Wissensmanagement. Dabei geht es nicht nur um Kostensenkung, sondern auch darum, Mitarbeitende für komplexere Aufgaben freizustellen – und gleichzeitig auf die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Mietergruppen einzugehen.

    Andreas Engelhardt spricht außerdem über Benchmarking, steigende Tarifkosten als echte Herausforderung, den reduzierten Flächenbedarf durch mobiles Arbeiten – und verrät, was ihn nach elf Jahren als Vorstand noch täglich antreibt.

    31 min
  • Wie kann Modernisierung bezahlbar bleiben, Herr Heise?
    Mit Lukas Heise, Fischbach Gruppe

    Warum scheitert die Modernisierung von Wohnungsbeständen so oft nicht an Technik, sondern an Prozessen? Und wie kann Sanierung bezahlbar bleiben, wenn Anforderungen, Kosten und Erwartungen gleichzeitig steigen? Stefan Bürger spricht in dieser Folge mit Lukas Heise, geschäftsführender Gesellschafter der Fischbach Gruppe, über die Realität der Sanierung im Bestand. Es geht um steigende Wohnansprüche, energetische Anforderungen und die gleichzeitige Frage der Bezahlbarkeit. Um Prozesse, die Zeit kosten, um fehlende Standardisierung und darum, warum wir Gebäude immer wieder neu denken, statt schneller und skalierbarer zu werden. Auch das Thema serielle Sanierung wird eingeordnet, ebenso wie die Grenzen aktueller Lösungen und die Rolle von Planungssicherheit und Partnerschaften.

    leichzeitig geht es um die Praxis auf der Baustelle. Sanierung im bewohnten Zustand bedeutet Eingriffe in die Privatsphäre, enge Abstimmung mit Mieterinnen und Mietern und die Aufgabe, Projekte nicht nur technisch, sondern auch menschlich gut umzusetzen.
    Im Gespräch wird schnell klar, dass viele Probleme weniger mit fehlenden Innovationen zu tun haben. Vielmehr geht es um Abläufe, die zu kompliziert sind, um fehlende Standards und darum, dass Projekte immer wieder von vorne gedacht werden. Lukas Heise erklärt, warum genau hier enormes Potenzial liegt und weshalb echte Partnerschaften zwischen Wohnungsunternehmen und Dienstleistern so wichtig sind.
    Darüber hinaus werfen beide einen ehrlichen Blick auf die Rahmenbedingungen der Branche. Es geht um steigende Anforderungen, Regulierung, knappe Handwerkskapazitäten und die Frage, wie sich all das noch wirtschaftlich darstellen lässt.
    Und auch die persönliche Seite kommt nicht zu kurz. Lukas Heise erzählt, wie sich die im Jahr 1914 gegründete Fischbach Gruppe von einem kleinen Handwerksbetrieb im Ruhrgebiet zu einem hochkomplexen und innovativen Unternehmen im Bestandsbau entwickelt hat und was ihn bis heute antreibt.

    Eine Folge über Verantwortung, Zusammenarbeit und darüber, worauf es wirklich ankommt, wenn bezahlbare Modernisierung gelingen soll.

    33 min
  • Warum findet die Wohnungswirtschaft so wenig Gehör in der Politik, Axel Gedaschko?
    Die Hürden der Interessensvertretung

    In der ersten Folge von WohnGefühl sprechen wir mit Axel Gedaschko, dem Präsidenten des Gesamtverbandes der deutschen Wohnungswirtschaft (GdW). Er vertritt rund 3.000 Wohnungsunternehmen in Deutschland – und kennt die Wohnungsmärkte wie kaum ein anderer. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum eine Branche, die Millionen Menschen ein Dach über dem Kopf bietet, in der politischen Wahrnehmung so wenig Gewicht hat. Sind die Medien das Problem?

    Gedaschko erklärt, warum das Medienbild der Branche schadet, warum Wohnungsbau durch Föderalismus und wachsende Zielkonflikte blockiert wird – und was Wohnungsunternehmen selbst tun können, um sichtbarer zu werden.

    Wir reden auch über ein heißes Thema: die drohende Vergesellschaftung von Wohnraum in Berlin. Was würde das wirklich bedeuten – für Mieter, Eigentümer, Banken und die Stadtgesellschaft?

    36 min
  • WohnGefühl startet!
    Was Sie erwartet

    Was bewegt die Entscheiderinnen und Entscheider aus der Immobilienwirtschaft – jenseits von Schlagzeilen und Sonntagsreden? In „WohnGefühl“ spricht GWH-CEO Stefan Bürger mit entscheidenden Stimmen der Branche: führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik und Praxis, die wissen, wie der Markt funktioniert und wohin er sich entwickelt.

    Los geht's am 21. April! Seien Sie dabei - und bleiben Sie gespannt!

    Jeden Dienstag eine neue Folge.

    1 min

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WohnGefühl – Der CEO Podcast mit den Machern aus der Immobilienwirtschaft