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In dieser Folge unseres Arbeitsrechts-Podcasts spricht Ralf Peschek mit den HR-Leiterinnen der Synthesa Gruppe, Eva Panwinkler und Sabine Riedl, die ihre Position im Rahmen eines Shared-Leadership-Modells teilen. Sie erörtern die Grundlagen einer erfolgreichen Jobsharing-Regelung: eine gemeinsame Führungsphilosophie, gegenseitiges Vertrauen, offene Kommunikation und klare organisatorische Strukturen und sprechen über die Vorteile eines solchen Modells für die gesamte Organisation.
In dieser Folge unseres Arbeitsrechts-Podcasts erörtern Matthias Unterrieder und Anna Schwamberger ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH, 27. Mai 2026, 9 ObA 6/26m), das neue Grenzen für Mitarbeiterschutzklauseln in Arbeitsverträgen setzt. Das Urteil ist insbesondere für Arbeitgeber von Bedeutung, die nachvertragliche Beschränkungen ihrer Mitarbeiter einsetzen, um ihre Belegschaft davor zu schützen, von ausscheidenden Mitarbeitern ins Visier genommen zu werden.
In dieser Folge unseres Arbeitsrechts-Podcasts besprechen Isabel Firneis und Julia Morscher ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtshofs zur Kürzung von All-in-Gehältern während der Elternteilzeit. Sie ordnen die Entscheidung in die bisherige Rechtsprechung ein, beleuchten deren Auswirkungen aus diskriminierungsrechtlicher Perspektive und erläutern, worauf Arbeitgeber bei der Gestaltung von All-in-Vereinbarungen besonders achten sollten.
In dieser Folge unseres Arbeitsrechts-Podcasts sprechen Magdalena Ziembicka und Matthias Unterrieder über das Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, ausgelöst durch die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit für dieses Thema und weit verbreitete Fehlvorstellungen in der Öffentlichkeit.
Anhand konkreter Gerichtsentscheidungen wird erörtert, unter welchen Voraussetzungen eine sexuelle Belästigung nach dem Gleichbehandlungsgesetz vorliegt, wann eine Zurechnung an den Arbeitgeber erfolgt und welche Konsequenzen - insbesondere die Entlassung – dem Belästiger drohen. Die Folge macht deutlich, dass die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sehr verschiedene Formen annehmen kann und negative Konsequenzen für das Arbeitsverhältnis nicht immer erforderlich sind. Abschließend werden Best-Practice-Empfehlungen für Arbeitgeber bei Verdachtsfällen besprochen.
In dieser Folge unseres Arbeitsrechts-Podcasts erörtern Anna Schwamberger und Ralf Peschek einige bedeutender Urteile österreichischer Gerichte sowie des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2025. Die Fälle umfassen Themen wie Kündigungs-, Entlassungs- und Austrittsszenarien, Fehlverhalten während des Krankenstands, Diskriminierung aufgrund einer Behinderung, Vergleichsvereinbarungen, Vertragsauslegung, Datennutzung sowie die Abgrenzung zwischen Arbeitnehmer- und freien Dienstnehmern.
Behandelte Gerichtsfälle:
In dieser Folge des Arbeitsrecht-Podcasts diskutieren Isabel Firneis und Sarah Haubmann die wesentlichen Änderungen bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer:innen in Österreich, die am 1. Januar 2026 in Kraft getreten sind. Diese Reformen zielen darauf ab, Arbeitnehmer:innen länger im Erwerbsleben zu halten, die finanzielle Belastung des Pensionssystems zu verringern und Kosten zu reduzieren sowie die Arbeitgeber:innen dabei zu unterstützen, den Fachkräftemangel zu bewältigen. Die Folge konzentriert sich auf zwei zentrale Instrumente: das reformierte Modell der Altersteilzeit und die neu eingeführte Teilpension.
In dieser Folge des Arbeitsrecht-Podcasts geben Isabel Firneis und Magdalena Ziembicka Einblicke in die Herausforderungen, mit denen Arbeitgeber im Jahr 2026 konfrontiert sein werden. Das kommende Jahr zeichnet sich durch eine Mischung aus schrittweisen Anpassungen und weitergehenden Reformen aus. In mehreren Bereichen sind neue Regelungen zu erwarten – darunter geringfügiger Beschäftigung, Weiterbildungszeit und Teilpension sowie neue Bestimmungen für freie Dienstnehmer im Sinne des § 4 Abs 4 ASVG einschließlich der Möglichkeit, Kollektivverträge für diese Beschäftigtengruppe abzuschließen. Darüber hinaus stehen die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie sowie der Plattformarbeitsrichtlinie in nationales Recht bevor.
In dieser Folge unseres Arbeitsrecht-Podcasts erläutern Sarah Haubmann und Julia Morscher die Durchsetzungsmechanismen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Die Richtlinie, soll den Zugang zu gerichtlichen und verwaltungsrechtlichen Verfahren erleichtern und Verfahrenshürden abbauen. Vorgesehen sind unter anderem eine erleichterte Beweisführung durch eine Verlagerung der Beweislast zulasten des Arbeitgebers sowie ein erweiterter Zugang zu relevanten Informationen und Beweismitteln. Arbeitnehmer sollen zudem Schadenersatz ohne Obergrenze geltend machen können, und Gerichte können zusätzliche Abhilfemaßnahmen wie Aktionspläne oder Schulungen anordnen. Auch im Bereich der Kosten und Verjährungsfristen bringt die Richtlinie wesentliche Neuerungen, um die Durchsetzung von Ansprüchen weiter zu stärken.
In dieser Folge unseres Arbeitsrecht-Podcasts analysieren Ralf Peschek und Hemma Elsner, wie „Arbeit gleichen Wertes“ definiert werden kann und geben Beispiele aus der Praxis. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie liefert die zentralen Kriterien anhand derer Jobpositionen bewertet werden können. Arbeitgeber:innen können zusätzliche Kriterien definieren, sofern diese relevant und sachlich gerechtfertigt sind, sowie eine unternehmensspezifische Gewichtung der Kriterien vornehmen. Auf dieser Grundlage können Mitarbeitende gruppiert werden, die gleiche oder gleichwertige Arbeit verrichten.
In dieser Folge des Arbeitsrechts-Podcasts von Wolf Theiss erörtern Hemma Elsner und Matthias Unterrieder eine aktuelle Entscheidung des Österreichischen Verwaltungsgerichtshofs (VwGH Ro 2024/11/0002) zur grenzüberschreitenden Arbeitskräfteüberlassung. Gegenstand war die Frage, ob die Überlassung von Arbeitskräften an ein Unternehmen mit Sitz in einem Drittstaat auch dann eine genehmigungspflichtige grenzüberschreitende Überlassung sein kann, wenn die Arbeitskräfte physisch nicht die Grenze überschreiten. Die Entscheidung hat besondere Auswirkungen auf Konstellationen, in denen Arbeitnehmer österreichischer Arbeitgeber ihre Tätigkeit von Österreich aus für Unternehmen mit Sitz in Nicht-EU-Ländern erbringen: Arbeitgeber konnten bisher zu Recht davon ausgehen, dass solche Fälle nicht genehmigungspflichtig sind.
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Wolf Theiss Arbeitsrecht Podcast - Rechtliche Update für Österreich: Analyse aktueller und interessanter Fragen des Arbeitsrechts in Österreich von einer der führenden Kanzleien in Mittel-, Ost-…