Eine Episode über Filterwahn, Masken und die Befreiung, unperfekt zu sein.
Gestern Abend saß ich da, habe mir mein frisch geschnittenes Short-Video angeschaut und dachte im ersten Moment: „Puh, nein. Schlechte Perspektive, schmerzerfülltes Gesicht, strahlt null. Such dir ein altes Video, wo du gut aussiehst.“
Doch genau da fängt doch der Selbstbetrug an. Warum glauben wir eigentlich, dass wir den Menschen da draußen nur in einer perfekten Hochglanz-Version gefallen dürfen?
In dieser Episode spreche ich darüber, warum ich das Video trotzdem online gestellt habe, warum ich mich geweigert habe, mich zu verstellen, und warum echte Verbindung nur dort entsteht, wo wir aufhören, uns hinter einer makellosen Fassade zu verstecken.
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