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Bei der Karriereplanung denken viele an die ersten Berufsjahre - und an eine erfolgreiche Weiterentwicklung. Dabei sollte auch der Ausstieg aus dem Job frühzeitig und gut geplant werden, wie Führungscoach Barbara Simonsen im aktuellen XING Talk rät. "Idealerweise beschäftigen Sie sich fünf Jahre vorher mit dem Thema und planen sowohl die restlichen Berufsjahre, den Übergang, als auch die Zeit danach", so die Karriereexpertin. Vor allem Führungskräfte falle der Abschied aus dem Beruf schwer, da der Selbstwert vor allem aus der Arbeit gezogen werde. "Machen Sie sich daher bewusst, dass der Start holprig sein darf. Das ist die neue große Freiheit - Sie stehen nicht mehr unter einem Erwartungs- und Erfolgsdruck."
Das Video zur Folge gibt's hier: xing.com/talk
Es ist der erste Eindruck, der zählt – und der ist im besten Fall positiv. Das Bewerbungsschreiben ist noch immer das Aushängeschild des Arbeitnehmers. Entsprechend groß ist die Unsicherheit, wie diese idealerweise gestaltet werden sollte. Für Bernd Slaghuis, der als systemischer Coach in Köln arbeitet, zählt vor allem eines: Klarheit. „Floskeln sollten unbedingt vermieden werden", rät er im aktuellen XING Talk. Statt Fakten über das Unternehmen aufzuzählen, die dem Personaler hinlänglich bekannt seien, solle der Bewerber besser möglichst konkret seine Motivation erklären. „Was sind meine Ziele? Wie ticke ich? Was erwarte ich von meinem Arbeitgeber? All das sagt etwas über mich aus – und das ist entscheidend für den Auswahlprozess."
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Nervosität, Unsicherheit, Selbstzweifel – der Weg zurück in den Beruf kann nach einer längeren Elternzeit mühsam sein. Strukturen haben sich verändert, Kollegen gewechselt, da bleibt oftmals die bange Frage: Schaffe ich es, wieder den Anschluss zu finden? Warten neue Aufgaben auf mich? Und wie gehe ich mit Vorbehalten um? Sophie Lüttich, Betreiberin des Blogs „Networking Mom", ist selbst dreifache Mutter und kennt die Ängste von Vätern oder Müttern, die wieder in den Job einsteigen wollen. Ihr Tipp: „Die Planung für die Rückkehr sollte bereits mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen beginnen." Und zwar immer in Absprache mit dem Partner, schließlich werden „in der Regel zwei Eltern". Regelm�ßige Besuche in der Firma, Interesse an Weiterbildungen und Lunchdates mit den Kollegen etwa seien Maßnahmen, um den Kontakt nicht zu verlieren, sagte sie im neuen XING Talk. Ihr persönlich habe es zudem geholfen, zwischen Büro und Zuhause zu trennen. „Genauso wie ich keine Kinderbilder auf meinem Schreibtisch habe, nehme ich die Arbeit nicht mit zum Spielplatz."
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Eine Kündigung ist meist ein Schock. Viele Arbeitnehmer fühlen sich zurückgewiesen, reagieren äußerst emotional. Doch ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und schnell zu reagieren. Denn auch wenn eine Kündigung ausgesprochen wurde, muss das Arbeitsverhältnis rechtlich noch nicht endgültig beendet sein. „Der Arbeitnehmer hat drei Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen", sagt Arbeitsrechtler Jens Niehl im aktuellen XING Talk. Vor allem gelte es zu prüfen, ob gegen den Kündigungsschutz verstoßen wurde. Allerdings gelten Verträge immer in beide Richtungen. Sprich: „Es gibt keinen Anspruch auf eine vorzeitige Entlassung aus dem Beschäftigungsverhältnis, nur weil der Traumjob lockt." Hier bleibe dem wechselwilligen Mitarbeiter nur eine Hoffnung: Dass die Firma ihn trotz Kündigungsfrist vorzeitig weiterziehen lässt.
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Nach jahrelangen Debatten über zu wenige Frauen in den Vorstandsetagen der deutschen Großkonzerne nimmt der Wandel langsam Fahrt auf: Von den neuen Vorstandsmitgliedern, die im Jahr 2017 berufen wurden, sind einer Studie zufolge fast 30 Prozent weiblich. Gleichzeitig ist der „Gender Pay Gap" in vielen Unternehmen Realität, Frauen fühlen sich gegenüber ihren männlichen Kollegen benachteiligt. Statt auf politische Maßnahmen zu hoffen, rät XING Insiderin und Netzwerkexpertin Tijen Onaran im neuen XING Talk zu Eigeninitiative: „Frauen sollten selbstbewusster auftreten." Dies gelte nicht nur für die Konferenzsituation, sondern auch bei der Gehaltsverhandlung. Ein Fehler, den sie häufig beobachte: „Zu starkes Harmoniebedürfnis."
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Es ist ein lockerer Plausch über vermeintlich Belangloses – und hat dennoch im Beruf seine Bedeutung: Mit einem gelungenen Small Talk lassen sich soziale Kompetenzen unter Beweis stellen. Doch für viele bedeutet die leichte Konversation schwere Arbeit. „Schätzungen zufolge sind 80 Prozent der Deutschen unsicher, wie sie ein lockeres Gespräch führen sollen", sagt Carolin Lüdemann, Knigge-Expertin und Business-Coach. Im aktuellen XING Talk erklärt sie, warum es nie gut ist, zu viele Fragen zu stellen, und warum man gern auch über das Wetter reden darf.
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Der Chef beraumt kurzfristig ein Meeting an, die Papiere stapeln sich auf dem Schreibtisch, und die Mittagspause fristet seit Wochen ein Schattendasein: Viele Menschen leiden unter dem zunehmenden Stress am Arbeitsplatz, manche macht er sogar krank. „Dabei brauchen wir Stress zum Leben", sagt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Allerdings ist es ein permanenter Balanceakt, hier das richtige Maß zu finden, denn nur allzu schnell kann aus einer positiven Anspannung ein nervöses Unwohlsein werden. Um das zu vermeiden, gilt es vor allem, wieder stärker auf sich selbst zu hören, so der Mediziner im neuen XING Talk. Ein zentraler Tipp: Pausen machen – auch mal ohne den Dauerbegleiter Handy.
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Wer mit 50 Jahren arbeitslos wird, gilt oft als „schwer vermittelbar". Schuld sei das Alter, sagen die Betroffen. Dennoch sollten sie die Hoffnung nicht vorschnell aufgeben, meint Karriereberaterin Barbara Simonsen im aktuellen XING Talk: „Die Wissenschaft bestätigt: Der Erfahrungswert der älteren Mitarbeiter ist für Firmen immens wichtig." Deshalb sollten sich Ältere ihren Stärken bewusst sein – und diese anhand von konkreten Situationen beschreiben können. Unabdingbar auch: Weiterbildungen. „Das eigene Können sollte jährlich überprüft werden", rät Barbara Simonsen. So könne man die eigene Attraktivität für Arbeitgeber erhöhen.
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Wenn der Beruf keine Berufung mehr ist: Immer mehr Menschen spüren im Laufe ihrer Karriere den Wunsch, etwas zu verändern – und wollen einen Neustart wagen. Doch warnt Bernd Slaghuis, systemischer Coach und Karriereberater, davor, seinen Job vorschnell hinzuschmeißen. Denn was vermeintlich leicht erscheint, kann zu einer echten Herausforderung werden. Im XING Talk spricht er über Chancen und Risiken eines Wechsels.
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Es kann den Weg zum nächsten Job bereiten – oder den Neustart erschweren: Arbeitszeugnisse bergen oftmals mehr Risiken, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Denn die Schreiben sind eine Wissenschaft für sich. Weil sie grundsätzlich positiv formuliert sein müssen, versteckt sich Kritik an der Leistung des Beurteilten häufig zwischen den Zeilen. Rechtsanwalt Jens Niehl erklärt im XING Talk, worauf es bei einem Arbeitszeugnis ankommt – und warum ein sehr gutes Zeugnis nicht immer erstrebenswert ist.
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