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In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit: Arbeitgeber wie Arbeitnehmer sind bei der Gestaltung eines Anstellungsverhältnisses kaum an Regeln gebunden. Doch vor allem die Beschäftigten sollten einige Punkte beachten, bevor sie das Papier unterschreiben. Schließlich werden Verträge in der Regel vor allem in Streitfällen benötigt – und hier könnten bei einem voreiligen Abschluss Nachteile drohen. „Lassen Sie alle Punkte, die Ihnen wichtig sind, unbedingt schriftlich im Vertrag festhalten", sagt auch Jens Niehl, Fachanwalt für Arbeitsrecht, im aktuellen XING Talk. „Ein zu knapper Entwurf ist meistens von Nachteil für den Arbeitnehmer."
Das Video zur Folge gibt's hier: xing.com/talk
Eine gute Leistung im Job resultiert nicht immer in einem beruflichen Aufstieg. Vielmehr kommt es Studien zufolge bei einem erfolgreichen Karrierepfad auch auf das Netzwerk an. Der persönliche Bekanntheitsgrad ist einer der entscheidendsten Faktoren dafür, einen Job zu bekommen oder befördert zu werden. Einer, der dieses Handwerk bestens beherrscht, ist der Karriereberater und XING Experte Joachim Rumohr. Im XING Talk warnt er jedoch davor, wahllos seinen Kontaktepool zu erweitern. „Setzen Sie auf Nachhaltigkeit. Der Grundaufbau eines Netzwerkes benötigt Zeit." Und: Auch Privatkontakte können im beruflichen Kontext Gold wert sein. „Je enger die Bindung zu einer Person ist, desto wertvoller ist diese Empfehlung."
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Lange Zeit wurde Führung gleichgesetzt mit dem disziplinarischen Hierarchieprinzip: Der Vorgesetzte bestimmt, der Mitarbeiter führt aus. Doch st�ßt dieser Stil in Zeiten, in denen viele Organisationen auf netzwerkartige Formen der Zusammenarbeit setzen, häufig an seine Grenzen – und bringt die laterale Führung ins Spiel. „Diese Form basiert auf Kooperation, Vertrauen und Verständigung", sagt Karriereexpertin Barbara Simonsen im aktuellen XING Talk. Die Kunst hierbei ist zu führen ohne disziplinarische Weisungsbefugnis. „Es gilt, neue Instrumente der Macht zu finden: eine hohe persönliche Autorität, ein ausgewiesenes Expertentum oder gezieltes Networking."
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Der Erfolg eines Unternehmens bemisst sich nicht mehr nur an Kennzahlen, ausschlaggebend kann in unserem digitalen Zeitalter auch die richtige Positionierung und Kommunikationsstrategie des Vorstandes sein. „CEOs müssen präsent sein – vor allem auf digitalen Kanälen", sagt Tijen Onaran, Gründerin des Netzwerks Global Digital Women, im aktuellen XING Talk. Wichtig sei es dabei, die Kommunikation authentisch zu gestalten. Zudem gelte: „Die Inhalte auf den digitalen Kanälen müssen einen Mehrwert für die User haben." Die Reputation von CEOs zahle langfristig auf das Markenkonto von Unternehmen ein. Um für Talente als Arbeitgeber attraktiv zu sein, sei es in Zukunft wichtig, zentrale gesellschaftliche Themen öffentlich zu besetzen.
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Wochenlang hat man darauf hingearbeitet, Bewerbungen verschickt und am Lebenslauf gefeilt – nun ist das Ziel endlich greifbar: Die Einladung zum persönlichen Kennenlernen liegt vor. Und genau das sorgt bei vielen Bewerbern nicht nur für Begeisterung. Schließlich geht es um viel, die Angst davor, im Gespräch nicht zu überzeugen, ist groß. Für Bernd Slaghuis ist jedoch genau das ein falscher Ansatz: „Wir müssen dieses Thema entzaubern", sagt der systemische Coach im aktuellen XING Talk. „Es geht hier nicht um ein einseitiges Interview, sondern um einen Dialog. Je mehr der Kandidat für sich daraus ziehen kann, desto besser kann er entscheiden, ob das Angebot überhaupt passend für ihn ist." Auch die Furcht vor vermeintlichen Fangfragen möchte er mildern: „Ich mache mich jetzt vielleicht angreifbar, aber ich bin davon überzeugt: Falsche Antworten auf Personalerfragen gibt es nicht."
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Tu Gutes und rede darüber: Wer im Job weiterkommen will, muss auf sich und seine besonderen Leistungen aufmerksam machen. Wie man selbst zur Marke wird, hat er erfolgreich vorgelebt: Dr. Johannes Wimmer ist Arzt und Internetmediziner. Er besitzt ein eigenes TV-Format, und eine Zeitschrift trägt sogar seinen Namen als Titel. Angefangen hat alles mit dem Wunsch Wimmers, seinen Patienten komplexe Diagnosen in für sie verständliche Worte zu verpacken. Sein Erfolg gründet also auf seiner Leidenschaft – für ihn eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Selbstmarketing. „Ich muss für mich herausbekommen: Was kann ich wirklich gut, wofür brenne ich?", sagt der Mediziner im aktuellen XING Talk. Personal Branding sei zudem eine Fleißaufgabe, eine intensive Pflege des digitalen Profils gehöre dazu. „Und ich brauche den Mut, auch mal anzuecken."
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Tu Gutes und rede darüber: Wer im Job weiterkommen will, muss auf sich und seine besonderen Leistungen aufmerksam machen. Wie man selbst zur Marke wird, hat er erfolgreich vorgelebt: Dr. Johannes Wimmer ist Arzt und Internetmediziner. Er besitzt ein eigenes TV-Format, und eine Zeitschrift trägt sogar seinen Namen als Titel. Angefangen hat alles mit dem Wunsch Wimmers, seinen Patienten komplexe Diagnosen in für sie verständliche Worte zu verpacken. Sein Erfolg gründet also auf seiner Leidenschaft – für ihn eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Selbstmarketing. „Ich muss für mich herausbekommen: Was kann ich wirklich gut, wofür brenne ich?", sagt der Mediziner im aktuellen XING Talk. Personal Branding sei zudem eine Fleißaufgabe, eine intensive Pflege des digitalen Profils gehöre dazu. „Und ich brauche den Mut, auch mal anzuecken."
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Aller Anfang ist schwer, das gilt häufig auch für Berufseinsteiger. Nach der Ausbildung oder einem Studium wurde zwar der Grundstein für die spätere Karriere gelegt, doch genügt dies nicht allein, um Personaler von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. „Am wichtigsten ist es, mir zu überlegen , was mein Profil auszeichnet. Was sind meine Talente, wo liegen meine Kernkompetenzen – und wie passen diese zu dem Gesuchten?", sagt Christina Wunder im XING Talk. Die Bloggerin zum Thema Berufseinstieg rät dazu, in der Bewerbung auch Erfahrungen durch Nebenjobs, Hobbys oder Praktika hervorzuheben. „Viele junge Menschen haben Angst davor, dass die mangelnde Praxis ihnen zum Verhängnis wird. Doch können sie dies durch Motivation und Persönlichkeit ausgleichen."
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Nicht nur in Hollywood wird seit Bekanntwerden des Skandals um den Produzenten Harvey Weinstein viel über sexuelle Belästigung diskutiert – auch in deutschen Büros sorgt die Me-too-Debatte für Verunsicherung. Laut einer Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes soll jede zweite Frau bereits sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt haben. Doch wo hört ein nett gemeintes Kompliment auf und fängt die sexuelle Belästigung an? „Frauen wie Männer sind in dieser Hinsicht verunsichert", sagt Businesscoach Carolin Lüdemann im aktuellen XING Talk. „Manchmal hilft es bereits, das Gespräch zu suchen, wenn man sich von einer Bemerkung gestört fühlt." Wichtig sei es zudem, schnell zu reagieren und alles schriftlich festzuhalten. „Im Härtefall kann dies den Gang zum Betriebsrat oder Anwalt erleichtern."
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Veraltete Fotos, lückenhafte Lebensläufe und unvollständige Angaben zur aktuellen Beschäftigung: Viele Karriereprofile im Netz sind schlecht gepflegt und wenig aussagekräftig. Dabei kann die digitale Visitenkarte nicht nur im Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern wichtig sein – auch Personaler informieren sich hier über potenzielle Kandidaten. „Die Aktualisierung oder Überprüfung des Profils sollte ein regelm�ßiges To-do sein", sagt auch Joachim Rumohr, XING Experte und Karriereberater, im XING Talk. So könne man mit Kleinigkeiten bereits signalisieren, ob derzeit Interesse an einer neuen beruflichen Herausforderung besteht: „Wenn ich nicht von Headhuntern angeschrieben werden will, hilft es schon, den Lebenslauf auszublenden. Gleichzeitig kann dieser signalisieren: Ich bin auf der Suche nach etwas Neuem."
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