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Yascha stellt am 1. Advent die für ihn wichtigste Frage überhaupt: Soll man im Advent, damit man bloß nichts verpasst, lieber mehr Plätzchen oder mehr Lebkuchen essen? Hannes erzählt dem ensetzten Yascha davon, dass der Advent früher sogar eine Fastenzeit war. Die Menschen haben bewusst auf Dinge verzichtet, von denen sie sich abhängig fühlten. Yascha fühlt sich doch von nichts abhängig. Naja, meint Hannes, das könnten ja auch Süßigkeiten oder Serien sein. Gott jedenfalls will, dass es uns gut geht und dass wir frei sind. Schweren Herzens entscheidet sich Yascha, worauf er verzichten wird.
Nach der Folge von letzter Woche hat Yascha weitere Fragen zum Himmel. Hat das Essen im Himmel Kalorien? Hannes erzählt von seinen Schülerinnen und Schülern, die gefragt hatten, ob es im Himmel Bratwürste gibt. Und er kam dann mit ihnen darauf, dass der Himmel ja sowas wie eine Heimat sein soll und für ihn als Franken Bratwürste dazu gehören. Das wirft weitere Fragen auf. Yascha freut sich, zu hören, dass man sich im Himmel wie in der Heimat geliebt fühlen wird und man sich dort auskennen und daheim fühlen wird. Zum Schluss bittet er Hannes noch, ihm dann, wenn es soweit ist, ein paar himmlische Bratwürste aufzuheben.
Heute stellt Yascha eine schwierige Frage und Hannes hat keine richtige Antwort. Er kann nur davon erzählen, dass er sagt, wenn Menschen erlöst lachen, wäre das für ihn wie im Himmel. Oder dass auf alten Grabsteinen "Auf Wiedersehn!" steht. Da bekommt Yascha noch mehr Fragen: Wird er seine Oma im Himmel wiedererkennen? Und sind die Steinzeitmenschen auch im Himmel? So richtig zufrieden ist Yascha mit Hannes' Antworten nicht. Aber er hat die Meinung: man kann sich gut mit ihm über den Himmel unterhalten.
Irgendwie ist Yascha diese Woche auf die Frage gekommen, ob es den Teufel gibt. Da kann auch Hannes keine klare Antwort geben. Er überlegt erstmal, wie es den Teufel nicht gibt: als Gegenspieler Gottes und mit Hörnern, Dreizack und Pferdefuß. Aber es gibt Seiten von Gott, die man nicht versteht. Und auch die kommen von Gott. Somit müsste auch der Teufel von Gott kommen und Teil von Gottes Plan sein. Ganz zufrieden sind beide heute nicht- aber vielleicht ist das ganz gut, wenn es um das Böse geht. Dann macht man nämlich was dagegen.
Yascha beschäftigt sich immer noch mit den Wundern. Und kommt dabei zu der Geschichte, dass Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen 5000 Leute satt gemacht hat. Wie soll denn das funktionieren? Hannes fragt ihn, wie es denn beim Picknick oder in der Schule ist, wenn er eine Brotzeit dabei hat. Wird dann geteilt? Ja, das macht Yascha schon. Aber ist es in der Bibelgeschichte noch ein Wunder, wenn die Leute nur teilen, was sie eh schon dabei hatten?
Yascha lassen die Wunder keine Ruhe. Jesus hat doch die Leute geheilt. Warum klappt das heute nicht mehr und es gibt so viele kranke Menschen. Hannes erzählt ihm, dass es für die Leute damals doppelt schlimm war, wenn man krank war. Denn dann hat man sich von Gott bestraft gefühlt. Und dagegen wollte Jesus vorgehen und hat Menschen geheilt, um zu zeigen, dass Gott sie immer lieb hat. Yascha findet es schade, dass heute nicht alle gesund sind. Das findet Hannes auch. Aber wenn sie nicht alle gesund machen können, können sie ja versuchen, die Menschen froh zu machen.
Yascha hat eine wichtige Frage: Jesus hat doch Wunder gemacht. Warum macht die heute keiner mehr? Hannes erinnert ihn an die Geschichte von der Hochzeit zu Kana - da hatte das Wunder einen tieferen Sinn. Denn da hat Jesus Wasser in Wein verwandelt, damit das Brautpaar nicht blöd dasteht und die Party weitergehen kann. Das leuchtet Yascha ein, aber eine Frage hat er dann noch: Hätte Jesus auch Wasser in Spezi verwandelt?
Den Sankt Martin, den heiligen Nikolaus und den heiligen Michael (der heißt nämlich wie sein Papa) kennt Yascha. Aber wer sind denn die "Heiligen" überhaupt und was bedeutet "Heiligkeit"? Da muss Hannes helfen. Der meint, es wären alle heilig, die zu Gott gehören. Heißt das dann etwa, dass auch Yascha und Hannes Heilige sind? Das wär ja was!
Yascha ist aus dem Urlaub zurück und hat viele Fragen im Gepäck. Zum Beispiel war er in einer katholischen Kirche und hat dort Reliquien gesehen. Als er seinen Papa danach gefragt hat, hat der gesagt, das wäre doch eine gute Frage für Hannes. Und der denkt mit Yascha gemeinsam über den Sinn von Andenken nach und überlegt, was Souvenirs vom Jesus bringen. Vielleicht sollen Reliquien einfach Andenken daran sein, dass Gott da und auf der Welt wirksam ist.
Mein Sohn Yascha , der Nürnberger Pfarrer Hannes Schot und ich hatten vor über einem Jahr die Idee zu „Yascha fragt“. Unsere Mission war, neue Perspektiven aus alten Perspektiven zu generieren und auch mal zum Nachdenken anzuregen. Und so nach einem Jahr, ist das Hirn auch mal ein wenig erschöpft. Und was eignet sich besser dafür als Urlaub, um wieder die Körpereigenen Brennstoffzellen vollzutanken.
Also, worauf wartest Du noch? Pack Deine Koffer – sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne – und mach Dich bereit für eine Reise voller Entdeckungen, Erkenntnisse wenn Du die aktuelle Folge „Yascha fragt“ hörst, so als eine Reise zum Ursprung des Urlaubs😊
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