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Yascha hat ganz viele Fragen zur Arche Noah: Warum lässt Gott diese große Flut kommen? Wie können so viele Tiere auf ein Boot passen? Und warum ist in der Geschichte manches unlogisch? Hannes erinnert Yascha daran, dass Geschichten auch wahr sein können, ohne dass sie historisch genau so passiert sind: sie sagen was über die Menschen und Gott aus. Und bei der Arche Noah ist die Botschaft vielleicht, dass alle auf der Welt wie die Tiere auf der Arche sind und aufeinander ein bisschen Rücksicht nehmen sollten - weil sonst klappt das Miteinander nämlich nicht. Da nimmt auch Yascha Rücksicht auf Hannes und stellt ihm keine Frage mehr.
Yascha war im Gottesdienst. Zum Schluss hat er den Segen gehört. Da fragt er jetzt nochmal nach: Was für einen Segen sagt der Pfarrer oder die Pfarrerin da eigentlich? Das sind alte Worte aus der Bibel, erklärt Hannes. Gemeinsam überlegen die beiden, was das bedeutet und wie man es neu formulieren könnte. Yaschas Interpretation findet Hannes dann jedenfalls mega. Da kann man nur eins sagen: "Amen!"
Das ist eine Überraschung für Yascha, als er Hannes danach fragt, was für verschiedene Segen es gibt. Die irischen Segensformeln sind zwar schön, die verwendet aber kaum jemand im Alltag. In unseren ganzen normalen Begrüßungen und Verabschiedungen kommt jedoch ganz viel Segen vor - von "Grüß Gott" über "Ade" bis hin sogar zu "Tschüß". Hannes freut sich mit Yascha, dass es dadurch so viel Segen in der Welt gibt.
Hannes sagt den Leuten am Ende vom Gottesdienst beim Segen, dass Gott bei ihnen ist. Für Yascha ist das Zeitverschwendung, weil man weiß doch, dass Gott da ist. Hannes meint, es tut gut, das immer wieder zu hören. Yascha will dann doch gesegnet werden. Da spricht Hannes ihm einen ganz eigenen Yascha-Segen zu. Da fällt Yascha nur noch eins ein: Amen.
Yascha war beim Abendmahl und hat sich sehr gewundert, was da gesagt wird, wenn Brot und Saft verteilt werden. Über "Christi Leib für dich gegeben" und "Christi Blut für dich vergossen" muss er sich schon sehr wundern. Hannes versucht ihm zu erklären, dass dadurch gesagt wird, dass uns nichts von Gott und seiner Liebe trennen soll. Das geht mit so einfachen Dingen wie Brot und Saft besser als mit Yaschas Wunschessen Spezi und Kuchen. Der fragt sich trotzdem: Warum gibt's in der Kirche nix gescheites zu essen und zu trinken für Kinder?
Yascha hat in der Kirche komische Keksen und Traubensaft bekommen. Was hat denn das zu bedeuten? Und warum heißt es Abend- und nicht Frühmahl? Und warum hat Jesus nicht mit Spezi und Kuchen gefeiert? Hannes erzählt ihm davon, wie Jesus gefeiert hat - sogar mit dem, der ihn später verraten hat. Dass sich die Menschen "Friede sei mit dir" sagen, als Zeichen, dass nichts von Gott und untereinander trennen soll. Wie bei einem Familienessen. Das freut Yascha - denn das hat er erst an Weihnachten erlebt. So akzeptiert er sogar komische Kekse und Traubensaft.
Hannes kann Yascha zum Thema Liebe sagen, was diese macht: Schmetterlinge im Bauch, Geborgenheit und Trost ... aber was sie ist, kann er auch nicht sagen. Besser wird es, als Yascha fragt, woher die Liebe kommt. Denn da kommen sie wieder zu Gott. Und damit wird klar: wenn sie von ihm, der größer als alles ist, kommt, dann ist sie natürlich auch von uns nicht zu verstehen. Es bleibt aber vor allem eine Frage: Warum interessiert sich Yascha gerade so brennend für dieses Thema?
Yascha ist schon ganz aufgeregt wegen Weihnachten. Da schockt es ihn, dass Hannes sagt, dass wir das Datum von Jesu Geburt garnicht wissen und die frühen Christinnen und Christen gar kein Weihnachtsfest gefeiert haben. Und dass auch das mit der Geburt im Jahr 0 nicht ganz so sicher ist. Wie soll man denn da feiern? Hannes ist ganz entspannt und sagt: Natürlich dürfen und sollen wir weiter Jesu Geburt feiern- aber wir können dabei auch ohne Druck und Perfektionismus sein, sondern einfach Frohe Weihnachten haben.
Heute geht es um ein großes Geheimnis von Weihnachten: Wer waren die Heiligen Drei Könige? Denn in der Bibel steht weder ihre Zahl noch stehen die Namen Caspar, Melchior und Balthasar drin. Hannes erzählt Yascha, dass sie nach ihren drei Geschenken als "Drei Könige" definiert wurden und aus den damals bekannten Erdteilen Europa, Asien und Afrika stammten. Yascha und Hannes sind sich einig, dass da noch Königinnen fehlen. Und wer sagt, dass sie nicht wirklich Caspar, Melchior und Balthasar hießen?
Über Yaschas Frage nach dem besten Geschenk kommt Hannes darauf, ihm von den ersten Beschenkern überhaupt zu erzählen: den Heiligen Drei Königen. Deren Geschenk Gold findet Yascha ganz cool, mit Weihrauch und Myrrhe kann er nichts anfangen. Und warum haben sie nichts sinnvolles wie Windeln, Spielzeug und eine Kinderbibel geschenkt? Hannes erklärt auch, dass wir uns an Weihnachten beschenken, weil Gott uns mit Jesus das größte Geschenk überhaupt gemacht hat.
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