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In der 80. Folge beantworten Yascha und Hannes Schott große Fragen von kleinen Hörerinnen und Hörern. Zum Beispiel von Noah aus Hamburg:
Wer hat eigentlich Gott erschaffen? Und kommen auch Kinder in den Himmel, die nicht getauft sind?
Hannes Antworten sind klar – und gleichzeitig sehr tiefgründig. Er spricht über einen Gott, der keinen Anfang braucht. Und über eine Liebe, die größer ist als jedes Taufbecken. Er glaubt: Gott ist größer als alles, was Menschen denken können. Auch größer als Zeit.
Am Ende wird’s persönlich: Yascha erinnert sich an seine eigene Taufe – und was sie ihm heute bedeutet.
Yascha muss noch mal wegen den Religionen: Was haben Christen, Juden und Muslime eigentlich gemeinsam? Hannes erklärt, dass sich alle drei auf Abraham berufen, glauben an denselben Gott und kennen viele gleiche Geschichten.
Doch warum gibt’s dann immer wieder Streit? Yascha zieht den Vergleich zu seinen Schwestern: „Wir sind auch verwandt – und streiten trotzdem!“ Am Ende wünschen sich beide, dass Religionen erkennen, was sie verbindet – und lieber miteinander „spielen“ als gegeneinander sind.
Yascha hat sich wieder einmal viele Gedanken gemacht: Wenn Gott überall ist und alle geschaffen hat, warum glauben dann viele nicht an ihn. Hannes hat für ihn zwei Antworten: vielleicht fehlt manchen die Antenne, um Gott zu empfangen. Und Gott will, dass wir Freiheit haben. Dazu gehört auch, niemanden zu zwingen, sondern frei entscheiden zu lassen. Dabei kommen sie noch zur wichtigen Frage: Glaubt Hannes immer an Gott? Die Antwort überrascht auch Yascha
Yascha hat diese Woche wieder eine neue Frage, und die ist gar nicht so leicht für Hannes zu beantworten. Wenn es doch nur einen Gott gibt – warum glauben die Menschen dann so verschieden? Hannes sagt: Weil Menschen überall auf der Welt Gott unterschiedlich erleben. Für die einen steckt er in der Natur, für die anderen in der Bibel, wieder andere sehen ihn im Mitmenschen.
Klingt erstmal entspannt und friedlich. Aber warum gibt’s dann so oft Streit zwischen den verschiedenen Religionen? Da ist Yascha mega gespannt auf die Antwort von Hannes
Yascha hat mal wieder eine wichtige Frage: Wenn wir uns auf Jesus berufen, warum heißen wir dann nicht Jesusen? Hannes erklärt ihm, dass "Christus" nicht der Nachname von Jesus war, sondern ihn in eine Reihe mit Königen stellte. Das ist aber noch nicht alles: Der Name "Jesus Christus" bedeutet im Grunde zweimal das gleiche. Und "Yascha" könnte das auch bedeuten.
Da ist sogar einmal Yascha sprachlos.
Jesus sagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Aber wer ist überhaupt dieser „Nächste“? Wer Yascha bereits kennt, der weiss, er will es jetzt genau wissen – und Hannes erzählt ihm die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Eine Geschichte die Yascha bereits bekannt vorkommt. Die Geschichte hat es aber in sich. Zwei gläubige Kirchenmitarbeiter gehen einfach vorbei, als ein verletzter Mann am Boden liegt. Erst ein Außenseiter, also einer von dem man es überhaupt nicht erwartet, hilft – einer, mit dem eigentlich er eigentlich im „Clinch“ war..
Für Yascha ist klar: Der Samariter war der wahre Nächste. Doch jemanden zu lieben, mit dem man sich eigentlich nicht versteht? Gar nicht so leicht. Hannes sagt: „Alle sind geliebte Kinder Gottes.“ Und Yascha? Der muss erstmal drüber nachdenken.
Jesus sagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Aber was heißt das eigentlich? Für Yascha ist klar: Wenn man jemanden lieben soll wie sich selbst, dann muss man sich ja erstmal selbst lieb haben! Doch das ist gar nicht so einfach – nicht mal für Hannes. Besonders morgens im Spiegel…Gemeinsam überlegen die beiden, wie man sich selbst gut behandeln kann – ohne egoistisch zu werden. Und warum es Gott wichtig ist, dass wir mit uns selbst und mit anderen freundlich umgehen.
Die zehn Gebote sind geschafft – doch Yascha will es jetzt genau wissen: Reicht das um in den Himmel zu kommen? Hannes erinnert ihn daran, worum es wirklich geht: Nicht um das perfekte Befolgen von Regeln, sondern darum, dass Gott uns liebt – auch wenn wir mal was falsch machen.
Und dann verrät Hannes sogar noch ein Extra-Gebot! Eines, das Jesus selbst als das wichtigste genannt hat: Gott lieben – und den Nächsten wie sich selbst. Aber wie soll man denn bitte Gott lieben? Yascha hat da ganz eigene Gedanken: Vielleicht heißt es, sich so zu verhalten, dass man zurückgeliebt werden kann?
Yascha hat wieder eine Frage – und diesmal gleich zu zwei Geboten auf einmal! Die letzten beiden der Zehn Gebote lauten nämlich: „DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUS und DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIB, KNECHT, MAGD, VIEH ODER ALLES, WAS SEIN IST.“ Aber was soll das mit Yascha zu tun haben? Er will doch gar kein Haus, keine Magd – und das Wort „Weib“ findet er sowieso doof.
Hannes erklärt: Es geht nicht darum, was genau man begehren soll oder nicht – sondern um das Gefühl dahinter: Neid. Und das kennt Yascha dann doch. Manchmal will man eben doch etwas haben, was ein anderer hat – und ärgert sich, wenn man es nicht bekommt. Aber statt neidisch zu werden, kann man auch lernen: „Wenn mir was gefällt, weiß ich mehr über mich selbst!“ sagt Yascha. Und Hannes ist beeindruckt.
Bei ihrer Beschäftigung mit den 10 Geboten sind Yascha und Hannes inzwischen beim 8. Gebot angelangt: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinem Nächsten."
Yascha fragt Hannes: "Heißt das Gebot also einfach 'Du sollst nicht lügen?'" Und dann fallen Yascha ganz viele Situationen ein, wo er zu einer Notlüge greifen musste. Hannes tröstet ihn, das ist alles nicht so schlimm. Wichtig wäre, dass man gut miteinander umgeht und aufeinander achtet- so wie bei jedem Gebot. Und gottseidank hat ja Jesus gesagt, dass Gott uns vergibt, wenn wir mal etwas falsch machen.
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