Yoga, Meditation und spirituelles Leben
Download on the App Store

Yoga, Meditation und spirituelles Leben episodes

  • 26: Identifiziere dich nicht mit subtilen Kräften
    Menschen auf dem spirituellen Weg haben oft außergewöhnliche Fähigkeiten. Vielleicht sind sie damit geboren, vielleicht entdecken sie diese Fähigkeiten im Lauf des Lebens. Vielleicht erwachen diese Fähigkeiten plötzlich. Vielleicht entwickeln sie sich durch die eigene Praxis. Manche entwickeln daraus ein dickes Ego. Diese Fähigkeiten kommen – und manchmal vergehen sie auch. Falls du außergewöhnliche Fähigkeiten hast: Sei dankbar, sei demütig. Sei dir bewusst, sie können dir jederzeit wieder genommen werden. Letztlich sind es nicht deine Fähigkeiten, sondern Gottes Gaben die du, vielleicht auch nur vorübergehend zur Verfügung gestellt bekommen hast. Nutze alle außergewöhnlichen Fähigkeiten nicht für dich, sondern für andere. Lasse los – wisse: Du bist das Bewusstsein, unsterbliche Seele. Nicht begrenzt durch Erfahrungen und Fähigkeiten.
    26. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast
    11 min
  • 26: Identifiziere dich nicht mit subtilen Kräften
    Menschen auf dem spirituellen Weg haben oft außergewöhnliche Fähigkeiten. Vielleicht sind sie damit geboren, vielleicht entdecken sie diese Fähigkeiten im Lauf des Lebens. Vielleicht erwachen diese Fähigkeiten plötzlich. Vielleicht entwickeln sie sich durch die eigene Praxis. Manche entwickeln daraus ein dickes Ego. Diese Fähigkeiten kommen – und manchmal vergehen sie auch. Falls du außergewöhnliche Fähigkeiten hast: Sei dankbar, sei demütig. Sei dir bewusst, sie können dir jederzeit wieder genommen werden. Letztlich sind es nicht deine Fähigkeiten, sondern Gottes Gaben die du, vielleicht auch nur vorübergehend zur Verfügung gestellt bekommen hast. Nutze alle außergewöhnlichen Fähigkeiten nicht für dich, sondern für andere. Lasse los – wisse: Du bist das Bewusstsein, unsterbliche Seele. Nicht begrenzt durch Erfahrungen und Fähigkeiten.
    26. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast
    0 min
  • 25: Gelassen mit Feinfühligkeit umgehen
    Gelassener Umgang mit eigener Feinfühligkeit. 25. Folge des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast. Gelassenheit - Was heißt das? Manche Menschen sind mit großer Feinfühligkeit geboren. Sie hören das Gras wachsen. Sie können die Stimmungen anderer wahrnehmen. Sie spüren, wenn es jemandem nicht so gut geht, wenn etwas im Busch ist. Manchmal gehen sie dabei zu weit: Sie sind leicht kränkbar, sie geben Gesten und Mimik eine stärkere oder gar andere Bedeutung als ihnen zusteht. Manchmal beziehen sie zu viel auf sich. Manchmal können sie es nicht aushalten mit Menschen, die leiden, die ärgerlich oder unruhig/nervös sind oder gar deprimiert. Und manchmal entstehen hieraus Meidungsstrategien, Angst vor schlechten Schwingungen, vor "Pfeilen, die auf sie abgeschossen werden" etc. Manche Menschen mit großer Feinfühligkeit können darüber sogar psychisch erkranken, in Paranoia, Angststörung oder Halluzinationen bis zur Schizophrenie abgleiten.

    Hier hilft wieder die Nichtidentifikation. Sei dir bewusst: Du bist das Selbst, das Bewusstsein. Du hast besondere Fähigkeiten, die sich jetzt auf eine bestimmte Weise manifestieren. Sei dankbar, dass du diese besonderen Gaben hast. Du kannst vielleicht mehr spüren als andere – aber du bist deshalb nicht besser als andere. Umgekehrt ist das normalerweise auch nicht krankhaft. Nutze diese besonderen Fähigkeiten zum Wohl anderer – aber sei dir bewusst, dass nicht alle das schätzen. Nicht mit jedem kannst du darüber sprechen. Beziehe aber auch immer die Möglichkeit mit ein, dass du dich irren kannst. Sei also auch bescheiden. Und wenn jemand etwas leugnet, was du spürst, ist es gut, den Willen des anderen zu respektieren: Selbst wenn du richtiger liegen kannst als der andere es zugeben will, ist es meist besser, den Standpunkt des anderen zu respektieren als auf der eigenen Feinfühligkeit zu beharren. Eine gute Übung ist auch den anderen von der Tiefe seines Wesens zu spüren. Wenn du also z.B. dich traurig fühlst, fast weinen willst, weil du die Trauer, die Gekränktheit das Leiden des anderen erfährst, dann spüre mit deinem Herzen das Herz des anderen. Die Tiefe des Herzens: Vielleicht spürst du eine tiefe Verbundenheit, ein Glück, welches weit jenseits des äußeren Leidens geht. Wenn du mal erfahren hast, dass du Glück erfahren kannst in der Herzensverbundenheit mit einem Leidenden, kannst du dich leicht lösen von Leiden, die in dir entstehen durch das echte oder vermeintliche Erspüren des Leidens anderer. Im Podcast sagt Sukadev noch erheblich mehr als was hier so steht - auch wenn er mit diesen Sätzen beginnt.

    Mehr zu Yoga, Meditation und Ayurveda, auch für ein gelasseneres Leben ist auf den Internetseiten von Yoga Vidya zu

    21 min
  • 25: Gelassen mit Feinfühligkeit umgehen
    Gelassener Umgang mit eigener Feinfühligkeit. 25. Folge des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast. Gelassenheit - Was heißt das? Manche Menschen sind mit großer Feinfühligkeit geboren. Sie hören das Gras wachsen. Sie können die Stimmungen anderer wahrnehmen. Sie spüren, wenn es jemandem nicht so gut geht, wenn etwas im Busch ist. Manchmal gehen sie dabei zu weit: Sie sind leicht kränkbar, sie geben Gesten und Mimik eine stärkere oder gar andere Bedeutung als ihnen zusteht. Manchmal beziehen sie zu viel auf sich. Manchmal können sie es nicht aushalten mit Menschen, die leiden, die ärgerlich oder unruhig/nervös sind oder gar deprimiert. Und manchmal entstehen hieraus Meidungsstrategien, Angst vor schlechten Schwingungen, vor "Pfeilen, die auf sie abgeschossen werden" etc. Manche Menschen mit großer Feinfühligkeit können darüber sogar psychisch erkranken, in Paranoia, Angststörung oder Halluzinationen bis zur Schizophrenie abgleiten.

    Hier hilft wieder die Nichtidentifikation. Sei dir bewusst: Du bist das Selbst, das Bewusstsein. Du hast besondere Fähigkeiten, die sich jetzt auf eine bestimmte Weise manifestieren. Sei dankbar, dass du diese besonderen Gaben hast. Du kannst vielleicht mehr spüren als andere – aber du bist deshalb nicht besser als andere. Umgekehrt ist das normalerweise auch nicht krankhaft. Nutze diese besonderen Fähigkeiten zum Wohl anderer – aber sei dir bewusst, dass nicht alle das schätzen. Nicht mit jedem kannst du darüber sprechen. Beziehe aber auch immer die Möglichkeit mit ein, dass du dich irren kannst. Sei also auch bescheiden. Und wenn jemand etwas leugnet, was du spürst, ist es gut, den Willen des anderen zu respektieren: Selbst wenn du richtiger liegen kannst als der andere es zugeben will, ist es meist besser, den Standpunkt des anderen zu respektieren als auf der eigenen Feinfühligkeit zu beharren. Eine gute Übung ist auch den anderen von der Tiefe seines Wesens zu spüren. Wenn du also z.B. dich traurig fühlst, fast weinen willst, weil du die Trauer, die Gekränktheit das Leiden des anderen erfährst, dann spüre mit deinem Herzen das Herz des anderen. Die Tiefe des Herzens: Vielleicht spürst du eine tiefe Verbundenheit, ein Glück, welches weit jenseits des äußeren Leidens geht. Wenn du mal erfahren hast, dass du Glück erfahren kannst in der Herzensverbundenheit mit einem Leidenden, kannst du dich leicht lösen von Leiden, die in dir entstehen durch das echte oder vermeintliche Erspüren des Leidens anderer. Im Podcast sagt Sukadev noch erheblich mehr als was hier so steht - auch wenn er mit diesen Sätzen beginnt.

    Mehr zu Yoga, Meditation und Ayurveda, auch für ein gelasseneres Leben ist auf den Internetseiten von Yoga Vidya zu finden.

    0 min
  • 24: Gelassener Umgang mit deinen Fähigkeiten
    Werde dir bewusst: Welche Talente und Fähigkeiten hast du? Sei dir dabei bewusst: „hast du“, nicht „bist du“. Du hast viele Fähigkeiten. So wie dein Handy viele Fähigkeiten hat. Du nutzt manche davon, andere sind in Entwicklung. Sei dankbar für die Fähigkeiten. Aber: Identifiziere dich nicht damit. Aus Identifikation kommen: Raga - Wünsche, Dwesha - Abneigungen, Abhinivesha - Ängste/Ärger. Sukadev ermutigt dich dazu, dir deiner Fähigkeiten bewusst zu werden. Du kannst überlegen, welche Fähigkeiten du hast, wie du sie fördern kannst, wie du sie einsetzen kannst zur Bewältigung deiner Aufgaben. Sei auch offen für Fähigkeiten, die du vielleicht noch nicht kennst und die sich entwickeln wollen durch neue Herausforderungen. Werde dir auch bewusst, mit welchen deiner Fähigkeiten du besonders identifiziert bist. Und überlege, wie du dich von der Identifikation lösen kannst. Dies ist die 24. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast.
    17 min
  • 24: Gelassener Umgang mit deinen Fähigkeiten
    Werde dir bewusst: Welche Talente und Fähigkeiten hast du? Sei dir dabei bewusst: „hast du“, nicht „bist du“. Du hast viele Fähigkeiten. So wie dein Handy viele Fähigkeiten hat. Du nutzt manche davon, andere sind in Entwicklung. Sei dankbar für die Fähigkeiten. Aber: Identifiziere dich nicht damit. Aus Identifikation kommen: Raga - Wünsche, Dwesha - Abneigungen, Abhinivesha - Ängste/Ärger. Sukadev ermutigt dich dazu, dir deiner Fähigkeiten bewusst zu werden. Du kannst überlegen, welche Fähigkeiten du hast, wie du sie fördern kannst, wie du sie einsetzen kannst zur Bewältigung deiner Aufgaben. Sei auch offen für Fähigkeiten, die du vielleicht noch nicht kennst und die sich entwickeln wollen durch neue Herausforderungen. Werde dir auch bewusst, mit welchen deiner Fähigkeiten du besonders identifiziert bist. Und überlege, wie du dich von der Identifikation lösen kannst. Dies ist die 24. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast.
    0 min
  • 23: Löse dich von der Identifikation mit deiner Persönlichkeit
    Persönlichkeit kommt von Latein Persona=Maske. Persona war die hölzerne Maske für die Schauspieler im alten Rom und in Griechenland. Durch die Maske konnte ein Schauspieler einen bestimmten Menschen oder auch Gott verkörpern. Ein Schauspieler konnte sogar im Lauf des Stückes mehrere Personen verkörpern - er musste nur die Maske wechseln. So ist auch deine Persönlichkeit bei weitem nicht so fest wie du das oft meinst. Sukadev zeigt dir Möglichkeiten, wie du dich von der Identifikation mit Persönlichkeit, Charakter, Fähigkeiten, Temperament lösen kannst - und so mehr Gelassenheit im Alltag zeigen kannst. Dies ist die 23. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast.
    14 min
  • 23: Löse dich von der Identifikation mit deiner Persönlichkeit
    Persönlichkeit kommt von Latein Persona=Maske. Persona war die hölzerne Maske für die Schauspieler im alten Rom und in Griechenland. Durch die Maske konnte ein Schauspieler einen bestimmten Menschen oder auch Gott verkörpern. Ein Schauspieler konnte sogar im Lauf des Stückes mehrere Personen verkörpern - er musste nur die Maske wechseln. So ist auch deine Persönlichkeit bei weitem nicht so fest wie du das oft meinst. Sukadev zeigt dir Möglichkeiten, wie du dich von der Identifikation mit Persönlichkeit, Charakter, Fähigkeiten, Temperament lösen kannst - und so mehr Gelassenheit im Alltag zeigen kannst. Dies ist die 23. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast.
    0 min
  • 09 Zusammenfassung: Was wirklich wichtig ist im Leben – und Antworten auf Fragen Teil 3
    Wie geht man mit Sterblichkeit der Eltern um? Was sollte man mit betagten Eltern umgehen? Wie kann man Eltern auf Spiritualität und Reinkarnation ansprechen? Wie geht man mit Schmerzen um? Wie ging Swami Vishnu-devananda mit seinen Schmerzen in den letzten beiden Lebensjahren um? Ziehen sich Yogis zum Sterben in eine Höhle zurück? Wie verstehe ich Zeichen Gottes? Wie hilft mir die Erfahrung von Gottes Gegenwart für Entscheidungen weiter? Wie kann man Ablenkungen vermeiden? Sukadev antwortet auf diese und andere Fragen. Anschließend macht er eine Zusammenfassung von allem, was behandelt wurde in dem Seminar „Was wirklich wichtig ist im Leben“.
    Letzter Teil des Abschlussworkshops des Seminars: Was wirklich wichtig ist im Leben?
    37 min
  • 09 Zusammenfassung: Was wirklich wichtig ist im Leben – und Antworten auf Fragen Teil 3
    Wie geht man mit Sterblichkeit der Eltern um? Was sollte man mit betagten Eltern umgehen? Wie kann man Eltern auf Spiritualität und Reinkarnation ansprechen? Wie geht man mit Schmerzen um? Wie ging Swami Vishnu-devananda mit seinen Schmerzen in den letzten beiden Lebensjahren um? Ziehen sich Yogis zum Sterben in eine Höhle zurück? Wie verstehe ich Zeichen Gottes? Wie hilft mir die Erfahrung von Gottes Gegenwart für Entscheidungen weiter? Wie kann man Ablenkungen vermeiden? Sukadev antwortet auf diese und andere Fragen. Anschließend macht er eine Zusammenfassung von allem, was behandelt wurde in dem Seminar „Was wirklich wichtig ist im Leben“.
    Letzter Teil des Abschlussworkshops des Seminars: Was wirklich wichtig ist im Leben?
    0 min

About Yoga, Meditation und spirituelles Leben

From the publisher's feed

Live Mitschnitte von Satsang Vorträgen aus dem Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Wertvolle Hilfen für Selbsterkenntnis und den spirituellen Weg. Meist von Sukadev Bretz, manchmal auch von Yoga-Meistern…