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Selbsthilfe gibt es in vielen Formen, aber das Prinzip ist immer ähnlich. Es schließen sich Menschen zusammen, die eine Situation oder eine Erkrankung, mit der sie besser umgehen wollen, verbindet. In dem Bereich psychischer Gesundheit sind das oft Menschen, die die gleiche oder eine ähnliche psychische Störung haben.
Selbsthilfe kann auch in anderen Formen als ausschließlich im Gespräch stattfinden. So gibt es bei der MASH zusätzlich zu den Gesprächsgruppen auch weitere Angebote wie Freies sprechen, bouldern oder Workshops und Seminare
Wir haben heute Kerstin Schäffer zu Gast. Sie ist Sozialpädagogin und die Geschäftsführerin der MASH. Wie die meisten Mitarbeiter*innen und Gruppenleiter*innen ist sie selbst Betroffene und hat Agoraphobie.
Moderation: Pia Burghartz, Lisa Gierer
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Gute-Laune-Playlist: Zeit für Gute Laune?
Hilfsangebote:
https://www.wege-zur-psychotherapie.org/im-notfall/
Telefonseelsorge:
http://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 0800 / 11 10 111, 0800 / 11 10 222 (24/7 erreichbar)
Angebote für Gesundheitsberufler:innen:
Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
Alle Hilfsangebote
Wie ist es, von Emotionen überflutet zu werden, die man nicht zuordnen und auf die man nicht richtig reagieren kann? Für viele von uns ist das gar nicht vorstellbar, doch für Borderline-Patient:innen ist das etwas, was ihren Alltag und ihre Beziehungen zu anderen Menschen schwer beeinflusst. Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung und Betroffene bewegen sich oft auf der Grenze - einer Grenze zwischen Nähen und Distanz, euphorischen Emotionen und tiefsten betrübten Momenten. Menschen mit Borderline erleben Gefühle oft sehr intensiv und Borderline beeinflusst die Art, wie mit den Gefühlen umgegangen wird, stört die Sicht auf das Selbst und die eigene Identität sowie zwischenmenschliche Interaktionen und Beziehungen. Es gibt verschiedene Therapieansätze, die genau an diesen Punkten, den Gefühlen, der Identität sowie den Interaktionen mit anderen ansetzen. Die Therapien haben unter anderem zum Ziel, gute Strategien zu entwickeln, mit den eigenen Emotionen umzugehen. Heute möchten wir diese Erkrankung gerne besser Verstehen und sprechen heute mit Jennifer. Sie wird uns von ihren Erfahrungen mit Borderline berichten.
Moderation: Miriam Hassler, Sonja Steltmann
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Interviewpartnerin: Jennifer
Filmtipp: Silver Linings
Gute-Laune-Playlist: Zeit für Gute Laune?
Hilfsangebote:
https://www.wege-zur-psychotherapie.org/im-notfall/
Telefonseelsorge:
http://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 0800 / 11 10 111, 0800 / 11 10 222 (24/7 erreichbar)
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Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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Etwa jede 4. Frau und jeder 8. Mann hat einmal im Leben eine depressiven Erkrankung. Insgesamt sind damit 17,1% der erwachsenen Deutschen einmal im Leben von einer Depression betroffen. Besonders jüngere Menschen hierzulande leiden im europäischen Vergleich sehr häufig an depressiver Symptomatik. Dabei wird die Erkrankung vom Umfeld aber oft nicht erkannt oder nicht ernst genommen, was es Betroffenen zusätzlich erschwert, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen. Ursachen und Auslöser für Depressionen können zum Beispiel traumatische Erlebnisse in der Kindheit, Krisen im Job oder in der Familie sein. Manchmal treten depressive Episoden aber auch ohne erkennbaren Auslöser auf. Mithilfe von psychotherapeutischen Behandlungen, zum Beispiel der kognitiven Verhaltenstherapie, sowie Psychopharmaka ist die Erkrankung heutzutage meist gut behandelbar. Umso wichtiger ist es, Symptome frühzeitig zu erkennen, damit Betroffene so schnell wie möglich unterstützt werden können.
Moderation: Pia Burghartz, Lisa Gierer
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Gute-Laune-Playlist: Zeit für Gute Laune?
Filmtip: Silver Linings
Hilfsangebote:
https://www.wege-zur-psychotherapie.org/im-notfall/
Telefonseelsorge:
http://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 0800 / 11 10 111, 0800 / 11 10 222 (24/7 erreichbar)
Angebote für Gesundheitsberufler:innen:
Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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Ängste sind eine wichtige Schutzfunktion des Körpers, die wir alle kennen. Bei Angststörungen sind diese Ängste aber der Situation unangemessen und beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen. Angststörungen gelten als häufigste psychische Störung in Deutschland. Rund 14 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind betroffen. Frauen sind dabei etwa doppelt so häufig erkrankt. Tritt die Angst auf, treten oft körperliche Symptome wie Schwindel, Herzrasen und Zittern auf. Diese Symptome werden als bedrohlich eingestuft und die Angst verstärkt sich. Dabei spricht man oft vom Teufelskreislauf der Angst. Oft resultiert eine Panikattacke, in der die Betroffenen einen Kontrollverlust oder eine Ohnmacht verspüren, bis hin zu Todesängsten. Die Betroffenen meiden Situationen, in denen die Angst auftreten könnte. Wir haben heute Simone zu Gast, sie leidet unter einer sozialen Phobie und ist außerdem im Vorstand der Münchener Angstselbsthilfe aktiv.
Moderation: Miriam Hassler, Pia Burghartz
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Interviewpartnerin: Simone
Filmtipp: Black Swan
Gute-Laune-Playlist: Zeit für Gute Laune?
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Telefonseelsorge:
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Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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Essstörungen, zu denen Magersucht, Bulimie und Binge-Eating sowie auch Mischformen gehören, sind vor allem unter jungen Menschen weit verbreitet. Am häufigsten ist dabei die Binge-Eating-Störung, an der etwa 2% der deutschen Bevölkerung leiden. Bei dieser Essstörung kommt es zu regelmäßigen, nicht kontrollierbaren Essanfällen. Dabei gehen Essstörungen oft mit Depressionen, Zwängen und Angststörungen einher und sind damit für die Betroffenen stark belastend. Häufige Risikofaktoren sind eine gestörte Selbstwahrnehmung, die auch durch Social media verstärkt werden kann, sowie ein kontrollierendes Familienumfeld oder andere individuelle Faktoren. Etwa 30% der weiblichen Personen zwischen 11 und 17 Jahren zeigen Hinweise auf Essstörungen. Nach Angaben der Ärztekammer Niedersachsen verläuft eine Essstörung bei rund 16,8 Prozent der Betroffenen tödlich.
Wir sprechen heute mit Lotte, die an Anorexie erkrankt war. Lotte studiert in einer kleinen Stadt in Deutschland und ist Anfang 20. Sie heißt eigentlich anders und möchte in dieser Folge lieber anonym bleiben.
Moderation: Miriam Hassler, Sonja Meyer
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Interviewpartnerin: Lotte
Filmtip: To the bone
Gute-Laune-Playlist: Zeit für Gute Laune?
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Angebote für Gesundheitsberufler:innen:
Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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Jeder von uns kennt es, wir verlassen morgens das Haus, gehen zur Bahn und plötzlich kommt uns siedend heiß die Frage in den Kopf: Hab ich den Herd aus gemacht? Und auch ganz sicher die Haustür abgeschlossen? Für die meisten Personen ist diese Frage schnell beantwortet oder beiseite geschoben. Nicht aber für Personen, die von einer Zwangsstörung betroffen sind. Ein solcher Zwang, wie beispielsweise zu kontrollieren ob die Tür wirklich abgeschlossen ist, kann im Verlauf so stark werden, dass er schließlich das gesamte Leben bestimmt. Wir sprechen heute mit Franziska vom YouTube-Kanal MissVerstand. Franziska ist von einem Kontrollzwang betroffen, sie spricht offen über ihre Zwangsstörung.
Moderation: Miriam Hassler, Sonja Steltmann
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Interviewpartnerin: Franziska von MissVerstand
Filmtipp: Matchstick Men
Gute-Laune-Playlist: Zeit für Gute Laune?
Hilfsangebote:
https://www.wege-zur-psychotherapie.org/im-notfall/
Telefonseelsorge:
http://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 0800 / 11 10 111, 0800 / 11 10 222 (24/7 erreichbar)
Angebote für Gesundheitsberufler:innen:
Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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Laut der ‚Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland‘ (2009-2012) erfüllten 27,7 % der Befragten die Kriterien für mindestens eine psychische Störung während der letzten 12 Monate. Von diesen hatten zudem 44 % mehr als eine Störung. Stigma umfasst negative Gefühle und Gedanken gegenüber psychischen Erkrankungen und Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie diskriminierendes Verhalten gegenüber diesen Personen.
Wir sprechen heute mit Prof. Dr. Nicolas Rüsch, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II und Leiter der Sektion Public Mental Health der Universität Ulm/BKH Günzburg. Prof Dr. Rüsch ist Autor des Buches ‚Das Stigma psychischer Erkrankung – Strategien gegen Ausgrenzung und Diskriminierung‘ und befasst sich mit den Themen Stigma psychischer Erkrankung, Einstellungen zu Behandlung und Inanspruchnahme psychiatrisch-
Moderation: Miriam Hassler, Sonja Steltmann
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Interviewpartner: Prof. Dr. Nicolas Rüsch
Filmtipp: Front of the Class
Gute-Laune-Playlist: Zeit für Gute Laune?
Hilfsangebote:
https://www.wege-zur-psychotherapie.org/im-notfall/
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http://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 0800 / 11 10 111, 0800 / 11 10 222 (24/7 erreichbar)
Angebote für Gesundheitsberufler:innen:
Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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In Deutschland sind jedes Jahr etwa 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das sind rund 17,8 Millionen Menschen. Von den Betroffenen nehmen pro Jahr nur 18,9 % Kontakt zu Therapeut:innen, Ärzt:innen oder anderen Leistungsanbieter:innen auf. Auch die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die Therapienachfrage. Seit Beginn der Pandemie sind die Patient:innenanfragen in psychotherapeutischen Praxen laut einer Blitzumfrage der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung um rund 40 Prozent gestiegen. Wir haben heute Walburga Meier zu Gast. Sie ist tiefenpsychologische Psychotherapeutin und behandelt in ihrer eigenen Praxis vor allem Erwachsene, hat aber auch die Zulassung für Kinder- und Jugendtherapie.
Moderation: Pia Burgharzt, Lisa Gierer
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Interviewpartner: Walburga Meier
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http://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 0800 / 11 10 111, 0800 / 11 10 222 (24/7 erreichbar)
Angebote für Gesundheitsberufler:innen:
Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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Jährlich erkranken in Deutschland etwa 27,8% der erwachsenen Bevölkerung an einer psychischen Erkrankung. Das entspricht in etwa 17,8 Millionen Betroffenen. Die häufigsten Störungen sind dabei affektive Störungen, Angststörungen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum. Laut Statistischem Bundesamt arbeiteten 2019 etwa 48 000 Psychologische Psychotherapeut*innen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen in Deutschland.
Wir sprechen heute mit Sarah und Florian vom psychologischen Beratungsteam der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg und dem Psychologischen Beratungsteam der ESG. Sie besteht aus einer Gruppe von Student:innen aus den Fachrichtungen Psychologie und Pädagogik und bietet kostenlose Beratung für Student:innen an.
Leider gab es in dieser Folge mit der Tonqualität.
Moderation: Miriam Hassler, Melanie Mertens
Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Interviewpartner:innen:
https://www.khg-wuerzburg.de/arbeitskreise-initiativen/psychol-beratungsteam/
https://beratungsstelle-esg.jimdofree.com/
Filmtipp: 4 Könige
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Selbst betroffene Profis, Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., https://dgbs.de/betroffene-profis-dgbs/ Mail: [email protected]
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Hey, hast du Zeit für eine Pause?
Wir sind Zeit für (Blau)Pause, ein Podcast rund um mentale Gesundheit. Ab dem 20.12. erscheint hier jede Woche am #mentalhealthmonday eine neue Folge. In dieser Staffel sprechen wir mit Betroffenen und Angehörigen rund um das Thema mentale Gesundheit. In dieser Folge gibt es dafür einen kleinen theoretischen Input, in dem wir euch wichtige Begriffe erklären. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören!
Dieser Podcast wird von der Lokalgruppe Blaupause Würzburg und der Lokalgruppe Blaupause Freiburg realisiert. Ihr könnt uns unter unseren Instagramkanälen @blaupausewuerzburg, @blaupausefreiburg oder @blaupausegesundheit und unter [email protected] für Fragen, Anregungen oder Themenwünsche erreichen.
Wir freuen uns auf euch, bis bald!
Moderation: Miriam Hassler, Sonja Steltmann Musik: Alexander Tihanyi, Elena Seidl
Filmtipp:
Hilfsangebote:
https://www.wege-zur-psychotherapie.org/im-notfall/
Telefonseelsorge:
http://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 0800 / 11 10 111, 0800 / 11 10 222 (24/7 erreichbar)
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