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In dieser schönen HERBST- UND FERIENFOLGE freut sich Hannes über Fragen aus der Welt der MODE – die fragt ihn sonst nie was!
Zum Beispiel:
Was ist ein Alterspräsident in Deutschland?
Darunter versteht man
A) einen durchsichtigen katzenförmigen Absatz
damit ist
B) ein breiter stabiler Absatz
gemeint
das bedeutet
C) ein kurzer dünner Absatz
Hannes ist in der Nordsee, Marlene ist in Mainz. Eleganz, Nähkurse und Lyocell-Strick werden besprochen. Barette und Baskenmützen werden gehatet. Worte werden gesucht für die Angst und Müdigkeit der überarbeiteten, immer planvoll auf ein Ziel hin agierenden Person, wenn sie das arbeitende Agieren sein lässt und weder den nächsten noch den übernächsten Schritt kennt und nur der nächste Moment vor ihr liegt, ohne dass ein dahinter- oder darunterliegendes Ziel ihn erfüllt und definiert.
Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zur Frage:
Wie geht Improvisation im Schauspiel für den Film?
Welche Bücher hat Marlene zum Geburtstag geschenkt bekommen?
Was hat es mit dem Modebegriff YOKE auf sich?
Außerdem featuring
DUFFLEBAG
Und auch dieses Mal:
LOUISA BECK, Produzentin, Komponistin, Soundkünstlerin, Schlagzeugerin, beste Musikerin & Podcastkomplizin!
Vielen lieben Dank, Louisa, dass du immer wieder unsere Folgen masterst!
Viel Spaß beim Hören!
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Louisa Beck:
https://www.louisabeck.com/
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Und jetzt nochmal zu uns beiden:
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Carolin Haupt und Lorenz Just von der Aktion WAHLVERWANDT besuchen uns im Podcast. Und so sind in dieser Folge vier schöne Stimmen dabei zu hören, wie sie nicht nur sagen, was sie wollen – das sowieso – sondern auch, was sie können – und das ist, jedenfalls bei unseren Gäst*innen, einiges:
Anlässlich der Brandenburger Landtagswahlen am 22.09.24 haben die Schauspielerinnen Carolin Haupt und Linda Pöppel vom #EnsembleBündnisBerlin die Initiative WAHLVERWANDT ins Leben gerufen.
13 Theaterautor*innen haben für die Aktion Texte geschrieben:
Magdalena Schrefel, Hannes Becker, Sivan Ben Yishai, Rainald Grebe, Olga Hohmann, Thomas Köck, Anne Kulbatzki, Kevin Rittberger, Dmitrij Gawrisch, Maria Milisavljević, Thomas Melle, Patty Kim Hamilton, Lorenz Just
Die Texte dieser Autor*innen wurden mit Unterstützung des Autors Lorenz Just zu einem vielstimmigen Ganzen verwoben.
Performt wurde der Kollektivtext WAHLVERWANDT im September auf einer Lesetour quer durch Brandenburg und Berlin mit flexibler Besetzung aus den Berliner und Brandenburger Theatern. Ziel der Aktion ist es, sich gegen den Aufstieg autoritärer Parteien untereinander zu vernetzen und zu positionieren.
Caro und Lorenz sagen, welche Vorteile es hat, politische Veranstaltungen mit Poesie und ästhetischer Erfahrung zu verbinden. Sie berichten von der Stimmung bei den Kolleg*innen in Brandenburg, und sagen, warum es gut ist, Veranstaltungen für jene zu machen, die NICHT davon überzeugt werden müssen, dass Antifaschismus eine gute Sache ist. Und sie sagen ganz genau, wie sie ihre Aktion ersonnen, geplant und durchgeführt haben: Zur Nachahmung empfohlen!
Am 22. September um 18 Uhr startet die Abschlussveranstaltung der Aktion WAHLVERWANDT im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.
Kommt, ihr lieben Ohrenleute!
Marlene und Hannes jedenfalls gehen hin.
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Tickets zum Finale von WAHLVERWANDT im Roten Salon gibt’s hier.
Alle Infos zur Aktion WAHLVERWANDT hier.
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Carolin Haupt ist seit der Spielzeit 2019/20 Ensemblemitglied an der Schaubühne. Geboren in Rathenow, aufgewachsen in Berlin. Gesangsausbildung Jazz, Rock, Pop in Berlin. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. 2011 bis 2013 Ensemblemitglied am Centraltheater Leipzig. Von 2016 bis 2019 Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover. Regelmäßige Sprechertätigkeiten für Funk und Hörbuchverlage sowie Arbeiten für Film und Fernsehen.
Lorenz Just, geboren 1983 in Halle an der Saale, studierte Islamwissenschaften, Geschichte, Fachübersetzen Englisch und Literarisches Schreiben. 2017 erschien der Erzählband Der böse Mensch. Sein Debütroman Am Rand der Dächer (2020) spielt in den 1990er Jahren in Berlin. Im April 2023 ist sein drittes Buch Tag XYZ in der Edition Volte des Leipziger Spectorbook-Verlags erschienen. Lorenz’ Theaterstücke heißen DER ALLERLETZTE ALLTAG (2020) und ERDE LIEBE CHAOS (2021).
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Ein sehr nettes, witziges und engagiertes, leidenschaftliches Team präsentiert die VIELFACH GEFALTETE FOLGE: Jedes Gesprächsthema, das Marlene Haagen und Hannes Becker in dieser Folge aufmachen, enthält viele weitere, die ebenfalls entfaltet werden. Die Folge ist Unberechenbarkeit – dazwischen aber befinden sich kleine Inseln der Berechenbarkeit, außerdem kurze Hosen und kleine Hemden, Hannover, Berlin und Venedig.
Oder kleine Inseln der Zuverlässigkeit und kleine Hosen, kurze Hemdchen und Berlin, Hannover und Venedig?
Der Herbstanfang beginnt mit einer Fahrt für einen Filmdreh nach Hagen. Im Auto läuft das Radio. Froh und richtiggehend erleichtert ist Marlene über den Abschluss eines schwierigen Theaterprojekts. Jetzt kommt ein Herbst, in dem sie alle Bücher verfilmt und als Youtubeformat ausgibt und als Hörspiel adaptiert, über die wir in dieser Folge eures LITERATUR- UND FILMPODCASTS ZEMENT GIESSEN reden: „22 Bahnen“ von Caroline Wahl, „Männerphantasien“ von Klaus Theweleit, „Zeitzuflucht“ von Georgi Gospodinov und „Liebes Arschloch“ von Virginie Despentes.
Wir arbeiten weiter an der CHOREOGRAFIE DES LEBENS.
Wir erfinden Maschinen, und ein weiteres Musikinstrument aus Marlenes Großem Instrumenten Repertoire kommt ins Spiel: Das Saxophon und die Gründe, es nicht zu üben.
Wir reden über die 1950er Jahre, Tradwifes, „C’è ancora domani“, den Bunker an der Feldstraße in Hamburg und den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam, und wir BEMÜHEN UNS UM EINE DEFINITION DES WORTES „ZIVILGESELLSCHAFT“.
Schwimmen ist der Sport der schreibenden Person, sagt Hannes.
Kaffee wird in einer Socke aufgebrüht und schmeckt gar nicht mal so schlecht.
Die Lippen eines Saxophonisten fallen uns auf oder ein.
Außerdem: Das ZUCKEN ist zurück – mit dem Bein, mit dem Marlene zuckt, klappt sie ein Teelicht zu.
Dann reitet heran, Don Juan – ist allerdings auch schnell wieder weg. Dafür kehrt die Kategorie FAFPOV (From A Feminist Point of View) zurück, mit einem Zitat von Virginie Despentes.
Wir blicken voraus auf die Jahre und Jahrzehnte unseres Podcasts in der Zukunft.
Das Leben ist so unberechenbar. Und das geht jetzt schon seit Jahren so.
„Unsere einzige Konstante ist die Ungewissheit. Sie ist gekommen, um zu bleiben, und geht hier nicht mehr weg.“
Am Ende werden alle entlassen, ins Leben.
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Diese Folge beginnt mit euren besten antifaschistischen Zitaten. Habt Dank! Es tat gleich kurz ein bisschen weniger weh. Dafür bekommt ihr von Marlene jeweils 1 antifaschistischen Regenschirm zugeschickt, nämlich 1 schönen!
Weiter geht’s mit epischen Rückschmerzen und mit Regenstürmen in Hamburg und Mainz – und mit den Wahlen: denen, die gerade waren, und denen, die noch kommen.
Und damit ist die Kategorie WAS MACHT MAN DANN eröffnet und geht nie wieder zu.
Es geht um geriebene Wärme, frittierte Brötchen und das kriminelle Auflösen eines Körpers. Unser Tipp: Besser drüber Nachdenken, bevor man es tut, und zwar immer wieder, bis in alle Ewigkeit.
Außerdem: Baden mit Badesalz – eine gute Idee, wenn es sich dabei um die Comedy-Gruppe, nämlich das Duo Henni Nachtsheim und Gerd Knebel aus den 1990er Jahren handelt?
Ebenfalls in den 1990er Jahren hat Hannes – in Memphis Tennessee – Tickets gewonnen, damals noch nicht in einem Podcast, sondern im Rockradiosender, für die World Wrestling Foundation und für Stand-Up-Comedy, und ist weder zum einen noch zum anderen hin.
Sprechen die Zahlen dafür oder dagegen? Und wofür eigentlich?
Marlene erzählt Hannes die Geschichte der Geburtsstunde ihrer Freundschaft –
Am Beispiel des Konzepts der OFFENEN PROBE diskutieren wir die Frage, ob das konsequente Öffnen einer Gruppe ein gleichzeitiges Verschließen dieser Gruppe mit sich bringen kann.
In ihrer Erzählung geht Marlene sieben Jahre zurück nach JENA in Thüringen –
Aus einem Superfilm mit Romy Schneider, den Marlene geschaut hat, schaut Romy Schneider kurz vorbei –
Und schon geht es wieder los:
WAS MACHT MAN DANN, und was bedeutet es, wenn Beatrix von Storch Antisemitismus-Beauftragte der AfD ist?
WAS MACHT MAN DANN, und ist es erlaubt, Beatrix von Storch ein Alien zu nennen? Darf Beatrix von Storch – völlig zu recht – als Bodysnatcher bezeichnet werden?
Wir diskutieren den Satz „Wenn also der öffentliche Raum kippt, ist die Zivilcourage der Menschen die letzte Hoffnung“ (Max Czollek).
WAS MACHT MAN DANN, wenn Nazis immer frecher werden?
Gelingt antifaschistischer Widerstand ohne antifaschistische Politik der Regierenden?
Max Czollek schreibt –
Sam und Goethe und Sarah und Marlene sind gerade live –
Venezuelas Präsident Maduro hat Weihnachten per Dekret auf den 1. Oktober vorverlegt –
In der übernächsten Folge werden wir Carolin Haupt und Lorenz Just von der Aktion WAHLVERWANDT zu Gast haben. Sie organisieren Lesungen zur Landtagswahl in Brandenburg.
Marlene erklärt den Nutzen eines Antrags auf Auskunftssperre oder Übermittlungssperre für die politisch aktive linke Person.
Schickt uns weiter eure liebsten antifaschistischen Zitate! Es regnet hart, und 2 schöne Schirme sind noch übrig.
Wie schon der Täubling sagte:
„Der Zorn ist die Liebe des linken Menschen zur Veränderung.“
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Hier kommt eine Folge über Reime. Und wir finden, eine Reim-Folge ist eine Folge, die sich ja dann auch reimen sollte.
Hannes sagt, Reimen bringt mich zum Weinen. Marlene findet aber, es wär besser, wenn wir uns dafür loben. Schließlich war das Reimen hier ein Reimen ohne Proben!
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Sound und Musik: Louisa Beck
In dieser Folge geht es um Träume. Es geht um Träume heute. Heute geht es um? TRÄUME! Es geht um Träume, Leute!
Dass Träume wahr werden können. Und um luzides Träumen oder Klarträume. Das sind Träume, in denen der Träumer*in klar wird, dass sie träumt.
Reicht das Geld?
Nichts ist klar.
Es geht um Träume!
Und damit um die Wirklichkeit.
Hannes ist erschöpft bis hin die Haare hinein, ausgelöffelt, und als wäre ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Groß und krass ist es, ein Theaterstück geschrieben zu haben, erzählt er, auch wenn ich schon vergessen hatte wie.
Marlene probt in einem kleinen Theater in Frankfurt wieder Theater. Davor, am Morgen, geht sie zunächst zum Yoga, erwirbt auf dem Markt in Mainz ein Marktfrühstück, entgeht dem Schienenersatzverkehr und bekommt einen E-Bass ausgehändigt.
Wir reden über die Art und Weise, wie Freie Theaterarbeit finanziert wird: Durch Staatliche Förderung
Theater kann durch Text entstehen
Oder einfach durch Leute, die zusammenkommen und sich gut verstehen
Einen leckeren Kaffee, ein leckeres Brötchen und ein leckeres Stück Bergkäse, ein Schälchen Reis, ein Schälchen Gemüse, ein Schälchen Pfeffersoße mit Tofu drin, einen Brokkoli, einiges an Zwiebel, Karotte, vielleicht auch ein paar Bohnen, die richtige Haltung, Kaffee, wenn es gut läuft Kekse, Geduld, Vertrauen und eine eigene Band
Wir haben Geld für Requisiten, dann werden hier so ganz viele Sachen plötzlich auf die Bühne fallen, und vom Himmel wird schwarze Asche runterkommen, wir haben einen Musiker dabei
Der Bundesverband Freie Darstellende Künste empfiehlt 715 Euro Mindesthonorar pro Woche für die Arbeit in den Freien Darstellenden Künsten
Empfehlung heißt: Das darf nicht fehlen
Wir reden also über Klarträume, das heißt luzides Träumen, präluzides Träumen, Aufwachen im Traum, Bewusstheit des eigenen Träumens und Verlust der Bewusstheit des eigenen Träumens im Traum
Wie sind die Lichtverhältnisse im Traum? Welche Handlungsoptionen hat die Träumer*in? Helfen Klarträume gegen Alpträume?
Wie kommt der Traum in die Kunst?
Wir diskutieren Parallelen zwischen dem Erzählen von Träumen dem Ausprobieren auf Proben
Außerdem geht es um:
Powernap – wie lange und bis wann?
„Die Schildkröte isst die Zeitung“
Den Unterschied zwischen Gage und Honorar
Klatschen und Schnippsen
Die Gemeinsamkeiten zwischen Theaterbranche und Baubranche
Marlene kennt sich aus
mit den Trends
für Applaus
Ist kürzer proben dasselbe wie ein Haus mit weniger Zimmern bauen?
Hannes sagt, nach der Arbeit droht die Leere
Marlene komponiert live ein Lied
Marlene und Louisa planen eine AKTION
die aber noch TOPSECRET ist
Wir haben Vertrauen, dass uns auch trotz Knappheit und Verwirrung gemeinsam schon nicht ganz was Schlimmes passieren wird
Wir enden mit den 7 KLARHEITSKRITERIEN
Im Traum kann das Gehirn Rhönradfahren üben und das Bewusstsein Aufzugfahren
Unterschreibt doch bitte trotzdem die Petition gegen die Kürzungen bei der Freien Kunst!
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PETITION „AN DER FREIEN KUNST ZU SPAREN KOSTET ZUVIEL“
https://www.change.org/p/an-der-freien-kunst-zu-sparen-kostet-zu-viel
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HONORARUNTERGRENZEN des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK):
https://darstellende-kuenste.de/aktuelles/neue-honoraruntergrenze-fuer-freischaffende-akteurinnen-den-darstellenden
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Schreibt uns doch:
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Sound & Musik: Louisa Beck
Worum geht’s eigentlich in eurem Zement-Giessen-Podcast?
1. ES GEHT UM ALLES
2. Und darum hat Hannes diese Woche zur EHE FÜR ALLE recherchiert
3. Und Marlene sagt euch, wie ihr die FREIE KUNST retten könnt
4. So kommen wir der Sache näher!
5. In dieser Folge des Recherche-Podcasts ZEMENT GIESSEN ist die Laune erst schlecht und wird dann immer besser, bis sie am Ende fast schon unerträglich gut ist
6. Es geht um Christian Lindner, aber nur kurz
7. Marlene fühlt sich sportif, weil sie letzte Woche im Taubertsbergbad, Quatsch, im Gardasee, Unsinn, im GOUDA-See natürlich, einen SURFKURS absolviert hat bei Gabi und OTTO
8. GABI und Otto, zwei harsche, barsche, brutale, feste Surfer*innen, die sich dann aber doch durch ein Gedicht zu ihren Ehren erweichen lassen
9. Stellen leichtfüßig ein Segel weg
10. Natürlich, denn
11. Wie Lena Hilsdorf sagt:
12. ALLE FREUEN SICH ÜBER ANERKENNUNG
13. In dieser Folge wird alles nummeriert
14. Hecht und echt
15. Und harsch und Barsch
16. Und auch unsere Eltern haben Rederecht, aber jetzt noch nicht, jetzt müsst ihr noch kurz warten
17. Jetzt kommt nämlich eine BRAUTKLEID-Geschichte, sowas habt ihr noch nicht erlebt
18. Und Miley Cyrus ist wieder da und zwar in der Kategorie
17. DIE BESTEN ZITATE DER LETZTEN 2781 JAHR
18. E
19. Ein Regen roter Rosen fällt
20. Ein Strauß Schnittlauch wird gebracht
21. Und ganz am Schluss?
22. Kommt ein GEDICHT
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PETITION „AN DER FREIEN KUNST ZU SPAREN KOSTET ZUVIEL“
Christian Lindner will der Freien Kunst die Hälfte der Fördermittel entziehen. Das kann hier verhindert werden:
https://www.change.org/p/an-der-freien-kunst-zu-sparen-kostet-zu-viel
Bitte UNTERSCHREIBT – wann, wer und wo immer ihr auch seid!
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GROSSE HÖREMPFEHLUNG - der PODCAST „Literarisch, Solidarisch“ von Hatice Açıkgöz, Dara Brexendorf und Zara Zerbe
https://literarisch-solidarisch-podcast.podigee.io/
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Ein paar GUTE TEXTE zur EHE FÜR ALLE:
Kersten Augustin kommentiert in der taz das „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ – und fordert die Abschaffung der Ehe (Stand: 30.06.2017):
https://taz.de/Kommentar-Oeffnung-der-Ehe/!5422452/
Jura-online.de diskutiert Lücken im „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ – vor allem für Inter-, Trans- und nichtbinäre Personen (Stand: 31.11.2017):
https://jura-online.de/blog/2017/11/23/ehe-fuer-alle-das-dritte-geschlecht/
Der Lesben- und Schwulenverband schreibt, dass diese Lücke geschlossen wurde (Stand: 04.02.2021):
https://www.lsvd.de/de/ct/1325-Ratgeber-gleichgeschlechtliche-Ehe-Ehe-fuer-Alle
Stefan Niggemeier erzählt auf uebermedien.de die Geschichte wie der Begriff „Ehe für alle“ den älteren Begriff „Homo-Ehe“ abgelöst hat (Stand 30.06.2017):
https://uebermedien.de/17088/wie-aus-der-homo-ehe-die-ehe-fuer-alle-wurde/
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Hass gegen Verliebte am See der Verliebten? Sehnsucht und Erfüllung – Arbeit und Respekt? Das passt perfekt!
Mitten aus der sogenannten Sommerzeit dämmert eine neue Folge ZEMENT GIESSEN herauf. Zwischen Goudasee und Lago Maggiore sendet Marlene aus Italien. Hannes berichtet aus Neukölln.
Special Thanks To Musical Guest Lena Hilsdorf!
Und vielen Dank an Henri Hüster für das Mastern dieser Folge!
Der Podcast ist zur Unterhaltung da, und da unterhalten wir uns auch schon. Wir äußern Freude, Verständnis, Unverständnis. Wir stellen Nachfragen. Wir erteilen einander auf Augenhöhe Rat.
Marlene betrauert ihren Urlaub, während sie ihn macht. Hannes merkt, wie sein Körper sich verändert: Sein Hals wird dünner und länger. Er hat ein wenig Halsweh und schreibt ein Tier-Stück, aber was miteinander zu tun hat das beides nicht direkt.
Beim theaterpädagogischen Workshop in Heeg in Nordrhein-Westfalen wurde Marlene, statt als dreidimensionaler Mensch, von jungen Menschen als zweidimensionale Autorität, weise Muhme und Careperson des Theaters angesehen. Aber vom Theater hatte Marlene ja nun wirklich genug.
Darum macht sie bei einem Twerk-Workshop mit.
Die Grenzen verschwimmen.
Wir reden über die Ehe für alle, Einstehensgemeinschaften und Adoptionsrecht und die romantische Paarbeziehung.
Wir reden über Schlupflöcher, interessante Gedanken, Geräuschkulissen und Kissen und das Lüftungssystem von Tieren.
Es geht um Schauspiel, Rap, Tanz und Gesang.
Tassen voller Gestank.
Wasser lenken auf laute Leute.
Andeuten oder bis zum Äußersten gehen.
Zweigleisig fahren.
Ausziehen ganz und gar.
Was ist Theaterpädagogik?
When I grow up I want to be ...?
Tragen Muhmen Mieder?
Laue Nächte sind laute Nächte – was macht man dann?
Diese Folge steuert jeden Pomuskel einzeln an.
Musik:
LAGO MAGGIORE (Conny Froboess)
ICH LIEBE DAS LEBEN (Vicky Leandros)
Fashion:
Weiße Hosen und Sommerkleider mit dollem Ausschnitt am Rücken und Armband gegen Mücken.
Tiere in dieser Folge:
Hunde, Küken, Kälber, Bremsen, lustige Moskitos, Mauersegler, Fledermäuse, junge Gazellen, Schwalben, Ratte, Maus.
Das könnte Theaterpädagogik bedeuten: Gleichviel Spotlight für alle. Öffentlicher Auftritt. Zeitliche Begrenzung. Material und Thema kommen aus der Gruppe.
Wir machen eine Erfindung: den Launenheber®. Er wird in Zukunft den Wagenheber ersetzen. Bis dahin werden aber beide gebraucht.
Es geht darum, sich künstlerisch auszudrücken, um nicht auf Scheißideen zu kommen.
Es gibt den Klimawandel.
Eier werfen ist schlecht für die Küken.
Milch vom Balkon giessen ist schlecht für die Kälber.
Auch künstlerische Arbeit erfordert den Schlaf.
Es wird Abend, es wird Nacht. Der verschlungene Flug der Schwalben geht über in den verschlungenen Flug der Fledermäuse. Der Gesang der Vögel geht über in das Lied der Ratten.
BRAT wird zu RAT.
Wenn man keinen Wagen hat, den man heben kann, dann muss man eben seine Laune heben.
Zärtlich und süß, spannend, angespannt und nervös –
UNA EXPRESSI POR FAVORE!
UND Atmen durch den Mund mit Nasenklammer ist gesund.
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Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Zement Giessen, dem Podcast der Herzen. Heute ist die letzte Folge vor der Sommerpause, aber: NO T€AR$. Wir werden Anfang August zurückkehren. Wir sind Hannes B. und Marlene H., und wir freuen uns sehr, dass ihr zuhört.
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Marlene und Hannes freuen sich auf die Ferien. Vorher haben sie aber noch einiges zu besprechen.
Schluppe, Schauspiel, Sozialismus.
Connie Walther, Slavoj Žižek, Elke Kahr.
Urgency und Agency.
Die Lücke zwischen beschissenen Missständen und einem Miteinander, das wir uns wünschen.
Umzüge alleine und Umzüge zu zehnt.
Das kleine Flämmchen der Utopie.
Künstler*innenname, Bürgerlicher Name, Spitzname, Aktivistiname, Rapper*innenname.
Edding, Socke, Schlüpfer, Schmatz und Schmalz.
MARLENE empfiehlt:
Schreiben wie ein fliegender Hund.
HANNES sagt:
Aufregung bedeutet Bewegung.
Die KAULITZBRÜDER fragen:
Community oder Kommunismus?
Happy Meal oder Millionendeal?
Rente mit 63 oder mit 65 oder Rente mit 67?
Verlangen wir zuviel?
Rente mit 35 fordert Hannes
für Tom und Bill
und dich
und sich
Wie bleibt Koriander BIS ZU VIER WOCHEN im Kühlschrank frisch?
Wir sagen’s euch.
Retirement oder Tired?
Überwachen oder Strafen?
Diese Folge ist die WACHE Folge.
Diese Woche unsere dringende Frage an euch:
Was hilft beim Einschlafen?
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Slavoj Žižek zur Urgency der Utopie an der Universität von Buenos Aires:
https://www.youtube.com/watch?v=A0usxcoo_pQ
Clip aus dem Dokumentarfilm ‘Žižek!’ (2005) von Astra Taylor.
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AG LEGAL & FINANCE des Verbands der Theaterautor:innen presents:
Broschüre
‘Honorarstandards für Theaterautor:innen’
am 9. Juni um 17 Uhr im Deutschen Theater Berlin.
https://www.deutschestheater.de/programm/produktionen/att-2024-was-soll-der-spass-denn-kosten
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