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Tage 1443–1465 • Usedom – Karlsruhe • FAQ: Deutsche Rechtslage bezüglich Wildzelten •
Kapitelübersicht
Tage 1443–1465 • Usedom – Karlsruhe •
Wir sind zurück! Am Sonntag, den 5. Juli 2026 fahren wir um 16:00 Uhr vor dem Schloss Karlsruhe über die Start-Ziel-Linie unserer Tour – also genau dort, wo wir diese Tour vor mehr als vier Jahren, am 2. Juli 2022 um 12:00 Uhr gestartet hatten. Unsere Zieleinfahrt führte uns einmal diagonal durch Deutschland: Von Usedom ganz im Nordosten, über Berlin, Halle, entlang von Saale, Main und Neckar bis in unsere Heimat, den Schwarzwald ganz im Südwesten! In dieser Episode berichten wir von dieser Zieleinfahrt und damit von den letzten drei Wochen unserer Tour. Wir beschreiben, wie es sich anfühlt, nach vier Jahren erstmals wieder zurück nach Deutschland zu kommen und wie Deutschland auf uns gewirkt hat. Wir erzählen von Begegnungen mit Menschen, die beeindruckt sind, dass wir die ganze Strecke bis Karlsruhe noch mit dem Fahrrad (ohne e-Motor!) zurücklegen wollen. Aber auch von vielen Treffen mit alten und neuen Freunden, die sich in sehr ähnlichen Situationen befinden wie wir (bald), wodurch sich natürlich ein Austausch ergibt, der mehr auf einer Wellenlänge kaum sein könnte. Außerdem kündigen wir an, dass das Ende unserer Tour nun noch nicht ganz das Ende unseres Podcasts bedeutet – ihr werdet also auch nach dieser Episode nochmal von uns hören!
Mehr dazu:
FAQ-Teil: Deutsche Rechtslage bezüglich Wildzelten
Diese Episode beinhaltet mal wieder einen FAQ-Teil, in dem wir die folgenden Fragen beantworten:
Was sind die gesetzlichen Regelungen in Deutschland bezüglich Wildzelten?
Und wie immer:
Besucht uns auf unserer handgemachten Website www.zweiradlertouren.de! Dort findet ihr unter anderem Details zu unserer Route, Bilder, Videos, Statistiken und eine ausführliche Ausrüstungsliste.
Falls ihr dazu beitragen möchtet, dass wir weiterhin hochmotiviert sind, neue Podcast-Episoden zu produzieren, freuen wir uns sehr über Unterstützung via paypal.me/zweiradlertouren oder über Kritik, Lob und sonstige Anregungen oder Hinweise an [email protected]. Weitere Infos, wie ihr uns unterstützen könnt, gibt es auf unserer FAQ-Seite.
Wir schwingen uns dann mal wieder auf die Räder und sammeln weiter Kilometer :-)
Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!
Tage 1426–1442 • Klaipeda – Usedom • FAQ: Unsere Gepäckaufteilung •
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Tage 1426–1442 • Klaipeda – Usedom •
Wir verlassen die litauische Ostseeküste in Klaipeda, um einmal komplett außen um die russische Exklave Kaliningrad herum zu fahren. Anschließend stehen fast 800 km Polen auf dem Programm. Im Osten läuft das ganz gut, auf schönen Waldwegen durch die Rominter Heide und über angenehme Rail Trails. Außerdem bekommen wir Besuch von Tizians Bruder Nico, der uns drei Tage lang auf dem Fahrrad Gesellschaft leistet. Hinter Danzig werden wir nicht nur durch ständige Regenschauer, sondern auch sandige Wege ausgebremst und als wir wieder auf den Ostseeküstenradweg treffen haben wir den wahrlich nicht für uns alleine. Nach knapp zwei Wochen im 47. Land unserer Tour erreichen wir schließlich auf Usedom wieder Deutschland. Somit müssen wir nun nur noch Deutschland einmal fast komplett diagonal von Nordost nach Südwest durchqueren.
Mehr dazu:
FAQ-Teil: Unsere Gepäckaufteilung
Diese Episode beinhaltet mal wieder einen FAQ-Teil, in dem wir die folgenden Fragen beantworten:
Welche Ausrüstung haben wir in welchen Packtaschen untergebracht, und wieso? • Hat das auch Nachteile bzw. würden wir in Zukunft etwas daran verändern?
Fußnoten und Links:
Und wie immer:
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Wir schwingen uns dann mal wieder auf die Räder und sammeln weiter Kilometer :-)
Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!
Tage 1405–1425 • Narwa – Klaipeda • FAQ: Menstruationshygiene auf Langzeit-Radreise •
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Tage 1405–1425 • Narwa – Klaipeda •
In Narwa an der russischen Grenze beginnen wir unsere Fahrt durch die Baltischen Staaten. Wir waren schon 2019 mal mit den Rädern hier und doch wird uns alles andere als langweilig: Die endlosen Wälder, die nur von Vogelgezwitscher durchbrochene Ruhe, die endlosen menschenleeren Strände an den wunderschönen Küsten und Zeltplätze an kleinen Waldseen, die das Wort „idyllisch“ geradezu definieren. Außerdem entdecken wir an der allgemeinen Verbreitung von Radwegen und Lidl-Backtheken die Vorzüge Europas neu wieder. Trotzdem geht nicht alles glatt, wie unser Ringen um einen neuen Kocherschlauch zeigt.
Mehr dazu:
FAQ-Teil: Menstruationshygiene auf Langzeit-Radreise
Diese Episode beinhaltet mal wieder einen FAQ-Teil, in dem wir die folgenden Fragen beantworten:
Wie ist die Auswahl an Damenhygieneprodukten in den verschiedenen Regionen Eurasiens und Ozeaniens? • Menstruationstasse und Menstruationsunterwäsche • Damenhygiene beim Camping. Probleme und Lösungen
Und wie immer:
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Tage 1392–1404 • Moskau – Narwa •
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Tage 1392–1404 • Moskau – Narwa •
Nach sieben Tagen in der Transsibirischen Eisenbahn erreichen wir Moskau bei Regen, Wind und Kälte. Also erstmal ins Kosmonautenmuseum, das sich nicht nur als Rückzugsort vorm Wetter draußen lohnt. Schließlich streifen wir aber doch noch bei eisigem Wind über das WDNKh-Gelände, über Roten Platz und folgen der Moskva zum Gorki-Park. Nach zwei Nächten geht’s zurück zum Bahnhof und wieder mit dem Nachtzug in die wunderschöne alte Zarenstadt St. Petersburg mit ihren unzähligen Prachtbauten und Palästen. In St. Petersburg steigen wir auch wieder entgültig auf die Fahrräder und radeln in zweieinhalb Tagen die 180 km bis zur Grenze nach Estland. 1280 Tage nachdem wir sie zuletzt verlassen hatten, reisen wir schließlich bei der Stadt Narwa wieder in die EU ein und fühlen uns damit schon wieder wie fast wie zuhause, auch wenn wir noch einige Tausend Kilometer vor uns haben.
Mehr dazu:
Und wie immer:
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Tage 1380–1392 • Sokcho – Moskau • FAQ: How-To über unsere Rückkehr in die EU/Estland von Südkorea mit der Transsibirischen Eisenbahn •
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Tage 1380–1392 • Sokcho – Moskau • Die Geschichte der Transsib •
Die Geschichte der Transsib
Mit unserer 100. Podcast-Episode sind wir zurück in der EU! Mehr als 10.800 km haben wir in den letzten drei Wochen zurückgelegt, um von Südkorea nach Estland zu kommen. Zugegebenermaßen sind wir das nicht alles mit dem Fahrrad gefahren, aber wir sind auch nicht geflogen. Stattdessen haben wir die längste Eisenbahnstrecke der Welt ausgenutzt: Die Transsibirische Eisenbahn! Und zum Jubiläum unserer 100. Episode und weil es so viel zu erzählen gibt, machen wir eine Doppelfolge draus! In dieser Episode starten wir daher mit der Fähre von Korea nach Wladiwostok. Verhöre bei der Einreise und Unsicherheiten, ob wir die Fahrräder in den Zug bekommen sorgen für eher unentspannte erste Tage. Erst als wir und die Fahrräder im Zug verstaut sind, können wir aufatmen; auch wenn das neu gewonnene Wohlgefühl bald durch den Zustieg einer Brigade junger russischer Soldaten geschmälert wird, mit denen wir uns für die folgenden sieben Tage den Wagon teilen, vorbei an zugefrorenen Flüssen, Dörfern aus Holzhäusern und unendlichen Birkenwäldern bis nach Moskau. Diese Episode soll sowohl Reisebericht als auch Reiseführer sein; wir berichten wie gewohnt unsere Erlebnisse, gehen aber auch ausführlich auf die organisatorischen Details dieser Rückfahrt ein.
Mehr dazu:
Fußnoten und Links:
Und wie immer:
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Tage 1360–1377 • Busan – Sokcho •
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Tage 1360–1377 • Busan – Sokcho •
Mit der Fähre setzen wir von Japan in die Hafenstadt Busan im Südosten Südkoreas über. Damit kehren wir nach 9 Monaten wieder zurück aufs Asiatische Festland und fahren gleichzeitig nach über einem Jahr im Linksverkehr wieder auf der rechten Straßenseite. Wenn wir denn überhaupt mal auf Straßen fahren – denn Südkorea ist unter Radfahrern berühmt für sein gut ausgebautes Netz an Flussradwegen, das für ein asiatisches Land absolut einzigartig ist. Sogar weltweit einzigartig ist das Stempelsystem, in dem man spielerisch motiviert wird, auch wirklich möglichst viele der Radwege, die das Land zu bieten hat, abzufahren. Das macht Südkorea zum perfekten Transitland, denn auf den Flussradwegen lässt sich das Land ausgesprochen effizient und komfortabel durchqueren, wobei wir aber gleichzeitig am Wegesrand wenig Interessantes entdecken, was Südkorea als eigentliches Reiseziel lohnenswert machen würde. Und sobald wir das Radwegenetz mal verlassen, haben wir mit ziemlich unangenehmen Tunneln zu kämpfen, wodurch schließlich auch die Polizei auf uns aufmerksam wird. Und so sind die südkoreanischen Höhepunkte für uns zum einen die hübschen Pavillons, die absolut perfekte Zeltplätze sind, und zum anderen das ausgesprochen nette Zusammentreffen mit den Radreise-Kollegen Dai sowie Kyra & Michael.
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Tage 1337–1359 • Ise – Shimonoseki • Die drei Schriften des Japanischen • FAQ: Populäre Radreiserouten von Europa nach Fernost •
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Tage 1337–1359 • Ise – Shimonoseki •
Die drei Schriften des Japanischen
Die zweite Hälfte unserer Zeit in Japan erweist sich, wohl vor allem wegen eines anhaltenden Nordwindes, als kälter als die erste. Die kurze Hose verbleibt tief in den Packtaschen, stattdessen ziehen wir auch nachts im Schlafsack gerne mal noch die Daunenjacke an. Außerdem lassen wir uns auf ein Glücksspiel mit hohem Einsatz ein und ignorieren die Absperrungen und Warnschilder, denen zufolge der 1400 Meter hohe Pass am Mt. Tsurugi im Winter eigentlich geschlossen ist. Aber Japan wäre nicht Japan, wenn es diesen Bedingungen nicht auch einiges an Komfort entgegenzusetzen hätte. Beheizte Klobrillen zum einen, aber vor allem natürlich auch die mit heißem Quellwasser gespeisten Badehäuser, die berühmten Onsen, wärmen uns nicht nur auf, sondern kommen uns auch nach tagelangem Radeln ohne Dusche sehr gelegen! Abgesehen von den vielen, vielen verkehrsarmen Bergstraßen mit löblich angenehmen Steigungen beradeln wir auch die berühmteste Radroute Japans und erkunden die alte Kaiserstadt Kyoto ebenso wie das Shimano Bicycle Museum und das mit traurigem Ruhm bedachte Hiroshima.
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FAQ-Teil: Populäre Radreiserouten von Europa nach Fernost
Diese Episode beinhaltet mal wieder einen FAQ-Teil, in dem wir die folgenden Fragen beantworten:
Karte der großen populären Radreiserouten von Europa nach Fernost
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Tage 1320–1337 • Auckland – Toba • Geschichte Japans •
Kapitelübersicht
Tage 1320–1337 • Auckland – Toba •
Geschichte Japans
Wir landen in Tokio-Narita bei 6 °C und Regen, aber nachdem wir einen Kilometer zu dem von Air New Zealand gesponserten Hotel gefahren sind, erwischen wir den vielleicht besten Start in ein neues Land den wir bisher hatten. Nicht nur wegen des Hotels und des Dinner- und Frühstücksbuffets, sondern auch weil am nächsten Morgen die Sonne scheint! Kalter, frischer Wind im Gesicht, aber blauer Himmel und wohlig-warme Sonnenstrahlen auf dem Rücken ist eine für uns lang vergessene Erfahrung, die uns beinahe die Glückstränen in die Augen treibt. Nach vier Tagen in Tokio machen wir uns auf zum vielleicht schönsten Berg der Welt und bewundern seine Kegelform mit verschneiter Spitze von allen Seiten. Anschließend folgen wir vor allem der Pazifikküste, wo wir auf etwa der Hälfte der Strecke auf Radwegen fahren können, die im krassen Kontrast zu den Radwegen in Neuseeland stehen. Wer Brutalismus mag: Japan hat die passenden Radwege dafür!
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Tage 1305–1319 • Owhango – Auckland • FAQ: Tour-Statistik •
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Tage 1305–1319 • Owhango – Auckland •
Kim und Owen sind unsere Rettungsinsel in dem zweiwöchigen Meer aus Regen, über den wir bereits in der letzten Episode berichtet haben. Bei ihnen dürfen wir die Tage bis zum nächsten Sonnenschein aussitzen und Kim zeigt uns in dieser Zeit nicht nur ihre Farm, sondern auch einen magischen Ort voller „Glowworms“. Außerdem ermöglichst es uns Kim, den meistgewanderten Wanderweg Neuseelands zu bewandern, die Tongariro Alpine Crossing. Als das Wetter es endlich wieder zulässt, überschreiten wir nicht nur unsere 50.000-Kilometer-Marke, sondern erreichen auch den berühmten Timber Trail – ein 80 km langer Radweg durch abgelegene Waldgebiete, der vor allem auch mit den längsten und höchsten Radweg-Hängebrücken Neuseelands auftrumpft. Schließlich erreichen wir Auckland, wo unser Host Libby eine riesige Hilfe bei unseren Flugvorbereitungen ist – wofür wir wegen einer spontanen Flugplanänderung von Air New Zealand auch nicht besonders viel Zeit haben. Wohin unser Weiterflug geht? Auch das klären wir in dieser Episode auf!
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FAQ-Teil: Tour-Statistik
Diese Episode beinhaltet mal wieder einen FAQ-Teil, in dem wir die folgenden Fragen beantworten:
Besprechung unserer bisherigen Tour-Statistik
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Wir schwingen uns dann mal wieder auf die Räder und sammeln weiter Kilometer :-)
Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!
Tage 1284–1304 • Nelson – Owhango •
Kapitelübersicht
Tage 1284–1304 • Nelson – Owhango •
Wir haben noch eine gute Woche Zeit, bevor unsere Fähre auf die Nordinsel geht – und die nutzen wir für einen ausgedehnten Schlenker über die Rainbow Road und Molesworth Route. Es ist ein spektakulärer Umweg in leerem unbewohntem Gebirgsland, durch karge weite Täler, entlang reißender türkiser Flüsse, über kurze aber sehr steile Pässe (darunter auch der höchste Pass Neuseelands) und das alles bei heftigen Sturmböen aus allen Richtungen. Dabei erinnert uns nicht nur die Landschaft, sondern auch die Qualität der Schotterstraßen an unsere Abenteuer in Zentralasien. Im Süden der Nordinsel erreichen wir an einer unscheinbaren Straßenkreuzung den Punkt unserer Tour, der am weitesten von unserem Tourstart am Karlsruher Schloss entfernt ist – ab jetzt geht’s also im Prinzip wieder Richtung Heimat! Ansonsten beschäftigt uns auf der Nordinsel bisher vor allem ein Thema: Regen. In den 10 Tagen seit der Fährüberfahrt haben wir die Sonne kaum gesehen, das Zelt nass einzupacken wird zum Standard. Doch zu unserem Glück werden wir von der neuseeländischen Gastfreundschaft nicht im Stich gelassen.
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