Zerhackt und Hochgefahren

Zerhackt und Hochgefahren

By Marc HasselbachBusinessEntrepreneurship
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Zerhackt und Hochgefahren episodes

  • Der Lindenstraße-Effekt: Wie Menschen an eurer Arbeit teilhaben
    Ihr habt eine Webseite. Instagram ist auch da, vielleicht noch LinkedIn. Und trotzdem habt ihr das Gefühl, irgendwie nicht richtig vorzukommen?
    In dieser Folge geht's um digitale Sichtbarkeit. Und zwar nicht um die Frage „Was sollen wir posten?“, sondern um eine ganz andere: Was habt ihr eigentlich zu sagen? Und was habt ihr zu zeigen?
    Marc erzählt, warum ihn Scheckfotos, Teamtag-Bilder und „Wir freuen uns sehr …“-Posts so nerven. Er erklärt, was er mit dem Lindenstraße-Effekt und dem Blechnapf meint. An drei Beispielen aus Sozialer Arbeit, Handwerk und Landwirtschaft zeigt er, dass das Material für gute Inhalte längst da ist: in der Werkstatt, auf dem Hof, in der Teambesprechung.
    Es geht auch um die Grenze. Nicht alles, was echt ist, gehört ins Internet. Gerade wenn ihr mit Menschen in schwierigen Situationen arbeitet.
    Und Marc erzählt ehrlich, wie es bei ZenDiT selbst läuft. Dieses Jahr bei null im Fediverse gestartet, heute rund achtzig Menschen pro Plattform und etwa hundert regelmäßige Hörer:innen im Podcast. Klingt nach wenig? Ist es nicht.
    Zum Schluss gibt's eine einfache Übung, mit der ihr morgen anfangen könnt.
    39 min
  • Nicht noch eine App: Wo ist der digitale Raum für Selbsthilfe?
    Worum es in dieser Folge gehtDie Pandemie hat digitale Selbsthilfe in Deutschland beschleunigt. Sie hat die Präsenzgruppe aber nicht ersetzt. Digitale und hybride Formen können Menschen erreichen, wenn lange Wege, eingeschränkte Mobilität, Sorgearbeit, Schichtarbeit oder fehlende lokale Gruppen eine Teilnahme vor Ort erschweren. Gleichzeitig schaffen sie neue Hürden: Technik, fehlende Privatsphäre, unklare Datenverarbeitung und die Frage, wer einen digitalen Raum wirklich trägt.
    Im Mittelpunkt steht deshalb nicht der nächste Toolvergleich. Es geht um die Frage, was aus einem Video-Link, einem Chat oder einer Community einen vertrauensvollen Raum macht. Eine digitale Selbsthilfegruppe braucht mehr als funktionierende Software: verlässliche Menschen, klare Regeln, geschützten Zugang, möglichst wenige personenbezogene Daten, Teilhabe ohne Kamerazwang und Unterstützung im Hintergrund.
    Die Folge blickt besonders auf die Suchtselbsthilfe. Öffentliche Kommunikation, Podcasts und Social Media können Scham verringern und erste Orientierung geben. Professionelle digitale Suchtberatung kann beim nächsten Schritt helfen. Beides ist jedoch nicht dasselbe wie eine geschützte Selbsthilfegruppe, in der Betroffene und Angehörige sich regelmäßig und auf Augenhöhe austauschen.Themen dieser Episode
    Was Corona in der digitalen Selbsthilfe dauerhaft verändert hat
    Warum digitale Selbsthilfe Präsenz erweitert, aber nicht ersetzt
    Die Unterschiede zwischen Selbsthilfegruppe, Community, Podcast und professioneller Beratung
    Warum Suchtselbsthilfe ein besonderer Prüfstein für digitale Räume ist
    Datenschutz als Beziehungsschutz: Zugang, Pseudonyme, Screenshots und Vertraulichkeit
    Warum ein bekanntes Tool noch kein Vertrauensraum ist
    Die Vision eines digitalen dritten Raums für SelbsthilfeZentrale Gedanken zum Mitnehmen
    Ein Link ist noch kein Raum.
    Datenschutz ist in der Selbsthilfe nicht nur Bürokratie. Er schützt Beziehungen und die Freiheit, etwas Persönliches sagen zu können.
    Öffentliche Sichtbarkeit kann eine Brücke sein. Geschützter Austausch braucht einen anderen Ort.
    Selbsthilfe braucht digital nicht mehr Funktionen, sondern mehr Verlässlichkeit.Weiterführende Informationen
    NAKOS: Digitale Selbsthilfe
    NAKOS: Datenbank für digitale Selbsthilfegruppen und Communities
    gesund.bund.de: Digitale Selbsthilfe
    Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen: Digitale Angebote der Sucht-Selbsthilfe
    DigiSucht: Professionelle digitale Suchtberatung
    DHS: „Digitale Brücken“ – Podcasts und Social Media in der Sucht-Selbsthilfe
    NAKOS-Handreichung: Digitale Treffen von Selbsthilfegruppen
    1 hr 14 min
  • KI & Datenschutz – Was passiert wirklich mit deinen Daten?
    „Die KI läuft doch in den USA oder China – das kann doch nicht datenschutzkonform sein.“ So einfach ist es nicht. In dieser Folge von Zerhackt und hochgefahren schauen wir hinter die Oberfläche von Chatbots, APIs und KI-Agenten.
    Was landet tatsächlich im Kontextfenster? Was passiert, wenn wir eine Datei hochladen? Was wird in Textabschnitte zerlegt, als Embedding gespeichert oder für eine spätere Suche bereitgehalten? Und worin unterscheiden sich ein normaler KI-Chat, eine API-Anbindung und handlungsfähige Agenten wie Agent Zero oder Manus?
    Wir sortieren die Begriffe, die im KI-Alltag oft durcheinandergeraten: Verarbeitung, Speicherung, Memory, Sicherheitsprotokolle und Training. Außerdem geht es um Datenflüsse bei Browserzugriff, Cloud-Diensten und Tools – und darum, warum der Standort eines Rechenzentrums nur ein Teil der Datenschutzfrage ist.
    Eine Folge für alle, die KI nutzen wollen, ohne ihre Datenwege aus der Hand zu geben. Klar, kritisch und ohne Technikpanik.
    In dieser Episode: Kontextfenster, Datei-Upload, RAG und Embeddings, API, Agentenrechte, Drittlandtransfer, EU-Server, Datenminimierung und digitale Selbstbestimmung.KI #Datenschutz #DSGVO #KuenstlicheIntelligenz #AI #DigitaleSouveraenitaet #AgentZero #Manus #RAG #APIs
    44 min
  • Der fehlende digitale dritte Raum
    Früher war man im Internet nicht nur, um etwas zu konsumieren. Man war da.
    Im IRC. Im Forum. Beim Internetradio. Auf irgendeinem kleinen Server mit Menschen, deren echten Namen man manchmal nicht einmal kannte – und mit denen trotzdem Gemeinschaft entstand.
    Heute sind wir stärker vernetzt als je zuvor. Gleichzeitig bestehen große Teile unseres digitalen Lebens aus Feeds, Bühnen, Reichweite, Personal Branding und Doomscrolling. Jeder Klick wird gemessen, jeder Moment verwertet und selbst „Authentizität“ wird zur Strategie.
    Was dabei verloren gegangen ist, könnte der digitale dritte Raum sein: ein Ort zwischen Zuhause und Arbeit, an dem niemand etwas von uns will. Kein Kauf. Kein Like. Kein Algorithmus. Kein Zweck. Ein Ort, an dem Menschen einfach sein, reden, ausprobieren, schweigen und wiederkommen dürfen.
    In Episode 26 von Zerhackt und Hochgefahren geht es deshalb nicht um nostalgische Internetromantik, sondern um eine ziemlich aktuelle Frage:
    Warum bauen wir technisch immer mächtigere digitale Systeme – aber kaum noch digitale Orte, an denen Menschen wirklich gerne sind?
    Es geht um Internetradio und IRC, Klarnamen und Pseudonyme, Fediverse und offene Protokolle, das Casino-Prinzip von Social Media, digitale Dorfplätze, Werkstätten und Sommerfeste – und um eine FOSDEM-Konferenz, die gezeigt hat, wie sich ein echter digitaler Raum tatsächlich anfühlen kann.
    Vielleicht brauchen wir nicht noch eine Plattform.
    Vielleicht brauchen wir wieder einen Ort.
    37 min
  • Digitale Unsichtbarkeit
    Ihr sucht Fachkräfte. Die Stellen sind offen. Das Team ist dünn. Bewerbungen kommen zu selten.
    Und was passiert online?
    Eine Stellenanzeige auf der Webseite. Vielleicht eine Jobbörse. Vielleicht Kleinanzeigen. Dazwischen: ein Sommerfest, ein Gruppenfoto und monatelang Funkstille.
    Genau darüber spreche ich in dieser Folge von Zerhackt & Hochgefahren.
    Denn eine offene Stelle lässt sich nicht erst an dem Tag kommunizieren, an dem jemand gekündigt hat. Menschen wollen vorher wissen, wer ihr seid, wie ihr arbeitet und wie sich Arbeit bei euch tatsächlich anfühlt.
    Content ist deshalb nicht einfach Marketing. Gerade bei Fachkräftemangel ist er Teil der Personalstrategie.
    Es geht nicht darum, jeden Tag belanglosen Content herauszuhauen oder irgendwelchen Social-Media-Trends hinterherzulaufen. Es geht darum, das sichtbar zu machen, was ohnehin jeden Tag vorhanden ist:
    euer Wissen, eure Haltung, eure Arbeitsweise, eure Entscheidungen, eure Probleme, eure Erfahrungen und die Fragen, die euch Menschen ständig stellen.
    Ich spreche darüber,
    warum einzelne Stellenanzeigen kaum Arbeitgeberbindung aufbauen,weshalb fünf Posts pro Woche noch keine Sichtbarkeitsstrategie ergeben,warum Qualität nicht vor, sondern durch regelmäßiges Veröffentlichen entsteht,wie aus einem Gespräch Dutzende sinnvoller Inhalte entstehen können,warum soziale Einrichtungen, Handwerksbetriebe, Beratungen und andere Unternehmen unglaublich viel zu erzählen hätten – es aber oft nicht tun,und weshalb ihr eure Kommunikation ändern müsst, wenn nicht Kunden, sondern Mitarbeitende euer eigentliches Problem sind.
    Denn gute Arbeit allein erzeugt keine Aufmerksamkeit.
    Menschen müssen euch kennenlernen können, bevor sie eure Stellenanzeige sehen.
    Und manchmal ist die entscheidende Frage deshalb nicht:
    „Wo sollen wir unsere Stellenanzeige posten?“
    Sondern:
    „Warum sollte jemand bei uns arbeiten wollen – und wo kann er das heute schon sehen?“
    🎙️ Zerhackt & HochgefahrenDigitale Sichtbarkeit, Kommunikation und der ganz normale Wahnsinn dazwischen.
    38 min
  • Das digitale Foyer
    Viele Betriebe und Selbstständige stecken gerade in derselben Falle: Der Instagram-Feed sieht aus wie vom Designer gemacht, die Webseite ist top – aber echte Rückmeldungen bleiben aus. Kein Wunder. Denn wir verwechseln Masse mit Service.
    In dieser Folge spreche ich darüber, warum KI-generierter Content das Problem nicht löst, sondern oft verschärft – und was wir stattdessen tun können. Das Stichwort: digitaler Vorschussservice.
    Was wäre, wenn dein Content keine Werbung wäre, sondern eine echte Dienstleistung – die du erbringst, bevor überhaupt ein Cent fließt? Ich erkläre das Konzept anhand eines ganz einfachen Bildes aus dem echten Leben, zeige drei konkrete Umsetzungsebenen und warum das am Ende auch noch die richtigen Kunden anzieht und die falschen aussortiert.
    Kein Hype, kein Pipapo. Einfach pragmatisch.
    29 min
  • Bequemlichkeit schlägt Haltung
    Wir wollen, dass digitale Technik einfach funktioniert: kein kompliziertes Passwort, keine neue App, kein zusätzlicher Login. Hauptsache schnell, vertraut und bequem. Doch was kostet uns diese Bequemlichkeit?
    In dieser Episode erzähle ich von einem Stein, den ich vor 25 Jahren während einer Therapie mit mir herumtragen musste. Auf ihm stand ein einziges Wort: Bequemlichkeit. Damals habe ich ihn mit einem Vorschlaghammer zertrümmert. Heute weiß ich: Ganz verschwunden ist er nie.
    Denn Bequemlichkeit begegnet uns überall – beim Einkaufen, bei der Arbeit, beim Sport und besonders im digitalen Raum. Wir nutzen WhatsApp, Zoom, Google oder Microsoft nicht unbedingt, weil wir sie bewusst gewählt haben, sondern weil sie bereits da sind und funktionieren.
    Aber reicht Haltung allein, wenn souveräne Alternativen kompliziert bleiben? Müssen Menschen sich stärker anstrengen – oder müssen datenschutzfreundliche und offene Lösungen endlich einfacher werden?
    Eine persönliche Episode über digitale Souveränität, Open Source, Gewohnheiten und die unbequeme Frage:
    Entscheiden wir noch selbst – oder entscheidet längst die bequemste Lösung für uns?
    33 min
  • Die digitale Drei-Klassen-Gesellschaft
    Es gibt eine neue Spaltung – und sie geht mitten durch die Unternehmerwelt.
    Nicht arm gegen reich. Nicht analog gegen digital. Sondern: Wer im digitalen Raum eine Stimme hat – und wer schweigt, obwohl er etwas zu sagen hätte.
    In dieser Episode spricht Marke Hasselbach über das digitale Dreiklassenmodell – ein Phänomen, das in Diskussionen über Digitalisierung völlig übersehen wird:
    🔹 Erste Klasse: Die, die sich Sichtbarkeit kaufen. Mit Budget, Agentur und Werbekampagnen auf Google, Instagram und LinkedIn. Funktioniert – solange das Geld fließt. Doch was passiert, wenn die Aufmerksamkeit nur gemietet ist?
    🔹 Zweite Klasse: Die, die sich Sichtbarkeit selbst aufbauen. Mit eigenen Inhalten, echtem Wissen und Ausdauer. Kein perfekter Content – aber authentischer. Ein digitaler Wissensschatz, der bleibt.
    🔹 Dritte Klasse: Die größte und unsichtbarste Gruppe. Sie haben eine Webseite, einen Google-Eintrag – aber kommunizieren nicht. Technisch vorhanden, kommunikativ unsichtbar. Nicht aus Unfähigkeit, sondern aus Überforderung.
    Marke zeigt, warum digitale Unsichtbarkeit nicht neutral ist – sie hat reale wirtschaftliche Folgen. Warum nicht das beste Unternehmen gewinnt, sondern das sichtbarste. Und warum die Lösung nicht „mehr Content" heißt, sondern digitale Souveränität: Das vorhandene Fachwissen endlich sichtbar machen.
    Mit konkreten Beispielen aus der Praxis, greifbaren Metaphern und einem klaren Appell: Du musst kein Influencer werden. Nicht täglich posten. Nicht dein Privatleben teilen. Aber dein Wissen verdient es, gefunden zu werden.
    Für alle Selbstständigen, kleinen Betriebe, Berater:innen und lokale Dienstleister, die das Gefühl haben, digital den Anschluss zu verlieren – obwohl sie verdammt gute Arbeit machen.
    35 min
  • Das digitale Anti-Startup – Wie du ein Unternehmen baust, das dir wirklich gehört
    Die meisten Gründer starten heute im „Mietmodus“ – sie mieten Software, Reichweite und Server. Doch was bleibt übrig, wenn das Geld knapp wird? Nichts. Marc Hasselbach zeigt in dieser Folge von „Zerhackt und Hochgefahren“ einen radikal anderen Weg: das digitale Anti-Startup.
    Erfahre:
    Warum die meisten Startups auf gemieteten Fundamenten stehenWie du ein Unternehmen baust, das zu 100% dir gehörtDie 5 konkreten Schritte zum eigenen Anti-Startup (inkl. „Besitzen statt Mieten“)Praktische Beispiele aus Marc's eigenem System, das seit 1,5 Jahren läuftPerfekt für Gründer, die unabhängig sein wollen – ohne Investor-Einfluss, Plattform-Regeln oder hungrige Werbebudgets. Keine Theorie, sondern ein erprobtes System zum Nachbauen.
    Hören lohnt sich, wenn du wissen willst, wie man im digitalen Raum vom Mieter zum Vermieter wird!Digitale Souveränität in 28 Tagen: https://campus.zendit.digital/hub/course/28tagedigitalesouveraenitaet/lessonsKostenlose Kurse im ZenDiT Campus: https://campus.zendit.digital/kostenlosekurse/
    36 min
  • Das Fediverse Schluss mit dem Social-Media-Monopol!
    In der heutigen Episode von Zerhackt und Hochgefahren werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Internets und nehmen das Fediverse unter die Lupe.
    Was klingt wie ein Science-Fiction-Universum, ist in Wahrheit die dezentrale Zukunft der sozialen Medien. Aber was unterscheidet Mastodon, Lemmy und Co. eigentlich von den gigantischen Plattformen der Tech-Konzerne? Wie funktioniert das Prinzip der Datensouveränität, und warum könnte das Fediverse die Rettung für unsere digitale Privatsphäre sein?
    Was dich in dieser Folge erwartet:Der Code der Freiheit: Was ist das Fediverse überhaupt und wie funktioniert das Protokoll dahinter?
    Die Alternativen: Mastodon, Threads und die Frage: Wer setzt sich durch?
    Deine Daten gehören dir: Warum Dezentralisierung kein Nerd-Hobby mehr ist, sondern uns alle angeht.
    Schnapp dir deine Kopfhörer, fahr die Systeme hoch und klink dich ein!
    30 min

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Marc Hasselbach ist nicht nur Digitalexperte – er ist Unternehmer, Macher, Kämpfer. Vom Sozialarbeiter zum Medienpädagogen, vom Einzelkämpfer zum Multiplikator: Er weiß, wie es ist, sich in der digitalen Welt durchzubeißen – ohne Plan, ohne Budget, aber mit Haltung.