ZKM | Karlsruhe /// Ausstellungen /// Exhibitions

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ZKM | Karlsruhe /// Ausstellungen /// Exhibitions episodes

  • ZKMP3: Paul Thek
    Paul Thek – Werkschau im Kontext zeitgenössischer Kunst | Audioguide
    15.12. - 30.03.2008, ZKM | Museum für Neue Kunst.
    Der amerikanische Künstler Paul Thek (1933-1988) hat ein außerordentlich vielfältiges Werk geschaffen: Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installationen und Environments gehören gleichermaßen zu seinen Ausdrucksmitteln. Seine künstlerischen Arbeiten werden in der Ausstellung gemeinsam mit gegenwärtigen Positionen gezeigt, um seinen Einfluss wie seine Aktualität deutlich zu machen. Die ZKMP3-Führung verfolgt die künstlerische Entwicklung Paul Theks und gibt Kommentare des Kurators Gregor Jansen und der KünstlerInnen wieder.
    55 min
  • Interview mit Christof Zwiener
    Vertrautes Terrain. Aktuelle Kunst in/über Deutschland | Künstler Interview
    Ausstellung vom 22.05. – 12.10.2008, ZKM | Museum für Neue Kunst.
    Christof Zwiener über sein Werk. Interview vom 21.05.2008.
    Das Objekt "transition (Der Wunsch die Wirklichkeit zu überwinden)" (2007) veranschaulicht die wechselnden Machtverhältnisse in Deutschland während der letzten hundert Jahre anhand der Geschichte eines Kunstwerks. Aus dem Material einer eingeschmolzenen Skulptur Ernst Barlachs entsteht über viele Zwischenschritte ein bronzener Hirsch, der bis heute in Berlin, im Tierpark Ost zu sehen ist. Die Skulptur Zwieners markiert jede der Stationen mit einer Steele, die über zahlreiche Fäden miteinander verknüpft sind.
    Mit dem Ausstellungsprojekt »Vertrautes Terrain – Aktuelle Kunst in & über Deutschland« präsentierte das ZKM | Museum für Neue Kunst vom 22.05. bis 12.10.2008 das vertraute wie auch fremde Terrain Deutschland aus thematisch-kultureller Perspektive. Das Terrain, welches der Ausstellungstitel benennt, ist nicht zwangsläufig an Orte gebunden. Von Interesse sind vielmehr Deutschlandbilder, Stereotypen, Atmosphären, Stimmungen sowie der Umgang mit ihnen. Vor dem Hintergrund einer Situation länderübergreifender Kommunikation und abnehmender nationalstaatlicher Entscheidungsmacht zeigt »Vertrautes Terrain« Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die Deutschland auf sehr unterschiedliche Weise als Geschichts-, Kunst- und Sozialraum reflektieren. Parallelentwicklungen auf anderen kulturellen Feldern wie Literatur, Musik, Theater, Tanz, Design, Mode oder Film werden im gemeinsam mit dem Künstler Heiner Blum konzipierten Resonanzraum aufgezeigt. Die räumliche Umsetzung der Metapher Resonanzraum ist eine temporäre Ausstellungsfläche und dient zugleich als Veranstaltungsort und transdisziplinärer Arbeits- und Rechercheplatz. Die Ausstellung wurde von Gregor Jansen und Thomas Thiel kuratiert.
    ///
    The exhibition project »Vertrautes Terrain – Contemporary Art in/about Germany« at ZKM | Museum of Contemporary Art (22.05. – 12.10.2008) conceives itself as a resonance space within which the differentiated examination of works by international artists, who reflect on Germany in distinctly different ways as a historical-, art-, and social sphere can be carried out. The focus placed on the German context refers to an »imaginary cartography«, which seeks to trace those concerns dealing with the form and content, the symptoms and the virulent features in art as set against the backdrop of their socio-political presence. The terrain that the exhibition is looking for is, in truth, a non-site, inevitably not bound to sites. Instead, it is more interested in pictures of Germany, stereotypes, atmospheres, moods, as well as the ways they are treated. The idea for this exhibition was born of the atmosphere described at the outset, the fact that until now almost no art exhibition has posed a confrontation with Germany, and the current success of German art, a label that marks a domestic and foreign exhibition tradition that is, ultimately, fiction. With approximately 70 German and international artists, the exhibition is intended as a process as well as a current snapshot. In this way, the exhibition is, last but not least, shaped by shared and clearly shifting ideas of what the term »Germany« means. The exhibition was curated by Gregor Jansen and Thomas Thiel.
    3 min
  • Jon Kessler »The Palace at 4AM« (2005/07)
    Paul Thek. Werkschau im Kontext zeitgenössischer Kunst | Werkvorstellung
    Jon Kessler spricht über sein Werk »The Palace at 4AM« (2005/07), das im Rahmen der Ausstellung "Paul Thek. Werkschau im Kontext zeitgenössischer Kunst" 15.12.2007-30.03.2008 im ZKM | Museum für Neue Kunst zu sehen war.
    Der amerikanische Künstler Paul Thek (1933-1988) genießt unter den zeitgenössischen Künstlern Kultstatus – durch sein spannungsreiches Œuvre, in dem er Themen und Symbole aus Religion, Kunst, Theater und Literatur aufgreift, nimmt sein Werk bis heute bedeutenden Einfluss auf die Gegenwartskunst. Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installation und raumgreifende Environments gehören gleichermaßen zu Theks Ausdrucksmitteln. Seine Kunstwerke zeigen sich mystisch, religiös und kritisch sozialen Ungerechtigkeiten wie auch der Kunstwelt gegenüber, wobei er mitunter widersprüchlich zwischen nomadieserendem Hippietum und verklärendem Charismatiker pendelt, aber auch nicht selten eine Portion Melancholie und Humor in seine Werke mit hinein spielt. Bekannt wurde Paul Thek mit der Serie Technological Reliquaries (Technologische Reliquienschreine) – Plexiglaskästen mit realistisch anmutenden Fleischstücken aus Wachs, die er zum ersten Mal 1964 in New York ausstellte. Mit Hilfe der Kontraste von Material und Inhalt bewegt sich Thek mit diesen Objekten - wie auch mit der legendären Installation Tomb (1967) - gleichzeitig zwischen dem scheinbar Realem und dem offensichtlich Artifiziellem. Kuratiert von Roland Groenenboom, freier Kurator, Gregor Jansen, ZKM | Museum für Neue Kunst und Harald Falckenberg, Sammlung Falckenberg, Hamburg, unter besonderer Beteiligung von Axel Heil und Margrit Brehm.
    ///
    Jon Kessler talks about his work »The Palace at 4AM« (2005/07) which was shown as a part of the exhibition »Paul Thek in the Context of Today's Contemporary Art«, ZKM | Museum of Contemporary Art Dec 15th 2007-March 30th 2008
    Paul Thek (1933–1988) is considered an artist with cult status. The hitherto most comprehensive retrospective of his oeuvre focused on the phenomenal effect of his work on contemporary art and established Thek's historical significance, from legendary outsider to the founder and center of an art movement. It has been possible to bring together more than 300 of Thek’s works, which are largely in private ownership and therefore only seldom publicly shown. In their anti-heroic diversity and multimediality, and with their references to art, literature, and religion, his works (painting, photography, video, sculpture, and extensive environments) are among the central sources for the revolt and eruption of art in the 1960s. It is mainly for this reason that one of the early theoretical masterpieces of this epoch, Susan Sontag's Against Interpretation (1962), was dedicated to him. The mold castings, also those of his own body parts, wax replicas of human tissue, hair, teeth, and bones in Plexiglas cases, which he produced between 1964 and 1967 as Technological Reliquaries, in their mixture of desire and repulsion, decay and pathos, held up the truth of the body to the world of commodities and the transfiguration of the everyday, as well as the idealization and dramatization of corporative minimal art. Curated by Roland Groenenboom, freelance curator and Thek expert, Gregor Jansen, ZKM | Museum of Contemporary Art and Harald Falckenberg, Hamburg, with the assistance of Axel Heil and Margrit Brehm.
    5 min
  • Mindframes - Eröffnungsansprache Peter Weibel
    Mindframes. Media Study at Buffalo 1973-1990 | Ausstellungseröffnung
    16.12.2006–25.03.2007, ZKM | Medienmuseum.
    Eröffnung 15.12.2006
    Die Ausstellung MindFrames bietet einen Rückblick auf die einmalige geografische und zeitliche Situation, in der sich brillante Avantgardefilmer sowie verschiedene Videokünstlern unter der Leitung eines Medienvisionärs zusammenfanden, um an einer Universität erstmals eine Abteilung für Medienkunst einzurichten. Lehre, Ideen und Konzepte der damaligen Zeit erschließen sich über die eigens für die Ausstellung konzipierte Architektur, ein StudioLabor, das es ermöglicht, die zeitbasierte Kunst des bewegten Bildes in neuartiger Form zu studieren und nachzuvollziehen.
    5 min
  • ZKMP3: Faster! Bigger! Better!
    Faster! Bigger! Better! | Audioguide
    24.09. - 07.01. 2007, ZKM | Museum für Neue Kunst.
    Titelgeber der Ausstellung ist das Werk der Schweizer Künstlerin Sylvie Fleury. Die rund 200 ausgestellten Signetwerke im ZKM präsentieren die Vielfalt und hohe Qualität der Sammlungen FER, Froehlich, Grässlin, Weishaupt und Boros, die 2006 durch die Sammlungen der Landesbank Baden-Württemberg, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary sowie die VAF-Stiftung/MART sinnvoll ergänzt wurden. Die Ausstellung lässt die Charaktere der einzelnen Sammlungen, sowie die verschiedenen Kunstströmungen in Malerei, Fotografie und Skulptur der letzten 50 Jahre nachvollziehen.
    1 hr 11 min
  • Mindframes - Einführung durch Peter Weibel
    Mindframes. Media Study at Buffalo 1973-1990 | Einführung
    Peter Weibel entwickelt ab Mitte der 1960er Jahre eine Erweiterung üblicher Filmformen durch Filmaktionen und Filminstallationen, mit denen er die Bedingungen des Films selbst analysiert. Das erweiterte Kino, das expanded cinema, reicht bis hin zu Performances ganz ohne Filmprojektion. Ziel ist es, die die Codes der Bilder zu durchdringen, um einem neuen Wirklichkeitsbegriff formulieren zu können: Vom erweiterten Sehraum über den erweiterten Bildraum zum erweiterten Wirklichkeitsraum.
    Die Ausstellung MindFrames bietet einen Rückblick auf die einmalige geografische und zeitliche Situation, in der sich brillante Avantgardefilmer sowie verschiedene Videokünstlern unter der Leitung eines Medienvisionärs zusammenfanden, um an einer Universität erstmals eine Abteilung für Medienkunst einzurichten. Lehre, Ideen und Konzepte der damaligen Zeit erschließen sich über die eigens für die Ausstellung konzipierte Architektur, ein StudioLabor, das es ermöglicht, die zeitbasierte Kunst des bewegten Bildes in neuartiger Form zu studieren und nachzuvollziehen.
    19 min
  • ZKMP3: Zwischen zwei Toden
    Zwischen zwei Toden | Audioguide
    12.05. - 19.08.2007, ZKM | Medienmuseum.
    Die Ausstellung zeigt 30 künstlerische Positionen, die sich kritisch mit den politischen, gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Trends zur melancholischen Rückbesinnung auseinandersetzen. Die ZKMP3-Führung gibt Informationen zum theoretischen Hintergrund der Ausstellung sowie zu 13 ausgewählten künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Video- und Installationskunst.
    51 min
  • Interview mit Gerald o`Grady
    Mindframes. Media Study at Buffalo 1973-1990 | Interview
    16.12.2006–25.03.2007, ZKM | Medienmuseum.
    Ausgehend von der Überzeugung, dass an der Gesellschaft nur derjenige teilnehmen kann, der die Kanäle und Codes ihrer Kommunikation versteht, setzte Gerald’O Grady sich das Ziel, Medienkompetenz zu vermitteln. Er gründet 1972 in Buffalo, New York zwei universitäre Einrichtungen, sowie das der Allgemeinheit zugängliche Zentrum Media Study/Buffalo. Diese drei von ihm initiierten und geleiteten Institutionen betrieben einen produktiven Austausch von Medientheorie und -praxis.
    Die Ausstellung MindFrames bietet einen Rückblick auf die einmalige geografische und zeitliche Situation, in der sich brillante Avantgardefilmer sowie verschiedene Videokünstlern unter der Leitung eines Medienvisionärs zusammenfanden, um an einer Universität erstmals eine Abteilung für Medienkunst einzurichten. Lehre, Ideen und Konzepte der damaligen Zeit erschließen sich über die eigens für die Ausstellung konzipierte Architektur, ein StudioLabor, das es ermöglicht, die zeitbasierte Kunst des bewegten Bildes in neuartiger Form zu studieren und nachzuvollziehen.
    10 min
  • ZKMP3: Lichtkunst aus Kunstlicht
    Lichtkunst aus Kunstlicht | Audioguide
    19.11. - 06.08.2006, ZKM | Museum für Neue Kunst.
    Wie kaum ein anderes Medium hat das elektrische Licht in den letzten einhundert Jahren unseren Lebensraum revolutioniert und demokratisiert. Die Elektrifizierung der Welt hat KünstlerInnen unterschiedlichster Richtungen wie Futurismus, Konstruktivismus, Kinetismus - Farbmusik und Bauhaus begeistert. Das immaterielle künstliche Licht schuf über Kunstrichtungen wie Materialmalerei, Film, Kinetik und Op Art ein eigenständiges Medium: die Lichtkunst.
    54 min

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Verstaubt und trocken? Fehlanzeige! Das ZKM befasst sich vor allem mit der Gegenwart und der Zukunft! In seinen künstlerischen Ausstellungen greift es aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen auf, verbindet Disziplinen wie Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft, oder setzt wichtige Impulse, um über Möglichkeiten und Auswirkungen des digitalen Wandels zu diskutieren. Trailer und Dokus liefern spannende Hintergründe, interessante Facts und visuelle Eindrücke.

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