Zu Gast bei L.I.S.A.

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Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Fernsehkrimis im geteilten Deutschland
    Was heute der "Tatort" und der "Polizeiruf 110" sind, waren in den 1950er und 1960er Jahren "Stahlnetz" und "Blaulicht": zwei Krimireihen aus zwei unterschiedlich geprägten Teilen des Nachkriegsdeutschlands - BRD und DDR, Westdeutschland und Ostdeutschland. Die Filmhistorikerin und Geschäftsführerin des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, Dr. Nora Hilgert, hat sich in ihrer Dissertation mit den Krimireihen "Stahlnetz" und "Blaulicht" beschäftigt und sie als populäre Repräsentationen von Recht und Ordnung miteinander verglichen. Wie unterscheiden sich beispielsweise die Inszenierung von Fall, Tat, Täter, Opfer und Ermittler voneinander? Inwieweit finden sich in den einzelnen Sendungen Alltagsrealitäten und ideologischer Überbau beider deutscher Staaten wieder? Und: Wie knüpfen diese Formate an ihre heute produzierten Nachfolger an? In unserer Videoreihe "Zu Gast bei L.I.S.A." haben wir Dr. Nora Hilgert diese und daran anschließende Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_norahilgert_fernsehkrimis
    44 min
  • L.I.S.A. - Der Mann Luther und seine Zeit
    Martin Luther befand sich in einer permanenten Auseinandersetzung mit seinem männlichen Körper, so die These der Frühneuzeithistorikerin Prof. Dr. Lyndal Roper von der University of Oxford in ihrer vielbesprochenen Luther-Biographie. Die äußere körperliche Beschaffenheit sowie die Veränderungen, die sie im Laufe der Zeit erfuhr, stehen sinnbildlich für die verschiedenen Phasen, die Luther in seinem Leben durchlaufen hat: die als Mönch, als Ritter und schließlich als Patriarch. Aus welchen Quellen zieht Lyndal Roper diese Rückschlüsse? Welche Fragen an seinen Körper haben Luther und sein Denken ihrer Meinung nach besonders geprägt? War der Mann aus Wittenberg ein Kind seiner Zeit oder war er vielmehr ein Sonderling? Wir haben diese und andere Fragen Prof. Dr. Lyndal Roper gestellt, die tags zuvor in Düsseldorf mit dem Gerda Henkel Preis 2016 für ihre besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Geschichte der Frühen Neuzeit ausgezeichnet worden war.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lyndalroper_martinluther
    54 min
  • L.I.S.A. - Mare Nostrum – Kulturerhalt in Krisenzeiten
    Im Grenzgebiet zu Syrien leben derzeit hunderttausende Kriegsflüchtlinge auf jordanischem Territorium. Allein das Flüchtlingslager Zaatari bietet aktuell rund 80.000 Menschen Zuflucht. Jordanische Behörden, syrische Helfer und archäologische Partner richten dort und in anderen Auffanglagern Kulturzentren ein, in denen sich syrische Flüchtlinge und Bewohner des jordanischen Umlandes begegnen sollen. Ziel der Projekte ist es, mit einem Bildungsprogramm das Bewusstsein für gemeinsame kulturelle Traditionen zu stärken und Wissen in den Bereichen Landschafts- und Denkmalkunde sowie Handwerk zu vermitteln. Ferner erforschen Wissenschaftler in Kooperation mit syrischen Flüchtlingen und Handwerkern zu regionalen archäologischen Projekten. Die Gerda Henkel Stiftung unterstützt mehrere dieser Projekte, die vom Archäologen Prof. Dr. Thomas Maria Weber-Karyotakis von der University of Jordan vor Ort koordiniert werden. Wir haben ihn zu einem Gespräch über seine bisherigen Erfahrungen eingeladen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/mare_nostrum
    32 min
  • L.I.S.A. - „Zur Demokratie gehört die Rückholbarkeit von Entscheidungen“
    Die Zahl der nationalen Referenden in Europa ist seit dem Ende des Kalten Krieges regelrecht in die Höhe geschossen. Gab es von 1960 bis 1990 insgesamt gut vierzig Volksentscheide in Europa, wurden seitdem mehr als 140 abgehalten - die meisten davon in Ostmittel- und Osteuropa. Das jüngste Referendum, die Volksabstimmung zum sogenannten Brexit, hat in Europa ein politisches Beben ausgelöst wie kaum ein anderes. Nach wie vor ist unklar, was die Folgen der knappen Mehrheitsentscheidung für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union sein werden. Außerdem ist ein Streit darüber ausgebrochen, wie mit dem Votum umzugehen ist. Wird es ein weiteres Referendum geben? Was bedeutet es für die Demokratie, wenn solche Entscheidungen in Frage gestellt werden? Welche Auswirkungen haben Plebiszite überhaupt für parlamentarisch verfasste Demokratien? Diese und weitere Fragen haben wir dem Sozialwissenschaftler und Demokratieforscher Prof. Dr. Alex Demirović in Berlin gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/demokratie_demirovic
    1 hr 7 min
  • L.I.S.A. - Nepal – Zerbrechliches Erbe
    Vor gut einem Jahr erschütterte eine Erdbebenserie die Region am Himalaya. Das Epizentrum des stärksten Bebens, das sich am 25. April 2015 ereignete, lag in der Nähe der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Nach Schätzungen starben infolge der Erdbeben allein in Nepal fast 10.000 Menschen - die meisten davon in den Trümmern eingestürzter Bauten. Bei den Erdbeben wurden zahlreiche bedeutende Kulturgüter zerstört oder stark beschädigt - darunter auch mehrere der berühmten und zum Weltkulturerbe gehörenden Pagoden, Tempel und Paläste in den drei Königsstädten Kathmandu, Bhaktapur und Patan. Diese sollen nun nach und nach wieder wiederhergestellt werden. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt unterstützt die Gerda Henkel Stiftung mehrere Wiederaufbauprojekte in Nepal, unter anderen ein Projekt des Architekten, Denkmalpflegers und Bauhistorikers Prof. Dr.-Ing. Niels Gutschow. Wir haben ihn im Odenwald besucht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_gutschow_nepal
    56 min
  • L.I.S.A. - Theorie - Praxis und Lebensform
    Mit einem Merve-Band in der Jackentasche bezeugte man in den 1970er und 1980er Jahren vor allem eines: Theorie zu lesen - darunter Bücher von Michel Foucault, Gilles Deleuze, Félix Guattari, Roland Barthes, Jean Baudrillard oder Paul Virilio. Wer deren Texte las, gehörte damals nicht nur einem bestimmten intellektuellen Milieu an, sondern demonstrierte damit auch eine konkrete Lebensform. Der Historiker Prof. Dr. Philipp Felsch von der Humboldt-Universität zu Berlin hat in seinem Buch Der lange Sommer der Theorie: Geschichte einer Revolte diese besondere Lese- und Lebenslandschaft von 1960 bis 1990 nachgezeichnet. Wir haben ihn in seinem Büro besucht, um ihm unsere Fragen zur seinem Verständnis von Theorie im Kontext von Philosophie, Praxis und Kritik zu stellen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/theorie
    1 hr 6 min
  • L.I.S.A. - Sind Journalisten die besseren Politiker?
    Politikwissenschaftler bezeichnen nicht erst seit gestern Medien als die Vierte Staatsgewalt. Journalisten selbst begreifen sich dementsprechend als zusätzliche Kontrollinstanz innerhalb demokratisch verfasster Staaten, deren Aufgabe nicht zuletzt darin bestehe, den politischen Prozess transparent zu machen und politischen Akteuren auf die Finger zu schauen. Der Politikwissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Thomas Meyer von der Universität Dortmund glaubt, dass das journalistische Selbstverständnis inzwischen noch weiter reicht: Journalisten beobachteten und beurteilten Politiker nicht nur, sondern sie verkündeten politische Lösungen und machten immer offener selbst Politik. Sind Journalisten so gesehen die besseren Politiker? Und falls dem so sein sollte, wer kontrolliert die vierte Macht im Staat? Niemand, so Thomas Meyer in seinem neuesten Buch "Die Unbelangbaren". Wir haben ihn darüber zu einem ausführlichen Gespräch gebeten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/politischer_journalismus
    52 min
  • L.I.S.A. - Nachricht gleich Kommentar? Berichterstattung heute
    Kaum ein anderes außenpolitisches Thema hat in den vergangenen Jahren in Deutschland so stark polarisiert wie der Ukraine-Konflikt. Dabei sind es weniger einzelne Zeitungen, Radiostationen oder Fernsehanstalten, die bei diesem Thema um Meinungsführerschaft untereinander ringen. Es stehen sich vielmehr Medienkonsumenten und Medienschaffende gegenüber. In den Online-Kommentarspalten von Print, Funk und Fernsehen wird den Medien in toto vorgeworfen, sie berichteten einseitig, manipulierten und schafften antirussische Stimmung. Die frühere ARD-Moskau-Korrespondentin und Publizistin Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz hat Verständnis für Teile dieser Kritik und gibt in ihrem aktuellen Buch "Russland verstehen" diesem Aspekt breiten Raum. Wir haben das zum Anlass genommen, ihr dazu sowie zum Verhältnis von Nachricht und Kommentar in der heutigen medialen Berichterstattung unsere Fragen zu stellen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gabrielekrone_schmalz
    52 min
  • L.I.S.A. - Wirtschaften in Zeiten von Migration und Finanzkrisen
    Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), tritt im kommenden Jahr die Gerda Henkel Gastprofessur in Stanford an. Für drei Monate wird er an der kalifornischen Universität zur Nationenbildung in Europa sowie zur Sozialen Marktwirtschaft in Zeiten der Digitalisierung lehren. Für uns eine willkommene Gelegenheit, Michael Hüther um ein Interview zu bitten und ihn vorher noch in Köln zu besuchen. Folgende Fragen haben wir ihm gestellt: Sind Flüchtlinge die neue Generation von Arbeitsmigranten in Deutschland? Steht die Europäische Union vor einer neuen Zerreißprobe? Wie ist die Griechenlandkrise einzuschätzen? Wieso verstehen sich US-Ökonomen und ihre deutschen Kollegen nicht mehr? Wozu ist Wirtschaft eigentlich da? Hat Wirtschaft auch die Aufgabe Ungerechtigkeiten zu beseitigen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_huether_migration
    40 min

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Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…