Zu Gast bei L.I.S.A.

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Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Aktenzeichen BND
    Im Geheimen arbeitende Institutionen wie der Bundesnachrichtendienst (BND) lassen sich von Natur aus ungern in die Karten schauen, in die eigenen Akten schon gar nicht. Geheimdienste leben davon, dass kaum einer so genau weiß, was sie eigentlich tun bzw. was sie in der Vergangenheit so alles getan haben. Das galt für den BND bis zum 15. Februar 2011 auch. Seither erforscht die Unabhängige Historikerkommission (UHK) die Geschichte des BND von 1945-1968 - im Auftrag des Bundesnachrichtendienstes, der damals vier Historiker in die Kommission berief, darunter Prof. Dr. Jost Dülffer von der Universität Köln und Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke von der Technischen Universität Dresden. Die Historiker haben zuletzt im Rahmen ihrer Kommissionsarbeit zwei umfangreiche und sehr detaillierte Monographien veröffentlicht. Wir haben sie zu einem Interview ins Haus der Gerda Henkel Stiftung eingeladen, um mit ihnen über die Geschichte des BND und über die Arbeit der Historikerkommission zu sprechen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/aktenzeichen_bnd
    1 hr 5 min
  • L.I.S.A. - „Die Frauen waren '68 wichtig“
    In diesem Jahr jährte sich die Studentenbewegung der 1960er Jahre zum fünfzigsten Mal. Passend zu diesem Jubiläum beschäftigte sich auch die Historikerin und Direktorin des Deutschen Historischen Instituts London Prof. Dr. Christina von Hodenberg mit der Bewegung und fragte nach dem "anderen 68". Im Rahmen einer Gesellschaftsgeschichte widmete sich von Hodenberg unter anderem dem Thema "68 und die Frauen" - untersuchte jedoch ebenso andere Altersgruppen als die viel beachteten Studierenden. Im Interview sprechen wir über die neue Publikation und fragen ebenso - passend zum Ende des Jahres - nach einem Resümee: Wie wurde in diesem Jahr an 1968 erinnert? Inwiefern unterschied sich das Gedenken zu den Jahren zuvor? Welche Rolle spielten die Zeitzeugen und vor allem Zeitzeuginnen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/christinavonhodenberg_frauen_waren_68_wichtig
    57 min
  • L.I.S.A. - Koloniale Propaganda in Farbe
    Es fing an wie in einem Film: Ein Enkel verwahrt den Nachlasss eines Zeitzeugen, in diesem Fall eines Fotografen während der deutschen Kolonialzeit, der der Wissenschaft bislang unbekannt war. Mit ein bisschen Glück und guter Recherche ermittelt ein Historiker den Enkel, nimmt auf Verdacht Kontakt auf und trifft beim ersten Treffen auf einen wissenschaftlich bedeutenden und noch gänzlich unerschlossenes Quellenbestand - Bildbände mit Farbfotografien aus den deutschen Kolonien. So hat es der Historiker Prof. Dr. Jens Jäger von der Universität zu Köln erlebt. Seither erforscht er den Nachlass des Fotografen Robert Lohmeyer. Welche Bedeutung koloniales Bildmaterial, zumal in Farbe, für das Verständnis der Kolonialgeschichte sowie für die Geschichte des Kaiserreichs hat, das wollten wir von Prof. Jäger in unserer Reihe Zu Gast bei L.I.S.A. wissen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koloniale_propaganda_in_farbe?nav_id=7942
    41 min
  • L.I.S.A. - „Afrikaner müssen wissen, wer sie sind“
    Warum lernt ein Kameruner in Kamerun Deutsch? Warum studiert er sogar Germanistik? Die spontane Antwort Bertrand Collins Ngongs: "Aus Liebe." Das macht stutzig und neugierig. Immerhin war Kamerun einst deutsche Kolonie - von 1884 bis 1919. In seiner Masterarbeit untersuchte Bertrand Collins Ngong die deutsche Sprache auf Anglizismen. Inzwischen hat er sich von der Germanistik ab- und der Afrikanistik zugewandt und mit seiner Dissertationsarbeit begonnen. Zusätzlich arbeitet er bei der Fondation AfricAvenir International in Douala in Kamerun und transkribiert unter anderem Interviews, die seit den 1980er Jahren mit Zeitzeugen der kolonialen Vergangenheit geführt und auf Tonband festgehalten wurden. In unserer Rubrik L.I.S.A.video findet sich eine ausführliche Videodokumentation dieses Forschungsprojekts, das von Prinz Kum'a Ndumbe III. geleitet wird. Von unserem Gast wollten wir nun wissen, was Deutschland für ihn bedeutet, welche Rolle für ihn die deutsche Kolonialzeit in Kamerun spielt und was er unter afrikanischer Identität versteht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/afrikaner_muessen_wissen_wer_sie_sind?nav_id=7950
    37 min
  • L.I.S.A. - Vergessenes Wissen ausgegraben
    Ein Streifzug durch verstaubte Bibliotheksbestände ist in der Regel damit verbunden, dass Namen erscheinen, von denen man zuvor noch nie etwas gehört hatte. Je älter die Bücher sind, desto häufiger diese Erfahrung. Zahlreiche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Vergangenheit sind heute längst vergessen. Woran liegt das? Warum werden die einen vergessen, andere aber nicht? Der Frühneuzeithistoriker Dr. Tobias Winnerling von der Universität Düsseldorf geht genau diesen Fragen nach. In seinem aktuellen Habilitationsprojekt hat er sich vier europäische Forscher des 17. Jahrhundert herausgesucht: den Gräzisten Thomas Gale (GB, 1636-1702) von der Cambridge University; den Theologen und Hebraisten Johannes Braun (GER/NL, 1628-1708) von der Universität Groningen; den Bibelforscher und Orientalisten Adrien Reland (NL, 1676-1718) von der Universität Utrecht sowie den Theologen und Orientalisten Eusebè Renaudot (FR, 1646-1720), Mitglied der Academie Française und der Academie des Inscriptions et Belles-Lettres. Unter Anwendung digitaler Methoden untersucht Tobias Winnerling unter anderem Ursachen und Gründe für das Vergessen von früherem Wissen, das aber offenbar doch wieder ausgegraben werden kann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_winnerling_vergesseneswissen
    57 min
  • L.I.S.A. - Maria Theresia in ihrer und in unserer Zeit
    Das Maria Theresia-Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu. Anlässlich ihres 300. Geburtstags gedachte man nicht nur in Österreich ein Jahr lang der ersten Habsburgerin auf dem Kaiserthron. Kunst- und Kulturschaffende sowie Historikerinnen und Historiker setzten sich in zahlreichen Ausstellungen, Dokumentation und Biographien mit dem Leben und Wirken der Frau auseinander, die heute vor allem als bedeutende Reformkaiserin in Erinnerung gehalten wird. Zu Recht? Welche Fragen stellen sich aus heutiger Perspektive? Ein erstes Interview über Maria Theresia hatten wir bereits Anfang des Jahres mit einem ihrer Biographen, Prof. Dr. Thomas Lau, geführt. Zum Abschluss des Jahres haben wir nun mit der Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger von der Universität Münster gesprochen, deren vielzitierte Maria Theresia-Biographie mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2017 ausgezeichnet worden ist. Dabei wollten wir nicht zuletzt wissen, wie ihre persönliche Bilanz des Jubiläumsjahrs ausfällt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/maria_theresia_in_ihrer_und_in_unserer_zeit?nav_id=7333
    44 min
  • L.I.S.A. - Kommunismus damals und heute
    Mit dem Erlöschen der Sowjetunion hatte der Kommunismus welthistorisch sein Ende gefunden, so die weitverbreitete Wahrnehmung Anfang der 1990er Jahre. Das Triumphgefühl im Westen reichte gar so weit, dass nicht nur das Ende des Kommunismus verkündet wurde, sondern gleich auch das Ende der Geschichte insgesamt. Tatsächlich aber existieren auch nach dem Untergang der UdSSR bis heute noch Staaten und Gesellschaften sowie Parteien und Protestbewegungen, die sich als kommunistisch bezeichnen. Zu Recht? Ist beispielsweise die Volksrepublik China noch kommunistisch oder schon längst kapitalistisch? Der Historiker und Publizist Dr. Gerd Koenen hat sich auch diese Frage gestellt und dabei nach Antworten gesucht, die den Kommunismus von den Anfängen bis heute erklären sollen. Herausgekommen ist dabei sein vielbesprochenes Buch "Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus", dessen Entstehen die Gerda Henkel Stiftung gefördert hat. Wir haben den Autor zu einem Wortwechsel ins Stiftungshaus eingeladen und ihm unsere Fragen zu seinem neuen Buch gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_koenen_kommunismus
    1 hr 2 min
  • L.I.S.A. - Die Externalisierungsgesellschaft. Folgen des globalen Kapitalismus
    Wir leben auf Kosten der anderen, so lautet zugespitzt die These des Soziologen Prof. Dr. Stephan Lessenich von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ausgeführt hat er diese These in seiner jüngsten Publikation "Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis". Demnach ist das Weltgefüge politisch, ökonomisch, sozial und ökologisch schief, unsere Lebensweise im Norden bzw. im Westen eine Belastung für den Rest der Menschheit. Diese Erkenntnisse seien nicht neu, so Stephan Lessenich, doch obwohl wir darum wüssten, ändere sich nichts. Woran liegt das? Diese und andere Fragen haben wir ihm in unserer Videogesprächsreihe "Zu Gast bei L.I.S.A. Wortwechsel im Stiftungshaus" gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/externalisierungsgesellschaft
    1 hr 2 min
  • L.I.S.A. - Identität und kritische Selbstverhältnisse
    Die Frage nach dem, was deutsch ist, was deutsche Identität ausmacht, scheint wieder wichtig zu sein. Ein Indiz für ein neues Bedürfnis nach Festschreibung der eigenen bzw. der deutschen Identität ist möglicherweise die Betonung des Nationalkollektivs in zahlreichen Wir- und Unsere-Narrativen: "Du bist Deutschland", "Wir sind Papst", "Unsere Besten" oder auch die Debatte um eine deutsche Leitkultur. Der Philosoph Prof. Dr. Peter Trawny von der Bergischen Universität Wuppertal hat sich der Frage "Was ist deutsch?" in einem gleichnamigen Essayband angenommen. Wir haben ihn im Rahmen unserer Videoreihe Zu Gast bei L.I.S.A. ins Haus der Gerda Henkel Stiftung eingeladen und mit ihm nach möglichen Antworten gesucht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/petertrawny
    56 min
  • L.I.S.A. - Orientierungswissen und Dialogfähigkeit
    Die Mediävistin Prof. Dr. Eva Schlotheuber von der Universität Düsseldorf ist seit dem Historikertag in Hamburg die neue Vorsitzende des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands - in gut 120 Jahren Verbandsgeschichte die erste Frau in dieser Position. Wir haben sie zu uns ins Stiftungshaus eingeladen, um sie als Historikerin etwas näher kennenzulernen. Welche Themen beschäftigen sie? Was sind ihre aktuellen Projekte? Was hat sie sich für Amtszeit als Vorsitzende des Historikerverbands vorgenommen? Eva Schlotheuber hat uns in der Reihe Zu Gast bei L.I.S.A. diese und viele weitere Fragen beantwortet.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/eva_schlotheuber
    39 min

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Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…