Zu Gast bei L.I.S.A.

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Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Die Maske in der Kunst, die Kunst der Maske
    Das Tragen von Masken gehört seit mehr als einem Jahr zum Alltag - zumindest im öffentlichen Raum. In dieser Zeit hat die Maske eine kleine eigene Geschichte durchlaufen - von der neutralen OP-Maske zur modischen Stoffmaske, von der als untauglich befundenen Stoffmaske zurück zum medizinischen Mund-Nase-Schutz sowie zur strengen FFP2-Variante. Bereits in unseren Gesprächen mit dem Ethnologen Prof. Dr. Thomas Hauschild sowie mit der Soziologin Prof. Dr. Gesa Lindemann haben wir das Thema "Maske" im Zuge der Coronakrise angeschnitten, aber nicht explizit besprochen. Dafür haben wir nun die Kunsthistorikerin und Bildwissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Kruse von der Muthesius Kunsthochschule in Kiel gewonnen. Sie hat sich zuletzt in Ihrem 2020 erschienenen Buch "Welterschaffung – Kunstvernichtung. Kunst in Zeiten der Bilder" auch mit der Maske als kunsthistorisches Sujet der Simulation und Dissimulation auseinandergesetzt. Das haben wir zum Anlass genommen, mit ihr bei Zu Gast bei L.I.S.A. über die Maske in der Kunst sowie über die Kunst der Maske zu sprechen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_christianekruse_maske
    1 hr 4 min
  • L.I.S.A. - Kommunikation im Netz. Von der Utopie zur Dystopie?
    Es ist weniger das Internet an sich, sondern vielmehr sind es die Sozialen Medien wie beispielweise Twitter und Facebook über die gegenwärtig geklagt wird. Soziale Netzwerke böten zwar auf der einen Seite fast allen eine Möglichkeit, sich an öffentlichen Debatten zu beteiligen - Demokratisierung und Partizipation sind da die Stichworte -, aber auf der anderen Seite würde dort kaum noch konstruktiv debattiert, stattdessen gestritten, beleidigt, gehasst, verletzt und ausgegrenzt. Einige sprechen in diesem Zusammenhang längst von den Asozialen Medien oder den Asozialen Netzwerken. Was ist an an dieser scharfen Kritik möglicherweise dran? Ist es gerechtfertigt, im Zusammenhang mit der Kommunikation im Netz von einer Verschiebung von der Utopie zur Dystopie zu sprechen? Diese und weitere Fragen haben wir in unserer Reihe "Zu Gast bei L.I.S.A." Christoph Kappes gestellt, der die Kommunikation im Virtuellen beruflich, privat und gedanklich seit den Anfängen begleitet.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_kappes_onlinekommunikation
    1 hr 8 min
  • L.I.S.A. - Deutschland, ein rassistisches Einwanderungsland?
    Die Geschichte des deutschen Nationalstaates ist auch eine Geschichte der Zu- und Einwanderung nach Deutschland. Diese Geschichte zeigt, dass Migration nach Deutschland immer ein gesellschaftliches Thema war, das die Gemüter der Zeitgenossen erhitzte. Wer darf nach Deutschland, zu welchem Zweck und für wie lange? Wie sind Zuwanderer zu behandeln? Wie regelt das der Staat? Wie verhalten sich die Deutschen zu Migranten? Ob es dabei um die sogenannten Ruhrpolen ging, um Fremd-, Zwangs- oder um Gastarbeiter oder ob es heute um Asylbewerber und Flüchtlinge geht - die Debatten darüber polarisieren. Und die Begrifflichkeiten verändern sich. Was lange beispielsweise als Fremdenhass oder Ausländerfeindlichkeit bezeichnet wurde, dafür steht in aktuellen Debatten der Begriff des Rassismus. Die Historikerin Dr. Maria Alexopoulou vom Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin hat in ihrem Buch Deutschland und die Migration. Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen, den Rassismus-Begriff in den Mittelpunkt ihrer Forschung gerückt und wendet ihn auf die moderne deutsche Migrationsgeschichte an. Wir haben Sie zu einem Gespräch eingeladen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_mariaalexopoulou_migration
    1 hr
  • L.I.S.A. - Eine neue Berührungsordnung nach Corona?
    Es fing im vergangenen Jahr gleich nach der Karnevalszeit an, dass das Coronavirus auch in Deutschland und Europa ernst genommen wurde, was wiederum sehr bald zu ungewöhnlichen Maßnahmen des Staates führte. Zunächst untersagte der Staat vor allem Großveranstaltungen, beispielsweise Fußballspiele, Musikkonzerte, Theater- und Kinoaufführungen usw. Der leitende Gedanke dabei: Veranstaltungen, bei den viele Menschen sich so nahe kommen, dass sie sich unweigerlich immer wieder berühren, zu unterbinden, um Infektionsketten zu unterbrechen. Bei den Massenveranstaltungen blieb es nicht, sondern kurz darauf sollten zudem private Kontakte möglichst reduziert werden, um auch hier Berührungen weitestgehend zu vermeiden. "Social distancing" hieß das Gebot der Stunde - eine Bezeichnung, die sich im vergangenen Frühjahr viral verbreitete, inzwischen aber aus dem Sprachlichen wieder so gut wie verschwunden ist. Diese Ausgangslage - die Regelung von menschlichen Berührungen - hat die Soziologin Prof. Dr. Gesa Lindemann von der Universität Oldenburg zum Anlass genommen, über unsere gegenwärtige und vielleicht auch künftige Berührungsordnung nachzudenken und darüber ein Buch zu schreiben: Die Ordnung der Berührung. Staat, Gewalt und Kritik in Zeiten der Coronakrise. Uns wiederum hat das Buch dazu veranlasst, Professor Lindemann zu einem virtuellen Videogespräch bei Zu Gast bei L.I.S.A. einzuladen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_lindemann_beruehrungsordnung
    1 hr 6 min
  • L.I.S.A. - Hat die Geschichte überhaupt Zeit?
    Raum und Zeit sind die zwei Achsen des Koordinatenssystems Geschichte. Der Mensch bewegt sich im Raum und erfährt Zeit. Doch aber was genau verstehen wir unter dem Begriff "Zeit"? Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft? Was davon ist real, was vom Menschen konstruiert? Ist die Abfolge von Tag und Nacht oder von Winter, Frühling, Sommer und Herbst nur eine menschliche Erfindung oder gibt es etwas Unhintergehbares, das wir Zeit nennen und das vom Menschen unbeeinflusst ist? Und wenn Zeit menschengemacht ist, von welchen Menschen? Welche Zeitverständnisse dominieren die Welt? Und welche anderen gibt es noch? Mit diesen Fragen setzt sich der Frühneuzeithistoriker Prof. Dr. Achim Landwehr von der Universität Düsseldorf in seinem neuen Buch auseinander und wendet sie dabei auf die Geschichtsschreibung an. Wir haben ihn zu einem Gespräch eingeladen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_achimlandwehr_zeit
    1 hr
  • L.I.S.A. - Vorwürfe gegen Achille Mbembe und die Provinzialisierung der Kritik
    Ist Achille Mbembe ein Antisemit? Entlang dieser brisanten und folgenschweren Frage entzündete sich im vergangenen Frühjahr in Deutschland eine hitzige Debatte um den weltweit renommierten Historiker, Politikwissenschaftler und Philosophen, der in Johannesburg Research Professor für Geschichte und Politik am Wits Institute for Social and Economic Research (WISER) der University of the Witwatersrand ist. Gegenstand des Vorwurfs in Deutschland gegen Professor Mbembe, er vertrete und verbreite antisemitische Positionen, waren Textstellen insbesondere aus seiner jüngsten in deutscher Sprache erschienenen Monographie Politik der Feindschaft (Original: 2013/ deutsche Übersetzung 2017), in denen er sich antisemitisch geäußert haben soll, den Holocaust leugne und das Existenzrecht Israels insgesamt bestreite. Diese Vorwürfe stießen auf ein internationales Echo, denen zahlreiche Solidaritätsbekundungen für Achille Mbembe folgten, der wiederum in Zeitungsartikeln beispielsweise in Deutschland und Frankreich alle Anklagen von sich wies und sich vom Antisemitismus deutlich distanzierte. Inzwischen ist die Debatte abgeklungen - für uns von der L.I.S.A.Redaktion die Gelegenheit, nach den bisweilen sehr emotionalen Wochen und Monaten und mit etwas Abstand einen nüchternen und kritischen Blick darauf zurückzuwerfen. Dazu haben wir den Philosophen Prof. Dr. Ludger Schwarte von der Kunstakademie Düsseldorf, der unter anderem zur Kritischen Theorie forscht, um ein Gespräch aus einer philosophischen Perspektive gebeten. Im Mittelpunkt stand dabei ein kritischer Blick auf die insbesondere in Deutschland publizierte Kritik an Achille Mbembe.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_schwarte_achillembembe
    1 hr 5 min
  • L.I.S.A. - Der AugenBlick in Öffentlichkeit, Kultur und Wissenschaft
    Das Tragen von Masken auf den Straßen, im Supermarkt oder in Bussen und Bahnen verändert den öffentlichen Raum. Augen und Blicke begegnen uns nach wie vor, aber wir blicken - manchmal auch durch beschlagene Gläser - in Gesichter, die zur Hälfte verhüllt sind. Wie sonst auch versuchen wir darin zu lesen. Ist uns jemand zu- oder eher abgeneigt, wenn wir uns anschauen? Hat jemand den Witz verstanden, den wir gerade gemacht haben? Lacht sie oder ist er gelangweilt? Wie nehmen wir also Menschen wahr, wenn Augen und Blicke das Gesicht beherrschen? Diese Fragen sind alles andere als neu - von der Antike wissen wir bereits, dass dem Auge und dem Blick eine besondere Kraft zugewiesen wurden, beispielsweise der Zauber des Bösen Blicks. Der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Hauschild hat lange intensiv zur Geschichte des Auges und des Blickes geforscht. Wir haben uns mit ihm darüber und daran anschließende Fragen in einer Videoschalte ausgetauscht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_hauschild_augenblick
    1 hr
  • L.I.S.A. - Resozialisierung. Die Geschichte eines modernen Scheiterns
    Wer die Gesetze einer Gesellschaft verletzt, muss damit rechnen, seine Freiheit zu verlieren und weggesperrt zu werden. Das ist seit Menschengedenken so, und der leitende Gedanke war dabei, begangenes Unrecht mit einer Strafe zu vergelten. An diesem archaischen Prinzip der Vergeltung kamen im 19. Jahrhundert erste Zweifel auf. Als ein klassisches Projekt der Moderne entstand der Gedanke, aus "schlechten" Menschen "gute" machen zu können. Das war das Leitmotiv des Programms der Resozialisierung - straffällig gewordene Menschen zur Gesellschaftsfähigkeit zu erziehen. In der Bundesrepublik wurde die Resozialisierung mit großen Erwartungen seit den 1950er Jahren eingeführt. Die Resultate sind allerdings bis heute ernüchternd bis enttäuschend - die Zahlen deuten auf ein Scheitern dieses Moderneprojekts hin. Die Historikerin Dr. Annelie Ramsbrock vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) hat die Geschichte der Resozialisierung in der Bundesrepublik erforscht und ihre Ergebnisse jüngst in einem Buch publiziert. Wir haben mit ihr darüber gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_ramsbrock_resozialisierung
    45 min
  • L.I.S.A. - Coronavirus. Denken mit Geländer
    Fast auf den Tag genau ist es sechs Monate her, dass der Philosoph Prof. Dr. Peter Trawny von der Universität Wuppertal zuletzt zu Gast bei L.I.S.A. war. Damals standen wir am Beginn des sogenannten Lockdowns - es war das erste Mal, dass ein Gast von uns nicht mit dem heute etwas vermissten Händeschütteln begrüßt wurde. Das war auch in der vergangenen Woche leider noch so - die Hygieneempfehlungen geben das nach wie vor nicht her. Um diesen Bestimmungen weiter zu entsprechen, haben wir das Gespräch dieses Mal auf die Terrasse der Stiftung verlegt - mit ausreichend Abstand, vor allem viel Frischluft und eingerahmt von einem Geländer. Um was zu tun? Um dieses Mal mit etwas mehr Wissen und Orientierung über das Coronavirus und seine gesellschaftlichen Auswirkungen nachzudenken - also nicht mehr ohne, sondern mit Geländer: Was hat sich in diesem halben Jahr getan? Wie haben wir vor sechs Monaten noch über Fragen gedacht, was man denn nun wissen könne, was zu tun sei, was man hoffen dürfe und was den Mensch ausmache. Wo lag wir richtig, wo daneben?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_trawny_denkenmitgelaender
    1 hr 2 min

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Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…