Zu Gast bei L.I.S.A.

Zu Gast bei L.I.S.A.

By L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungSociety & CultureScienceSocial SciencesHistory
Download on the App Store

Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Kulturzerstörungen. Die Macht der Bilder
    Keine Bilder, keine Kulturzerstörungen - ist es so einfach? Das nicht, aber dieser Satz birgt eine gewisse Doppeldeutigkeit. Zum einen sind es Bilder, die zerstört werden, Bilder, die an bestimmte Ereignisse oder Persönlichkeiten erinnern sollen und deswegen für immer verschwinden sollen. Zum anderen sind es Bilder über Kulturzerstörungen, die sich ins kollektive Gedächtnis einprägen - so beispielsweise die gezielten und bewusst in Szene gesetzten Sprengungen von antiken Stätten durch den IS in Afghanistan oder Syrien. In beiden Fällen ist es die Macht der Bilder, die im Zentrum von Kulturzerstörungen steht. Und das nicht erst in jüngerer Zeit, sondern seit jeher, wie der Archäologe und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Hermann Parzinger, in seinem neuesten Buch zeigt. Kulturzerstörungen sind demnach ein konstanter Faktor in der Geschichte der Menschheit. Warum das so ist und was zum Schutz von Kulturgütern und kulturellem Erbe getan werden könnte, dazu haben wir Professor Parzinger unsere Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_parzinger_kulturzerstoerungen
    42 min
  • L.I.S.A. - Die Weimarer Republik. Der Blick von heute auf damals
    Die Geschichte der Weimarer Republik hat viele Erzählungen. Mal ist sie die Nachgeburt der Ersten Weltkriegs, mal der Vorbote des Nationalsozialismus, dann wieder die Folie für extreme politische Kämpfe und einen gescheiterten Republikversuch oder aber auch das Beispiel für eine aufkeimende Demokratie. Wie aber steht es um die Weimarer Republik jenseits diese historiographischen Vereinnahmungen? Hat die Weimarer Republik eine Geschichte, die sich nicht funktionalisieren ließe? Das haben wir in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. die Historikerin Dr. Nadine Rossol (University of Essex) und den Historiker Prof. Dr. Benjamin Ziemann (University of Sheffield) gefragt, die zuletzt ein neues Handbuch zur Weimarer Republik veröffentlicht haben. Beide forschen und lehren an englischen Universitäten und bringen damit auch Perspektiven außerhalb Deutschlands auf die Geschichte der Weimarer Republik ein.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_rossol_ziemann_weimarerrepublik
    1 hr 24 min
  • L.I.S.A. - Heinrich Mylius. Kaufmann, Bankier und Mäzen zwischen Frankfurt am Main und Mailand
    Wer es mal zu Geld gebracht hat, erfindet sich selbst nicht selten als passionierter Förderer der schönen und geistigen Dinge neu. Das galt schon für den Frankfurter Bürger Heinrich Mylius (1769-1854), der als erfolgreicher Textilfabrikanten in Mailand zu einem verehrten Mäzen für Kunst und Wissenschaft avancierte. Seine Biographie liest sich wie ein bürgerlicher cursus honorum, der noch heute für viele Geschäftsleute Vorbildcharakter hat. Die Musikwissenschaftlerin Viola Usselmann hat sich aus mehreren Gründen mit dem Leben von Heinrich Mylius beschäftigt, dazu geforscht und publiziert. Sie ist derzeit wissenschaftliche Referentin der Villa Vigoni, die heute ein deutsch-italienisches Kulturzentrum am Comer See beherbergt und einst Landsitz der Familie Mylius war. Warum das Anwesen heute Villa Vigoni und nicht Villa Mylius heißt und wie ein Frankfurter Bürger Zugang und dauerhafte Zugehörigkeit zum erinnerungspolitischen Pantheon Mailands gefunden hat, dazu haben wir Viola Usselmann in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. unsere Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_usselmann_mylius
    1 hr 6 min
  • L.I.S.A. - Macht der Zahlen und der Arithmetik und die Renaissance des Staates
    Zahlen und Berechnungen aller Art bestimmen derzeit den Alltag. Wie hoch ist der Inzidenzwert, welche Impfquote ist erreicht, in welchem Verhältnis steht die Intensivbettenauslastung zur Anzahl der Erkrankten? Abgebildet werden die sich ergebenden Zahlen und Berechnungen unter anderem in Tabellen, Graphiken mit Kurven und Balken oder in Computeranimationen. Von der Welt der Mathematik scheint dabei etwas auszugehen, wonach es gegenwärtig eine große Sehnsucht gibt: Objektivität, Gewissheit und Verlässlichkeit. So beruft sich zurzeit auch der Staat bei seinem Agieren und Navigieren durch die Pandemie vor allem auf Zahlen und auf die mit ihnen operierenden Wissenschaften. Aber ist das tatsächlich ein neues Phänomen? Oder ist Staatlichkeit schon länger mit Zahlen und Arithmetik eng verbunden? Wir haben den Historiker Prof. Dr. Roeck von Universität Zürich zu einem Gespräch in die Villa Vigoni eingeladen, um ihn nach den historischen Zusammenhängen von Staat und Zahlen zu fragen. Welche Rolle kommt dabei der Renaissance und politischen Denkern wie Thomas Hobbes zu? Feiert der starke Staat gerade seine Rückkehr? Und was hat das alles China zu tun? Antworten darauf in unserer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_berndroeck_zahlenundarithmetik
    1 hr 2 min
  • L.I.S.A. - Rückkehr der Taliban. Wohin geht's, Afghanistan?
    Es ist in den vergangenen Wochen viel über Afghanistan und die Rückkehr der Taliban geschrieben und berichtet worden. Analysen auf die Frage, wie die erneute Machtübernahme der Taliban möglich war, gab es sehr bald, auch bei L.I.S.A. in unserem Interview mit dem Islamwissenschaftler Dr. Tilman Lüdke. Im vorliegenden Videogespräch haben wir auf einen bewährten Kontakt zurückgegriffen und den Architekten Sekandar Ozod-Seradj ins Stiftungshaus eingeladen. Sekandar Ozod-Seradj ist ein Großneffe des früheren Königs von Afghanistan, König Amanullah, und restauriert seit Jahren in Kabul verfallene und zerstörte Kulturstätten - Projekte, die von der Gerda Henkel Stifung und zuletzt von der Aga Khan Stiftung unterstützt wurden. Wie viele andere auch, arbeitete Sekandar Ozod-Serdaj bis zuletzt in der afghanischen Hauptstadt, ehe er dann das Land verlassen hat. Wir wollten von ihm wissen, wie er den Einzug der Taliban in der Stadt erlebt hat, wie er die Lage insgesamt einschätzt und welche Zukunft er sich für Afghanistan wünscht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_ozodseradj_afghanistan
    50 min
  • L.I.S.A. - Polis oder Res publica. Für ein platonisches Europa?
    Die Zeiten der Europabegeisterung scheinen vorbei zu sein. Verfolgt man öffentliche Debatten über den Zustand und die Perspektiven Europas, fallen eher Begriffe wie Europaskepsis, Europamüdigkeit, Europaverdrossenheit oder gar Eurosklerosis. Dass Sprache und Begriffe perfomativ wirken können, tut ein Übriges. Die Suche nach Gründen für diese Entwicklung hat viele Erklärungsversuche hervorgebracht, die von intransparenten Strukturen und Prozessen sowie einer überbordenden Bürokratie bis hin zu einem immanenten Demokratiedefizit der europäischen Institutionen und einem tiefen Vertrauensverlust der Menschen in das Projekt Europa reichen. Der französische Europapolitiker und frühere Präsident der Europäischen Kommission, Jacques Delors, forderte daher einst, "Europa eine Seele zu geben". Der Philosoph Dr. Christoph Quarch schließt daran an, würde aber "Seele" lieber durch "Geist" ersetzen. Europa brauche vor allem ein gemeinsames geistiges Fundament, und dabei könne eine Rückbesinnung auf den griechischen Philosophen Platon helfen. Wie das genau zu verstehen ist, darüber haben wir mit Christoph Quarch gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_christophquarch_platoneuropa
    55 min
  • L.I.S.A. - Deutsch-deutsche Selbstverhältnisse. Aufarbeitung einer belasteten Vergangenheit?
    60 Jahre Mauerbau - ein Gedenktag, der sich vom Gedenken an 50 oder 40 Jahre Mauerbau kaum unterscheidet. Die Reden, die Dokumentationen in den Medien, die Artikel in Zeitungen ähneln sich so sehr, dass man fast von einem ritualisierten bzw. routinierten Verfahren sprechen könnte. Das liegt nicht unwesentlich mit daran, dass der Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte seit 1945 stark von der Bundesrepublik geprägt ist: Die Bundesrepublik war gut, die DDR böse - so könnte man manichäisch und sehr grob vereinfacht das vorherrschende Geschichtsbild beschreiben. Der Soziologe Prof. Dr. Steffen Mau von der Humboldt-Universität zu Berlin setzt dem in seinem Buch Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft eine differenziertere Sicht entgegen. Darin beschreibt er nicht nur den Übergang nach 1989/90, sondern vor allem sein persönliches Erleben der DDR, und fordert zur Aufarbeitung des bundesrepublikanischen DDR-Geschichtsbildes auf. Wie das genau zu verstehen ist, darüber haben wir mit ihm in unserer Reihe Zu Gast bei L.I.S.A. gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_mau_ddrgeschichtsbild
    1 hr 5 min
  • L.I.S.A. - Das Umkreisen des Gegenstandes. Intellektualität gestern und heute
    Intellektualität - das ein weites Feld. Das Thema ließe sich aus zig Perspektiven betrachten und angehen, ohne es jemals erschöpfend abschließen zu können. Aber vielleicht ist gerade dieser Umstand ein wesentliches Merkmal von Intellektualität: das immerwährende Umkreisen eines Gegenstandes, das nicht aufhörende Betrachten und Überdenken. So jedenfalls sieht es die Kulturwissenschaftlerin, Publizistin und Schriftstellerin Dr. Hazel Rosenstrauch. Sie beschäftigt sich seit jeher mit Intellektuellen der Moderne - vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Wir wollten von ihr wissen, was sich in diesem langen Zeitraum verändert hat. Was machte Intellktualität früher aus, was heute? Ist Intellektualität mit konkreten Projekten verbunden, und falls ja, mit welchen? Und welche Bedeutung kommt für die jüngere Vergangenheit die historische Zäsur 1989/90 zu? Aus diesen Fragen ist ein assoziatives Gespräch geworden, das weder einen Anfangs- noch einen Endpunkt hat.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_hazelrosenstrauch_intellektualitaet
    1 hr 5 min

About Zu Gast bei L.I.S.A.

From the publisher's feed

Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…