Zu Gast bei L.I.S.A.

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Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Vox femina. Zeugnisse von Nonnen im Mittelalter
    Ihre Stimmen verhallten hinter massiven Klostermauern - unzugänglich für die Nachwelt und damit dem Vergessen überlassen. Bis vor einigen Jahren, als im Zuge neuer Forschungen ein erstes Echo der lange Zeit stillen Frauen zu vernehmen war. Die Historikerin Prof. Dr. Eva Schlotheuber von Universität Düsseldorf und die Philologin Prof. Dr. Henrike Lähnemann von der University of Oxford haben in einem gemeinsamen Projekt alte Quellenbestände erschlossen und erforscht. Darin werden die lange Zeit ungehörten Stimmen von Nonnen im Mittelalter wieder lebendig. Stimmen, die bislang ungekannte Geschichten erzählen und ein neues Bild vom Alltag in mittelalterlichen Frauenklöstern bieten. Die beiden Mediävistinnen haben diese unerhörten Geschichten in einem gemeinsam geschriebenen Buch zusammengetragen. Für uns ein guter Grund, in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. mehr über die voces feminarum aus der mittelalterlichen Klausur zu erfahren.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_schlotheuber_laehenmann_voxfemina_nonnen
    1 hr 19 min
  • L.I.S.A. - Klima und Kunst. Proteste im Museum
    Öl auf Klimt in Wien, Suppe auf van Gogh in London, Kartoffelbrei auf Monet in Potsdam - Klimaktivisten haben vor allem im vergangenen Jahr ihren Protest ins Kunstmuseum hineingetragen. Ziel ihrer Aktionen: Berühmte Kunstwerke verschmutzen. Die Reaktionen auf diese Art des Protestes waren unterschiedlich. Was die einen als Vandalismus bezeichnen, ist anderen angesichts des Klimawandels eine legitime Ausdrucksform gesellschaftlicher Kritik. Wir wollten nun wissen, wie ein Kunsthistoriker das einschätzt. Blutet Prof. Dr. Michael Diers, Emeritus der Hochschule für Bildende Künste Hamburg für Kunst- und Bildgeschichte und Experte für Politische Ikonographie, das Herz, wenn er diese Attacken auf Kunstwerke sieht? Wir haben in zu einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. eingeladen und ihm unsere Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_diers_klima_und_kunst
    1 hr 7 min
  • L.I.S.A. - Mittelalter. Europa, Zukunft und Paris
    Das Mittelalter gehört in der Alltagskultur Europas zu den populären Epochen der Geschichte. Vorstellungen von einem einst finsteren Mittelalter scheinen dabei der Beliebtheit jener Zeit als Sujet für unterschiedliche Formate und Erzählungen keinen Abbruch zu tun. Im Gegenteil. Ob Historische Romane, Filmserien, Computerspiele oder Ritterkämpfe und Märkte in Burgen - das Mittelalter bietet dafür die erwünschte ästhetische Kulisse und narrative Rahmung. Die Frage, warum das so ist, ist nicht neu. Aber sie wurde noch nicht jedem gestellt, der dazu kompetent etwas sagen könnte. Wir haben sie in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. dem Mittelalterhistoriker Prof. Dr. Klaus Oschema von der Universität Bochum gestellt. Dass er demnächst der neue Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris wird, war ein Anreiz mehr, ihn nach Düsseldorf ins Haus der Gerda Henkel Stiftung einzuladen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_klausoschema_mittelalter
    1 hr 5 min
  • L.I.S.A. - Demos und Globus im Neoliberalismus
    Die Demokratie ist in Gefahr, so heißt es seit vielen Jahren. Vor allem Populisten von rechts und links bedrohten die Demokratie. Gestützt wird diese Annahme unter anderem durch den Aufstieg populistischer Parteien, Bewegungen sowie populistischer Politiker und Politikerinnen insbesondere in Staaten des Westens. Eine Renationalisierung von Politik sei die verhängnisvolle Folge, statt mehr globale Verständigung und Vernetzung erfolge ein Rückfall in überkommene Nationalstaatlichkeit. Der Soziologe und frühere Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln sieht das in seinem neuen Buch anders. Nicht der Bezug auf National- bzw. Einzelstaat gefährde die Demokratie, sondern vielmehr die Verlagerung von politischen Entscheidungen auf die globale Ebene, die sich gegen demokratische Verfahren immunisiere. In einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. haben wir Professor Streeck zu seiner These befragt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_streeck_demos_globus_neoliberalismus
    1 hr 8 min
  • L.I.S.A. - Russland – ein Kolonialreich?
    Was landläufig als Russland bezeichnet wird, war gemessen an seiner Fläche einst das drittgrößte Reich der Weltgeschichte - nach dem Britischen Empire und dem Mongolischen Reich. Seine größte territoriale Ausdehnung erfuhr es um 1900, als es im Westen an das Deutsche Reich und an die Habsburgermonarchie grenzte, im Nordwesten an Schweden und Norwegen, im Süden bis an die Grenzen von Persien und Afghanistan reichte und im Fernen Osten bis an den Pazifik. Heute noch ist die Russländische Föderation das größte Land der Welt. Was aber genau ist Russland? Eine Föderation, wie es der offizielle Titel vorschreibt, ein Vielvölkerreich, wie es unter anderen vom Osteuropahistoriker Prof. Dr. Andreas Kappeler beschrieben wurde, oder ein Imperium bzw. ein Kolonialreich, als das gegenwärtig immer wieder bezeichnet wird, verbunden mit der Forderung es zu dekolonialisieren? Wir haben diese und weitere Fragen Prof. Dr. Jörn Happel, Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas der Universität der Bundeswehr Hamburg, gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_happel_russland
    1 hr 24 min
  • L.I.S.A. - Wirtschaftskrisen – Pendel oder Fusion?
    Wer über ökonomische Verhältnisse spricht, greift dabei immer wieder auf ein ganzes Arsenal an Metaphern und Analogien zurück. Da ist von der unsichtbaren Hand die Rede, die in den Marktwettbewerb eingreift, wenn der Konjunkturmotor mal nicht so richtig brummt, um den Wirtschaftskreislauf anzuregen und so zu mehr Wachstum zu kommen, sofern denn die Ertragsquellen ordentlich ausgeschöpft werden, was wiederum zu Übernahmenschlachten, Preisstürzen oder Zinssprüngen führen kann. Was aber, wenn es in der Wirtschaft zu Schockmomenten kommt? Und wenn sich Krisen - nach Marx dem Kapitalismus wesenhaft - ereignen, treten diese dann in Wellen auf? Der Historiker Prof. Dr. Harold James von Princeton University hat über ökonomische Schockmomenten der Moderne ein Buch geschrieben und fragt dabei nach den Folgen von Wirtschaftskrisen für die Globalisierung. Wir wollten wissen, ob solche Schockmomente eine Pendelbewegung zwischen Globalisierung und Deglobalisierung auslösen oder ob das Bild der Verschmelzung bzw. der Fusion das passendere ist.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_haroldjames_wirtschaftskrisen
    57 min
  • L.I.S.A. - Die Ambivalenz von Reichen
    Der Begriff Reich wirkt in der heutigen Zeit als etwas Überkommenes. Reiche, das war einmal. Namentlich taucht das Wort in der gegenwärtigen Welt organisierter Herrschaft auch nur noch dreimal auf: Frankreich, Österreich, Vereinigtes Königreich. Das angehängte -reich verweist dabei auf ein Relikt aus früheren Zeiten und unterstreicht zugleich die vermeintliche historische Kontinuität dieser Länder. Andere Reiche sind indes längst untergangen, wie das Perserreich, das Römische Reich und das Byzantinische Reich, oder später das Osmanische Reich, das Habsburgerreich oder das Deutsche Reich. Und dennoch ist der Gedanke an Reiche bis heute nicht verschwunden - im Gegenteil: In Diskursen der jüngeren Gegenwart wird unter Verwendung des lateinischen Begriffs Imperium immer wieder von neoimperialen Politiken gesprochen, so beispielsweise mit Blick auf Russland oder der Türkei. Im Gespräch mit dem Althistoriker Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke stehen Reiche in der Antike im Mittelpunkt, deren Entstehungsbedingungen, Organisation und Ideologien, ein Blick auf aktuelle "Reichsabsichten" bot sich jedoch auch an.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_gehrke_reiche_antike
    1 hr 18 min
  • L.I.S.A. - Kunst und Politik – documenta und DDR
    Die Documenta in Kassel war schon immer mehr als nur eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Sie war von Beginn an eine Veranstaltung, die politisch aufgeladen war und zu gesellschaftlichen Kontroversen führte. Das hat sich bis heute nicht geändert. In den Anfängen bestimmte vor allem der Kalte Krieg das Klima der Documenta: Ist der sozialistische Realismus Kunst oder nur politische Propaganda? Im Mittelpunkt dieser Frage stand vor allem die Kunst in der DDR. Die Kunsthistorikerin Dr. Alexia Pooth hat in einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekt das Verhältnis der Documenta zur DDR erforscht und konnte dabei bislang unberücksichtigtes Material auswerten. Wir haben ihr dazu unsere Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_pooth_documenta_ddr
    1 hr 6 min

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Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…