Zu Gast bei L.I.S.A.

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By L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungSociety & CultureScienceSocial SciencesHistory
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Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Universitäten im National­sozialismus. Der Fall Köln
    Waren die deutschen Uni­versi­tä­ten Opfer der national­sozia­lis­tischen Herr­schaft? Wie er­folg­te ab 1933 ihre Ein­be­ziehung in die NS-Diktatur? Und wie positio­nier­ten sich die einzelnen Fach­be­rei­che und Wissen­schafts­zweige, von den Geistes­wissen­schaf­ten bis zur Medizin, gegen­über Ideologie und Krieg? Diese Fragen haben wir in einer neuen Folge von Zu Gast bei L.I.S.A. anhand des Beispiels der Uni­versi­tät zu Köln mit dem Histo­ri­ker Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann (Köln) erörtert. Dabei wird auch die Stellung der Kölner Uni­versi­tät als Groß­stadt­uni­versi­tät und als „Kind der Weimarer Repub­lik“ be­rück­sich­tigt, ebenso die spätere Insze­nie­rung als „Geis­ti­ge Grenzwacht“ sowie die unmittel­bare Nach­kriegs­zeit zwi­schen Entnazi­fi­zie­rung und Wieder­auf­bau. Gerade die Spezifika und „Sonder­wege“ des Kölner Falls lassen deutlich werden, wie stark die deutschen Hoch­schulen in die NS-Herr­schaft ver­strickt waren.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_ullmann_universitaetsgeschichte
    1 hr 29 min
  • L.I.S.A. - Adorno nach Adorno
    Eigentlich wollte sich Theodor W. Adorno im Sommerurlaub von den Strapazen und Konflikten mit den revoltierenden Frankfurter Studenten erholen, als er in den Schweizer Alpen unerwartet einem Herzinfarkt erlag. Sein plötzlicher Tod im Sommer 1969 markierte eine Zäsur – sowohl für die sogenannte Frankfurter Schule als auch für die Bundesrepublik. Adornos Schülerinnen und Schüler verstreuten sich daraufhin über das ganze Land, von Lüneburg bis zum Starnberger See. Während einige sein geistiges Erbe selbstbewusst weiterführten, setzten andere an, die Kritische Theorie neu zu interpretieren und weiter­zu­ent­wickeln. Der Freiburger Historiker Dr. Jörg Später hat in seinem Buch „Adornos Erben“ die Wege von zwölf dieser Adepten nachgezeichnet. In dieser Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. sprechen wir mit ihm darüber, was von Adorno nach Adorno geblieben ist.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_spaeter_adorno
    1 hr 36 min
  • L.I.S.A. - Hitler und das Trauma des verlorenen Weltkriegs
    Über das Scheitern der Weimarer Republik und den Aufstieg des National­sozia­lis­mus sind viele Bücher geschrieben worden und doch treibt Historikerinnen und Historiker die Frage nach den Gründen dafür immer wieder von Neuem um. So auch Prof. Dr. Gerd Krumeich (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Experte für die Geschichte des Ersten Weltkriegs. In einer neuen Veröffent­lichung plädiert er dafür, ebenjenen Weltkrieg und seine Nach­wir­kun­gen als Faktor für Hitlers Erfolg deutlich höher zu gewichten. Als Belege dienen ihm das Krieger­gedenken und die Kriegs­narrative in der Weimarer Republik und nicht zuletzt die National­sozialisten sowie Hitler selbst, die in ihren Reden und Insze­nie­rungen immer wieder auf den Krieg von 1914 bis 1918 zurückgegriffen haben. In einer neuen Folge von Zu Gast bei L.I.S.A. haben wir mit Professor Krumeich über diese These gespro­chen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_krumeich_ersterweltkrieg_gedenken_hitler
    1 hr 7 min
  • L.I.S.A. - Holocaust, Shoah, Churbn: Die Namen der Katastrophe
    Wie lässt sich von einem Verbrechen erzählen, dessen Ausmaße einem schier die Sprache verschlagen? Vor dieser Frage standen die Überlebenden des national­sozia­lis­tischen Völker­mords an den europäischen Juden nach 1945. Seitdem sind verschiedene Bezeich­nun­gen aufgekommen, von denen „Holocaust“ und „Shoah“ heute am häufigsten verwendet werden. Was aber bedeuten diese Begriffe? Und was kenn­zeichnet sie als Namen? Darüber haben wir in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. mit der Sozial­psycho­login und Kultur­wissen­schaft­lerin Prof. Dr. Kristin Platt gesprochen. Wir haben die Leiterin des Instituts für Diaspora- und Genozid­forschung an der Ruhr-Uni­versi­tät Bochum gefragt, welche Benennungs­prozesse mit diesen Namen verbunden sind und in­wie­weit ihr Gebrauch den Wandel der Erinnerungs­kultur widerspiegelt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_platt_holocaust_shoah_churbn
    1 hr 17 min
  • L.I.S.A. - Das Mittelalter und die Genese der Religionen
    Abraham und Moses, Jesus und die Aposteln, Mohammed und seine Nachfolger: Wer die großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam begründete, wann und wie sie entstanden sind, scheint klar. Dass die Religionen erst rund 900 Jahre alt sein sollen, klingt daher kurios. Um aber zu verstehen, wie sich die Glaubensgemeinschaften herauskristallisierten, muss man in das Mittelalter blicken – davon ist Dorothea Weltecke, Professorin für Europäische Geschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin, überzeugt. In dieser Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. haben wir mit ihr über diese mutige These, die Parabel von den drei Ringen, Gewalt und religiöse Toleranz gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_weltecke_weltreligionen
    1 hr 13 min
  • L.I.S.A. - Die Welt auf 64 Feldern. Geschichte und Faszination des Schachspiels
    Heute beginnt in Singapur die Schach­welt­meister­schaft. Bis zum 13. Dezember und in maximal 14 Partien ringen der amtierende Weltmeister, der Chinese Ding Liren, und sein Herausforderer, der erst 18-jährige Dommaraju Gukesh aus Indien, der der jüngste Schachweltmeister aller Zeiten werden könnte, um den Titel. Anlässlich dieses sportlichen Großereignisses haben wir den Althistoriker und Internationalen Meister im Schach, Prof. Dr. Christian Mann (Universität Mannheim, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Gerda Henkel Stiftung), zum Gespräch über das „Spiel der Könige“ – und an das Schachbrett – gebeten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_mann_schachgeschichte
    1 hr 25 min
  • L.I.S.A. - Maschinelles Sehen – Computer Vision und Kunstgeschichte
    Ob in der Medizin, in Supermärkten oder in der Filmindustrie: Computer Vision, maschinelle Bilderkennung mit den Methoden Künstlicher Intelligenz, findet in immer mehr Zusammen­hängen Anwendung. Und auch Kunstwerke lassen sich auf diese Weise zunehmend besser vergleichen, analysieren und rekonstruieren. Über die Potenziale, aber auch Heraus­for­de­rungen, die diese Techno­logie für das Fach der Kunst­ge­schich­te bereithält, haben wir mit Prof. Dr. Peter Bell (Philipps-Universität Marburg), Kunsthistoriker mit dem Schwerpunkt Digital Humanities, in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. gesprochen. Nach den vorausgegan­genen Folgen mit Prof. Dr. Horst Bredekamp und Prof. Dr. Michael Diers sowie mit der Philosophin Prof. Dr. Catrin Misselhorn ist es das dritte Gespräch, das dem Thema „KI und Kunst“ gewidmet ist.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_peterbell_maschinellessehen
    1 hr 15 min
  • L.I.S.A. - Kann KI Kunst?
    Seit dem Beginn des „KI-Hypes“ vor über einem Jahr scheint die Künstliche Intelligenz immer mehr Lebensbereiche der menschlichen Welt zu durchdringen. Nun macht sie auch vor einem Bereich nicht halt, der traditionell durch Kreativität, Emotion und Genie geprägt ist – ur-menschliche, einzigartige Eigenschaften, die nicht ohne Weiteres von Maschinen imitiert werden können. Oder doch? KI-Anwendungen verfassen Gedichte, entwerfen Gemälde und komponieren Sinfonien. Welche Auswirkungen hat das auf die Kunsttheorie und -praxis? Wie gehen wir mit KI-generierter Kunst um? Und wie verändert sich dadurch unser Verständnis von Kunst? Bedeutet dies womöglich das Ende der Kunst, wie wir sie bisher kannten? In dieser Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. diskutieren wir diese Fragen mit der Philosophin Prof. Dr. Catrin Misselhorn von der Georg-August-Universität Göttingen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_misselhorn_kunstundki
    1 hr 17 min
  • L.I.S.A. - Helmut Schneider – Eine deutsche Biographie zwischen Auschwitz und Goslar
    Der Kinofilm „The Zone of Interest“, der dieses Jahr in den deutschen Kinos zu sehen war, erzählt die Geschichte des Holocausts, ohne ihn zu zeigen. Stattdessen porträtiert er jenseits der Lagerzäune das Leben der Familie des Auschwitz-Kommandanten Höß, während das Grauen innerhalb des Lagers nur durch die Geräuschkulisse und den Rauch der Krematorien angedeutet wird. Dieser Rauch dürfte bei entsprechendem Wind auch über das wenige Kilometer östlich gelegene Buna-Werk der I.G. Farben gezogen sein. Dort stand der Schreibtisch eines Mannes mit dem Allerweltsnamen „Helmut Schneider“. Der ausgebildete Jurist war verantwortlich für die Zuweisung ausländischer Zwangsarbeiter auf der von der SS kontrollierten Baustelle. Obwohl Schneider im „System Auschwitz“ integriert war, pflegte er Kontakte zur Résistance und zu deutschen Widerstandskämpfern. Noch vor Kriegsende floh er nach Goslar, wo er in der jungen Bundesrepublik zum Oberstadtdirektor und zum Freund von Ernst Jünger wurde. Der Historiker Prof. Dr. Winfried Schulze hat die wechselhafte Biographie von Helmut Schneider zwischen Auschwitz und Goslar erforscht. In einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. sprechen wir über Schneiders Leben, Mittäterschaft und Verdrängung.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_winfriedschulze_auschwitzgoslar
    1 hr 19 min
  • L.I.S.A. - Künstliche, künstlerische und kunsthistorische Intelligenz
    Noch nicht lange ist es her, dass ein Bild von Papst Franziskus in einer glänzend-weißen Daunen­jacke für Furore sorgte: Was wie ein Foto aussah, war mithilfe Künst­licher Intelligenz erzeugt worden und führte einer breiten Öffentlichkeit erstmals vor Augen, wie leistungsfähig KI-gestützte Bild­genera­toren inzwischen sind. Wie aber verhalten sich diese Bilder zur Kunst? Als nützliches Komplement oder als Konkurrenz? Darüber haben wir in einer neuen Folge von Zu Gast bei L.I.S.A. mit den Kunsthistorikern Prof. Dr. Horst Bredekamp (Humboldt-Univer­si­tät zu Berlin) und Prof. Dr. Michael Diers (Hochschule für Bildende Künste Hamburg, Humboldt-Uni­ver­sität zu Berlin) gesprochen. Wir haben sie gefragt, vor welchen Heraus­for­de­rungen die Kunst­geschichte angesichts dieser Ent­wick­lung steht. Und wie reagieren Künstlerinnen und Künstler auf die neuen Möglich­keiten zur Schaffung von Bildern?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_bredekampdiers_kunstundintelligenz
    1 hr 12 min

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Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…