Zu Gast bei L.I.S.A.

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By L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungSociety & CultureScienceSocial SciencesHistory
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Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Die Zustimmung der Deutschen im NS-Staat
    Wie standen die Deutschen zum national­­sozia­­lis­tischen Regime? Und wie lässt sich das überhaupt ermitteln? Diese Frage beschäftigt die Geschichts­wissen­schaft schon seit langem. Mit seinem Buch „Unwillige Volksgenossen“ hat der Historiker Prof. Dr. Peter Longerich nun einen neuen Versuch zur Klärung vor­ge­legt, wobei er sich insbe­son­dere auf die offiziellen Lage- und Stim­mungs­berichte stützt. Demzufolge war die Unzufrie­den­heit der Bevöl­ke­rung mit dem Regime deutlich größer als bisher ange­nom­men. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ setzen sich die Historiker Prof. Dr. Gerd Krumeich und Dr. Janosch Steuwer mit Longerichs Thesen aus­ei­nan­der. Denn was bedeutete Stimmung oder Meinung eigentlich unter den Bedin­gun­gen der national­sozia­lis­ti­schen Diktatur?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_janosch_steuwer_gerd_krumeich
    1 hr 26 min
  • L.I.S.A. - Amerikas Evangelikale
    Evangelikale Reformbewegungen – ja, religiöse Bewegungen insgesamt – scheinen in den Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Vormarsch zu sein: Sie betreiben TV-Sender und Universitäten, organisieren Massen­veran­stal­tun­gen und nehmen Einfluss auf Präsident­schafts­wah­len. Manche Beobachter sehen die USA bereits auf dem Weg in eine Theokratie. Das steht nur scheinbar im Widerspruch zu den Vorstellungen einer fortschrei­ten­den Säku­la­ri­sie­rung und der Durchsetzung von Vernunft in der Moderne. Über das Verhältnis von Religion und Moderne, die politische Kultur in den USA und die historischen Ursprünge der dortigen Kulturkämpfe sprechen wir in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. mit der Historikerin PD Dr. Stefanie Coché.
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    18 min
  • L.I.S.A. - Demokratie und Diktatur
    Wer von Demokratie und Diktatur spricht, meint damit in den meisten Debatten ein unversöhn­liches Gegensatz­paar. Doch etablierte sich die strikte Unter­schei­dung in zwei konträre Herrschafts­formen erst im frühen 20. Jahr­hun­dert; auch später blieb die Grenz­zie­hung in Deutschland immer wieder Aushand­lungs­prozessen unterworfen. Die Historikerin Dr. Claudia C. Gatzka (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) plädiert dafür, diese Abgren­zung einem genaueren Blick zu unterziehen. Denn auch zur Demokratie gehören mitunter Ele­men­te, die dikta­to­ri­sche Züge tragen, während Diktaturen nicht unerheblichen Aufwand darauf verwen­den, als demo­kra­tisch wahr­ge­nom­men zu werden.
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    1 hr 13 min
  • L.I.S.A. - Vom Landsknecht zum Totalen Krieg: 500 Jahre deutsche Militärgeschichte
    Wer im 19. oder frühen 20. Jahrhundert ein Werk zur Militärgeschichte aufschlug, betrat eine Welt von Schlachtenlinien, Marschplänen und Generalsnamen. Krieg erschien als Drama der Feldherren, aufgeführt auf den Bühnen von Austerlitz, Sedan oder Verdun. Verfasst wurden solche Werke meist von Offizieren für Offiziere, mit dem Ziel, erfolgreiche Taktiken zu erläutern und einmal begangene Fehler nicht zu wiederholen. Lange galt Militärgeschichte auch danach als etwas Verstaubtes, ja Unappetitliches. Im Gespräch mit dem Militärhistoriker Prof. Dr. Stig Förster fragen wir, wie angesichts der Rückkehr des Krieges nach Europa eine moderne Militärgeschichte aussehen kann, die sich nicht in der Nacherzählung großer Schlachten erschöpft. Wir fragen, woher die Faszination für Krieg und Gewalt rührt und welche geografischen und historischen Besonderheiten die deutsche Militärgeschichte prägen.
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    2 hr 2 min
  • L.I.S.A. - Ist radikale Selbsterkenntnis möglich?
    Was erfährt man, wenn man mit den Mitteln der Philosophie über sich selbst nach­denkt? Wenn man die eigene Persönlich­keit, den eigenen Lebensweg zum Gegen­stand theore­tischer Such­bewe­gun­gen macht? Der Philo­soph Prof. Dr. Peter Trawny (Bergische Universi­tät Wuppertal) hat in seiner jüngst erschienenen Auto­bio­gra­phie „Aschenplätze“ den Versuch einer philo­so­phi­schen Selbst­aus­kunft unter­nom­men. Er ist überzeugt, dass Selbsterkenntnis nicht ohne Gegenüber, nicht ohne „Du“ möglich ist. Über die Potenziale und Risiken dieses Projekts, das Aufwachsen im Ruhr­gebiet und Anre­gun­gen von Hannah Arendt bis Friedrich Nietzsche haben wir mit ihm in der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen.
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    1 hr 41 min
  • L.I.S.A. - Krieg als Geschäft. Waffenhandel zwischen den Weltkriegen
    Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs sollte der neu gegründete Völkerbund den Weltfrieden sichern. Den Kriegs­verlierern wurden strenge Auflagen gemacht, die eine Wieder­be­waff­nung und neue Kriege verhin­dern sollten. Rüstungsproduktion und Waffenhandel sollten kontrolliert und reguliert werden. Doch die Widersprüche zwischen imperia­lis­ti­schen Interessen, antikolonialen Bewegungen und revanchis­ti­schen Bestrebungen verhinderten eine stabile internationale Friedensordnung. Der Historiker PD Dr. Daniel Stahl (Universität Erlangen-Nürnberg) hat sich mit den Versuchen befasst, den inter­natio­nalen Waffen­handel in der Zwischenkriegszeit zu kontrollieren. In einer neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ haben wir mit ihm über die Ambivalenz der Friedens­ordnung sowie über Parallelen zur heutigen globalen Auf­rüs­tung gesprochen.
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    1 hr 12 min
  • L.I.S.A. - Mit Luhmann in die deutsche Geschichte
    Für den Soziologen Niklas Luhmann war die Heraus­bildung einzelner gesell­schaft­licher Teilsys­teme wie Politik, Wissen­schaft, Recht, Kultur oder Wirtschaft, die nicht mehr von über­grei­fen­den Sinn­zusammen­hängen erfasst werden können, der zentrale Schlüssel zum Verständnis der modernen Gesell­schaft. Aber lässt sich mithilfe der Theorie funktionaler Diffe­ren­zie­rung auch die neuere deutsche Ge­schich­te beschrei­ben? Der Histo­ri­ker Prof. Dr. Benjamin Ziemann von der University of Sheffield hat sich in seinem jüngst erschienen Buch „Gesell­schaft ohne Zentrum“ auf dieses Wagnis einge­lassen. Wir haben mit ihm darüber in einer neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ ge­spro­chen.
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    1 hr 34 min
  • L.I.S.A. - Victor Klemperer und die Sprache der Nazis
    LTI – Lingua Tertii Imperii nannte der Romanist Victor Klemperer sein 1947 erschie­ne­nes Werk über die Sprache des National­sozia­lis­mus. Mit dem Titel verwies er auf ein zentrales linguistisches Merkmal, das ihm während der Jahre des „Dritten Reiches“ auffiel: die infla­tio­näre Verwen­dung von Abkür­zun­gen wie BDM, HJ oder KdF. In seinem „Notizbuch eines Philologen“ hielt Klemperer zahlreiche weitere Charak­te­ris­tika der NS-Sprache fest. Doch LTI ist kein Lexikon im klassi­schen Sinne, sondern eine Sammlung ethno­gra­fi­scher Beo­bach­tun­gen und sprach­kri­ti­scher Reflexionen. In einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. haben wir mit Dr. Nicolas Berg (Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow) und Dr. Jan-Holger Kirsch (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) über Klemperers Sprachkritik und die Korruption der Sprache in der Diktatur gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_berg_kirsch
    1 hr 25 min
  • L.I.S.A. - Vertreter des ganzen Volkes? Repräsentation und Wahlverhalten
    Bei der jüngsten Bundes­tags­wahl stieg die Wahl­betei­li­gung erneut an und erreichte mit 82,5 Pro­zent den höchsten Wert seit der Wieder­verei­ni­gung. Ist diese Entwicklung ein Indikator dafür, dass sich die Bürgerinnen und Bürger von ihren Abgeordneten gut vertreten fühlen? Oder sollte es bei demo­kra­tischer Repräsentation auch darauf ankommen, wer eigent­lich das Volk vertritt, also aus welchen Bevölkerungsgruppen die Volks­ver­tre­ter stammen? Müssten Frauen, Migrantinnen und Migranten oder Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen gemäß ihres Anteils an der Bevölkerung ins Parlament einziehn? Diese und weitere Fragen haben wir in der neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ dem Politik­wissen­schaft­ler Prof. Dr. Armin Schäfer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gestellt. Im Interview sprach er über Repräsentation und Repräsentativität, den Zusam­men­hang von Wahl­verhal­ten und sozialer Ungleich­heit, und er skizzierte, inwieweit Los­ver­fah­ren eine sinn­volle Ergän­zung zum bestehenden System darstellen können.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_mit_armin_schaefer
    1 hr 20 min
  • L.I.S.A. - Der Süchtige. Kartografie einer Sozialfigur
    Mit dem Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wurde die drogenabhängige Jugendliche Christiane F. zum Sinnbild einer von Drogen gezeichneten Jugend der 1970er und 1980er Jahre. Bis heute prägt ihr Bild die gesellschaftliche Vorstellung von Sucht in Deutschland. Doch historisch hat Sucht viele Gesichter: Ob die Opium konsumierende Apotheker-Gattin um 1900, der mit Pervitin versorgte Frontsoldat im Zweiten Weltkrieg oder der koksende Manager der 1980er Jahre. In einem Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Annelie Ramsbrock (Universität Greifswald) diskutieren wir, wie Sucht in unterschiedlichen historischen Kontexten definiert, problematisiert und reguliert wurde
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_sucht_ramsbrock
    1 hr 9 min

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Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…