Zu Gast bei L.I.S.A.

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Zu Gast bei L.I.S.A. episodes

  • L.I.S.A. - Coronavirus. Und dann? Denken ohne Geländer
    Das grassierende Coronavirus stellt die uns bekannte und gewohnte Welt auf den Kopf. Der bisherige Ausnahmefall wird binnen kurzer Zeit zur neuen Normalität - ein Beispiel: Homeoffice war für die meisten Arbeitnehmenden bislang eher die Besonderheit, für viele ist es nun Normalität, der Gang ins Büro dagegen die Ausnahme. Oder, wer sich krankschreiben lassen musste, konnte das nur in besonderen Fällen telefonisch tun, nun ist das Telefonat beim Hausarzt der Regelfall. Abgesehen davon gelten viele Praktiken und Gewohnheiten jetzt als verzichtbar, beispielsweise die wöchentlichen Fußballspiele oder der tägliche Einkauf im Supermarkt. Wer uns das zu Jahresbeginn noch prophezeit hätte, wäre belächelt worden. Nun aber scheinen plötzlich Dinge denkbar zu sein, die zuvor noch als absurd gegolten hätten. Wie ist das möglich? Was verändert das Coronavirus noch? Oder philosophisch gefragt: Welche Stellung hat der Mensch in dieser Welt in Zeiten einer Epidemie, wie der durch das Coronavirus ausgelösten? Wir haben in unserer Gesprächsreihe Zu Gast bei L.I.S.A. diese Frage unter dem Motto "Denken ohne Geländer" dem Philosophen Prof. Dr. Peter Trawny gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_trawny_denkenohnegelaender
    59 min
  • L.I.S.A. - Martin Niemöller in Reichen und Republiken
    Martin Niemöller gehörte der Generation von Deutschen an, die bis auf eine alle Epochen des deutschen Nationalstaates erlebt haben. Geboren im Kaiserreich, überlebte er als U-Boot-Kommandant den Ersten Weltkrieg, studierte während der auch von ihm verachteten Weimarer Republik Evangelische Theologie, begrüßte die Machtübernahme der Nationalsozialisten, landete nach einem langen Kirchenkampf im Konzentrationslager, erfuhr in der Nachkriegszeit weltweit eine ungeahnte Popularität, fand als streitbarer Friedensaktivist eine neue Heimat in der Bundesrepublik und bereiste als Kirchenpolitiker immer wieder die DDR. Der Historiker Prof. Dr. Benjamin Ziemann von der University of Sheffield hat sich dieses wechselhaften Lebens Niemöllers angenommen und eine neue Biographie geschrieben. Zusätzlich veröffentlichte er gemeinsam mit dem evangelischen Theologen Prof. Dr. Alf Christophersen von der Universität Wuppertal Niemöllers Gedanken über den Weg der christlichen Kirche. Wir haben beide Wissenschaftler zu einem Gespräch über Martin Niemöller ins Stiftungshaus eingeladen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_ziemann_christophersen_martinniemoeller
    1 hr 20 min
  • L.I.S.A. - Geschichte in nervösen Zeiten
    Wir leben in nervösen Zeiten. Historisch betrachtet, nahmen wahrscheinlich die meisten Zeitgenossen irgendwann einmal diesen Satz in den Mund - in der neueren Geschichte etwa am Vorabend des Ersten Weltkriegs, später beispielsweise anlässlich der Kuba-Krise und zurzeit mit Blick auf die zahlreichen Umbrüche und Konflikte in der Welt, die vielleicht einmal als historisch bedeutend gewertet werden. Ein Bewusstsein bzw. einen Sinn für Krisen und Katastrophen zu haben, scheint dem Menschen demnach eingeschrieben zu sein. Das gilt gerade mit Blick auf unsere aktuelle Zeit, in der Begrifflichkeiten wie Hypersensibilisierung, Empörung, Emotionalisierung, Gereiztheit, Moralisierung zum Standardrepertoire von Gegenwartsanalysen gehören. Der renommierte Geschichtstheoretiker Prof. Dr. Jörn Rüsen schaltet sich immer wieder in aufgeregte Debatten ein - zuletzt auch bei L.I.S.A. zum Thema "Deutsche Kultur und Identität". Wir haben ihn in Bochum besucht und mit ihm über unsere Zeit und ihr Verhältnis zu Geschichte und Geschichtswissenschaft gesprochen - darunter über Debattenkultur, den Nutzen der Geschichte, Renationalisierungstendenzen in Europa, eine europäische Geschichtsschreibung oder auch über die Stellung des Menschen in der Moderne und in der Natur.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_joernruesen_geschichte
    1 hr 39 min
  • L.I.S.A. - Which Truths? Welche Wahrheiten?
    Today, the United States of America are considered a country deeply divided – a development which is, however, not unique to modern times. Historian Prof Dr Jill Lepore from Harvard University discusses this development in her new book which was broadly reviewed in Germany and abroad. The translation of “These Truths” by Jill Lepore was published in the Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung - therefore we were given the possibility to talk to the bestseller author in Munich at the publishing company C.H. Beck during her book tour through Germany.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/jill_lepore
    54 min
  • L.I.S.A. - Von Fliegen und Photographie
    Die Fliege gehört zu den Lebewesen, die uns als Menschen lästig erscheinen und mit denen unsere utilitaristisch geprägte Zivilisation keinerlei Nutzen verbindet. Fliegen sind im besten Fall überflüssig, treiben sich auf Mist herum und verbreiten Krankheitserreger, so könnte man unsere Sicht auf Fliegen vielleicht auf die Spitze treiben. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Peter Geimer von der FU Berlin hat sich der hexapoden Diptera namens Brachycera anders genähert und darüber ein kleines Buch geschrieben - eine Art Kulturgeschichte der Fliege. Eine seiner zentralen Fragen: Welche Rolle spielt die Fliege in Malerei und Photographie? Bei der Gelegenheit haben wir Peter Geimer auch Fragen zur Photographie als Ikonographie der Gegenwart gestellt - unter anderen zum bekannten Bild des toten Jungen am Strand sowie zur Kunsttechnik Gerhard Richters.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/petergeimer_fliegen
    45 min
  • L.I.S.A. - 1979 – Schlüsseljahr der Gegenwart?
    Jede Generation von Historikerinnen und Historikern erkennt für sich neue Zäsuren und Schlüsseljahre in der Vergangenheit. Einige davon überdauern, andere verblassen bald wieder oder werden korrigiert. Daten wie beispielsweise 1914, 1933, 1945, 1968 und 1989 sind bis heute unverrückbare Marker des vergangenen Jahrhunderts - zumindest aus europäischer bzw. westlicher Perspektive. Diesen Jahren ist gemeinsam, dass mit Ihnen eine Zeit einsetzte, die weit in die jeweilige Gegenwart ausstrahlte und diese prägte. Der Zeithistoriker und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF), Prof. Dr. Frank Bösch, hat mit seinem aktuellen Buch eine neuen Pflock in das 20. Jahrhundert gesteckt: das Jahr 1979. Wir haben uns mit ihm darüber unterhalten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/frankboesch_1979
    55 min
  • L.I.S.A. - Ideen vom optimalen Menschen
    Ideen, den Menschen zu verbessern, ihn leistungsstärker, moralisch gut und auch glücklicher zu machen, sind nicht neu. Schon Platon entwarf in seiner Politeia Konzepte von einem Staat mit einer optimal zusammengesetzten Bevölkerung. Diese Überlegungen muten heute modern und erschreckend zugleich an. Hier wird nach einem Plan gezüchtet und aussortiert - unweigerlich denkt man an eugenische Verfahren des 19. und vor allem 20. Jahrhunderts. Wie tief solche Phantasien historisch verankert sind, zeigt die Historikerin Prof. Dr. Maren Lorenz von der Universität Bochum in ihrem neuen Buch "Menschenzucht. Frühe Ideen und Strategien, 1500-1870". Wir haben ihr dazu unsere Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/marenlorenz_menschenzucht
    1 hr 3 min
  • L.I.S.A. - Politik und Medien - Arenen der Macht
    Seit dem 19. Jahrhundert ist zwischen den zwei öffentlichen Sphären Politik und Medien nach und nach eine neue Beziehung entstanden. Liberalisierungen im gesellschaftlichen Gefüge ließen einen neuen Akteur entstehen, der das Handeln und Treiben der Herrschenden nicht nur beobachtete, sondern dokumentierte und kommentierte: der politische Journalist. Politik und Medien ringen seither um Einfluss und Macht in den unterschiedlichen Arenen der öffentlichen Belange. Die Historikerin Prof. Dr. Ute Daniel von der Technischen Universität Braunschweig hat dieses besondere Beziehungsgeflecht untersucht und sich dabei auf einen Vergleich zwischen Großbritannien und Deutschland konzentriert. Wer hatte zu welchem Zeitpunkt mehr Macht? Diese und andere Fragen haben wir ihr zu ihrem aktuellen Buch Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/utedaniel_politikundmedien
    1 hr 10 min
  • L.I.S.A. - Funding the Humanities in Africa
    In 2010 the network called PANGeA was established - and it since then aims to support academic research in Africa, particularly in the area of arts, humanities and social sciences. The Graduate School of Arts and Sciences at the University of Stellenbosch, South Africa, of which Dr Cindy Steenekamp is the director, is part of this network. Within the series "Zu Gast bei L.I.S.A." we spoke to the political scientist, asking her questions about the PANGeA-Network, African research as well as the Lisa Maskell Fellowship programme, which was initiated in 2014 and supports African scholars pursuing their PhD at Stellenbosch University and other academic institutions such as the Graduate School of the College of Humanities and Social Sciences at the Makerere University in Kampala, Uganda.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisamaskellfellowships_cindysteenekamp
    17 min
  • L.I.S.A. - Zum ewigen Krieg?
    Zum ewigen Frieden heißt die Schrift Immanuel Kants, die er 1795 erstmals veröffentlichte. Zuvor hatten allein im 18. Jahrhundert weltweit mehr als zwanzig Kriege getobt, an denen europäische Mächte beteiligt waren - darunter der Siebenjährige Krieg, der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg oder die Französischen Revolutionskriege. Im 19. Jahrhundert gab es für Großbritannien kaum ein Jahr, in dem es nicht irgendwo auf der Welt Krieg führte - gehegte innerhalb Europas, ungehegte außerhalb. Stehen heute Staaten in Konflikt miteinander, gilt Krieg nur noch als das allerletzte Mittel - die sogenannte "Ultima Ratio". Und selbst wenn es soweit kommt, muss er gerechtfertigt erscheinen (ius ad bellum) und möglichst unter Beachtung kriegsvölkerrechtlicher Bestimmungen verlaufen (ius in bello). Der Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche hat sich die Kriege Europas in der Moderne genauer angeschaut und darüber nun ein umfassendes Buch geschrieben, das in der vergangenen Woche in der Publikationsreihe Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung erschienen ist. Der gewaltsame Lehrer lautet der markante Titel seines Werks. Entsprechend provokativ fällt der erste Satz aus: "Kriege ordnen den Blick auf die Geschichte." Eine These, die zum Nachhaken auffordert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kriege_dieterlangewiesche
    48 min

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Zu Gast bei L.I.S.A. – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Format, in dessen Rahmen Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Haus der Gerda Henkel Stiftung geführt werden. Die…