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Warum gründen Frauen seltener – und warum ist es trotzdem möglich? Katrin Alberding hat den Schritt gewagt: von Harvard bis zum eigenen Startup im Pflegebereich. „Gründen ist kein Spaziergang – das ist der Mount Everest“, sagt sie.
In dieser Folge erfahrt Ihr, welche Hürden Frauen, Mütter, Menschen mit Migrationsgeschichte und Gründer:innen ohne Unternehmerfamilie überwinden müssen – und warum Deutschland dringend mehr Gründer:innen braucht. Julia Scheerer von der Bertelsmann Stiftung gibt spannende Einblicke, wie man diese Hindernisse abbauen kann.
Die Initiative „Gründen ohne Grenzen“ macht Mut und zeigt, wie Vorbilder Gründer:innen inspirieren und unterstützen.
🎧 Jetzt reinhören und entdecken, wie Leidenschaft, Mut und Durchhaltevermögen den Weg zum eigenen Unternehmen möglich machen!
Weiterführende Links:
Bertelsmann Stiftung startet Initiative für "Gründen ohne Grenzen"
GOG / Gründen ohne Grenzen: GOG
Vielfalt gründet - Hebel und Hürden im Gründungsgeschehen
Podcasts der Bertelsmann Stiftung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung
Schreibt uns an [email protected] oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/
Kapitelübersicht:
00:00 Begrüßung Einführung in das Thema Gründen
06:47 Die Herausforderungen für Gründerinnen
15:36 Hürden im Zugang zu Wagniskapital
23:26 Scheitern als Teil des Gründungsprozesses
31:11 Die Bedeutung von Gründerinnen für die Wirtschaft
35:54 Initiative Gründen ohne Grenzen
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Willi Weitzel hat Neugierde zum Beruf gemacht. Und damit ist er überaus erfolgreich. Jahrelang ist der Autor und Fernsehmoderator mit seiner Sendung „Willi wills wissen“ unterwegs gewesen und hat Kindern – und Erwachsenen – die Welt erklärt. In einer Sonderfolge vom Bürgerfest des Bundespräsidenten ist Will Weitzel Gast des Podcasts „Zukunft gestalten“ der Bertelsmann Stiftung.
Und worum geht es im Gespräch mit Malva Sucker und Jochen Arntz? Natürlich um Kinder. Und darum, wie man es schafft, dass junge Menschen engagierte Mitglieder der Gesellschaft werden können. „Teilhabe ist ein Kinderrecht“, sagt Willi Weitzel. Sport, Feuerwehr, Vereine müssten wie Magneten für Kinder sein. „Man kann ja nicht warten, bis sie 18 sind und dann erwarten, dass sie sich engagieren.“ Deshalb sieht Weitzel auch Vorteile darin, dass junge Menschen bereits ab 16 wählen dürfen. Jugendliche könnten heute auf so viele Wissensquellen zurückgreifen. Er selbst habe nicht einmal ein Drittel von dem gewusst, was junge Menschen heute wissen.
In seinem neuen Projekt macht Weitzel Träume zum Thema und die Frage, wie man sie verwirklicht. Er habe als Kind davon geträumt, wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn auf einem Floß über den Mississippi zu schippern. Als Kind habe das nicht geklappt. Als Erwachsener schon. Zwar nicht auf dem Mississippi, aber immerhin auf dem Ammersee.
Weiterführende Links:
Publikationen "Wählen ab 16"
Factsheet Kinder- und Jugendarmut in Deutschland
https://www.laendermonitor.de/de/startseite
Vereinbarkeit? Fehlanzeige! In Jobangeboten kommt Familienfreundlichkeit zu kurz
Unternehmen sollten junge Menschen über Ausbildungsangebote besser informieren
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/mediathek/medien/mid/junge-menschen-und-demokratie-ein-blick-auf-das-jahr-2024
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Kapitelübersicht:
00:00 Einführung und Begrüßung
02:29 Kinderrechte und die Bedeutung der gesellschaftlichen Teilhabe
04:01 Tipps für Politiker im Umgang mit Kindern
07:09 Diskussion über das Wahlrecht ab 16 Jahren
09:22 Handynutzung und soziale Medien bei Kindern
12:08 Willi Weitzel über Kindheitsträume und Inspiration
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Marode Schulen, gestrichene Buslinien, geschlossene Schwimmbäder – viele Bürger:innen erleben tagtäglich, wie klamme Kassen ihre Kommune lähmen. Der neue Kommunale Finanzreport 2025 der Bertelsmann Stiftung zeigt: Das Defizit der Städte und Gemeinden liegt bei historischen 25 Milliarden Euro.
Was bedeutet das für die kommunale Handlungsfähigkeit – und unsere Demokratie?
In der 50. Folge von „Zukunft gestalten“ sprechen Malva Sucker und Jochen Arntz mit Kirsten Witte (Bertelsmann Stiftung) und René Geißler (TH Wildau) über die Ursachen der Finanzmisere, die regionalen Unterschiede und konkrete Lösungen.
Außerdem gratuliert Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, zur Jubiläumsfolge – und erklärt, warum ihr die Zukunft der Kommunen besonders am Herzen liegt.
Jetzt reinhören – und erfahren, was sich ändern muss, damit Städte und Gemeinden auch in Zukunft Orte der Gestaltung bleiben.
Kapitelübersicht:
00:00 Opener – Zitat von Kirsten Witte
00:45 Willkommen zur 50. Folge „Zukunft gestalten“
05:46 Einstieg ins Thema – Kommunale Finanzen und der Impuls von Brigitte Mohn
08:04 Kommunen im Dauerkrisenmodus – erste Reaktionen auf den Report
09:33 Vorstellung der Gäste
12:17 Zentrale Ergebnisse des Finanzreports
14:30 Warum das Sondervermögen nicht hilft
16:17 Ursachen der Finanznot: Inflation, Konjunkturschwäche, Sozialausgaben
19:07 Spardruck vor Ort – Auswirkungen auf Bürger und Infrastruktur
21:02 Fehlende Hilfe – Wie Bund und Länder die Kommunen alleinlassen
23:17 Was jetzt passieren muss – Reformideen und Finanzierungsmodelle
28:00 Demokratie unter Druck? Kommunalpolitik in Zeiten der Krise
30:39 Ausblick – Was wir mitnehmen
Weiterführende Links:
Onlinemeldung zum Kommunalen Finanzreport 2025: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/juli/kommunale-finanzen-groesstes-defizit-in-der-geschichte-der-bundesrepublik
Publikation: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/kommunaler-finanzreport-2025
Projekt: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/kommunales-nachhaltigkeitsmanagement
#13 Zukunft gestalten zur Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern: https://www.youtube.com/watch?v=8W9R_KrU25o
AllBright Stiftung: https://www.allbright-stiftung.de/
#42 Zukunft gestalten zu Nachhaltigkeit in Kommunen: https://www.youtube.com/watch?v=5BavnX9KEOM
René Geissler, TU Wildau: https://www.th-wildau.de/rene-geissler
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In dieser Folge von Zukunft gestalten sprechen Malva Sucker und Jochen Arntz mit Jan Böcken, Gesundheitsexperte der Bertelsmann Stiftung, über die angespannte Situation der medizinischen Versorgung in Deutschland. Ein Viertel der Hausärztinnen und Hausärzte beabsichtigen ihre Tätigkeit in den nächsten fünf Jahren zu beenden, und Kliniken geraten in finanzielle Schieflage. Wie kann die Versorgung in Stadt und Land langfristig gesichert werden?
Im Fokus steht das Projekt Health Transformation Hub, das Reformakteurinnen und -akteure vernetzt und innovative Ansätze vorantreibt. Ein inspirierendes Beispiel: der Gesundheitscampus Balve im Sauerland – entstanden aus bürgerschaftlichem Engagement und heute ein Modell für moderne, wohnortnahe Versorgung.
Weitere Themen: Internationaler Vergleich, Fachkräftemangel, neue Versorgungsmodelle, die Rolle der Digitalisierung und wie KI helfen kann. Was braucht es, um das System zukunftsfest zu machen? Und wie sorgen wir für verlässliche Gesundheitsinformationen im Netz?
Eine Folge voller praktischer Lösungen, fundierter Analysen – und echter Hoffnungsschimmer. Jetzt reinhören!
Kapitel:
00:00 Gesundheitsversorgung in Deutschland
04:55 Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem
09:29 Zukunft der Hausärztinnen und Hausärzte - aktuelle Umfrage
13:10 Erfolgsgeschichte im Gesundheitswesen - Beispiel Balve
18:10 Innovative Versorgungsmodelle und Digitalisierung
24:25 Die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Medizin
28:48 Nächste Schritte in der Projektarbeit - Health Transformation Hub
30:46 Wünsche für die Zukunft
35:30 Tipp: Zukunft gestalten - Der Podcast über Planetary Health
Weiterführende Links:
Plattform „Health Transformation Hub (HTH)“: https://www.healthtransformationhub.de/
Playlist HTH mit Video über Balve: https://youtube.com/playlist?list=PLxyQdUGjPEsGLx6yWfsLamMk0fMuLpyBf&si=vPGFRolN7wJaa-lt
Das Gold von Balve, in: change, S. 48-55: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/IN_change_Magazin_1-2023_20230524.pdf
Onlinemeldung Engpässe in Hausarztpraxen: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/juni/engpaesse-in-hausarztpraxen-verschaerfen-sich-doch-sie-waeren-vermeidbar
Publikation Hausärzt:innenbefragung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/befragung-wie-wollen-hausaerztinnen-und-aerzte-zukuenftig-arbeiten
Podcast Zukunft gestalten – Der Podcast über Planetary Health: https://www.klimawandel-gesundheit.de/podcast-ueber-planetary-health/
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Eine alte Weisheit sagt: Erstmal muss alles schlechter werden, bevor es dann besser werden kann. Sind wir in Deutschland und Europa an diesem Punkt? Wann und wie kommt die Wirtschaft wieder in Gang?
In der aktuellen Folge des Podcasts „Zukunft gestalten“ der Bertelsmann Stiftung gehen Malva Sucker und Jochen Arntz diesen Fragen mit zwei Experten der Stiftung, Daniel Schraad-Tischler, Direktor Programm Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft und Lucas Guttenberg, Direktor Programm Europas Zukunft auf den Grund.
Sechs Hebel müssen wir betätigen, sagt Schraad-Tischler.
Wir brauchen: 1.) mehr Innovation, 2.) Bessere Anreize für höhere Erwerbsbeteiligung, 3.) einen tragfähigen sozialen Sicherungsmechanismus, 4.) mehr private und öffentliche Investitionen, 5.) finanzierbare Energiepreise, 6.) einen funktionieren Binnenmarkt mit mehr Freihandelsabkommen.
Das wird nicht einfach für Deutschland als exportorientierte Nation, die zu lange abhängig war von billiger Energie. „Wir haben bestimmte Dinge verschlafen“, bemängelt Guttenberg. Aber: Europa kann auch zur Lösung der Probleme beitragen. Ein Beispiel ist die viel kritisierte Bürokratie, die sicherlich optimierbar ist. Abläufe ziehen sich, aber – sie sind verlässlich. Das unterscheidet Europa von den USA, die derzeit als unberechenbar gelten. Und noch eines haben die USA bewirkt: Jetzt, wo die EU unter Druck ist, agiert sie erstaunlich einig.
Das ist wichtig. Denn wir brauchen eine florierende Wirtschaft. Wachstum, in Verbindung mit Nachhaltigkeit, ermöglicht Teilhabe. Wenn sich Menschen dagegen abgehängt fühlen, hat das auch Auswirkungen auf die Demokratie.
Kapitel:
00:00 Wirtschaftslage in Deutschland: Status quo
03:37 Die sechs Hebel für wirtschaftlichen Aufschwung
08:24 Deutschlands Rolle in Europas Wirtschaft
10:45 Europas Beitrag zur deutschen Erholung
14:21 Innovationspotenziale und strategische Investitionen
19:47 Bürokratie – Bremsklotz oder Gestaltungshebel?
28:30 Wachstum, Teilhabe und Demokratie: Was hängt zusammen?
Projekt:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/europas-wirtschaft/projektbeschreibung
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/nachhaltig-wirtschaften/projektbeschreibung
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In dieser Folge von „Zukunft gestalten“ sprechen Malva Sucker und Jochen Arntz mit ihren beiden Gästen über Nachhaltigkeit in Unternehmen. Was sind die aktuellen Herausforderungen und Chancen, auch im Hinblick auf das kürzlich beschlossene Sondervermögen, von dem ein Teil für den Klimaschutz und den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft vorgesehen ist.
Unsere Gäste, Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons und Jakob Kunzlmann, teilen ihre Expertise und Erfahrungen. Laura ist Professorin für Nachhaltiges Wirtschaften an der Uni Hamburg und Chief Sustainability Officer (CSO), während Jakob seit zehn Jahren als Nachhaltigkeitsexperte bei der Bertelsmann Stiftung tätig ist. Gemeinsam mit Partnerorganisationen haben sie den „Sustainability Transformation Monitor“ (STM) entwickelt, ein Instrument zur Messung der Nachhaltigkeitsentwicklung in Unternehmen.
Wir beleuchten, wie der STM funktioniert, welche Unternehmen davon profitieren können und welche Herausforderungen es bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien gibt. Außerdem diskutieren wir, wie Banken die Transformation der Wirtschaft unterstützen können und welche Rolle Good- Practice-Beispiele spielen.
Hört rein und erfahrt mehr über die Zukunft der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft!
Kapitel:
00:00 Opener Laura Marie Edinger-Schons
00:41 Einführung in das Thema und Vorstellung Laura Marie Edinger-Schons
04:37 Werdegang Jakob Kunzlmann
06:41 Der Sustainability Transformation Monitor (STM)
09:29 Daten und Messmethoden des STM
11:50 Für welche Unternehmen der STM besonders geeignet ist
13:50 Treiber und Hemmnisse bei der Transformation
16:41 Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als neue Richtlinie
18:01 Solides Fundament in vielen Unternehmen für mehr Nachhaltigkeit
18:50 Die Rolle der Banken in der Nachhaltigkeit
22:22 Implementierung von Nachhaltigkeit in Unternehmen
25:04 Wie sich das kürzlich beschlossene Sondervermögen für Klimaschutz auswirkt
26:24 Gute Beispiele für nachhaltige Unternehmensführung
29:54 Die globale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit
35:17 Hinweis auf die Vorstellung des STM und Diskussion mit Fachleuten auf YouTube
36:05 Tipp für Podcast Zukunft der Nachhaltigkeit der Bertelsmann Stiftung
Weiterführende Links:
Aufzeichnung Veranstaltung zum STM25: https://www.youtube.com/live/ONI5KPENmUs
Onlinemeldung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/maerz/politische-unsicherheit-bremst-nachhaltigkeit-in-unternehmen-aus
Publikation: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/sustainability-transformation-monitor-2025
Projekt: https://www.sustainabilitytransformation.org/ https://youtube.com/playlist?list=PLxyQdUGjPEsF03MDZnOeXjPewfqErVYyB&si=5o68tpog6irDbqLF
Podcast Zukunft der Nachhaltigkeit: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung
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In der aktuellen Folge von „Zukunft gestalten“ sprechen Malva Sucker und Jochen Arntz mit Professor Michael Otto – einem wahren Weltverbesserer. Der Familienunternehmer und Nachhaltigkeits-Pionier, der gerade den Reinhard Mohn Preis 2025 für sein herausragendes Engagement erhalten hat, teilt mit uns seine vielseitige Lebensarbeit: von seiner langjährigen Tätigkeit im Handel über seine Stiftungsarbeit bis hin zu seinen Ideen für eine nachhaltigere und demokratischere Zukunft.
Wie lässt sich unternehmerischer Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden? Was kann jede:r Einzelne tun, um die Welt zu verändern? Und was sind seine Pläne für die Zukunft? Hört rein, wenn Michael Otto über seine Erfahrungen und Projekte als Unternehmer und Stifter spricht und die Herausforderungen und Chancen der Zukunft mit Optimismus angeht.
Kapitel:
00:00 Opener Professor Michael Otto
01:55 Vorstellung Michael Otto und warum wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliches Engagement Hand in Hand gehen
03:44 Zum Reinhard Mohn Preis
05:26 Bedeutung von Vielfalt für unsere Gesellschaft
06:52 Schlüsselmoment für Ottos gesellschaftliches Engagement
09:30 Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen
10:45 Wirkung seiner Stiftungsarbeit
13:09 Schwerpunkte seiner neuen Stiftung zur Förderung der Demokratie
17:04 Bürgerbeteiligungsprojekt „Forum gegen Fakes“
19:37 Machtansammlung großer Digitalkonzerne
21:28 Übergabe des Unternehmens an die nächste Generation
23:10 Rat für junge Menschen
24:18 Worauf es für Unternehmen in den nächsten 10 Jahren ankommt
27:47 Verwendung des Preisgelds
29:11 Zusammenfassung: „Man kann etwas bewegen!“
Weiterführende Links:
Informationen zur Preisverleihung an Maia Sandu und Michael Otto: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/februar/reinhard-mohn-preis-an-maia-sandu-und-michael-otto-verliehen
Reinhard Mohn Preis: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/reinhard-mohn-preis
Bertelsmann Stiftung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/startseite
Publikationen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/reinhard-mohn-preis-2025-preistraegerinnen-broschuere
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/upgrade-democracy/projektnachrichten/spannende-einblicke-und-denkanstoesse-internationale-recherche-zum-umgang-mit-desinformation-abgeschlossen
Videos:
https://www.youtube.com/watch?v=l5tuiQeSPdU&t=6275s
https://www.youtube.com/watch?v=8wVqGvZwqYI
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Wer macht den Abwasch? Wer bezieht die Betten? Die Bügelwäsche stapelt sich auch schon wieder. Und einkaufen müsste eigentlich auch mal wieder jemand. Wir kennen das: Wenn es um die gerechte Verteilung der Aufgaben im Haushalt geht, dann kriegen sich sogar Menschen in die Haare, die sich eigentlich liebhaben. Luisa Kunze und Michaela Hermann, Arbeitsmarktexpertinnen der Bertelsmann Stiftung, zeigen in ihrer aktuellen Studie, dass Männer oftmals glauben, dass die Aufgaben im Haushalt gerecht verteilt sind und sie genug tun. Damit liegen sie nicht nur nach Meinung der Frauen falsch, die Studie zeigt: Der Anteil der Männer an der Hausarbeit ist tatsächlich geringer.
Müssten wir nicht schon viel weiter sein? Warum sind die Konventionen so stark? Und was können wir dagegen tun? Luisa Kunze und Michaela Hermann erklären unseren Hosts Malva Sucker und Jochen Arntz in der 45. Folge des Podcasts “Zukunft gestalten”, wo der Hebel angesetzt werden kann. Denn tun muss sich etwas, weil sonst unendliches Potenzial für den Arbeitsmarkt verloren geht. Denn nur, wenn die Lasten gerecht verteilt sind, können auch Frauen im Arbeitsmarkt einsteigen.
Kapitel:
00:49 Die Problematik der Aufgabenverteilung
03:06 Zur Studie „Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitsaufteilung, Geschlechterrollen und Aushandlungen im Paarkontext“
10:26 Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und den Karriereweg von Frauen
16:25 Frauen und deren Einfluss in Führungspositionen
19:40 Gesellschaftliche Veränderungen und Geschlechterrollen
23:48 Frustration und Motivation im Gender-Diskurs
27:56 Umgang mit Kritik
Weiterführende Links:
Gleichstellung am Arbeitsmarkt?
Teilzeit verliert, Zeitsouveränität gewinnt: Beschäftigte wollen flexible Arbeitszeiten
Arbeitszeit von Männern und Frauen: Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander
Raus aus der Zweitverdienerinnenfalle
Projekt: Beschäftigung im Wandel
Publikationen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/januar/maenner-ueberschaetzen-ihren-beitrag-zur-hausarbeit-ungleiche-verteilung-hemmt-erwerbsarbeit-von-frauen
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/spannungsfeld-vereinbarkeit-arbeitsaufteilung-geschlechterrollen-und-aushandlungen-im-paarkontext
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Junge Menschen fühlen sich oft nicht gehört in der Politik, sie wählen nicht mehr so progressiv wie früher und ihre Sorgen haben sich durch die aktuellen Krisen (Corona-Pandemie und Krieg in Europa) verändert.
Diese Entwicklungen diskutieren Malva Sucker und Jochen Arntz in der aktuellen Folge des Podcasts “Zukunft gestalten” der Bertelsmann Stiftung. Dazu haben sie zwei junge, engagierte Kolleginnen eingeladen: Amber Jensen und Jessica Gerke. Sie kümmern sich in ihren Programmen “Demokratie und Zusammenhalt” und “Bildung und Next Generation” darum, dass junge Menschen gehört werden und sich für Demokratie einsetzen. Denn 65 Prozent der jungen Menschen sagen, sie würden sich politisch engagieren, wenn sie das Gefühl hätten, gehört zu werden. 60 Prozent der jungen Menschen sagen, dass Engagement Spaß machen muss. Und damit ist nicht die Aktentasche des Kanzlers in den Sozialen Medien gemeint, sondern ernsthafte und nachhaltige Ansprache sowie Plattformen zum Mitmachen und Mitgestalten. Demokratie bedeutet eben auch Arbeit, bringt aber auch Freude. Ein wichtiges Argument für die Jahrgänge, die besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten haben, deren Start in Ausbildung, Studium und Beruf schwerer war als für vorangegangene Jahrgänge.
Kapitel:
00:00 Ein Jahr der Wahlen und der Jugendbeteiligung
06:53 Herausforderungen der politischen Bildung
12:56 Engagement und Beteiligung junger Menschen
16:22 TikTok und Politik: Ein neuer Weg der Kommunikation
22:26 Die Zukunft der Politik: Junge Stimmen und Diversität
28:08 Rückblick auf 2024: Ein Jahr für die Demokratie?
Weiterführende Links:
Projekt:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/junge-menschen-und-gesellschaft
Publikationen:
Einsamkeit junger Menschen 2024 im europäischen Vergleich
Einsamkeit junger Menschen in 2024: Wie einsam sind junge Erwachsene im Jahr 2024?
Engagement junger Menschen: GenNow: Junges Engagement für sozialen Wandel
Junge Menschen und ihre Einstellungen zu Demokratie: Jung. Kritisch. Demokratisch
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Eine Europäerin in Washington, ein Amerikaner in Berlin: In Folge 43 des Podcasts „Zukunft gestalten“ der Bertelsmann Stiftung diskutieren Malva Sucker und Jochen Arntz mit Irene Braam, Leiterin der Bertelsmann Foundation in den USA, und Brandon Bohrn, Transatlantik-Experte der Bertelsmann Stiftung, die Folgen der US-Wahlen und der bevorstehenden Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus. Beide sind vorsichtig optimistisch, dass die amerikanische Demokratie auch die nächsten vier Jahre überstehen wird. Trumps Sieg sei kein Erdrutschsieg gewesen, knapp die Hälfte der Amerikaner:innen hätten Kamala Harris und nicht Trump gewählt. „Sie werden sich gegen jeden Machtmissbrauch stemmen. Aber die nächsten Jahre werden ein holpriges Stück Weg“, sagt Irene Braam. Immerhin habe sich schon gezeigt, dass das Prinzip der Checks and Balances bei der Berufung umstrittener Minister:innen funktioniere. „Das Problem sind eher diejenigen, die kein offizielles Amt haben, aber trotzdem eine machtvolle Position einnehmen“, sagt Brandon Bohrn.
Donald Trump sehe die EU als Feind an, erinnert Bohrn, insbesondere Deutschland stehe in der Kritik. Aber die EU habe viel Zeit gehabt, sich auf diese Situation vorzubereiten. Jetzt müsse die EU Einigkeit und Stärke zeigen, um sich zu behaupten. Die USA seien kein verlässlicher Partner mehr.
Kapitel:
00:00 Begrüßung und Vorstellung der Gäste
03:59 Perspektiven aus den USA und Europa
05:11 Die Stimmung nach den Wahlen und persönliche Erfahrungen
09:02 Trumps Kabinett und die Herausforderungen der neuen Administration
14:08 Die Strategie hinter Trumps zweiter Amtszeit
16:40 Die Reaktion der Demokraten und die Rolle der Gesellschaft
19:34 Europas Rolle in der globalen Politik
21:48 Die Herausforderungen der transatlantischen Beziehungen
23:33 Europäische Unabhängigkeit und Partnerschaft mit den USA
26:00 Zukunftsprognosen für die amerikanische Demokratie
30:38 Ausblick
Weiterführende Links
Special: Unsere Analysen zur Wahl in den USA: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2024/oktober/special-unsere-analysen-zur-wahl-in-den-usa
eupinions-Umfrage: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2024/november/europaeerinnen-wollen-sich-von-den-usa-unabhaengiger-machen
Trump 2.0: Herausforderungen für Europa und Deutschland
Bertelsmann Foundation in Washington: https://www.bfna.org/
Transatlantic Barometer: https://www.transatlanticbarometer.org/
Transponder Magazine: https://www.bfna.org/politics-society/transponder-magazine/
USA Election Hub: https://www.usa2024electionhub.org/
YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@bertelsmannfoundation/videos
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