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„Wir befinden uns in Zeiten der Transformation und jede:r kann sie wirksam mitgestalten.“
Wie kann entwicklungspolitische Bildungsarbeit die – zu schwache – aber relevante Dynamik der Klimaverhandlungen aufgreifen und für die motivierende Arbeit vor Ort nutzen? Wie können wir mitträumen und mitgestalten an nachhaltigen Zukünften? Eine Anregung dazu geben uns die Ergebnisse des Klimaschutz-Index: Wenn wir in eine Welt blicken, die sich bereits um 1,5 Grad erwärmt hat und in der noch kein Land genug tut, um die Klimakrise wirklich zu begrenzen: Wie sieht ein Land aus, das trotz all dieser Herausforderungen gerecht, hoffnungsvoll und zukunftsfähig ist? Thea Uhlich, Referentin des CCPI stelle gelungene Beispiele und Aspekte der Transformation einzelner Länder, die im CCPI vertreten sind zusammen und entwickelt so eine nachhaltige Vision.
Quellen und Referenzen
Eine Produktion von Justus Herrmann, artradio studio/lab., Leostr 11, 50823 Köln, www.artradio.de im Auftrag von Germanwatch.
Die Klimakrise ist längst Realität: Menschen verlieren ihre Heimat, Infrastruktur wird zerstört, kulturelles Erbe geht unwiederbringlich verloren. Besonders betroffen sind Länder des globalen Südens, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben. Gleichzeitig fehlt es dort oft an Mitteln, um Schäden zu bewältigen oder sich an den Klimawandel anzupassen. Gerecht? Sicher nicht. Doch was braucht es, um diese Krise zu lösen? Es braucht Wissen, Solidarität und politisches Handeln.
Lisa Schultheis und Stefan Rostock von Germanwatch diskutieren, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Menschen nicht nur informiert, sondern auch handlungsfähig macht. Moderiert wird diese Folge von Sebastian Wellendorf, freier Journalist, im Auftrag von climatenarratives.org.
Lisa Schultheis berichtet von der COP 29 in Baku, wo sie sich intensiv mit „Loss and Damage“ beschäftigte – den Schäden und Verlusten, die durch die Folgen der Klimakrise verursacht werden, an die man sich aber nicht anpassen kann. Sie erklärt, wie NGOs dieses Thema auf die politische Agenda bringen und warum finanzielle Unterstützung sowie politische Maßnahmen für betroffene Länder überlebenswichtig sind. Die COP29 war enttäuschend im Bereich Verluste und Schäden. Das neue Klimafinanzierungsziel enthält kein Ziel für Verluste und Schäden, was bedeutet, dass der Globale Norden keine klare Verpflichtung hat, dem Globalen Süden Geld für diese Schäden zu zahlen.
Stefan Rostock bringt eine praxisnahe Perspektive in die Diskussion ein: Er stellt das Konzept des Handabdrucks vor, das zeigt, wie Jugendliche durch politisches Engagement nachhaltige Veränderungen bewirken können – in Schulen, Gemeinden oder sogar auf internationaler Ebene.
Sebastian Wellendorf moderiert die Diskussion. Gemeinsam suchen die Gäste Antworten auf die zentrale Frage: Was braucht es, damit Bildung nicht nur Theorie bleibt, sondern zu echter Klimagerechtigkeit führt?
Quellen und Referenzen
Eine Produktion von climatenarratives.org im Auftrag von Germanwatch.
Redaktion: Sefa Inci Suvak und Justus Herrmann.
Diese Folge des Podcasts wird gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.
Meeresspiegel steigen an, Böden versalzen, Wüstengebiete breiten sich aus – die Folgen des Klimawandels sind vielfältig. Am häufigsten und stärksten zeigen sie sich in Ländern des globalen Südens, obwohl diese am wenigsten zu den globalen Treibhausgasemissionen beigetragen haben. Unfair? Ja. Hinzu kommt, dass vor Ort oft einfach die Mittel fehlen, um Schäden und Verluste nach Wetterkatastrophen zu bewältigen oder ihnen sogar vorzubeugen.
Diese globale Gerechtigkeitskrise kann nur dann gelöst werden, wenn alle zusammenkommen: Staats- und Regierungschef:innen, globale Finanzinstitutionen und der Privatsektor. Dabei geht es um viel Geld und darum, wie dieses international verteilt wird.
In unserer zweiteiligen Podcast-Reihe zur Internationalen Finanzarchitektur ist David Ryfisch unser Gast. Er leitet bei Germanwatch den Bereich Zukunftsfähige Finanzflüsse. In dieser Folge schildert er seine Eindrücke vom Treffen der G20-Finanzminister:innen in Sao Paolo Ende Februar 2024 und bespricht mit Janina Longwitz, welche Rolle die G20 und der brasilianische Präsident Lula da Silva auf dem Weg zu mehr Klimagerechtigkeit spielen könnte.
Weiterführende Links:
Ihr habt Fragen, Anregungen oder Ideen? Dann schreibt uns einfach eine Mail an [email protected].
Folgt uns auch auf LinkedIn oder Instagram und bleibt so immer auf dem Laufenden rund um die Themen Klima, Landwirtschaft, Bildung und Ressourcengerechtigkeit.
Idee: David Ryfisch
Meeresspiegel steigen an, Böden versalzen, Wüstengebiete breiten sich aus – die Folgen des Klimawandels sind vielfältig. Am häufigsten und stärksten zeigen sie sich in Ländern des globalen Südens, obwohl diese am wenigsten zu den globalen Treibhausgasemissionen beigetragen haben. Unfair? Ja. Hinzu kommt, dass vor Ort oft einfach die Mittel fehlen, um Schäden und Verluste nach Wetterkatastrophen zu bewältigen oder ihnen sogar vorzubeugen.
Diese globale Gerechtigkeitskrise kann nur dann gelöst werden, wenn alle zusammenkommen: Staats- und Regierungschef:innen, globale Finanzinstitutionen und der Privatsektor. Dabei geht es um viel Geld und darum, wie dieses international verteilt wird.
In unserer zweiteiligen Podcast-Reihe zur Internationalen Finanzarchitektur ist David Ryfisch unser Gast. Er leitet bei Germanwatch den Bereich Zukunftsfähige Finanzflüsse. In dieser Folge spricht Janina Longwitz mit ihm darüber, welche Reformen und Maßnahmen nötig sind, um sowohl der Klima- als auch der globalen Gerechtigkeitskrise wirksam entgegenzuwirken.
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Die im Zitat vertretenen Meinungen und Positionen geben nicht zwingend die Ansichten von Germanwatch wieder.
Wir danken Hanna Fuhrmann (Mia Mottley) für ihre Stimme bei der Übersetzung des englischen Beitrags.
Idee: David Ryfisch
Um die Klimaziele zu erreichen, muss vor allem im Bereich Wärme noch die große Kehrtwende eingeleitet werden. Sowohl was die Wärmedämmung betrifft, als auch bezüglich des Einsatzes von klimafreundlicher Energie. Vor allem der Gebäudebestand in Deutschland muss energetisch modernisiert werden – und dafür braucht es gute und sozial gerechte Lösungsansätze.
Darüber sprechen Christian Marquardt und Daniela Baum in dieser und auch der nächsten Podcast-Folge mit ihrem Kollegen Kai Bergmann aus dem Bereich Deutsche und Europäische Klimapolitik bei Germanwatch. Das Thema ist komplex, deshalb haben wir das Gespräch auf zwei Folgen aufgeteilt.
In dieser Folge nehmen wir den Gebäudebestand unter die Lupe und sprechen darüber, was bislang vonseiten der Politik in Deutschland und auf EU-Ebene getan wurde, um die Wärmewende zügig UND sozial gerecht voranzubringen. Und wir schauen auch darauf, was vielleicht nicht so gut gelaufen ist und was die wichtigsten Baustellen sind.
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Das Transkript wurde automatisch erstellt. Mögliche Fehler in der Audioerkennung können deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Idee: Daniela Baum
Redaktion: Janina Longwitz
Schnitt: Franca Bruder
Musik: perplex
Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
Um die Klimaziele zu erreichen, muss vor allem im Bereich Wärme noch die große Kehrtwende eingeleitet werden. Sowohl was die Wärmedämmung betrifft, als auch bezüglich des Einsatzes von klimafreundlicher Energie. Vor allem der Gebäudebestand in Deutschland muss energetisch modernisiert werden – und dafür braucht es gute und sozial-gerechte Lösungsansätze.
In dieser Podcast-Folge sprechen Christian Marquardt und Daniela Baum mit ihrem Kollegen Kai Bergmann über einen solchen innovativen und sozial gerechten Lösungsansatz, den er bei Germanwatch entwickelt hat.
Energiedienstleister werden hier zum Dreh- und Angelpunkt für die Finanzierung der Modernisierungsmaßnahmen. Damit dieses Modell Wirklichkeit wird, braucht es noch viel Vertrauensaufbau bei allen Beteiligten und politische Lobbyarbeit. Ihr erfahrt außerdem, welche Rolle persönliches politisches Engagement und schwarze Schwäne dabei spielen.
Im ersten Teil des Gesprächs hat Kai bereits dargestellt, wie groß die Herausforderung ist und was die Politik bislang getan hat, um die Wärmewende voranzubringen. Und er benennt auch klar, wo es noch Baustellen gibt. Hört euch dazu unbedingt die vorherige Folge mit ihm an!
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Das Transkript wurde automatisch erstellt. Mögliche Fehler in der Audioerkennung können deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Idee: Daniela Baum
Redaktion: Janina Longwitz
Schnitt: Franca Bruder
Musik: perplex
Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
In dieser Folge tauchen wir in einen bemerkenswerten Rechtsstreit ein. Saúl Luciano Lliuya, ein Kleinbauer aus den peruanischen Anden, hat mit seiner Klage gegen den deutschen Energiekonzern RWE weltweit für Aufsehen gesorgt. Er fordert, dass das Unternehmen Verantwortung übernimmt für die Klimaschäden, die es weltweit und besonders in seiner Heimatstadt Huaraz verursacht. Bereits heute hat der Fall mit seinen Erfolgen Rechtsgeschichte geschrieben.
Unsere Kolleg:innen Caroline Schroeder und Dr. Marlene Becker geben Einblick in ihre spannende Arbeit zum Fall RWE und erzählen, wie es sich anfühlt, wenn man die Folgen des Klimawandels in den Anden live beobachtet und sieht, wie ein Eisblock von einem Gletscher abbricht. Auch der Kläger Saúl Luciano Lliuya kommt in unserer Folge zu Wort und berichtet über seine Erfahrungen und Eindrücke in dem bislang achtjährigen Verfahren.
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Das Transkript wurde automatisch erstellt. Mögliche Fehler in der Audioerkennung können deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Die in den Zitaten vertretenen Meinungen und Positionen geben nicht zwingend die Ansichten von Germanwatch wieder.
Wir danken Lukas Kiefer (Saul Luciano Lliuya), Thea Uhlich (Dr. Roda Verheyen) und David Hübner (José Valdivia) für ihre Unterstützung bei der Aufnahme der übersetzten spanischen Beiträge.
Idee: Caroline Schroeder
Redaktion: Elisa Thomaset
Schnitt: Podcast Plattform
Musik: perplex
Politik und Wirtschaft müssen dringend Verantwortung zur Eindämmung der Klimakrise übernehmen. Weltweit ziehen dafür immer mehr Menschen vor Gericht. Unsere Kolleg:innen Caroline Schroeder und Dr. Marlene Becker begleiten einige dieser Menschen bereits seit mehreren Jahren auf ihrem Weg vor Gericht. In dieser Folge erzählen sie uns von ihrer Arbeit und erklären, was diese Menschen antreibt, worum es genau bei den Klimaklagen geht und welche Rolle die Öffentlichkeit und damit wir alle dabei spielen.
In dieser Folge hören wir außerdem Stimmen der Kläger:innen aus dem People‘s Climate Case - Michael Recktenwald, Armando Carvalho (Jacob Rohm) und Sunna Rensber (Pia Enders) -, aus dem Fall RWE - Saúl Luciano Lliuya (Lukas Kiefer) - und von der Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen.
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Das Transkript wurde automatisch erstellt. Mögliche Fehler in der Audioerkennung können deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Die in den Zitaten vertretenen Meinungen und Positionen geben nicht zwingend die Ansichten von Germanwatch wieder.
Idee: Caroline Schroeder
Redaktion: Elisa Thomaset
Schnitt: Podcast Plattform
Musik: perplex
Die Klimakrise spitzt sich zu. Weltweit ziehen immer mehr Betroffene vor Gericht, um Regierungen und Unternehmen zu mehr Klimaschutz zu verpflichten. Was treibt diese Menschen an? Worum geht es in ihren Klagen? Welche Potenziale aber auch Limits haben Klimaklagen? Und wie sieht die Arbeit von Germanwatch dazu aus? Antworten darauf bekommt ihr in unseren nächsten beiden Folgen. Darin sprechen wir mit zwei unserer Kolleg:innen, die schon seit mehreren Jahren verschiedene Kläger:innen bei ihren Vorhaben begleiten und sie auf dem Weg vor Gericht unterstützen.
Wenn wir über die Klimakrise sprechen, möchten wir, dass unser Gegenüber die Ursachen, Konsequenzen und Lösungsmöglichkeiten dieser globalen Herausforderung versteht. Doch reines Faktenwissen reicht nicht aus, um Verständnis zu wecken oder gar zum Handeln zu motivieren. Oft geht es erst einmal darum, die richtigen Fragen zu stellen, zuzuhören und die Beweggründe unseres Gegenübers zu verstehen, bevor wir in den Dialog über die Klimakrise gehen können. Und dann ist vor allem eine Vision von einer anderen Zukunft gefragt, zu der jede:r Einzelne etwas beitragen kann.
Die Umweltpsychologin Lea Grosse von klimafakten.de verrät im Gespräch mit unserer Kollegin Daniela Baum, welche psychologischen Faktoren wir für eine gelingende Klimakommunikation beachten müssen. Außerdem gibt sie uns sechs Take-aways mit auf den Weg, die wir in der transformativen Bildung und im Alltag einsetzen können.
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Die von den eingeladenen Gäst:innen vertretenen Meinungen und Positionen geben nicht zwingend die Ansichten von Germanwatch wieder.
Idee: Daniela Baum
Redaktion: Elisa Thomaset
Schnitt: Franca Bruder
Musik: perplex
Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
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