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Emotionen spielen auch im Zusammenhang mit der Klimakrise eine wichtige Rolle. Von ihnen hängt ab, wie wir globale Krisen wahrnehmen und einschätzen, ob wir sie verdrängen, resignieren oder uns für den Klimaschutz engagieren.
In dieser Folge spricht unsere Kollegin Daniela Baum mit dem Psychologen Julius Grund vom Institut Futur an der Freien Universität Berlin. Gemeinsam überlegen sie, wie wir mit diesen Emotionen in der Bildungsarbeit gut umgehen können. Vor allem sichere Räume spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie helfen uns, Emotionen wahrnehmen und kommunizieren zu können. Das ist der erste Schritt hin zu emotionaler Kompetenz - oder einfach gesagt: Gefühle auch regulieren und verändern zu können - und somit letztlich auch ein wichtiger Schritt, um unser Verhalten zu verändern.
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Das Transkript wurde automatisch erstellt. Mögliche Fehler in der Audioerkennung können deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Die von den eingeladenen Gäst:innen vertretenen Meinungen und Positionen geben nicht zwingend die Ansichten von Germanwatch wieder.
Idee: Daniela Baum
Redaktion: Elisa Thomaset
Schnitt: Franca Bruder
Musik: perplex
Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
An Wissen über die komplexen Zusammenhänge in unserer Welt und die vielfältigen globalen Krisen mangelt es nicht, auch vielfältige Lösungsansätze gibt es bereits. Und trotz alledem scheint es uns schwer zu fallen, ins Handeln zu kommen. Woran liegt das? Was hält uns vom Handeln ab? Und was ermutigt Menschen dazu, ins Handeln zu kommen?
Umweltpsychologin Marie Heitfeld aus dem Bildungsteam von Germanwatch weiß: Es sind eine Reihe psychologischer Faktoren, die hier eine große Rolle spielen. Im Gespräch mit ihrer Kollegin Daniela Baum erklärt sie, was uns individuell zu Verhaltensänderungen motivieren kann und warum es wichtig ist, dass wir über uns selbst hinauszublicken. Gerade bei so großen Herausforderungen wie der Klimakrise ist es notwendig, sich gemeinsam mit anderen für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen und so kollektiv wirksam zu werden. Wie es gelingt, Menschen zu kollektivem Engagement zu ermutigen, und wie umweltpsychologische Erkenntnisse in der Bildungsarbeit genutzt werden können, erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge.
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Idee: Daniela Baum
Redaktion: Elisa Thomaset
Schnitt: Franca Bruder
Musik: perplex
Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
Welchen Einfluss haben psychologische Faktoren auf unsere Wahrnehmung von globalen Krisen? Und wie können wir diese Erkenntnisse in der Bildungsarbeit und unserem Engagement für nachhaltige Entwicklung nutzen? In drei Gesprächen suchen wir gemeinsam mit Klima- und Umweltpsycholog:innen Antworten auf diese Fragen und sprechen über Lösungsansätze, wie wir selbst und in unserer Bildungsarbeit besser mit globalen Krisen umgehen können.
Können wir eine global gerechte Gesellschaft allein durch unseren nachhaltigen Konsum schaffen? Oder geht es vielmehr darum, die aktuellen Strukturen langfristig zu verändern? Eine transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nimmt strukturelle Herausforderungen ebenso wie Fragen von Macht und Interessen in den Blick – und ist somit immer auch politisch. Dabei ist es zentral, Bildungsgelegenheiten im Alltag zu schaffen und politisches Handeln zu begleiten. Das unterstreicht der Politikdidaktiker Professor Dr. Alexander Wohnig von der Universität Siegen im Gespräch mit unserer Kollegin Daniela Baum aus dem BNE-Team.
Wohnig erläutert, warum politische Bildung konfliktorientiert ist und zunehmend zu politischem Handeln befähigt – und warum einige Lehrende trotzdem weiterhin Vorbehalte gegen „zu“ politische Bildung haben. Dabei sei Bildung nie neutral: Eine Bildung FÜR etwas gebe schon mit ihrem Namen eine normative Richtung vor – und damit könne man offen umgehen und dennoch kontroverse Positionen diskutieren.
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Idee: Daniela Baum
Redaktion: Elisa Thomaset
Schnitt: Franca Bruder
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Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
Das UNESCO-Programm BNE 2030 hat das Potenzial, eine transformativere Bildung für nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Um die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2030 zu erreichen, braucht es Menschen, die sich politisch engagieren und Strukturen verändern wollen und können. BNE 2030 nimmt genau das in den Blick und fordert dazu auf, mit den Lernenden in den realen politischen Raum zu treten. Außerdem sollen Schulen und andere Bildungsinstitutionen selber zu Orten der Nachhaltigkeit werden. Wie das aussehen kann, erfahrt ihr in dieser Folge von unseren Kolleg:innen Stefan Rostock und Daniela Baum aus dem BNE-Team.
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Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
Mit dem Konzept des CO2-Fußabdrucks – das die Bilanz von Treibhausgasemissionen, die eine Person im Schnitt verursacht, aufzeigen soll – alleine können wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen. Unsere Kolleg:innen Marie Heitfeld und Daniela Baum aus dem Bildungsteam unterhalten sich deshalb über einen Perspektivwechsel, der in der Bildung für nachhaltige Entwicklung stattfinden muss. Statt eines CO2-Fußabdrucks braucht es den gesellschaftlichen Handabdruck, der Menschen dazu ermutigt, gemeinsam aktiv zu werden. So können wir die nicht-nachhaltigen Strukturen und Rahmenbedingungen in unserem Umfeld verändern und ein klimafreundliches und nachhaltiges Verhalten zum „neuen Normal“ werden lassen.
In dieser Folge erfahrt ihr, was sich hinter dem Bildungs- und Engagementkonzept des Handabdrucks verbirgt, und lernt einige der Bildungsmaterialien kennen, die wir bei Germanwatch dazu entwickelt haben. Unsere Kolleg:innen erklären dabei nicht nur, wie ihr diese in eurer Bildungsarbeit einsetzen könnt, sondern zeigen außerdem auf, wie wichtig es ist, Gruppen in ihrem transformativen Engagement zu begleiten.
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Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
In dieser Folge stellen sich unsere Kolleg:innen aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) die Frage, was wir denn eigentlich unter transformativer Bildung verstehen und was diese im Bereich der BNE besonders macht. Gemeinsam diskutieren Marie Heitfeld, Daniela Baum und Stefan Rostock, was einen Lernort transformativ macht, welche transformativen Lernmomente sie selbst erlebt haben und warum es dafür Aha-Momente braucht.
Dabei lernen wir, dass transformative BNE nicht nur einen Lernprozess auf individueller Ebene anstößt, sondern auch gesellschaftliche Handlungsspielräume erkennen lässt und die Frage stellt: Wie können wir kollektiv die uns umgebenden Strukturen verändern? Und letztlich: Wie können wir politisch aktiv werden?
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Diese Folge wurde gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der Postcode-Lotterie.
Wie kann eine zukunftsfähige Bildung aussehen? Und wie können wir mit Bildung gesellschaftliche Strukturen nachhaltig verändern? In vier Gesprächen diskutieren wir mit Kolleg:innen und Gäst:innen aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung darüber, wie wir Lernende zu kollektivem gesellschaftlichen Engagement motivieren können und welche Rolle Politik dabei spielt.
Die „Bits & Bäume“-Konferenz an der Technischen Universität Berlin brachte Anfang Oktober 2022 rund 2.500 Menschen aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Technik, Digitalisierung und Menschenrechte zusammen. In mehr als 200 Workshops und Vorträgen konnten sich Expert:innen und Interessierte auf der Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit vernetzen und in den Austausch mit Vertreter:innen sozial-ökologisch wirtschaftender Unternehmen und der Politik treten. Dabei war insbesondere der Themenstrang „Digitalisierung, Umwelt- und Klimaschutz“ zentral: Mit über 60 Veranstaltungen war dieser der weitaus größte thematische Fokus der Konferenz.
In unserem Gespräch mit zwei der Organisator:innen blicken wir auf die drei abwechslungsreichen Konferenztage zurück und wagen einen Blick in die Zukunft. Johanna Graf und Hendrik Zimmermann von Germanwatch schildern uns ihre Erlebnisse von der Konferenz und was sie sich für Bits & Bäume als Bewegung und im Themenfeld Digitalisierung und Klimaschutz zukünftig wünschen. Welche Abwehrkämpfe muss die nachhaltige Zivilgesellschaft im Digitalbereich führen und welche strukturellen Hindernisse stehen einer zukunftsfähigen Digitalisierung im Weg? Wo müssen wir uns als Zivilgesellschaft vielleicht auch selbst kritisch hinterfragen? Und welche konstruktiven Zukunftsvisionen gibt es schon und wie organisieren wir uns, um diese umzusetzen? Unsere Moderatorin Daniela Baum war für Sie vor Ort dabei und hat mit Veranstalter:innen und Teilnehmenden über all das und mehr gesprochen.
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Die im Podcast geäußerten Meinungen sind die des Sprechers und stimmen nicht unbedingt mit den Positionen von Germanwatch überein.
Idee: Johanna Graf
Schnitt: Christian Marquardt
Musik: perplex
Die Klimakrise und Energiekrise prägen aktuelle Berichterstattungen und Debatten. Wir fragen uns:
Dies und mehr diskutieren wir in der zweiten Folge der Podcast-Reihe „Zwischen Hugs und Bites: Klimaschutz und Digitalisierung“. Unsere Expert:innen sind Lynn Kaack, Juniorprofessorin an der Hertie School und Mitgründerin von Climate Change AI, und Philipp Richard, Bereichsleiter Digitale Technologien & Start-up Ökosysteme von der Deutschen Energieagentur dena. Moderiert wird die Folge von Daniela Baum, die bei der Umwelt- & Entwicklungsorganisation Germanwatch im Bereich Bildung und Öffentlichkeitsarbeit tätig ist.
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