Was, wenn du nicht erst Selbstvertrauen brauchst, um selbstbewusst zu handeln?
Wir warten oft darauf, dass sich in uns endlich etwas verändert.
Wenn ich wieder mutiger bin, mache ich es.
Wenn ich mehr Energie habe, gehe ich raus.
Wenn ich mich sicherer fühle, sage ich, was ich wirklich möchte.
Aber Veränderung kann auch in die andere Richtung funktionieren.
In dieser Folge geht es um das psychologische Prinzip des „So tun als ob“ – und darum, warum unser Verhalten nicht nur Ausdruck unserer Gefühle ist, sondern selbst neue Erfahrungen ermöglichen kann.
Wir schauen auf die psychologische Idee dahinter, auf Verhaltensaktivierung und darauf, warum du dir dabei nichts vormachen und keine Gefühle überspielen musst.
Und am Ende wartet diesmal keine gewöhnliche Fünf-Minuten-Übung auf dich.
Ich lade dich zu einem Experiment ein: der 24-Stunden-„Als-ob“-Challenge.
Du wählst eine Ressource, die du gerade gerne stärker in deinem Leben hättest – vielleicht Mut, Selbstvertrauen, Ruhe, Lebendigkeit oder Klarheit – und lebst einen Tag lang so, als wären davon bereits 10 % mehr vorhanden.
Nicht denken, dass du anders bist.
Ausprobieren, was passiert, wenn du anders handelst.
Oft musst du dich nämlich nicht immer erst bereit fühlen.
Du kannst manchmal den ersten Schritt machen – und dein Gefühl holt dich später ein.