#zusammenspielen – freie Musiker*innen bei SWR2

#zusammenspielen – freie Musiker*innen bei SWR2

By SWRMusic
Download on the App Store

#zusammenspielen – freie Musiker*innen bei SWR2 episodes

  • Das Gitarenduo AAA---AAA für zeitgenössische Musik | #zusammenspielen SWR2
    Timm Roller und Thilo Ruck sind ausgebildete Gitarristen, in ihrem Duo AAA---AAA spielen sie aber von Talkbox bis Zahnbürste auch viele andere Instrumente. Für #zusammenspielen haben sie Werke der Komponisten Stefan Krebber und Ui-Kyung Lee eingespielt.
    10 Fakten über das Duo AAA---AAA und diese Aufnahme  
    • Thilo Ruck übt Zahnbürste, Kugelschreiber und Choreografien ebenso wie Gitarre und Effektgeräte. Er versteht den Interpreten als vielseitigen Künstler mit mehr als nur instrumentalem Background. 
    • Timm Roller arbeitet im Bereich der Zeitgenössischen und Elektronischen Musik sowie Medialen Kunst in Performance und Installation. 
    • Thilo Ruck und Timm Roller studierten beide klassische Gitarre und Neue Musik an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. 
    • 2013 gründeten sie ihr Duo AAA---AAA und gewannen im gleichen Jahr den Karlsruher Wettbewerb für die Interpretation Zeitgenössischer Musik. 
    • Der Name ihres Duos ist dem Titel einer Performance von Marina Abramović und Ulay entlehnt, bei dem sich die beiden Künstler*innen gegenüberstehen und anschreien, bis ihre Stimmen versagen.  
    • Komponist und Sound Artist Ui-Kyung Lee wurde 1984 in Seoul geboren und sein Studium u.a. in Stuttgart absolviert. 
    • Aktuell ist er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. 
    • Steffen Krebbers Werk bewegt sich in den Bereichen instrumentaler und elektronischer Musik sowie Klangkunst und Sprache. 
    • Als Komponist arbeitet er mit vielen Ensembles zusammen, seine Werke werden bei zahlreichen Festivals aufgeführt.  
    31 min
  • Indische Musik mit Siddarth Kishna und Florian Schiertz | #zusammenspielen SWR2
    Die indische Doppeltrommel Tabla ist das Instrument von Florian Schiertz. Am Konservatorium in Rotterdam traf er den Sitar-Solisten Siddarth Kishna mit dem ihm seither eine musikalische Freundschaft verbindet. Für #zusammenspielen spielt das Duo „Raga Desh“.
    10 Fakten über Florian Schiertz und Siddarth Kishna
    • Florian Schiertz wächst in einer Künstlerfamilie am Bodensee auf. Mit 14 Jahren besucht er ein Konzert des Percussionisten Trilok Gurtu und ist fasziniert von der Tabla.
    • Vom Jazzschlagzeug wechselt er zur Tabla und studiert in Basel, Rotterdam und Indien. Jedes Jahr lebt er einige Wochen in Kalkutta bei seinem ehemaligen Lehrer und taucht so tief in die indische Kultur ein.
    • Heute ist er in Europa und Indien ein gefragter Tabla-Solist.
    • Florian Schiertz‘ Vision: „Es ist ja ganz selbstverständlich heute, dass Musiker auf der ganzen Welt westliche Klassik spielen. Ich würde mir wünschen, dass das auch mit der indischen Klassik so wäre.“
    • Siddarth Kishna wird im südamerikanischen Surinam geboren. Er gehört zur vierten Generation indischer Einwanderer, die nach Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert von den Kolonialmächten als Arbeitskräfte und Bauern angestellt wurden.
    • Als Kind zieht er mit seinen Eltern in die Niederlande und beginnt dort mit neun Jahren Sitar zu spielen.
    • Bevor er Sitar studiert, entscheidet er sich für ein Studium der Sozialwissenschaften und studierte Entwicklungsökonomie an der Universität Wageningen.
    • Während seines Studiums am Konservatorium Rotterdam wird Siddharth Kishna zum stellvertretenden Hauptfachlehrer für Sitar ernannt. 1999 schließt er sein Studium mit Auszeichnung ab.
    • Siddarth Kishna tritt in Europa und Indien als Sitar-Solist auf, u.a. bei einem Staatsbesuch von Ihrer Majestät Königin Beatrix, Prinz Willem Alexander und Prinzessin Maxima in Indien.
    • Siddarth Kishna und Florian Schiertz treffen sich Ende der 90er Jahr am Konservatorium Rotterdam und konzertieren seitdem als Duo.
    41 min
  • Pianistin Kerstin Mörk spielt Emilie Mayer | #zusammenspielen SWR2
    Als „weiblichen Beethoven” feierten Zeitgenossen die Komponistin Emilie Mayer. Doch nach ihrem Tod geriet ihre Musik in Vergessenheit. Pianistin Kerstin Mörk legt für #zusammenspielen die Weltersteinspielungen ihrer Drei Humoresken op. 41 vor.
    9 Fakten über die Pianistin Kerstin Mörk und diese Aufnahme 
    • Kerstin Mörk wuchs in Heilbronn in einer Musikerfamilie auf.  
    • Ihr Klavierstudium absolvierte sie an den Musikhochschulen Stuttgart und Würzburg sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique und dem Conservatoire de Montréal. 
    • Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Anja Mörk hat sie ein Klavierduo. 
    • Die Pianistin trägt beim Klavierspielen am liebsten flache Schuhe, um den Boden gut spüren zu können. 
    • Als Entspannungsprogramm nach einem Konzert empfiehlt sie Essengehen oder einen Wohnungsputz. 
    • Komponistin Emilie Mayer wurde 1812 in Mecklenburg geboren.  
    • Sie war in ihrer Zeit hochgefeiert und galt als „weiblicher Beethoven”. 
    • Ihre Ausbildung erhielt sie u.a. bei Carl Loewe in Stettin und Adolf Bernhard Marx in Berlin. 
    • Königin Elisabeth von Preussen verlieh ihr für ihre musikalischen Verdienste einen Orden. 
    28 min
  • Franziska Finckh spielt französische Gambenmusik
    Gambistin Franziska Finckh hat die Ruhe der Corona-Zeit genutzt: Während des Lockdowns hat sie Suiten des französischen Barockkomponisten Demachy transkribiert, die bisher nur in Tabulatur vorlagen. Für #zusammenspielen hat die Musikerin zwei Suiten eingespielt.
    9 Fakten über Franziska Finckh und diese Aufnahme
    • Franziska Finckh studierte Viola da Gamba an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe sowie der Schola Cantorum Basiliensis.
    • Am Conservatoire de Musique in Straßburg leitet sie eine Gambenklasse.
    • Im Jahr 2000 gründet sie mit drei Gamben-Kolleginnen das Ensemble Les Escapades mit dem sie international konzertiert.
    • Die Viola da Gamba hat fünf bis sieben Saiten, die auf dem Griffbrett über Bünde gespannt sind und mit einem Bogen gestrichen werden.
    • Ähnlich wie das Violoncello wird die Viola da Gamba im Sitzen gespielt, allerdings wird sie von keinem Stachel gestützt: Sie ruht auf den Waden und wird von den Oberschenkeln gehalten.
    • Monsieur Demachy war ein Gambenspieler und Komponist, der Ende des 17. Jahrhunderts in Paris lebte.
    • Sein Vorname ist in Vergessenheit geraten, so dass er heute Monsieur Demachy oder einfach Demachy genannt wird.
    • 1695 veröffentlicht Demachy acht Suiten für Viola da Gamba als „Pieces de Viole“: vier in Notenschrift und vier in Tabulatur.
    • Im Vorwort seiner Suiten lädt er Spieler*innen seiner Musik sowie Interessierte ein, ihn samstags zu besuchen, um sich über die Musik auszutauschen.
    34 min
  • Das Gottesauer Ensemble mit Kammermusik von Haydn
    Das Repertoire für Oboenquartett „lässt zu wünschen übrig“ findet Oboist Georg Siebert aus Karlsruhe. Groß war also seine Freude, als er auf diese besondere Bearbeitung eines Haydn-Streichquartetts aus dem 18. Jahrhundert gestoßen ist: Ein Hofmusiker des Fürsten von Fürstenberg arrangierte es damals für Oboe und Streichtrio. 
    Und im 21. Jahrhundert hat es Georg Siebert dann zusammen mit dem Gottesauer Ensemble für #zusammenspielen aufgenommen. Zum Ensemble gehören der Gründer Dimitri Dichtiar (Barockcello), Ursula Plagge-Zimmermann (Bratsche) und Dietrich Schuez (Geige).
    Fakten über das Gottesauer Ensemble und diese Aufnahme 
    • Das Gottesauer Ensemble ist benannt nach dem Gottesauer Schloss. Dort ist die Musikhochschule Karlsruhe ansässig, wo Ensemblegründer Dmitri Dichtiar Barockcello lehrt. 

    • Georg Siebert ist Oboist des Karlsruher Barockorchesters, mit dem das Gottesauer Ensemble eng verbunden ist. 

    • Werke von Komponisten der Karlsruher und Badischen Musikgeschichte bilden einen Schwerpunkt des Ensembles. 

    • Originalwerke für Oboenquartett gibt es kaum, von den prominenteren Komponisten der Musikgeschichte hat einzig Wolfgang Amadeus Mozart ein Werk für diese Besetzung geschrieben. 

    • Joseph Haydns Oboenquartett C-Dur basiert auf seinem Streichquartett C-Dur Op. 64 Nr. 1 (Hob III:65), arrangiert von seinem Zeitgenossen Franz Joseph Rosinack. 

    • Rosinack war Oboist und Komponist in der Fürstlich Fürstenbergische Hof- und Kammermusik am Hof zu Donaueschingen. 

    • Als Vorstand der Harmoniemusik musste Rosinack aktuelle und beliebte Orchesterwerke für eine kleine kammermusikalische Besetzung am Hof arrangieren, z.B. Opern und Sinfonien.  

    • Die Harmoniemusik diente der Unterhaltung in Adelshäusern. Die kleinen Ensembles spielten Freiluftkonzerte oder im Hintergrund bei festlichen Anlässen.   
    27 min
  • Das Jazzduo Dizzy Krisch und Karoline Höfler
    Gold trifft auf Holz im Jazzduo von Dizzy Krisch und Karoline Höfler: Vibrafon und Kontrabass spielen die beiden – seit über 30 Jahren schon geben sie gemeinsam Konzerte. Es swingt, groovt und manchmal zwitschert es auch in ihrer Musik!
    8 Fakten über das Duo Krisch-Höfler und diese Aufnahme 
    • Dizzy Krisch wurde 1954 in Schramberg geboren und hatte sein frühes Bühnendebüt schon als Steppke mit seinen Brüdern in der „jüngsten Jazzband der Welt“, dem Krisch Junior Quartet.   
    • Mittlerweile unterrichtet er selbst den Nachwuchs – als Dozent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.  
    • Karoline Höfler ist 1962 in Tübingen zur Welt gekommen. Zum Kontrabass kam sie aber erst zwei Jahrzehnte später: Vorher hatte sie 10 Jahre lang Gitarre gespielt. 
    •  Kennengelernt hat sich das Duo vor vier Jahrzehnten, als Dizzy in die Tübinger Wohngemeinschaft von Karoline und ihrer Schwester einzog. Kurze Zeit später waren sie verschwägert.   
    • Als erste Frau überhaupt wurde Karoline Höfler 1995 mit dem Landesjazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet.  
    • Neben ihrer musikalischen Arbeit ist die Bassistin unter anderem passionierte Weinbäuerin: Mit Gleichgesinnten betreibt sie seit 2015 zwei Weinberge bei Stuttgart – „Steiler Zucker“ ist ein ökologisches Projekt nach den Slow-Food-Grundsätzen „gut, sauber und fair“. 
    • Dizzy Krisch erklimmt regelmäßig keinen Wein- aber seinen Heimatberg: 121 Stufen sind es von der Tübinger Altstadt bis zu seinem Wohnhaus auf dem Österberg.  
    • Auf seinem Instrument bevorzugt der Vibrafonist Platten mit Goldlack: „Das klingt am besten!“ 
    24 min
  • Italienische Bläsermusik mit der Capella de la Torre
    8 Fakten über die Capella de la Torre und diese Aufnahme 
    • Drei Monate waren die Mitglieder der Capella de la Torre getrennt. Nach der Corona-Zwangspause geht es im Juni direkt für #zusammenspielen ins Studio, mit italienischer Musik aus dem frühen 17. Jahrhundert – eine Hommage des Ensembles an Freund*innen und Kolleg*innen in Italien.
    • Die Capella de la Torre gehört zu den weltweit führenden Ensembles für Bläsermusik der frühen Neuzeit und ist heute das wichtigste deutsche Ensemble für Renaissancemusik. 
    • Die Ensemble-Mitglieder spielen auf historischen Blasinstrumenten: Schalmei, Pommer, Renaissance-Posaune und Dulzian gehören zur Kernbesetzung.  
    • Der Name „de la Torre“ hat zwei Bedeutungen: Francisco de la Torre komponierte im 16. Jahrhundert das wohl berühmteste Stück für Bläserbesetzung, seine „Danza Alta“. Außerdem heißt „de la Torre“ übersetzt „vom Turm herab“; Bläsergruppen musizierten seinerzeit bei verschiedensten Gelegenheiten auf Türmen oder Balkonen. 
    • Katharina Bäuml ist die künstlerische Leiterin der Capella de la Torre. 2005 hat sie das Ensemble gegründet.  
    • Die Capella de la Torre wurde bereits mit zwei Echo Klassik ausgezeichnet (2016 „Ensemble des Jahres“, 2017 für die CD "Da Pacem - Echo der Reformation"), sowie mit dem Nachfolgepreis Opus Klassik (2018 für die CD “Serata Venexiana”). 
    • Die Gruppe hat bislang 26 CD-Einspielungen vorgelegt, seit 2013 ist sie exklusiv für das Label Sony tätig. 
    • In Education-Projekten gibt die Capella de la Torre ihre Musikbegeisterung weiter, z.B. im Workshop „Zeitreise Renaissance“, bei dem junge Leute die Instrumente aus dieser Zeit ausprobieren können. 
    • Salamone Rossi war ein italienisch-jüdischer Geiger, Sänger und Komponist. 1587 wurde er bei Vincenzo I. Gonzaga am Hof von Mantua angestellt.  Rossi komponierte weltliche Vokal- und Instrumentalmusik sowie synagogale Musik. 
    35 min
  • Cellistin Raphaela Gromes und Pianist Julian Riem
    Raphaela Gromes und Julian Riem waren neugierig: Gustav Jensen gewann mit seiner Cellosonate 1881 einen Kompositionswettbewerb und übertrumpfte sogar Richard Strauss. Als sie Jensen Cellosonate dann spielten, war ihnen sofort klar: „Dieses Werk gehört in unser Repertoire!“
    10 Fakten über das Duo Gromes/Riem und diese Aufnahme 
    • Raphaela Gromes wurde als Tochter eines Cellisten-Paares in München geboren. Mit sieben Jahren stand sie das erste Mal auf der Bühne – als Zugabe im Konzert ihrer Eltern. 
    • Raphaela Gromes hat bereits zahlreiche Preise gewonnen, u.a. den 1. Preis des Richard-Strauss-Wettbewerbs (2012) und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo (2016), außerdem wird sie von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert.  
    • Raphaela Gromes ist Kulturbotschafterin der SOS-Kinderdörfer weltweit und Botschafterin der José Carreras Leukämie Stiftung. 
    • Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München, bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris und in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie. 
    • Julian Riem ist Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter. Er ist Mitglied im Velit Klavier Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein Echo Klassik für die Aufnahme der Trios von Brahms, Ligeti und Koechlin verliehen wurde. 
    • Raphaela Gromes und Julian Riem bilden seit 2012 ein Duo. Sie lernten sich beim Richard-Strauss-Wettbewerb kennen. 
    • Das Duo hat bereits mehrere CDs veröffentlicht. Ihr Offenbach-Album wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und landete auf Platz 3 der Offiziellen Deutschen Klassik Charts im Juni 2019. 
    • Raphaela Gromes und Julian Riem haben einen gemeinsamen Youtube-Kanal. Auf „Behind the Scenes“ spielen und stellen sie Werke vor, die ihnen besonders am Herzen liegen. 
    • Gustav Jensen wurde 1843 in Königsberg geboren und studierte Violine und Komposition in Berlin.  
    • 1881 gewann Jensen mit seiner Cellosonate einen Kompositionswettbewerb und schlug damals den 17-jährigen Richard Strauss. 
    30 min
  • Sopranistin Dorothee Mields und Pianist Tobias Koch
    Sopranistin Dorothee Mields geht neue Wege! Sie wird international für ihre Interpretationen Alter und zeitgenössischer Musik gefeiert. Doch für #zusammenspielen hat sie erstmals spätromantische Lieder von Hugo Wolf aufgenommen. Ihr Klavierpartner bei diesem musikalischen Abenteuer ist Pianist Tobias Koch.
    8 Fakten über Dorothee Mields und Tobias Koch und diese Aufnahme 
    • Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Werke von Monteverdi, Bach und Mozart bis hin zu Werken von Pierre Boulez, Gérard Grisey und Beat Furrer. 
    • Sie arbeitet mit zahlreichen renommierten Alte Musik-Ensembles zusammen, wie der Bachakademie Stuttgart, dem Bach Collegium Japan, der Nederlandse Bachvereniging, Early Music Vancouver, dem Boston Early Music Festival Orchestra, der Lautten Compagney Berlin und dem Freiburger Barockorchester. 
    • Pianist Tobias Koch gilt als einer der profiliertesten Interpreten auf dem Gebiet der klassischen und romantischen Aufführungspraxis. 
    • Als Experte für historische Tasteninstrumente spielt Tobias Koch u.a. Cembalo, Clavichord, Tangenten- und Hammerflügel, Orphika, Pedalflügel, Orgel und den romantischen Konzertflügel. 
    • Zu seinen musikalischen Partnern gehören u.a. der Pianist Andreas Staier, die Geiger*innen Gottfried von der Goltz, Lena Neudauer und Joshua Bell, der Cellist Steven Isserlis, die Orchester Concerto Köln, die Stuttgarter Hofkapelle und die Hofkapelle München. 
    • Komponist Hugo Wolf schrieb seine Musik in rauschhaften Schüben. Seine 53 Mörike-Lieder komponierte er zwischen dem 16. Februar und dem 26. November 1888. 
    • Hugo Wolf hatte einige Jahre eine Anstellung als Musikkritiker in Wien, nie jedoch ein festes Engagement als Musiker.  
    • Als junger Mann infizierte sich Hugo Wolf mit Syphilis. 1897 wurde er aufgrund der Spätfolgen in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. 
    41 min

About #zusammenspielen – freie Musiker*innen bei SWR2

From the publisher's feed

Konzerthäuser, Opernstudios und die großen Festivals haben es während der Corona-Krise schwer - aber am schwersten trifft es freie Musiker*innen. Deshalb haben wir über 40 freie Musiker*innen und…