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Niklas Frank wurde am 09. März 1939 als Sohn des nationalsozialistischen Politikers Hans Frank in München geboren. Im selben Jahr tritt der Vater sein Amt als Generalgouverneur in dem von der Wehrmacht besetzten Teil Polens an. Ab November 1939 residierte er auf der Krakauer Burg Wawel, dem Stammsitz der polnischen Könige. Während sich das Land draußen in ein einziges großes Todeslager verwandelt, lebt die Familie Frank in einem für Kriegsverhältnisse unvorstellbaren Luxus und in Sicherheit. Niklas Frank wächst mit seinen vier Geschwistern in einem kleinen privaten Königreich auf, in dem alles da ist, nur die Liebe fehlt. Manchmal darf der kleine Junge mit seiner Mutter zum „Einkaufen“ ins Ghetto fahren. Bevor die Rote Armee einfällt, zieht sich die Familie Frank auf ihr Anwesen in Neuhaus in Oberbayern zurück. Dort erlebt Niklas Frank die Verhaftung seines Vaters durch die amerikanische Militärpolizei. Hans Frank wird in Nürnberg als Kriegsverbrecher angeklagt, 1946 zum Tode verurteilt und gehängt. Niemand erklärt dem siebenjährigen Niklas, wieso. Später rekonstruierte er das Lebens seines Vaters aufgrund jahrelanger Recherchen, in deren Verlauf er das ungeheure Ausmaß von dessen Verbrechen erkennen muss. Niklas wird Journalist und schreibt als Reporter jahrelang für das Wochenmagazin „Stern“. Zudem hat er zahlreiche Bücher geschrieben.
Beginn des Interviews ab 06:33 Minuten
History Wissen ab 1 Stunde 1 Minute
Interviewpartner in dieser Folge:
Folgt @wunder.wissen.weltkrieg und @raphaelahoefnerautorin auf Instagram. Dort bekommt ihr mehr Infos zu den Folgen, Fotos, Fakten und Recherche-Einblicke.
Für Interviewanfragen: [email protected]
Weitere Infos über Niklas Frank unter:
By Raphaela HöfnerNiklas Frank wurde am 09. März 1939 als Sohn des nationalsozialistischen Politikers Hans Frank in München geboren. Im selben Jahr tritt der Vater sein Amt als Generalgouverneur in dem von der Wehrmacht besetzten Teil Polens an. Ab November 1939 residierte er auf der Krakauer Burg Wawel, dem Stammsitz der polnischen Könige. Während sich das Land draußen in ein einziges großes Todeslager verwandelt, lebt die Familie Frank in einem für Kriegsverhältnisse unvorstellbaren Luxus und in Sicherheit. Niklas Frank wächst mit seinen vier Geschwistern in einem kleinen privaten Königreich auf, in dem alles da ist, nur die Liebe fehlt. Manchmal darf der kleine Junge mit seiner Mutter zum „Einkaufen“ ins Ghetto fahren. Bevor die Rote Armee einfällt, zieht sich die Familie Frank auf ihr Anwesen in Neuhaus in Oberbayern zurück. Dort erlebt Niklas Frank die Verhaftung seines Vaters durch die amerikanische Militärpolizei. Hans Frank wird in Nürnberg als Kriegsverbrecher angeklagt, 1946 zum Tode verurteilt und gehängt. Niemand erklärt dem siebenjährigen Niklas, wieso. Später rekonstruierte er das Lebens seines Vaters aufgrund jahrelanger Recherchen, in deren Verlauf er das ungeheure Ausmaß von dessen Verbrechen erkennen muss. Niklas wird Journalist und schreibt als Reporter jahrelang für das Wochenmagazin „Stern“. Zudem hat er zahlreiche Bücher geschrieben.
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