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In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet, indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung, wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich, die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.
17 Grundsätzlich gilt: Akzeptiert die Lebensverhältnisse, die der Herr euch zugewiesen hat und in denen ihr wart, als Gott euch zum Glauben rief. So ordne ich es in allen Gemeinden an. 18 War jemand beschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er nicht versuchen, die Beschneidung rückgängig zu machen. War jemand unbeschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er sich nicht beschneiden lassen. 19 Ob einer beschnitten ist oder ob er unbeschnitten ist, macht keinerlei Unterschied. Worauf es ankommt, ist, Gottes Gebote zu halten. 20 Jeder soll die Lebensumstände akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde. 21 Warst du ein Sklave, als Gott dich rief? Lass dich davon nicht niederdrücken! Wenn sich dir allerdings eine Gelegenheit bietet, die Freiheit zu erlangen, dann mach dankbar davon Gebrauch. 22 Ob du frei bist oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Denn wenn du ein Sklave warst, als du in die Gemeinschaft mit dem Herrn gerufen wurdest, bist du jetzt durch den Herrn ein freier Mensch. Und wenn du frei warst, als Gott dich rief, bist du jetzt ein Sklave – ein Sklave von Christus. 23 Denkt an den Preis, den Christus gezahlt hat, um euch als sein Eigentum zu erwerben! Macht euch daher nicht selbst zu Sklaven von Menschen! 24 Noch einmal, Geschwister: Jeder soll die Lebensverhältnisse akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde, und soll seinen Platz so ausfüllen, wie es Gott gefällt.
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By Detlef Kühlein5
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In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus die Frage nach den Unverheirateten beantwortet, indem er betont, dass er hierzu kein ausdrückliches Gebot des Herrn hat, sondern eine seelsorgerliche Empfehlung gibt. Aufgrund einer „gegenwärtigen Not“ hält er es für gut, ehelos und jungfräulich zu bleiben, wobei dies kein geistliches Ideal, kein Gebot und keine höhere Form der Frömmigkeit darstellt. Seine Empfehlung ist situationsbezogen und begründet sich in konkreten Belastungen wie Bedrängnis, Unsicherheit, Verfolgung, wirtschaftlicher Not und einer stark empfundenen Endzeitnähe. Ehe ist dabei nicht Sünde, bringt aber zusätzliche Sorgen mit sich, die Paulus den Menschen in schwierigen Zeiten ersparen möchte.
17 Grundsätzlich gilt: Akzeptiert die Lebensverhältnisse, die der Herr euch zugewiesen hat und in denen ihr wart, als Gott euch zum Glauben rief. So ordne ich es in allen Gemeinden an. 18 War jemand beschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er nicht versuchen, die Beschneidung rückgängig zu machen. War jemand unbeschnitten, als Gott ihn rief? Dann soll er sich nicht beschneiden lassen. 19 Ob einer beschnitten ist oder ob er unbeschnitten ist, macht keinerlei Unterschied. Worauf es ankommt, ist, Gottes Gebote zu halten. 20 Jeder soll die Lebensumstände akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde. 21 Warst du ein Sklave, als Gott dich rief? Lass dich davon nicht niederdrücken! Wenn sich dir allerdings eine Gelegenheit bietet, die Freiheit zu erlangen, dann mach dankbar davon Gebrauch. 22 Ob du frei bist oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Denn wenn du ein Sklave warst, als du in die Gemeinschaft mit dem Herrn gerufen wurdest, bist du jetzt durch den Herrn ein freier Mensch. Und wenn du frei warst, als Gott dich rief, bist du jetzt ein Sklave – ein Sklave von Christus. 23 Denkt an den Preis, den Christus gezahlt hat, um euch als sein Eigentum zu erwerben! Macht euch daher nicht selbst zu Sklaven von Menschen! 24 Noch einmal, Geschwister: Jeder soll die Lebensverhältnisse akzeptieren, in denen er sich befand, als er zum Glauben gerufen wurde, und soll seinen Platz so ausfüllen, wie es Gott gefällt.
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