4x4 Podcast

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)News
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4x4 Podcast episodes

  • Warum die Menschen jetzt auch in Italien auf die Strasse gehen
    Nicht nur in Frankreich wurde am Wochenende protestiert: In den italienischen Grossstädten Mailand, Turin und Bologna wurde gegen die Teuerung demonstriert und auch in Italien kam es zu Eskalationen. Bilanz: Dutzende Verhaftungen und weit über hundert verletzte Polizistinnen und Polizisten.
    Weitere Themen:
    · «Zeit Verbrechen» ist einer der bekanntesten deutschsprachigen True-Crime-Podcasts. Nun wird dieser Podcast selbst zum interessanten Fall: In der neuesten Staffel «House of Block» geht es um einen Sorgerechtsstreit zwischen der Erbin einer Steakhouse-Kette und ihrem Ex-Mann, der in der Entführung der Kinder gipfelte. Weil zwei Kinder im Podcast sprechen, nicht aber vor Gericht, hat die Justiz die Herausgabe von Tonaufnahmen erzwungen. Nun wehrt sich «Die Zeit» dagegen.
    · Menschen mit einer geistigen Behinderung, die einen Beistand haben, dürfen in der Schweiz auf nationaler Ebene weder wählen noch abstimmen. Das will der Bundesrat nun ändern und hat entsprechende Gesetzesänderungen in die Vernehmlassung geschickt.
    · Im Tessin hat letzte Woche ein neues Frauengefängnis eröffnet. Über 20 Jahre lang gab es das im Kanton Tessin nicht, In den Justizvollzugsanstalten gab es nur Plätze für Männer, nicht aber für Frauen. Für straffällig gewordene Frauen hatte das einschneidende Konsequenzen.
    27 min
  • Wegen Waldbränden in Indonesien: Dichter Smog in Singapur
    Die Luftqualität in Singapur hat sich drastisch verschlechtert. In der südostasiatischen Metropole herrscht dichter Smog. Die Luftwerte gelten als sehr ungesund. Ursache sind Wald- und Moorbrände im Nachbarland Indonesien. Über die Auswirkungen spricht ARD-Korrespondent Florian Bahrdt in Singapur.
    In Aserbaidschan sorgt ein Kopftuchverbot an Schulen für Proteste. Aber nicht nur dort gibt es Widerstand, auch der Iran und die Türkei mischen sich in die Diskussion ein. Warum das autoritäre Regime in Aserbaidschan dieses Verbot durchsetzen will, das erklärt Korrespondent im Kaukasus, Calum MacKenzie.
    Nayib Bukele, der Machthaber in El Salvador, scheint ein Vorbild zu sein für andere zentralamerikanische Staaten. Sein hartes Durchgreifen gegen Bandenmitglieder kommt an: Gerade eben hat Costa Rica ein riesiges Gefängnis eröffnet - ähnlich demjenigen, das Bukele für El Salvador entworfen hat. Weshalb Bukeles Ideen kopiert werden, ordnet SRF-Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier ein.
    Und 12 Jahre nach der Fertigstellung hat China eine vierspurige Brücke nach Nordkorea eröffnet. Der jetzige Zeitpunkt für die Inbetriebnahme hat einen speziellen Grund, sagt unser China-Korrespondent Samuel Emch.
    26 min
  • Starlink in der Ukraine eingeschränkt: Was hat das für Folgen?
    Die USA haben offenbar die Nutzung des Satelliten-Internet-Dienstes Starlink für das ukrainische Militär eingeschränkt. Das ukrainische Militär nutzt das Satelliteninternet unter anderem, um Drohnen zu steuern. SRF-Ukraine-Korrespondent David Nauer über die Folgen für die Ukraine.
    Weitere Themen in dieser Sendung:
    In Albanien protestieren Studentinnen und Studenten gegen Missstände im Bildungswesen. Diese Woche sind die Proteste eskaliert. SRF-Auslandredaktor Janis Fahrländer mit den Hintergründen.
    Die Polizei hat beim türkischen Fernsehsender Halk TV eine Razzia durchgeführt. Halk TV ist einer der wichtigsten Kanäle der Opposition in der Türkei. Wie bedeutend ist also das Vorgehen der Polizei gegen den Fernsehender? Der freie Journalist Thomas Seibert in Istanbul ordnet ein.
    Bei der KI-Firma OpenAI hat ein Mitarbeiter offenbar versucht, Geschäftsgeheimnisse abzuhören, mit Abhörgeräten in einem Konferenzraum und in WC-Papier eingewickelt. Die IT-Security-Expertin Cornelia Puhze von der Stiftung Switch zur Frage, ob der Faktor Mensch noch immer das grösste Risiko im Bereich ITSicherheit ist.
    26 min
  • Papst Leo hat Krebs: Gläubige sind betroffen
    Die Lungenkrebs-Diagnose ist für viele Gläubige der römisch-katholischen Kirche ein grosser Schlag, sagt Simon Spengler, Kommunikationsleiter der katholischen Kirche Zürich. Viele setzen in Papst Leo grosse Hoffnungen für die Zukunft.
    Und ausserdem:
    · Besorgniserregende Angriffe: Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche sind zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor der bulgarischen Küste mit Drohnen angegriffen worden. Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew erklärte, es gebe keine eindeutigen Beweise, wer für den Angriff verantwortlich sei. Der Vorfall nütze allerdings Russland. Reaktionen lösen die erneuten Angriffe auch bei der EU in Brüssel aus, sagt unser Korrespondent Matthias Strasser.
    · Schockierende Vorfälle: Rund 500'000 Minderjährige sind während eines Jahres auf den Philippinen Opfer von Kinderpornographie geworden. So ein Bericht der Menschenrechtsorganisation "Justice Mission", die sich gegen die sexuelle Ausbeutung von Menschen in Armut einsetzt. Der US-Sender CNN hat jüngst darüber berichtet. Die Kinder seien vor laufender Kamera misshandelt worden, während pädokriminelle Menschen zuschauten. Wieso es dazu kommen konnte, sagt der freie Journalist in Manila, Carsten Stormer.
    · Autonome Kampfflugzeuge: Das verspricht der europäische Flugzeug-Konzern Airbus. Zur Zeit würden Testflüge durchgeführt, teilt Airbus mit. Wie realistisch diese sind, sagt Ulrike Franke, Sicherheitsspezialistin bei der Denkfabrik «European Council on Foreign Relations».
    26 min
  • Wirtschaft trotzt Schocks
    Pandemie, Kriege, neue Zölle: Die Voraussetzungen für die Weltwirtschaft sind schwierig. Trotzdem wächst die Wirtschaft. Das zeigt die Prognose des Internationalen Währungsfonds IWF. Doch es gibt auch Verlierer, sagt Wirtschafts-Redaktorin Isabel Pfaff.
    Und ausserdem in dieser Sendung:
    · Königlicher Besuch in Ceuta: Felipe VI. und Letizia besuchen diesen Dienstag die spanische Exklave Ceuta. Dies zwei Monate nachdem über 70’000 Migrantinnen und Migranten die spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste in einen Ausnahmezustand versetzt hatten. ARD-Korrespondentin Franka Welz ist vor Ort und erlebt, wie die Behörden die Migrantenlager räumen, um die Stadt auf den Besuch vorzubereiten.
    · Angriff im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Sudan: Nach einem Luftangriff auf eine illegale Goldmine seien dutzende Menschen ums Leben gekommen. Eine sudanesische Menschenrechtsorganisation spricht von mindestens 72 Toten, Überlebende sagen, es seien gar über 200 Opfer. Was bisher über die Situation bekannt ist und welche Rolle Gold in dieser Region spielt, sagt Afrika-Korrespondentin Sarah Fluck.
    · Grosse chinesische Präsenz am Autosalon in Paris: Rund die Hälfte der Unternehmen, die ihre Autos ausstellen, kommt aus China – viele sind zum ersten Mal an der wichtigsten Automesse Europas. Und es sind auch Hersteller dabei, die den Autosalon erstmals als grössere Plattform nutzen. Wie Claudia Meyer darüber denkt, die Chefin von Renault Schweiz und Vertreterin des Verbandes Auto Schweiz, sagt sie im Interview.
    25 min
  • Weitere Angriffe auf Flughafen von Saudi-Arabien
    Der Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad wurde dieses Wochenende mehrmals angegriffen. Dabei sind mindestens 14 Menschen gestorben, hunderte wurden verletzt. Die Angriffe treffen das Land schwer, sagt Sebastian Sons, Saudi-Arabien-Spezialist bei der Denkfabrik CARPO.
    Und ausserdem:
    · Film löst Kritik aus in Israel: Premier Benjamin Netanjahu stört, dass Militärangehörige im Dokumentarfilm Naza anonym über Militär-Strategien berichtet haben. Der Film zeigt, wie das israelische Militär hohe zivile Opferzahlen bei Angriffen auf den Gazastreifen bewusst in Kauf nimmt. Netanjahu will, dass die Militärangehörigen aufgedeckt werden. Ausland-Redaktorin Susanne Brunner sagt, wieso der Film den israelischen Premier unter Druck setzt.
    · Beunruhigung und Besorgnis in Polen: Mögliche Anschlagspläne auf Regierungsmitglieder und Messerangriffe an drei Schulen verunsichern die Menschen. ARD-Korrespondentin Palina Milling in Warschau sagt, was das in Polen auslöst und was bis jetzt gesichert bekannt ist.
    · Die Bäume in der Schweiz leiden weiterhin: Der Regen in den letzten Tagen hat Entspannung gebracht. Doch die Trockenheit des Hitzesommers macht das noch nicht wett. Die Leiterin der Basler Stadtgärtnerei, Petra Huser, sagt, was das für die 28'000 Stadt-Bäume im bevorstehenden Winter bedeutet.
    30 min
  • SpaceX will im Mobilfunkmarkt mitmischen
    Elon Musks SpaceX-Konzern hat sich in den USA Mobilfunklizenzen gesichert. Entsteht hier eine neue Konkurrenz für die grossen Telekomanbieter? Einordnungen von Wirtschaftsredaktor Pascal Lago.
    Weitere Themen:
    · Zum Ende jeder Nobelpreiswoche wird der Friedensnobelpreis verliehen. Die Entscheidungen des Komitees sind nicht immer unumstritten. 2019 wurde der äthiopische Präsident Abiy Ahmed mit dem Preis ausgezeichnet. Aufgrund von Ahmeds Verhaltens gegenüber dem Nachbarland Eritrea stellt sich immer mehr die Frage: Ist der Friedenspreisträger zum Kriegstreiber geworden? Antworten von Afrika-Korrespondent Fabian Urech.
    · Am Donnerstag hat die kanadische Autorin Anne Carson den Literatur-Nobelpreis erhalten. Für ihren Verlag kann der Preis zu einträglichen Mehreinnahmen führen. Doch nicht alle Autorinnen und Autoren wollen ihr Werk über einen Verlag herausgeben. Sogenannte Self-Publisher veröffentlichen ihre Bücher in Eigenregie. Wirtschaftsredaktorin Lucia Theiler über deren Bedeutung auf dem Buchmarkt.
    · Not macht erfinderisch – auch die Menschen in Frankreich. Wegen der hohen Dieselpreise tanken in Frankreich einige Menschen ihr Fahrzeug mit gebrauchtem Frittieröl, das billiger ist. Christian Bach von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA sagt, wie geeignet dieser alternative Treibstoff ist.
    27 min
  • WWF warnt: Ein Drittel der Schweizer Tierarten bedroht
    Vögel, Meerestiere und Insekten sind weltweit vom Aussterben bedroht. Das zeigt der neue Bericht der Umweltschutzorganisation WWF zur Biodiversität. Betroffen ist auch die Schweiz: Ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Thomas Vellacott vom WWF Schweiz erklärt, wieso.
    Weitere Themen in dieser Sendung:
    · Im Schwarzen Meer vor Bulgarien sind zwei Handelsschiffe angegriffen worden. Eines ist gesunken, das andere in Brand geraten. Zwölf Seeleute werden vermisst. Wer die Schiffe angegriffen hat, ist unklar. Die Ukraine beschuldigt Russland. Russland weist den Vorwurf zurück. Seesicherheitsexperte Moritz Brake von der Universität Bonn darüber, wie gravierend diese Vorfälle sind.
    · Seit einem halben Jahr hat Rumänien keine Regierung. Nun hat der vierte Politiker den Auftrag erhalten, eine Regierung zu bilden. Zuvor sind drei Personen daran gescheitert. Warum ist die Regierungsbildung in Rumänien so schwierig? Stefan Hofmann von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bukarest ordnet ein.
    · Das US-Unternehmen SpaceX braucht Geld und will sich laut der Financial Times 40 Milliarden US-Dollar leihen. US-Börsenkorrespondent Jens Korte im Gespräch dazu, wofür SpaceX das Geld braucht.
    27 min
  • Warum liefert Südkorea Öl nach Russland?
    Südkorea soll Russland trotz westlicher Sanktionen mit Treibstoff beliefern. Das zeigt eine Recherche der britischen Zeitung «The Guardian». Warum macht Südkorea das? Antworten des freien Journalisten Fabian Kretschmer.
    Weitere Themen:
    · Wenn ein Handelspartner unfair mit der EU umgeht, dann soll er das schneller und härter zu spüren bekommen. So wollen es der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. In einem Brief an die EU-Kommission schlagen sie weitreichende Eingriffe vor. Wirtschaftsredaktor Damian Rast mit den Einzelheiten.
    · Es ist ein historisches Ereignis für Deutschland. Erstmals in ihrer Geschichte stellt die AfD einen Parlamentspräsidenten in einem Bundesland. Tobias Rausch wurde gestern zum neuen Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt. Das ist auf dem Papier das höchste Amt, das man in einem Bundesland ausüben kann. Stefan Reinhart, Leiter der SRF-Auslandredaktion, über die Auswirkungen dieser Wahl.
    · Litauen öffnet den Weg für Atomwaffen: Das Parlament will das Atomwaffenverbot aufheben und hat sich für eine entsprechende Verfassungsänderung ausgesprochen. Litauen will sich damit vor der wachsenden Bedrohung durch Russland schützen. Was das konkret heisst, erklärt Fredy Gsteiger, diplomatischer Korrespondent bei SRF.
    26 min
  • Giorgia Meloni will ihre Stimme schützen
    Aus Angst vor Stimmenklau und Deepfakes hat die italienische Premierministerin beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) eine Klangmarke beantragt. Ob das hilft, schätzt Viorela Dan, Assistenzprofessorin für Interaktive Kommunikation an der Universität Wien, ein.
    Weitere Themen:
    · Das Zürcher Medienhaus Tamedia baut Stellen ab. Betroffen sind 41 Mitarbeitende an den Standorten Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf. Die Details nennt Edi Estermann, Kommunikationschef bei Tamedia. Und Medien-Redaktor Salvador Atasoy ordnet ein, was das für den Medienplatz Schweiz bedeutet.
    · Bei der Dargebotenen Hand erhält Hilfe, wer sich in einer persönlichen Krise befindet. Telefonisch über 143 oder online. Dort wird man neu auch von einem Chatbot beraten – vor allem nachts. Wo die Grenzen aber auch Chancen dieses neuen Angebots liegen, erklärt die Leiterin des Projekts, Eva Haussmann.
    · Die Benzin- und Dieselpreise sind so hoch wie schon lange nicht mehr. Das merken auch Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer. Eigentlich müssten die Preise für eine Fahrstunde schon lange steigen, sagt Michael Gehrken, Präsident des Dachverbands der Fahrlehrervereinigungen L-Drive. Er erklärt, warum das nicht geschieht.
    25 min

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