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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)News
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4x4 Podcast episodes

  • Bankkarte nutzen – auch bei Blackout
    Banken, Zahlungsdienstleister und der Detailhandel haben sich darauf verständigt, Offline-Zahlungen einzuführen. Roland Pfister vom Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung sagt, was neu möglich wird.
    Weitere Themen:
    · Ein Tornado hat im südfranzösischen Dorf Pomas in der Nähe der Pyrenäen gewütet. Jürg Zogg von SRF Meteo ordnet ein, wie aussergewöhnlich das Ereignis ist. Und sagt, ob solche Tornados in der Schweiz auch möglich sind.
    · Salt und Sunrise prüfen, ob sie ihre Antennen gemeinsam nützen wollen. Warum dies in einem Land wie der Schweiz mit Bergen Sinn macht, sagt Ralf Beyeler, Telekom-Fachmann beim Vergleichsdienst moneyland.ch.
    · Am Wochenende kam es im Süden Thailands zu Dutzenden koordinierten Brand- und Sprengstoffanschlägen. Ausgerechnet jetzt, wo die Regierung neue Friedensbemühungen angekündigt hat. Südostasienkorrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wer dahinter steckt.
    23 min
  • Wie viel riskieren die USA und Kanada im Handelskonflikt?
    Kanada will die 50 Prozent Zölle der USA zum Schutz seiner Beschäftigten und Unternehmen in gleicher Höhe erwidern. Die Regierung sehe ihre Souveränität und ihre Schlüssel-Industrien bedroht, sagt der freie Journalist Gerd Braune, der in Ottawa lebt.
    Ausserdem:
    · Auffallend viele Frauen in Präsident Trumps Administration sind äusserst loyal und gleichzeitig mediengewandt. USA-Experte Stephan Bierling von der Universität Regensburg analysiert die Personalbesetzung und sagt, die weiblichen Angestellten bedienten ein traditionelles Frauenbild.
    · Im neuen Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China werden erstmals die Menschenrechte erwähnt - es geht unter anderem um Bestimmungen gegen Kinder- oder Zwangsarbeit. China-Experte Ralph Weber von der Universiät Basel findet die Erwähnung der Menschenrechte zwar bemerkenswert, in der Realität werde sich aber nicht viel ändern.
    Die Trockenheit macht dem Panamakanal zu schaffen. Er führt wenig Wasser. Die Behörden lassen darum weniger Schiffe durch. Was heisst das für den globalen Handel? Das fragen wir Ferdinand Rauch, er ist Professor für internationalen Handel an der Universität St. Gallen.
    26 min
  • Künstliche Intelligenz: Jobkiller in der IT-Branche?
    KI kann längst selbst Programmcodes schreiben. Gleichzeitig wird der Berufseinstieg für junge Entwicklerinnen und Entwickler schwieriger. Das hat auch Jarin gespürt.
    Ist die künstliche Intelligenz schuld am schwierigeren Berufseinstieg? Unsere Bestandesaufnahme zeigt ein differenzierteres Bild.
    Jarin erzählt, wie er den Berufseinstieg erlebt hat. Er ist 25, hat gerade sein Software-Engineering-Studium abgeschlossen und nach langer Suche eine Juniorstelle gefunden.
    14 min
  • Zu wenig Kinder für Kita-Plätze
    Kinderbetreuungsplätze waren lange begehrt, aber kaum zu haben. Nun gebe es zumindest teilweise zu viele Kinderbetreuungsplätze, sagt der Verband Kinderbetreuung Schweiz, kibesuisse. Was das für die Kitas bedeutet, sagt Maximiliano Wepfer, Mediensprecher von kibesuisse.
    Ausserdem:
    · Unter den Menschen, die aus Marokko in Ceuta angekommen sind, waren auch viele minderjährig. Mehr als 2000 haben die spanischen Behörden nun identifiziert, melden sie. Rund 500 besonders schutzbedürftige unbegleitete Minderjährige sollen aufs Festland nach Spanien gebracht werden. Wie minderjährige Personen identifiziert werden und welche Schutzrechte sie haben, erklärt die Migrationsrechtsprofessorin der Uni Freiburg, Sarah Progin.
    · Statt Fussball soll es nun Basketball sein: Josh Kushner, der Bruder des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, von Jared Kushner, hat die L.A. Lakers gekauft. Nachdem es nichts wurde als Investor für die Fussball-WM-Rechte, besitzt er nun ein Basketball-Team. Welche Absichten er damit verfolgt, sagt Sarah Sendner, Wirtschaftsjournalistin in New York.
    · Einen Kredit in der Höhe von 100 Millionen Dollar soll die Zürcher Kantonalbank einem Rohstoffunternehmen gewährt haben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Offenbar soll dieses Unternehmen mehrere Banken mit gefälschten Dokumenten getäuscht haben, um an diese Kredite zu kommen. Die Hintergründe erläutert Wirtschaftsjournalist Manuel Rentsch.
    · ChatGPT zeigt ab nächster Woche auch in Europa und der Schweiz in der Gratis-Version Werbung. Digital-Redaktor Guido Berger sagt, wie diese Anzeigen in die Gespräche mit ChatGPT eingeflochten werden.
    26 min
  • Sommer-Skigebiete werden immer rarer
    Als letztes Skigebiet in der näheren Umgebung hat nun auch das Stilfser Joch im Südtirol geschlossen. Deshalb müssen die Schweizer Skrennfahrerinnen und -fahrer das Training vermehrt in Übersee absolvieren. Für den Ski-Nachwuchs sei das immer weniger finanzierbar, sagt SRF-Skiexperte Marc Berthod.
    Und:
    · In den USA spielt sich derzeit ein bemerkenswerter Verteilkampf ab. Im Zentrum steht Kalifornien, wo die Bevölkerung im November über eine kontroverse Steuer abstimmt. Einmalig sollen alle Milliardäre im Bundesstaat fünf Prozent Steuern auf ihre Vermögen zahlen. Ist das ein neuer Klassenkampf? Das beantwortet USA-Expertin Claudia Brühwiler.
    · Die neue, gigantische Marienstatue in Polen soll Gläubige aus aller Welt anziehen – sie ist 55 Meter gross und steht in einem kleinen Dorf im Inneren des Landes. Norbert Bischofberger aus der Religionsredaktion erklärt, warum der Marienkult in Polen besonders gross ist und warum dennoch nicht alle Freude an der Statue haben.
    · Ausserdem geht es um Narwale, sie sind so etwas wie die Einhörner der Meere. Denn die Wale haben eine Art Horn am Kopf, das bis zu zwei Meter lang sein kann und eigentlich als Zahn bezeichnet wird. Nun haben Forschende diese Narwalzähne zum ersten Mal bis ins Innerste untersucht. SRF-Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erklärt, weshalb der Aufbau dieser Zähne einmalig ist und wofür die Erkenntnisse der Forschenden gut sein können.
    26 min
  • Behindertenverbände diskutieren Verteilung von Bundesgeldern
    Rund 155 Millionen Franken zahlt der Bund jährlich an Behindertenorganisationen.
    Menschen mit psychischen Behinderungen erhalten derzeit im Verhältnis weniger Geld als solche mit einer Sinnes- oder körperlichen Behinderung. Muriel Langenberger von Pro Mente Sana zeigt die Folgen auf.
    Weitere Themen:
    · Noch immer harren in Ceuta, in der spanischen Exklave auf dem afrikanischen Kontinent, mehrere Hundert unbegleitete Kinder und Minderjährige aus. Wie es ihnen geht, beschreibt «Spiegel»-Reporterin Zoé Kammermann. Sie war vor Ort und steht mit einigen der Betroffenen in Kontakt.
    · Das Memorandum of Understanding zwischen den USA und Iran ist offiziell Geschichte. Anfang der Woche ist die Frist von 60 Tagen verstrichen, in der es hätte Verhandlungen geben sollen. Roland Popp, Nahost-Experte an der Militärakademie der ETH Zürich, zieht Bilanz.
    · Auch die neuesten Gespräche bringen keinen Durchbruch in der Gazafrage. Israel und die Hamas halten nach den Gesprächen mit dem US-Gesandten Jared Kushner an ihren Forderungen fest. Nahost-Kennerin Gudrun Harrer schätzt die aktuelle Situation ein.
    26 min
  • Rega: «Hatten einen intensiven und einsatzreichen Sommer»
    Ab heute sind in den meisten Kantonen die langen Ferien vorbei – und damit auch die intensivste Zeit für die Schweizerische Rettungsflugwacht. Rega-Sprecher Mathias Gehrig dazu, welchen Einfluss das heisstrockene Wetter auf die Anzahl Einsätze gehabt hat.
    Weitere Themen:
    • Stunden vor dem Start einer Militärübung zwischen den USA und Südkorea hat US-Präsident Trump angeordnet, die Übung zurückzufahren. Es sei ein «feindseliges Signal», das man an Nordkorea sende, begründete er seinen Entscheid. Schliesslich habe er eine gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Was Trumps Befehl für die US-Verbündeten in Ostasien heisst, erklärt SRF-Korrespondent Samuel Emch.
    • Die Artenvielfalt und ganze Ökosysteme geraten weltweit immer stärker unter Druck. Vor vier Jahren haben sich deshalb fast alle Staaten im kanadischen Montreal darauf geeinigt, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen zu schützen. Jetzt warnt die UNO: Die bisherigen Fortschritte reichen nicht aus. Wie weit die Welt von den vereinbarten Zielen entfernt ist, erörtert SRF-Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann.
    • Es gibt Anzeichen dafür, dass sich das Great Barrier Reef in Australien erholt. Dies, weil sich das Meer um das grösste Korallenriff der Welt wegen eines Monsunregens abgekühlt hat. Welche Anzeichen das sind, weiss Korallenforscherin Maren Ziegler von der deutschen Universität Giessen.
    27 min
  • Putins Besuch reisst alte Wunden auf
    Der russische Präsident Putin hat die Kurilen im Nordwestpazifik besucht. Tokio reagierte scharf, denn Japan erhebt Anspruch auf die Inselgruppe, die im Zweiten Weltkrieg von der Sowjetunion erobert worden ist. SRF-Japan-Korrespondent Thomas Stalder sagt, was der Besuch bei Japans Regierung auslöst.
    Ausserdem in dieser Sendung:
    · Microsoft krebst zurück: Das Unternehmen investiert weniger Geld in Technologien, die CO2 aus der Atmosphäre absaugen. Wieso das einen grösseren Einfluss auf diese Absaug-Technologie haben könnte, sagt Wirtschafts-Redaktor Klaus Ammann.
    · Finnland hat sich erholt: Heute vor 30 Jahren hat das finnische Handy-Unternehmen Nokia mit dem 9000 Communicator das Büro in der Hosentasche verwirklicht. Das iPhone hat das finnische Unternehmen vom Handy-Markt verdrängt. Für viele Finnen und Finnen war das traumatisch. Wie sie sich erholt haben und was heute ihr Selbstverständnis ausmacht, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann.
    · Dinosaurier sind verbrannt: Vor 66 Millionen Jahren hat der Einschlag eines rund zehn Kilometer großen Asteroiden auf der Erde die Dinosaurier ausgelöscht. Eine neue Studie zeigt nun, dass sie an der grossen Hitze gestorben sind. Woher diese kam, erklärt der freie Wissenschafts-Journalist Simon Storz.
    24 min
  • Trumps verliert enge Vertraute: Sprecherin Leavitt tritt ab
    Die Sprecherin von Donald Trump, Karoline Leavitt, kündigt ihren Rücktritt per Ende August an – aus familiären Gründen, wie die Regierung mitteilt. Politologe und USA-Kenner Thomas Jäger über ihre Wichtigkeit als Trumps Sprachrohr, ihre künftige Aufgabe für den US-Präsidenten – und die Nachfolge.
    Weitere Themen:
    · Der neue britische Premierminister Andy Burnham erlebt diese Woche seine erste Bewährungsprobe: Die Regierung entlässt rund 5000 Häftlinge frühzeitig aus den Gefängnissen. Darunter auch Schwerverbrecher, die wegen Totschlags verurteilt sind. Der Grund dafür ist seit Jahren bekannt: Die britischen Haftanstalten sind überfüllt. Warum Burnham nun trotzdem in der Kritik steht, weiss der freie Journalist in London, Peter Stäuber.
    · Eigentlich sind sich diese zwei Parteien spinnefeind: die deutsche CDU und die Partei die Linke. Doch in der Linkspartei werben seit dieser Woche prominente Stimmen für eine Zusammenarbeit. Im Herbst stehen nämlich Landtagswahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt an. Wenn die CDU dort an der Macht bleiben will, kommt sie kaum an der Linkspartei vorbei. Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über die Annäherungsversuche der Links-Partei – und wie sie bei der CDU ankommen.
    · Im Wallis ist einem Medienbericht zufolge der Bella-Tola-Gletscher verschwunden. Auf rund 3000 Metern Höhe sollen nur noch einige Schneefelder zu sehen sein. Der aktuelle Hitzesommer dürfte dem Gletscher auf der deutsch-französischsprachigen Grenze stark zugesetzt haben. Ist der Gletscher nun für immer weg? Antworten von ETH-Gletscherforscher Matthias Hug.
    · Ist das ein KI-Song? Das ist oft schwer zu erkennen. Der Streamingdienst Spotify will künftig explizit bei den Profilen von Künstlerinnen und Künstlern darauf hinweisen, wenn dahinter KI steckt. Spotify schreibt, mit dieser Massnahme wolle man mehr Vertrauen schaffen. Wie hilfreich ein solches Label ist, erörtert SRF-Digitalredaktor Guido Berger.
    26 min
  • Sonnenfinsternis in Europa: Warum uns sowas früher Angst machte
    Am Mittwochabend gibt es über Europa eine Sonnenfinsternis. Hierzulande bedeckt der Mond bis zu 93 Prozent der Sonne. Es ist die stärkste partielle Sonnenfinsternis in der Schweiz seit 1999. Religionsexpertin Judith Wipfler erzählt, warum Menschen so etwas früher als bedrohlich wahrnahmen.
    Weitere Themen:
    · Der Libanon schafft als erster arabischer Staat die Todesstrafe ab. Neu gibt es anstelle der Todesstrafe eine verschärfte lebenslange Haft mit Zwangsarbeit. Zwar hat der Libanon seit 2004 niemanden mehr hingerichtet. Doch der Schritt ist dennoch historisch, sagt die freie Journalistin Meret Michel im Libanon.
    · Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien laufen die Rettungsarbeiten. Das Beben hat - Stand Mittwochvormittag - mindestens 250 Menschen das Leben gekostet, Unzählige werden vermisst, Tausende sind verletzt. Fabian Hayoz ist stellvertretender Botschafter in Kolumbien und schätzt die aktuelle Lage vor Ort ein.
    · In Russland sind Kriegsgegner nach wie vor unerwünscht: Bei der Parlamentswahl im September wird nun doch keine Partei antreten, die ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine fordert. Das Oberste Gericht hat die liberale Partei Jabloko von der Wahl ausgeschlossen. Von der russischen Wahlkommission wurde sie Ende Juli noch einstimmig zugelassen. Warum das Hin und Her? Ulrich Schmid, Professor für Osteuropastudien an der Universität St. Gallen erklärt’s.
    26 min

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