Abenteuer Reportagefotografie – Podcast über visuelles Storytelling

Abenteuer Reportagefotografie – Podcast über visuelles Storytelling

By Kai Behrmann: Visueller Storyteller und FotografArtsVisual Arts
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Abenteuer Reportagefotografie – Podcast über visuelles Storytelling episodes

  • Steffen Rothammel: "Das Gefühl ist der Auslöser" – Mit Empathie und Intuition zu besseren Bildern
    Was ist das Schlüssel zu ausdrucksstarken Bildern? Empathie und Intuition, sagt Steffen Rothammel. In seinem Buch „Das Gefühl ist der Auslöser“ zeigt er, wie man seiner Fotografie mehr Tiefe und Seele verleiht.

    Steffen Rothammel sagt:
    „Nur wenn Sie Ihr Innerstes nach außen kehren, können Sie richtig gut sein. Denn dann verschwenden Sie keine Zeit an eine Maske.“

    Das Thema Technik ist schnell abgehakt.

    Nur auf den ersten Seiten seines Buches „Das Gefühl ist der Auslöser“* geht Steffen Rothammel auf das Werkzeug des Fotografen – sprich die Kamera – ein. Er erklärt den Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit und ISO.

    Letztlich betont er aber, dass die technische Beherrschung des Instruments vor allem wichtig ist, damit man das Wissen später in den Hintergrund rücken kann. Dazu passend zitiert er ein japanisches Sprichwort: „Wer schön schreiben kann, schreibt auch mit einem schlechten Pinsel schön.“

    Der Schlüssel zu packenden Bildern liegt aber nicht in technischer Perfektion, sondern in den Gefühlen, die man in ihnen transportiert. Empathie und Intuition sind entscheidend, so Rothammel.

    Was das konkret bedeutet, das erklärt der Münchener Fotograf anhand von zahlreichen Beispielen. Er taucht dafür tief in sein eigenes Archiv. Anhand von Momenten und Erlebnissen während seiner Reisen rund um den Globus führt er ebenso anschaulich wie unterhaltsam durch das Buch.

    Es geht darum, wie man auf Reisen nicht nur als Tourist an der Oberfläche kratzt, sondern tief in fremde Kulturen eintaucht, um Land und Leute frei von Klischees und Vorurteilen wirklich kennenzulernen. Die Kamera und die Fotografie sind dabei wichtige Werkzeuge.

    Die Kamera ist für Rothammel nicht nur ein Werkzeug, um Motive festzuhalten und Erinnerungen zu schaffen. Vielmehr sieht er in ihr auch ein Vehikel zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Um Menschen unterwegs im Alltagsleben fotografieren zu können, muss man Kontakt zu ihnen aufbauen. Mit den rüden Methoden eines Paparazzi kommt man nicht weit. Vielmehr geht es darum, so genannte „soft skills“ zu entwickeln. Neben Einfühlungsvermögen zählen auch Kommunikation und Mut dazu.

    Auf fremde Menschen zuzugehen, stellt für viele Hobbyfotografen eine große Hürde dar. Vor allem, wenn auch noch Sprachbarrieren hinzukommen. Die Fotografie kann dabei helfen, Ängsten und Schüchternheit zu überwinden.

    Rothammel argumentiert, dass der kreative Prozess alle Sinne mit einbezieht. Fesselnde Fotografie setzt Erfahrung, Erlebnisse und Fantasie voraus. Vor jedem Drücken auf den Auflöser sollte man sich fragen: Was möchte ich mit dem Bild ausdrücken? Aus der Antwort auf die Frage leiten sich dann die Wahl der Mittel ab – zum Beispiel Brennweite, Kameraeinstellungen oder Bildausschnitt. Rothammel: „Die Umsetzung einer gelernten Technik in ein Artefakt bedarf einer Idee.“

    Mit seinem Ansatz steht Rothammel in der Tradition von Autoren wie David DuChemin („Die Seele der Kamera“*) oder Ibarionex Perello („Mein Foto: Mit Leidenschaft und Planung zum eigenen fotografischen Workflow“*), die sich ebenfalls mit der Seele der Fotografie beschäftigen. Er ermuntert dazu, ausgetretene Pfade zu verlassen und stattdessen der eigenen Stimme zu folgen. Nur so gelange man zu Bildern, die sich von der Masse abheben: „Nur wenn Sie Ihr Innerstes nach außen kehren, können Sie richtig gut sein. Denn dann verschwenden Sie keine Zeit an eine Maske.“

    Rothammel plädiert dafür, seinen eigenen Weg in der Fotografie zu finden und diesen konsequent zu verfolgen – auch wenn das bedeutet, gängige Regeln zu brechen: „Versuchen Sie von Anfang an, sich in Ihren Aufnahmen und in Ihrer Fotografie selbst zu suchen.“

    Das Buch gibt einen wunderbaren Blick in den Werkzeugkasten eines Fotografen. Die Stilmittel wie zum Beispiel Perspektiven, Licht, Farben, Geometrie, Textur oder Kontraste werden schlüssig erklärt. Je nach Situation hilft der geübte Umgang mit ihnen, die gewünschte Bildwirkung zu erzielen – „die Kunst, das zu nutzen, was Ihnen zu Verfügung steht, macht den Kern der Fotografie aus. Sehnen Sie sich nicht nach etwas, was gerade nicht da ist“.

    Garniert mit Zitaten von Meisterfotografen wie Henri Cartier-Bresson, Richard Avedon, Elliot Erwitt ist das Buch eine gelungene Einleitung, dafür wie man mit Gefühl bessere Bilder macht.


    ⚽ „Amor Eterno“ erscheint in Kürze!

    Nach vier Jahren Arbeit an meinem fotografischen Langzeitprojekt über die Fußballkultur in Argentinien ist die Kickstarter-Kampagne für das Fotobuch „Amor Eterno“ erfolgreich abgeschlossen. Das Buch befindet sich nun auf der Zielgeraden und wird in Kürze erscheinen. Eine Vorbestellung ist weiterhin möglich – entweder über die Projektseite oder ganz unkompliziert direkt per E-Mail an mich.

    📖 Mehr Informationen zu „Amor Eterno“: https://www.abenteuer-reportagefotografie.de/amor-eterno

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    1 hr 34 min
  • Steffen Rothammel: Wie dir mit Empathie und Intuition ausdrucksstarke Bilder gelingen
    Wie dir mit Empathie und Intuition ausdrucksstarke Bilder gelingen
    „Es ist nicht wichtig, was du betrachtest, sondern was du siehst.“ Henry David Thoreau
    Inhaltsverzeichnis
    Technisch perfekte Bilder gibt es genug. Sie zu machen ist kein Hexenwerk. Oft wirken sie aber auch klinisch und kalt. Wie also gelingen Bilder, die unter die Haut gehen? Darüber spreche ich in diesem Interview mit dem Fotografen Steffen Rothammel, Autor des Buches "Das Gefühl ist der Auslöser"."Nur wenn Sie Ihr Instrument mit Ihren Gedanken und Ideen füttern, werden Sie Bilder machen, die sich von denen der anderen unterscheiden."Steffen Rothammel
    Bilder von Steffen Rothammel: "Das Gefühl ist der Auslöser"








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    Über Steffen RothammelSteffen Rothammel ist Fotograf und Ingenieur.Einst brachte ihn die Faszination für Technik zur Fotografie. Mittlerweile hat sich sein Fokus gewandelt. Heute sind Empathie und Intuition für ihn der Schlüssel zu ausdrucksstarken Bildern.Über den Prozess hat er ein Buch geschrieben – "Das Gefühl ist der Auslöser"*.

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    Weitere Interviews zum Thema "Fotografischer Blick"

    Manfred Kriegelstein: Die Kunst des SehensIn diesem Interview spreche ich mit Manfred Kriegelstein. Im Hauptberuf Zahnarzt, pflegt er seit 1977 intensiv seine Leidenschaft für die Fotografie. Für seine Bilder hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten. Sein aktuellstes Buch heißt: „Die Kunst des Sehens“.

    1 hr 32 min
  • Max Muench: "Follow The Tracks" – Masterclass für Reisefotografie
    Instagram war das Sprungbrett. Als Gründungsmitglied des Outdoor-Fotografen-Kollektivs „German Roamers“ wurde Max Muench bekannt. Mittlerweile folgen ihm über 600.000 Menschen. Doch er ist mehr als ein Instagram-Star.

    Plattformübergreifend hat er sich zu einem vielseitigen Storyteller entwickelt. Sein neuestes Projekt heißt „Follow The Tracks“: Eine virtuelle Reise durch die Mongolei, auf der Max sein Wissen über Fotografie, Bildbearbeitung und Business teilt.

    Der Durchbruch kam mit Instagram. Mit befreundeten Landschaftsfotografen gründete Max Muench 2013 die „German Roamers“. Das Geld war knapp und so beschlossen die jungen Outdoor-Enthusiasten sich auf die schönen Orte vor der eigenen Haustür zu konzentrieren. Ihre Bilder teilten sie auf Instagram – und trafen einen Nerv. Heute sind die „German Roamers“ das größte Outdoor-Fotografen-Kollektiv in Europa.

    Für Max war das Kollektiv der Beginn einer fulminanten Reise in der Fotografie. „Man wird nicht als genialer Fotograf geboren – es ist eine Entwicklung, ein langer Weg“, sagt er.

    Und genau über diesen spannenden Weg spreche ich mit Max in diesem Interview. Die Anzahl der Follower ist für Max kein Maßstab für Erfolg. Stattdessen rät er: „Mach dein Ding und hör nicht auf andere.“

    Während sich andere Fotografen schwer tun, sich auf einem rasant ändernden Markt zu behaupten, nutzt Max geschickt alle Möglichkeiten, die das Internet und Social Media bieten.

    Im Zentrum seiner Fotografie stehen Natur und Reisen. In Chemnitz geboren und zum Studium nach Berlin gezogen, hatte Max irgendwann keine Lust mehr auf die Stadt. Die Sehnsucht nach der Wildnis wurde immer lauter. Besonders reizen ihnen Destinationen, die die meisten nicht auf dem Schirm haben. Sein Antrieb: „Dinge zeigen, die man so noch nie gesehen hat.“

    Sein absoluter Sehnsuchtsort ist die Mongolei.

    Raue Steppen, grüne Wälder, imposante Gletscher und die überwältigende Weite der Wüste Gobi – das dünnbesiedelte Land im Norden Chinas beeindruckt mit seiner Vielfalt. Somit lag es nahe, die Masterclass „Follow The Tracks“ in der Mongolei zu filmen.

    In über 40 Videos führt Max nicht nur virtuell durch die überwältigende Natur und ist zu Gast bei Nomaden und den legendären Adlerjägern, sondern er gibt Einblicke in seinen kompletten Workflow als Reisefotograf.

    Ausrüstung, Planung, Location Scouting, Storytelling, Bildbearbeitung, Markenaufbau und die Zusammenarbeit mit Kunden – in acht Modulen lernt man, wie man ein besserer Fotograf wird und am Ende mit der Leidenschaft am Reisen auch Geld verdienen kann.

    Auch wenn die Covid-19-Pandemie aktuell die Mobilität weltweit einschränkt, bietet der Online-Kurs in diesen Zeiten eine gute Möglichkeit, an seinen Fähigkeiten zu arbeiten. Wer die Corona-Krise als Chance begreift, findet viele Wege, sich als Fotograf weiterzubilden.

    Außer über die Mongolei geht es in diesem Interview darum, was gute Fotografie ausmacht. Technisch perfekte Bilder hinzubekommen, ist kein Hexenwerk. Aber wie kommt Gefühl hinein? Und warum wollen wir Momente überhaupt festhalten?

    Max hat darauf ganz spannende Antworten. Er stammt aus einer Künstler-Familie. Sein Großvater ist Comic-Zeichner und seine Eltern förderten ihn schon früh mit Klavierunterricht. Der Blick über den Tellerrand hat ihn geprägt.

    Fotografie und Musik hängen für Max eng miteinander zusammen. In „Nono Yesyes“-Podcast von Nono Konopka sagte er: „Bei beidem geht es um Komposition und eine Gefühlswelt, die transparent wird. Wenn du Musik hörst, hast du Bilder im Kopf und wenn du etwas siehst, verbindest du das mit Musik.“

    Fotografie ist so viel mehr als im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Orte machen etwas mit uns, rufen Gefühle hervor und sorgen für Resonanz. Statt gleich die Kamera vors Auge zu reißen, sollten wir uns öfter die Zeit nehmen, erst mal genau hinzuhören. Denn: „Hinter jedem Bild steckt eine Melodie.“


    ⚽ „Amor Eterno“ erscheint in Kürze!

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    Unser Buch: "Mit Bildern Geschichten erzählen: Wie du Storytelling gezielt in deiner Fotografie einsetzt" (dPunkt-Verlag)

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    Ich freue mich, wenn ich dir Inspiration für deine Kamera-Abenteuer biete.

    1 hr 10 min
  • Max Muench: „Follow The Tracks“ – Masterclass für Reisefotografie
    Max Muench: „Follow The Tracks“ – Masterclass für Reisefotografie
    „Es ist nicht wichtig, was du betrachtest, sondern was du siehst.“ Henry David Thoreau
    Inhaltsverzeichnis
    Instagram war das Sprungbrett. Als Gründungsmitglied des Outdoor-Fotografen-Kollektivs "German Roamers" wurde Max Muench bekannt. Mittlerweile folgen ihm über 600.000 Menschen. Doch er ist mehr als ein Instagram-Star. Plattformübergreifend hat er sich zu einem vielseitigen Storyteller entwickelt. Sein neuestes Projekt heißt "Follow The Tracks": Eine virtuelle Reise durch die Mongolei, auf der Max sein Wissen über Fotografie, Bildbearbeitung und Business teilt.Der Durchbruch kam mit Instagram. Mit befreundeten Landschaftsfotografen gründete Max Muench 2013 die "German Roamers". Das Geld war knapp und so beschlossen die jungen Outdoor-Enthusiasten sich auf die schönen Orte vor der eigenen Haustür zu konzentrieren. Ihre Bilder teilten sie auf Instagram – und trafen einen Nerv. Heute sind die "German Roamers" das größte Outdoor-Fotografen-Kollektiv in Europa.Keine Scheu vor neuen WegenFür Max war das Kollektiv der Beginn einer fulminanten Reise in der Fotografie. "Man wird nicht als genialer Fotograf geboren – es ist eine Entwicklung, ein langer Weg", sagt er.Und genau über diesen spannenden Weg spreche ich mit Max in diesem Interview. Die Anzahl der Follower ist für Max kein Maßstab für Erfolg. Stattdessen rät er: "Mach dein Ding und hör nicht auf andere."Während sich andere Fotografen schwer tun, sich auf einem rasant ändernden Markt zu behaupten, nutzt Max geschickt alle Möglichkeiten, die das Internet und Social Media bieten."Dinge zeigen, die man so noch nie gesehen hat"Im Zentrum seiner Fotografie stehen Natur und Reisen. In Chemnitz geboren und zum Studium nach Berlin gezogen, hatte Max irgendwann keine Lust mehr auf die Stadt. Die Sehnsucht nach der Wildnis wurde immer lauter. Besonders reizen ihnen Destinationen, die die meisten nicht auf dem Schirm haben. Sein Antrieb: "Dinge zeigen, die man so noch nie gesehen hat."Sein absoluter Sehnsuchtsort ist die Mongolei.Raue Steppen, grüne Wälder, imposante Gletscher und die überwältigende Weite der Wüste Gobi – das dünnbesiedelte Land im Norden Chinas beeindruckt mit seiner Vielfalt. Somit lag es nahe, die Masterclass "Follow The Tracks" in der Mongolei zu filmen.In über 40 Videos führt Max nicht nur virtuell durch die überwältigende Natur und ist zu Gast bei Nomaden und den legendären Adlerjägern, sondern er gibt Einblicke in seinen kompletten Workflow als Reisefotograf.Ausrüstung, Planung, Location Scouting, Storytelling, Bildbearbeitung, Markenaufbau und die Zusammenarbeit mit Kunden – in acht Modulen lernt man, wie man ein besserer Fotograf wird und am Ende mit der Leidenschaft am Reisen auch Geld verdienen kann.Fortbildung für die Zeit nach CoronaAuch wenn die Covid-19-Pandemie aktuell die Mobilität weltweit einschränkt, bietet der Online-Kurs in diesen Zeiten eine gute Möglichkeit, an seinen Fähigkeiten zu arbeiten. Wer die Corona-Krise als Chance begreift, findet viele Wege, sich als Fotograf weiterzubilden.Außer über die Mongolei geht es in diesem Interview darum, was gute Fotografie ausmacht. Technisch perfekte Bilder hinzubekommen, ist kein Hexenwerk. Aber wie kommt Gefühl hinein? Und warum wollen wir Momente überhaupt festhalten?"Hinter jedem Bild steckt eine Melodie"Max hat darauf ganz spannende Antworten. Er stammt aus einer Künstler-Familie. Sein Großvater ist Comic-Zeichner und seine Eltern förderten ihn schon früh mit Klavierunterricht. Der Blick über den Tellerrand hat ihn geprägt.Fotografie und Musik hängen für Max eng miteinander zusammen. In
    1 hr 7 min
  • Jana Erb – Der lange Weg zum Traumberuf Outdoor-Fotografin
    Auf dem Weg zu ihrem Traumberuf hat Jana Erb schon viele Hindernisse überwunden. Nun steht die freie Outdoor-Fotografin durch die Corona-Krise erneut vor einer großen Herausforderung. Wie ihr dabei die Erfahrungen der Vergangenheit helfen, erzählt sie in diesen Interview.

    Außerdem sprechen wir über den zauberhaften Norden von Finnland, wo wir zuletzt vor Beginn der Reisebeschränkungen unter anderem Polarlichter, Rentiere und bizarre Eisschollen fotografiert haben.

    In diesem sehr abwechslungsreichen Interview geht es darum, wie man sein Ziele konsequent angeht und erfolgreich umsetzt. Außerdem gibt Jana konkrete Tipps, wie ausdrucksstarke Landschaftsbilder gelingen – speziell in eisigen Regionen. Zu guter Letzt erfährst du, was den Norden Finnlands so reizvoll macht. Dort waren Jana und ich gemeinsam unterwegs. Wir berichten, was wir in Oulu, auf der Insel Hailuotu und in Iso-Syöte erlebt haben.

    * Unbezahlte Werbung: Die Reise, von der in diesem Interview aufgenommen habe, wurde von „Visit Oulu“ unterstützt. Auf den redaktionellen Inhalt hat das keinen Einfluss gehabt.


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    📖 Mehr Informationen zu „Amor Eterno“: https://www.abenteuer-reportagefotografie.de/amor-eterno

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    🥁 Der Video-Trailer zum Projekt: https://vimeo.com/manage/videos/1198140137/06178b7212

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    2 hr 13 min
  • Jana Erb: Der lange Weg zum Traumberuf Outdoor-Fotografin
    Jana Erb: Der lange Weg zum Traumberuf Outdoor-Fotografin
    „Es ist nicht wichtig, was du betrachtest, sondern was du siehst.“ Henry David Thoreau
    Inhaltsverzeichnis
    Auf dem Weg zu ihrem Traumberuf hat Jana Erb schon viele Hindernisse überwunden. Nun steht die freie Outdoor-Fotografin durch die Corona-Krise erneut vor einer großen Herausforderung. Wie ihr dabei die Erfahrungen der Vergangenheit helfen, erzählt sie in diesen Interview. Außerdem sprechen wir über den zauberhaften Norden von Finnland, wo wir zuletzt vor Beginn der Reisebeschränkungen unter anderem Polarlichter, Rentiere und bizarre Eisschollen fotografiert haben.In diesem sehr abwechslungsreichen Interview geht es darum, wie man sein Ziele konsequent angeht und erfolgreich umsetzt. Außerdem gibt Jana konkrete Tipps, wie ausdrucksstarke Landschaftsbilder gelingen – speziell in eisigen Regionen. Zu guter Letzt erfährst du, was den Norden Finnlands so reizvoll macht. Dort waren Jana und ich gemeinsam unterwegs. Wir berichten, was wir in Oulu, auf der Insel Hailuotu und in Iso-Syöte erlebt haben.* Unbezahlte Werbung: Die Reise, von der in diesem Interview aufgenommen habe, wurde von „Visit Oulu“ unterstützt. Auf den redaktionellen Inhalt hat das keinen Einfluss gehabt.
    Über Jana ErbJana Erb ist eine Outdoor-Fotografin aus München. Von 2009 bis 2013 studierte sie Fotodesign an der Fachhochschule München studiert. Zwischendurch arbeitete sie in den Jahren 2011 und 2012 als Assistentin von Bill Frakes in Florida. 2013 gründete sie KontraPixel und arbeitet seitdem als freiberufliche Fotografin.Über sich selbst sagt Jana: "Ich liebe es, die Welt zu bereisen, um Geschichten zu erzählen. Ich bin überzeugt dass die Welt voller erstaunlicher Menschen und Dinge ist, die entdeckt werden wollen. Ich bin abenteuerlustig, aufgeschlossen und liebe die Natur."


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    Jana Erb: Unterwegs in Finnlands Norden







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    Thomas Kast:
    2 hr 11 min
  • Markus Steiner: "Man lernt wertzuschätzen, was ist – nicht, was sein sollte"
    Markus Steiner ist Autor und Weltreisender. In der Corona-Krise ist er in Portugal gestrandet. Schreib-Quarantäne im Camper mit Blick aufs Meer. In dieser Folge teilt Markus seine Gedanken zur aktuellen Lage und liefert spannende Perspektiven und Denkanstöße, sich mit der Pandemie und ihren Folgen zu beschäftigen.


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    30 min
  • Markus Steiner: „Man lernt wertzuschätzen, was ist – nicht, was sein sollte“
    Markus Steiner: „Man lernt wertzuschätzen, was ist – nicht, was sein sollte“
    „Es ist nicht wichtig, was du betrachtest, sondern was du siehst.“ Henry David Thoreau
    Inhaltsverzeichnis
    Markus Steiner ist Autor und Weltreisender. In der Corona-Krise ist er in Portugal gestrandet. Schreib-Quarantäne im Camper mit Blick aufs Meer. In dieser Folge teilt Markus seine Gedanken zur aktuellen Lage und liefert spannende Perspektiven und Denkanstöße, sich mit der Pandemie und ihren Folgen zu beschäftigen. "Ein grelles Sujet des Schreckens offenbart sich. Wäre da nicht dieser erstaunlich erhellende Mangel an Masken, würde ich mir den schalen Scherz erlauben: Die Masken fallen."Markus SteinerProtokoll: "Gedanken zu Corona" von Markus Steiner"Einen zauberhaften Tag, liebe Leute, da draußen. Erst mal das Mikro desinfizieren, damit auch ein blitzsauberer Sound in die Welt raussegelt. Ich bin Markus Steiner und grüße wegen der sogenannten aktuellen Situation aus meinem Home Office in Portugal. Die Welt hat Fieber, habe ich gerade noch in einem flauschigen Podcast gehört, also nichts mehr mit Afrika. Statt zu reisen, bin ich mit meinem Campingbus in Portugal am Meer gestrandet.Auch in durchschnittlich ausgeprägter Urlaubsstimmung, lässt sich vom Sofa aus erahnen: kleinere Kapriolen und launige Unpässlichkeit lauern draußen im Weltbetrieb. Ich stell jetzt einfach um auf Schreib-Quarantäne.Gut. Zuhause bleiben. Ein neues Buch schreiben. Für mich ist es eine fabelhafte Vorstellung. Tagelanges Alleinsein, wochenlange Isolation. Gewiss – ein verrücktes Experiment. Vor fast zehn Jahren hat mich ein solches Experiment reicher gemacht. In einem Tempel in Thailand lernte ich zu meditieren. Zehn Tage versinken im Schweigen und Meditieren."Es geht um Freiheit"Es war eine verschärfte Versuchsanordnung. Ausgangssperre. Kein Telefon, keine Musik, keine Filme, keine Mails, kein Stift, kein Notizbuch. Nicht sprechen, nicht in die Augen blicken, nicht berühren. Die Welt, mein Leben, meine Sicht haben sich seitdem verändert.Das Meditieren und das Reisen. Sie besitzen Gemeinsames. Das Erforschen des eigenen Denkens. Beides führt zur Einsicht, dass das Leben unbeständig ist und beides begünstigt. Bestehendes loszulassen. Man lernt wertzuschätzen, was ist – nicht was sein sollte. Es geht um Freiheit.Portugal und das Meer nun also. Betreten verboten, steht auf dem Schild. Es ist still geworden am Strand und einsam. Die Surfer sind auf ihre Skateboards umgestiegen. Und ich sitze vor dem Bus auf meinem Balkon, quasi im Ohr die Wellen.Aufs Meer raus wollen. Am Morgen immer im Atlantik schwimmen. Ich blicke in den überblauen Himmel. Blick aufs atmende Meer. Und doch Welt im Stillstand. Leere Landschaften, menschenleer jedenfalls. Man könnte hier diese Nord-Korea Bilder knipsen. Alles hört auf, steht still. Die Öltanker und Container-Riesen sind am Horizont festgefroren."Mehr Seele in der Stadt"Dem Meer bin ich gleichgültig. Die Wellen pulsieren zuverlässig, im Sekundentakt, in tiefer Ruhe. Oder als kratzende Kralle, wie in Saramagos Gedichten. Immer im eigenen Rhythmus bleiben.Ein alter Mann sagt im portugiesischen Fernsehen, Lissabon sei nun wieder Lissabon ohne die Tuk-Tuks, die Touristen, die Kreuzfahrtschiffe, die Drogendealer und den ganzen Zirkus. Das Animationsprogramm fällt aus. In Zukunft also wieder mehr Seele in der Stadt.Angeklagt diesmal die Freiheit. Um ihre Suspendierung soll es gehen. Wie viel davon wollen wir opfern? Wie viel Sicherheit brauchen wir für ein Leben? Umwerfend lasch argumentiert, heißt es: Alternativen gebe es keine. Alternativen gibt es immer in einer Demokratie. Ein grelles Sujet des Schreckens offenbart sich. Wäre da nicht dieser erstaunlich erhellende Mangel an Masken, würde ich mir den schalen Scherz erlauben: Die Masken fallen.Drohen Spitzeln über deutschen Städten. Die Telekom liefert Telefondaten. Die Fußfessel, Verzeihung, die Corona-Tracking-App, ist nur noch den One-Click-Download entfernt.
    27 min
  • Leica M-D: Intuitive Fotografie mit Vintage-Flair
    Leica. Fünf Buchstaben, die mehr als der Name eines Kameraherstellers sind. Leica ist für viele Fotografen ein Lebensgefühl. Auch Markus Iofcea ist dem Charme der Legende erlegen. Insbesondere die M-D hat es dem Streetfotografen angetan. Für ihn ist sie die intuitivste und unsichtbarste Kamera der Moderne. Wie sich der Leica-Mythos in seinen Bildern widerspiegelt, dass verrät er in diesem Interview.

    Markus Iofcea liebt die Street Photography. Mit feinem Gespür für Farben, Licht und Situationen hält er Momente des Alltags fest, die viele unbemerkt an sich vorbeihuschen lassen. Sein bevorzugtes Werkzeug ist die Leica M-D – die analogste aller digitalen Kameras.

    Markus sagt: „Ihre Einfachheit, die Geschichte dahinter, das Design und die Reduktion auf das Minimum war genau was ich all die Jahre gesucht hatte. Für mich ist sie die intuitivste und unsichtbarste Kamera der Moderne. Sie erlaubt die absolute Kontrolle über das Bild. Sie ist ein Statement. Oder mehr noch, es ist das Statement schlechthin.“

    Die Leica M-D hat Markus den Weg in eine intuitive und emotionale Fotografie erleichtert. Oft wird betont, dass nicht die Kamera sondern der Fotograf das Bild. Doch auch das Equipment kann durchaus einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sie den Fotografen inspiriert. Das gleiche Gefühl kann sich aber auch mit anderen Kameras einstellen – oder von etwas ganz anderem ausgelöst werden.

    Insofern ist dieses Interview nicht nur für Leica-Besitzer relevant. Die Leica ist der Ausgangspunkt für ein Gespräch über die Entwicklung eines fotografischen Blicks, Achtsamkeit mit und durch die Fotografie sowie die Bedeutung von Intuition beim Erkennen von spannenden Motiven.

    Ebenso faszinnierend wie Markus Gedanken über die Fotografie ist übrigens sein Beruf – er ist Zukunfts-Archäologe. Was das bedeutet, verrät er am Ende des Interviews.


    ⚽ „Amor Eterno“ erscheint in Kürze!

    Nach vier Jahren Arbeit an meinem fotografischen Langzeitprojekt über die Fußballkultur in Argentinien ist die Kickstarter-Kampagne für das Fotobuch „Amor Eterno“ erfolgreich abgeschlossen. Das Buch befindet sich nun auf der Zielgeraden und wird in Kürze erscheinen. Eine Vorbestellung ist weiterhin möglich – entweder über die Projektseite oder ganz unkompliziert direkt per E-Mail an mich.

    📖 Mehr Informationen zu „Amor Eterno“: https://www.abenteuer-reportagefotografie.de/amor-eterno

    📩 Direkt per E-Mail vorbestellen: [email protected]

    🚀 „Amor Eterno“ vorbestellen: https://www.kickstarter.com/projects/kai-behrmann/amor-eterno

    🥁 Der Video-Trailer zum Projekt: https://vimeo.com/manage/videos/1198140137/06178b7212

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    1 hr 19 min
  • Gunther Wegner – Online erfolgreich als Fotograf mit digitalen Inhalten
    In Zeiten von Ausgangsverboten und Kontaktsperren stellen sich viele Fotografen die Frage: Wie lassen sich offline Aktivitäten ins Internet verlagern? Gunther Wegner hat damit schon vor Jahren begonnen. Der Experte für Timelapse-Fotografie gibt Tipps, wie man die aktuelle Corona-Krise nutzen kann, um online erfolgreich als Fotograf zu werden.

    Zwei Jahre ist das erste Podcast-Interview mit Gunther her. Seitdem ist viel passiert. Nicht nur in Gunthers Business, sondern auch aktuell im Zuge von Corona. Grund genug für ein Update.

    Erstellung von digitialen Kursen, Aufbau einer Community, Online-Vertrieb von physischen Produkten oder Vermarktung von eBooks: Gunther hat früh damit begonnen, die Möglichkeiten des Internets für sich zu nutzen. Heute profitiert er mehr denn je von seiner Expertise.

    Gerade hat er einen neuen Kurs fertiggestellt: „Videoschnitt für Fotografen“.

    Die Idee für dieses Projekt lag schon lange in der Schublade. Im hektischen Alltag fehlte allerdings oft die Zeit. Davon hat er nun genug. „Im Moment habe ich die Luft, mich um Dinge zu kümmern, die sonst oft liegengeblieben sind“, sagt Gunther.

    In Zeiten, wo viele aus der Not heraus mit digitalen Produkten auf den Markt drängen, kann Gunther auf eine solide Basis zurückgreifen.

    In diesem Interview teilt er sein Wissen, wie man sich erfolgreich online als Fotograf positioniert. Ein schneller Weg, die Ausfälle aus dem offline Geschäft zu kompensieren, ist der Sprung ins Internet allerdings nicht – im Gegenteil. Um dort erste Früchte zu ernten, bedarf es eines langen Atems, so Gunther. Wer aber das nötige Durchhaltevermögen hat und langfristig denkt, dem bietet die momentane Krise reichlich Chancen.

    Gleiches gilt für Hobbyfotografen. Auch ihnen gibt Gunther wertvolle Ratschläge, was sie jetzt machen können. Nur nicht in Untätigkeit verfallen, empfiehlt er: „Nutze die Chance, etwas Neues zu lernen. In der Fotografie kann man sehr viel durch Trockenübungen lernen.“ So ist jetzt zum Beispiel eine gute Gelegenheit, sich intensiv mit der eigenen Kamera zu beschäftigen.

    Im zweiten Teil des Interviews sprechen wir darüber, wie Corona unser Leben und das Reisen verändern wird. Als Anbieter von Fotoreisen hat Gunther sich gerade zur Zukunft des Tourismus viele Gedanken gemacht.


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    1 hr 16 min

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Der "Abenteuer Reportagefotografie"-Podcast ist für Fotografen, die sich nicht länger mit Kameras, Technik und Einstellungen beschäftigen wollen, sondern mit dem, was ein Bild wirklich interessant macht.

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