Absolut Analog

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By Chris Marquardt & Monika AndraeNewsArtsLeisureTech NewsVisual ArtsHobbies
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Absolut Analog episodes

  • 019 Meine Kamera leckt
    Lichtlecks kommen bei alten Kameras durchaus vor. Besonders Lichtdichtungen aus Schaumstoff altern mit der Zeit und beginnen irgendwann auch mal zu bröseln. Wir reden heute über unterschiedliche Dichtungen, wie sie funktionierten und wie man sie selber ersetzen kann. Manchmal ist die Ursache für Lichtlecks übrigens gar nicht die Kamera, sondern die Handhabung des Rollfilms. Ach übrigens, bei der Holga ist das Lichtleck fast schon Methode. Außerdem: Moni geht fremd und podcastet auch über Fasern: Fiberthermometer #18 – Ende der Funkstille
    23 min
  • 018 Analogeskapaden auf dem Workshop
    Wir reden in dieser Folge über die analogen Eskapaden des diesjährigen Klostergeisterworkshops (der Termin für 2018 ist übrigens in der ersten Maiwoche). Themen: der Leuchttisch zum Bilder digitalisieren, die Sous-Vide-Farbentwicklung, die fliegende Großformatdrohne mit Leichtbaubalgen, das analoge Gruppenbild, der Klostergeister-Lomokino-Scanner v2.1 und Jürgens Fotoausstellung
    22 min
  • 017 Analogprojekte für Kinder
    Die Cyanotypie ist eine besonders einfache Art, mit Kindern die Abbildung durch Licht zu lernen. Belichtet wird durch die Sonne, entwickelt unter dem laufenden kalten Wasserhahn. Vorbehandeltes Cyanotypie-Papier erhält man z.B. günstig bei AstroMedia.
    Eine Lochkamera lässt sich aus einer einfachen Pappschachtel und etwas Alufolie basteln. Mittelformatfilm eignet sich genauso wie Kleinbildfilm. Man benötigt hier auch einen dunklen Raum oder einen Dunkelsack und eine Entwicklerdose.
    Die zweiäugige TLR zum selber bauen gibt es z.B. bei Perl. Das Plastikgehäuse ist für ein paar Euro als Bausatz erhältlich.
    19 min
  • 016 Ein Kessel Kunterbuntes
    Moni ist gegrillt. Außerdem hat eine neue Kamera: die Agfa Parat. René fragt, ob 22 Grad warmes Wasser ein Problem ist. Für den SP-445 gibt es neue Einsätze. Daniel weist uns auf die DDR Triplex-Dose hin, die den Film anders aufspult. Rollei hat einen neuen Diafilm angekündigt, Steffen schreibt uns zu Glasplatten und WRINT redet in Episode 701 über Fotografie.
    18 min
  • 015 Film gibt es noch?
    Auf Twitter hat Chris kürzlich ein Foto einer Einwegkamera gepostet und bekam dafür nicht nur viele Favs, sondern auch folgende Frage: "Was ist da eigentlich drin? Vor ein paar Jahren war es ja noch Kodak". Film scheint aus der allgemeinen Wahrnehmung verschwunden zu sein und viele wissen gar nicht mehr, dass es Film überhaupt noch gibt. Warum das so ist, liegt möglicherweise daran, dass die analoge Fotografie immer weiter aus den Fotoläden nach Online verschwindet. Wir reden über Filme. Welche es gibt und wo man sie bekommt. Und trotz der Abwanderung ins Internet: es gibt sie noch (oder wieder), die analogen Fotoläden, so z.B. Foto Weckbrodt in Hannover oder Spürsinn in Brauschweig. Kodak, Fuji, Agfa, Adox, Ilford und andere stellen Film noch oder wieder her. Crowdfunding-Kampagnen haben u.a. Impossible, Ferrania und New55 auf die Bildfläche geholfen. Und wie immer: Filme kann man heute natürlich auch online kaufen: FotoImpex.de, Macodirect.de, Spürsinn, LumiereShop
    10 min
  • 014 Großformat - Workshopfolge
    Die heutige Folge kommt von einem Großformatworkshop und wir reden die zahlreichen Lernerlebnisse des ersten Tags. Die vielen Schritte vor dem Auslösen, die kleinen Tücken beim Film einlegen und zu guter Letzt gibt es noch noch zwei Podcast-Tipps: Anekdotisch Evident von Alexandra und Katrin, Episode ae004 - Fotografie und
    Einschlafen Podcast von Toby, Episode 396 - Fotografie und Immanuel Kant. Den nächsten Großformat-Workshop mit Moni und Chris gibt es am 14 und 15. Oktober in der Viewfindervilla
    14 min
  • 013 Die Matrix
    Holger hätte gerne eine mach-mir-die-Entwicklung-leicht-Matrix: seine Wunschfaktoren sind unter anderem der Entwickler, die Temperatur, die Entwicklungszeit und die Verdünnung. Wir bohren die hypothetische Matrix noch etwas auf, z.B. mit dem verwendeten Film, der in der Rechnung eine nicht unerhebliche (vielleicht sogar die wichtigste?) Rolle spielt, mit dem Licht und der Belichtung und sogar mit der Agitation beim Entwickeln, die ihre Spuren hinterlässt. Nämlich in den Kontrasten und in der Ausprägung des Korns. Am Ende sind wir bei neun Dimensionen angelangt --- und uns fallen sicher noch ein bis zwei weitere dazu ein. Wir haben zum Beispiel die lokale Wasserhärte bisher komplett ignoriert... Trotzdem muss Holger jetzt nicht frustriert aufgeben, denn es gibt Abhilfe. Wenn auch nicht in Matrix-Form. Auf filmdev.org liegen viele Beispielfotos und die ihnen zugrunde liegenden Entwicklungsrezepte. Damit lässt sich optisch schon mal gut eine erste Entscheidung treffen, auf die man aufbauen kann.
    10 min
  • 012 Warum überhaupt Film?
    Trigger für diese Episode war ein Kommentar auf Twitter: "welchen Sinn hat denn ein analoges Bild später zu scannen? Dann doch lieber gleich digital." - und daraus abgeleitet die Frage: "Warum überhaupt auf Film fotografieren, wo das digitale doch so viel einfacher ist?" Die Entscheidung, den Film zumindest ab und zu zum Teil der eigenen Fotografie zu machen, ist viel weniger eine esoterische, als man glaubt. Hier nur ein paar wenige Gründe: Ein analoges Negativ und ein digitales Raw-Bild sind sehr unterschiedlich. Einem analogen Negativ liegen schon eine Menge Entscheidungen zugrunde, die unmittelbar das Bildergebnisse beeinflussen. Beim Raw trifft man die meisten Entscheidungen deutlich später. Wer analog arbeitet, lernt Entscheidungen zu treffen und zu den Ergebnissen zu stehen. Dadurch, dass Entscheidungen an den Anfang des Prozesses verlagert werden, planen und fotografieren wir bewusster und bringen mehr von unserer Perspektive ins Bild. Weiterlesen: Moni hat dazu schonmal einen Blogpost geschrieben: Ich hasse übrigens den Begriff Entschleunigung
    13 min
  • 011 Solargrafie
    Solargrafie ist eine einfache fotografische Methode, die Bahnen der Sonne sichtbar zu machen. Dazu benutzt man einer Lochkamera und ein Blatt s/w Fotopapier. Die Lochkameras werden - weil sie so schön unscheinbar anzubringen sind - oft aus kleinen Filmkanistern gebaut. Aber auch jede andere Bauform ist möglich. Die Belichtungszeiten liegen zwischen einem Tag und mehreren Monaten (seltener auch Jahren). Besonders schöne Ergebnisse bekommt man, wenn man sich sich am Jahreszeitenlauf der Sonne orientiert (21./22.Dezember bis 20./21. März, 20./21. März bis 21. Juni, 21. Juni bis 22./23. September, 23. September bis 22. Dezember). Die Bewegungen der Sonne werden ganz ohne Fotochemie sichtbar. Die Ergebnisse werden in einem abgedunkelten Raum eingescannt, invertiert und digital bearbeitet. (Fun Fact: das Bild hat - trotz des verwendeten s/w-Papiers - einen Farbstich). Interessante Links: solargraphy.com ein weltweites Solargraphieprojekt, das die Finnin Tarja Trygg als Teil ihrer Doktorarbeit gestartet hat. kwerfeldein: Solargraphie – Extreme Langzeitbelichtung. lomography: Laaaaaangzeitbelichtungen - Bilder aus Dosen - ein Artikel über Solargrafie mit vielen Tipps zum Ausprobieren. Buchtipp (Affiliate-Link): Fotografie. Ein Handbuch der analogen Kreativtechniken - erschienen im Prestel Verlag
    19 min
  • 010 Wie kommt der Film da rein?
    Follow-up zur Folge 005: Holgi fragt: "Wie kommt der Film in die Pinholekiste?" - "Im dunkeln" wäre die einfachste Antwort und auch nicht ganz falsch. Aber natürlich gibt es etwas mehr dazu zu erzählen.
    11 min

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