Adrian lädt ein ...

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By Adrian HoffmannSociety & Culture
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Adrian lädt ein ... episodes

  • ... Nele Schöfisch, das J A A A & warum Grenzen Beziehungen stärken
    Im Gespräch mit Nele Schöfisch, verbin.de, Mental Load / Emotional Load

    Kennt ihr das Gefühl, abends völlig erschöpft zu sein und euch gleichzeitig zu fragen, was ihr eigentlich den ganzen Tag gemacht habt? Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Psychologin Nele Schöfisch. Sie beschäftigt sich mit Mental Load, Emotional Load und all den unsichtbaren Aufgaben, die uns im Alltag begleiten, ohne dass wir sie selbst oder andere überhaupt richtig wahrnehmen.

    Nele erklärt, warum hinter vermeintlich kleinen Aufgaben oft unglaublich viel Denkarbeit steckt. Denn bevor etwas tatsächlich erledigt ist, wurde meistens schon geplant, organisiert, abgestimmt und an vieles gedacht. Wir sprechen darüber, warum diese unsichtbare Arbeit häufig zu wenig Wertschätzung bekommt und wie wir sie in Familien, Freundschaften oder im Berufsleben besser erkennen und fairer verteilen können.

    Ein weiteres großes Thema ist Emotional Load. Also die emotionale Arbeit, die entsteht, wenn wir uns beispielsweise für die Gefühle anderer verantwortlich fühlen, ständig ein offenes Ohr haben oder versuchen, die Stimmung in unserem Umfeld aufzufangen. Nele zeigt, warum Empathie zwar etwas Wertvolles ist, wir dabei aber unsere eigenen Bedürfnisse und Kapazitäten nicht vergessen dürfen.

    Natürlich sprechen wir auch über ein kleines Wort mit manchmal ziemlich großer Wirkung: Nein. Warum fällt es uns so schwer, persönliche Grenzen zu setzen? Weshalb glauben wir, uns dafür rechtfertigen zu müssen? Und warum kann ein ehrliches Nein sogar zu besseren Beziehungen führen? Nele bringt dazu einen spannenden Gedanken mit: das enthusiastische „Ja mit drei A“.

    Auch Care-Arbeit in Freundschaften, gesellschaftliche Rollenbilder und gegenseitige Erwartungen spielen eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht darum, jede Aufgabe exakt 50:50 aufzuteilen, sondern gemeinsam hinzuschauen, miteinander zu sprechen und Verantwortung so zu gestalten, dass sich niemand dauerhaft überlastet. Außerdem erzählt Nele von ihrem Weg in die Stand-up-Comedy und warum Humor für sie auch ein Mittel ist, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen.

    Die Quintessenz dieser Folge: Wir müssen nicht alles alleine tragen, nicht immer Ja sagen und schon gar nicht für sämtliche Gefühle anderer verantwortlich sein. Viel wichtiger ist es, unsichtbare Arbeit sichtbar zu machen, Grenzen zu respektieren und wieder offener und ehrlicher miteinander zu sprechen.

    Denn manchmal beginnt ein besseres Miteinander genau dort, wo wir uns trauen, unsere Bedürfnisse auszusprechen.

    Weitere Informationen zu Nele und Kontaktmöglichkeiten findet ihr nachfolgend:

    Webseite: www.verbin.de
    LinkedIn: @Nele Birte Anika Schöfisch

    Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

    Für Tipps zu spannenden Personen, die ich unbedingt einladen sollte, gern eine Nachricht an mich an: [email protected]

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    1 hr 18 min
  • ... Frank S. Fischer, Klarheit, Mut & warum Persönlichkeit nicht ersetzbar ist
    Frank S. Fischer, Social Media Fahrschule & Insta Coach, kreatives Personal Branding

    In dieser Folge ist Frank S. Fischer wieder bei mir zu Gast und diesmal gibt es gleich mehrere Anlässe für unser Gespräch. Sieben Jahre Selbstständigkeit liegen hinter ihm und seit unserer letzten Folge hat sich nicht nur bei Frank einiges verändert, sondern auch in der Welt von Social Media, Personal Branding und KI.

    Frank beschreibt seine letzten Jahre mit drei Begriffen: Entwicklung, Aufregung und Mut.

    Wir sprechen darüber, wie viel Klarheit in den vergangenen zwei Jahren entstanden ist, warum er heute genauer weiß, wer er ist, wer er nicht ist und wohin er mit seinem Business möchte. Gleichzeitig geht es auch darum, warum mehr Arbeit nicht automatisch bessere Arbeit bedeutet und weshalb Auszeiten, Fokus und Energie heute für ihn eine größere Rolle spielen.

    Ein großes Thema ist natürlich Social Media im Jahr 2026. Wir sprechen über KI-generierte Bilder, Texte, Videos, Deepfakes, automatische Übersetzungen und die Frage, was davon eigentlich noch echt ist.

    Frank macht deutlich: KI kann ein starkes Werkzeug sein, aber sie ersetzt nicht die Persönlichkeit, den Charakter und die echte Verbindung zwischen Menschen.

    Gerade deshalb wird Personal Branding aus seiner Sicht wichtiger denn je. Wer nur generischen Content produziert, wird austauschbar. Wer sich aber wirklich zeigt, mit Stärken, Schwächen, Haltung, Expertise und Persönlichkeit, kann Vertrauen aufbauen. Für Frank entsteht Vertrauen aus Charakter und Kompetenz – also aus der Frage: Mag ich diesen Menschen und kann er wirklich etwas?

    Wir sprechen außerdem über Minimalismus, innere Freiheit und die Frage, warum Entwicklung nicht nur im Business stattfindet, sondern auch im eigenen Leben. Frank erzählt, dass er entspannter geworden ist, sich weniger von Erwartungen anderer abhängig macht und immer stärker bei sich selbst ankommt.

    Die Quintessenz dieser Folge: In einer Welt, in der KI immer mehr kann, wird der echte Mensch nicht weniger wichtig, sondern wichtiger. Persönlichkeit lässt sich nicht einfach kopieren. Echtheit, Mut, Vertrauen und die Bereitschaft, sich wirklich zu zeigen, werden vielleicht genau deshalb zur stärksten Währung der Zukunft.

    Mehr Infos zu Frank und auch, um ihn zu kontaktieren, um mehr zur angesprochenen "I-USE-FORMEL" zu erfahren, bekommt ihr über die nachfolgenden Links:

    Franks Webseite: https://frank-s-fischer.de/

    Instagram: @frank_s_fischer
    LinkedIn: @Frank S. Fischer
    Youtube: @frank_s_fischer

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    1 hr 14 min
  • ... Oliver Mertens, der Weg zurück ins Fühlen, Bedürfnisse & warum Männer anders trauern
    Oliver Mertens, Begleitung für Männer in Verlust & Veränderung

    In dieser Folge ist Oliver Mertens bei mir zu Gast.

    Wir sprechen über eine Frage, die auf den ersten Blick groß klingt und im Alltag doch ständig mitschwingt:

    Wann ist ein Mann eigentlich ein Mann? Stark sein, Gefühle zeigen, Halt geben, verletzlich sein, funktionieren – viele Männer bewegen sich genau zwischen diesen Erwartungen.

    Oliver erzählt sehr persönlich, wie die Krankheit und Sterbebegleitung seines Vaters für ihn zu einem Wendepunkt wurden. In dieser Zeit merkte er, wie schwer ihm der eigene Umgang mit Emotionen fiel und wie sehr ihn auch das geprägt hatte, was er selbst über Männlichkeit, Wut und Gefühle gelernt hatte.

    Ein großes Thema ist Männertrauer. Oliver beschreibt, dass Männer oft anders trauern als Frauen: weniger über Gespräche, häufiger über Rückzug, Handlung, Projekte oder Verdrängung. Dabei geht es nicht darum, Trauer in richtig oder falsch einzuteilen, sondern besser zu verstehen, welche Wege Menschen finden, um mit Verlust, Ohnmacht und Schmerz umzugehen.

    Wir sprechen außerdem über Bedürfnisse. Für Oliver liegt darin ein wichtiger Schlüssel: Was brauche ich wirklich gerade? Ruhe, Berührung, Austausch, Bewegung, Nähe, Rückzug oder Unterstützung? Gerade Männer haben oft gelernt, über eigene Bedürfnisse hinwegzugehen – bis der Körper, die Beziehung oder das Leben irgendwann deutlichere Signale sendet.

    Auch Männerbilder und gesellschaftliche Erwartungen spielen eine große Rolle. Zwischen gefühlvollem Mann und toxischem Alpha-Männchen gibt es viel Raum dazwischen. Oliver macht deutlich: Männlichkeit ist nicht per se toxisch. Entscheidend ist, wie ein Mensch mit sich, seinen Gefühlen, seinen Grenzen und anderen Menschen umgeht.

    Die Quintessenz dieser Folge: Trauer, Gefühle und Bedürfnisse gehören zum Menschsein dazu, auch und gerade bei Männern. Stark sein bedeutet nicht, alles allein auszuhalten. Manchmal beginnt Stärke genau dort, wo wir ehrlich hinschauen, uns berühren lassen und uns fragen: Was brauche ich wirklich?

    Mehr zu Oliver und seiner Arbeit findet ihr über die nachfolgenden Links:

    Webseite: https://oliverweg-e4y4ei4z.manus.space/
    Instagram: @om_oliver_mertens
    LinkedIn: @Oliver Mertens

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    1 hr 19 min
  • ... Luca Thiel, Olivetti, drei Worte & Eierkuchen
    Luca Thiel, rent your poet – Gedichte auf der Schreibmaschine

    n dieser Folge ist Luca Thiel bei mir zu Gast.

    Er ist Dichter, Performer und der Kopf hinter „rent your poet“ beziehungsweise seiner Schreibmaschinenpoesie. Menschen begegnen ihm, geben ihm drei Begriffe oder ein Stück ihrer Geschichte mit und wenige Minuten später entsteht daraus ein individuelles Gedicht auf der Schreibmaschine.

    Wir sprechen darüber, wie Luca bereits in der Schulzeit zum Schreiben kam, warum ihn Reime, Metrik und das Experimentieren mit Begriffen fasziniert haben und wie aus ersten eigenen Texten später eine echte Poesie-Performance wurde. Die Schreibmaschine ist dabei nicht nur Werkzeug, sondern Teil der Begegnung: ihr Klang, das Papier, der Anschlag, das Unperfekte und die Nostalgie machen jedes Gedicht zu einem kleinen Unikat.

    Besonders spannend ist Lucas Blick auf die drei Begriffe, die Menschen ihm mitgeben. Für ihn ist die Geschichte oft schon in dem Moment angelegt, in dem die Worte genannt werden. Aus Gefühlen, Farben, Namen, Pflanzen oder scheinbar völlig unterschiedlichen Begriffen entstehen Figuren, Bilder und kleine Welten. Am häufigsten begegnen ihm laut eigener Auswertung Begriffe wie Liebe, Freundschaft, Sommer, Sonne und Namen von Personen.

    Natürlich sprechen wir auch über die emotionale Seite seiner Arbeit. Luca erzählt von Menschen, die durch seine Worte berührt werden, von sehr persönlichen Geschichten und davon, warum Zuhören für ihn eine der wichtigsten Fähigkeiten geworden ist. Wer Gedichte für andere schreibt, muss erst einmal aufnehmen, was zwischen den Zeilen mitschwingt.

    Ein weiteres Thema ist die digitale Welt. Luca sieht KI nicht als direkten Ersatz für seine Arbeit, sondern beschreibt seine Schreibmaschinenpoesie eher als Gegenpol: nicht schnell, nicht perfekt, nicht beliebig reproduzierbar, sondern persönlich, analog, nahbar und bewusst entschleunigt. Gerade deshalb passt seine Kunst auf Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern, Kulturveranstaltungen, Produkt-Launches oder besondere Events.

    Die Quintessenz dieser Folge: Worte können etwas hinterlassen. Manchmal braucht es keine große Bühne, kein WLAN und keinen perfekten Text aus dem Computer, sondern einen Menschen, der zuhört, drei Begriffe, eine Schreibmaschine und den Mut, daraus etwas Persönliches entstehen zu lassen.

    Ihr wollt mehr zu Luca und seinen Angeboten erfahren?

    Dann geht´s hier zu seinen Kontaktmöglichkeiten:

    Webseite: https://www.rentyourpoet.de/
    Instagram: @rentyourpoet
    LinkedIn: @Luca T.

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    1 hr 5 min
  • ... Andreas Hruschka, Herzenswünsche, Badeenten & die Kraft des Ehrenamts
    Zusammen erreichen wir mehr e.V. – ehrenamtlicher Malteser Hospizbegleiter

    In dieser besonderen Folge von „Adrian lädt ein“ ist Andreas Hruschka bei mir zu Gast. Dieses Gespräch ist mir wichtig – auch, weil mich das Thema Hospiz- und Kinderhospizarbeit in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder begleitet hat.

    Diesmal sprechen wir nicht über den Tod als Ende, sondern über den Menschen, über Zeit, Begleitung und Menschlichkeit.

    Andreas erzählt, wie er selbst zur Hospizarbeit gekommen ist. 1998 pflegte er seine Oma, der damals nur noch drei Monate gegeben wurden – daraus wurden dreieinviertel Jahre. Diese intensive Zeit, in der seine Oma bis zum Schluss zu Hause bleiben konnte, hat ihn geprägt und später den Weg in die ehrenamtliche Hospizbegleitung geebnet.

    Wir sprechen darüber, was Hospizbegleitung ganz konkret bedeutet. Andreas macht deutlich: Es geht nicht um Pflege, sondern ums Dasein. Zuhören, schweigen, spazieren gehen, gemeinsam frühstücken, Karten spielen, eine Hand halten oder einfach da sein. Manchmal reicht genau das. Und manchmal entstehen aus anfänglich stillen Begegnungen echte Verbindungen.

    Ein großes Thema ist auch der Verein „Zusammen erreichen wir mehr e.V.“, den Andreas mitgegründet hat. Aus einer privaten Spendenaktion wurde ein Verein, der Hospizarbeit unterstützt, Herzenswünsche möglich macht und dort unkompliziert hilft, wo finanzielle Mittel fehlen. Besonders wichtig ist Andreas dabei: 100 Prozent der Spenden sollen weitergegeben werden.

    Natürlich sprechen wir auch über die besondere Enten-Spendenaktion. Künstlerinnen und Künstler signieren Badeenten, die über eBay Charity versteigert werden.

    Mit dabei waren laut Andreas bereits viele bekannte Namen und der Erlös hilft dabei, kleine und große Herzenswünsche zu erfüllen. Denn oft sind es gar nicht die riesigen Dinge, sondern ein Weißwurstfrühstück, Konzertkarten oder ein gemeinsamer besonderer Moment, die für Menschen unglaublich viel bedeuten.

    Die Quintessenz dieser Folge: Hospiz ist nicht nur Sterben. Hospiz ist Leben. Es geht um Zeit, um Nähe, um Würde, um Lachen, um Schweigen und darum, Menschen nicht wegzuschieben, nur weil ihr Leben vielleicht früher endet als gedacht. Andreas erinnert uns daran, was wirklich zählt: mehr Zeit für uns selbst, für unsere Lieben und für die Menschen, die gerade jemanden an ihrer Seite brauchen.

    Wenn ihr Andreas und sein Team unterstützen wollt oder noch weitere Informationen zum Verein und/oder den Aktionen braucht, dann kommen hier für euch wieder alle relevanten Links:

    Webseite des Vereins:

    www.zusammen-erreichen-wir-mehr.de

    Facebook:

    facebook.com/zusammen-erreichen-wir-mehr-ev

    Instagram:

    @zusammenerreichenwirmehr.ev

    Und das Wichtigste natürlich – die Spenden-Badeentenaktion für die Herzenswünsche auf ebay Charity – steigert fleißig mit und vielleicht wird auch eine "Adrian lädt ein…"-Badenente dabei sein für euch :-)

    www.ebay.de/usr/zewmev

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    1 hr 5 min
  • ... Manuel Dierlinger, die Rumpelkammer des Lebens & warum Muster stärker sind als gute Vorsätze
    Manuel Dierlinger, Autor "Die Macht der Muster", Speaker & Experte für Erfolgsautomatisierung

    In dieser Folge ist **Manuel Dierlinger**bei mir zu Gast.

    Er ist Musterexperte, Speaker und Autor des Buches „Die Macht der Muster“.

    Wir sprechen darüber, warum wir oft genau wissen, was uns guttun würde – mehr Bewegung, weniger Handy, früher schlafen, unangenehme Aufgaben endlich angehen – und trotzdem immer wieder das Gegenteil tun.

    Manuel erzählt sehr offen von seinem eigenen Weg. Lange beschrieb er sich selbst als undiszipliniert, lebte über Jahre am Existenzminimum und erkannte später auch den Zusammenhang mit seiner ADHS-Diagnose. Aus diesem Leidensdruck heraus begann er, seine eigenen Muster zu verstehen und entwickelte daraus eine Systematik, die sein Leben und auch seinen wirtschaftlichen Erfolg grundlegend verändert hat.

    Ein großes Thema ist Prokrastination – also das Aufschieben von Dingen, die wir eigentlich längst erledigen wollten. Am Beispiel meiner eigenen „Rumpelkammer“ sprechen wir darüber, warum wir oft nicht die Aufgabe selbst vermeiden, sondern die unangenehmen Gefühle, die mit ihr verbunden sind. Manuels Ansatz: nicht alles auf einmal lösen wollen, sondern mit einem glaubhaft kleinen Baby-Step beginnen. Zum Beispiel: zwei Minuten in die Rumpelkammer gehen und eine einzige Sache herausnehmen.

    Außerdem geht es um Gewohnheiten, Belohnung und die Frage, warum schlechte Muster für unser Gehirn oft trotzdem einen Nutzen haben. Manuel erklärt, dass Gewohnheiten mit einem „Immer wenn“ beginnen, von Kontexten beeinflusst werden und nicht einfach durch ein Post-it oder einen guten Vorsatz verschwinden. Wer etwas verändern möchte, darf genauer hinschauen:

    Was ist das Startsignal?
    Welches Bedürfnis steckt dahinter?
    Und welche kleine Ersatzhandlung könnte realistisch funktionieren?

    In seinem Buch, "Die Macht der Muster", macht Manuel diese psychologischen Mechanismen über Figuren greifbar. Ronny steht für das Automatische in uns, Pepe für Prokrastination und Clara Kante für die innere Kritikerin. Genau dieser humorvolle und bildhafte Zugang ist Manuel wichtig, weil Persönlichkeitsentwicklung nicht schwer, trocken oder abschreckend sein muss, sondern auch unterhaltsam und alltagstauglich sein darf.

    Die Quintessenz dieser Folge: Wir sind nicht einfach zu faul, zu undiszipliniert oder falsch. Oft verstehen wir nur noch nicht genau, welches Muster gerade in uns abläuft. Veränderung beginnt dort, wo wir neugierig hinschauen, uns nicht fertig machen und den ersten kleinen Schritt gehen – selbst wenn es nur zwei Minuten in der Rumpelkammer des Lebens sind.

    Hier geht´s zu seinem Buch "Die Macht der Muster" und zu weiteren Informationen rund um Manuel:

    www.die-macht-der-muster.de

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    1 hr 20 min
  • ... Prof. Dr. Axel Koch, gute Vorsätze, alte Muster & die vier Türen der Veränderung
    Prof. Dr. Axel Koch, Entwickler der Transferstärke-Methode, führender Veränderungspsychologe

    In dieser Folge ist Prof. Dr. Axel Koch bei mir zu Gast – Wirtschaftspsychologe, Professor, Autor, Veränderungsberater und Entwickler der Transferstärke-Methode.

    Wir sprechen über ein Thema, das wahrscheinlich fast jede und jeder kennt: Man nimmt sich etwas vor, sagt „morgen fange ich aber wirklich an“ und plötzlich findet das Gehirn wieder ziemlich gute Gründe, doch noch zu warten.

    Axel erklärt, warum Veränderung nicht einfach daran scheitert, dass wir zu undiszipliniert, unmotiviert oder bequem sind. Oft wissen wir schlicht nicht, wie Veränderung wirklich funktioniert. Unser Gehirn arbeitet mit Gewohnheiten, Mustern und gut ausgebauten „Nervenautobahnen“ und die lassen sich nicht mal eben über Nacht umbauen.

    Ein zentrales Bild aus der Folge sind die vier Türen der Veränderung: Offenheit, Klarheit, Motivation und Transferstärke. Besonders spannend wird es beim Rückfallmanagement. Denn Rückfälle sind für Axel kein persönliches Versagen, sondern ein normaler Teil des Veränderungsprozesses. Entscheidend ist, Vorboten zu erkennen, Notfallpläne zu entwickeln und Schritt für Schritt neue Muster aufzubauen.

    Natürlich geht es nicht nur um private Vorsätze wie Ernährung, Sport oder das Aufschieben unangenehmer Aufgaben, sondern auch um Veränderung in Unternehmen. Axel zeigt, warum Führungskräfte nicht einfach erwarten können, dass Mitarbeitende neue Wege sofort mitgehen und warum Fragen oft wirksamer sind als Druck, Ansagen oder Schuldzuweisungen.

    Auch der Unterschied zwischen echter Entwicklung und Selbstoptimierungswahn spielt eine Rolle. Denn nicht alles muss ständig, sofort und gleichzeitig verändert werden.

    Manchmal reicht die Frage: Was ist wirklich erfolgskritisch? Oder anders gesagt: Welcher eine Ball soll gerade ins Tor?

    Die Quintessenz dieser Folge: Veränderung kann man lernen. Es geht nicht darum, den inneren Schweinehund zu bekämpfen oder sich selbst fertigzumachen, wenn etwas nicht sofort klappt. Es geht darum, die eigenen Muster besser zu verstehen, konkrete Pläne zu entwickeln und mit mehr Milde, Klarheit und Strategie dranzubleiben.

    Für mehr Informationen und um Prof. Dr. Axel Koch zu kontaktieren, hier für euch wieder alle relevanten Links:

    Webseite: www.transferstaerke.com

    Mehr Infos zum Buch "Change mich am Arsch" findet ihr auf: www.hange-mich-am-arsch.com

    LinkedIn: @prof-dr-axel-koch

    Instagram: @draxelkoch

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    1 hr 14 min
  • ... Birgit Mertens, Selbstwirksamkeit statt Fehlervermeidung & moralisierender Moralismus
    Birgit Mertens, FührungExzellent, Bürgermeisterin a.D.

    In dieser Folge ist Birgit Mertens bei mir zu Gast – ehemalige Bürgermeisterin, seit über 30 Jahren in der öffentlichen Verwaltung tätig und heute Mentorin für BürgermeisterInnen und MandatsträgerInnen. Wir sprechen darüber, warum Politik nicht erst in Berlin beginnt, sondern genau dort, wo Menschen leben: im Rathaus, im Gemeinderat, auf dem Marktplatz und mitten im Alltag.

    Birgit gibt einen ehrlichen Einblick in ihren Weg durch unterschiedliche Ebenen der Verwaltung – von der Bundeswehrverwaltung über die Polizei bis hin zur Kommune. Dabei wird schnell klar: Verwaltung ist weit mehr als Akten, Paragrafen und Dienst nach Vorschrift. Es geht um Menschen, Verantwortung, Organisation, Krisenmanagement und darum, Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

    Ein großes Thema ist der Mensch hinter dem Mandat. Birgit erzählt, wie herausfordernd es sein kann, wenn plötzlich nicht nur Entscheidungen, sondern auch die eigene Person, Familie, Kleidung, Auftreten und Lebensweise bewertet werden. Gerade als Bürgermeisterin steht man oft zwischen Erwartungen, Kritik, Gesetzen, Menschlichkeit und der eigenen Belastungsgrenze.

    Wir sprechen außerdem über Führung, Selbstführung und Resilienz. Für Birgit ist klar: Wer Verantwortung trägt, muss den eigenen Wertekompass kennen und gut für sich sorgen. Denn nur wer selbst stabil bleibt, kann auch andere führen, klare Entscheidungen treffen und mit Kritik umgehen.

    Auch gesellschaftlicher Wandel, Polarisierung, Social Media, Fehlerkultur und der Umgang mit jungen Menschen spielen eine wichtige Rolle. Birgit spricht darüber, warum wir wieder mehr echten Dialog brauchen, warum „moralisierender Moralismus“ sachliche Gespräche erschwert und warum Kommunen mutige, kreative und selbstwirksame Menschen brauchen.

    Die Quintessenz dieser Folge: Politik ist nicht abstrakt, sondern zutiefst menschlich. Sie beginnt vor Ort und sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich einbringen und bereit sind, das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten. Oder wie Birgit es am Ende so schön auf den Punkt bringt: Lass dich mal auf das Experiment ein, der andere könnte recht haben.

    Mehr zu Birgit und ihre Kontaktmöglichkeiten findest du wie folgt:

    Webseite: www.birgitmertens.com

    Instagram: @birgit_mertens_mentoring
    Facebook: @Birgit Mertens
    LinkedIn: @Birgit Mertens

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    1 hr 25 min
  • ... Nadja Klaß, der Blick hinter die Fassade & was unser Gesicht über uns verrät
    Nadja Klaß, Face-Reading-Expertin, Growching® Coach, Speakerin

    In dieser Folge ist Nadja Klaß bei mir zu Gast – und wir werfen gemeinsam einen ganz besonderen Blick in den Spiegel. Denn Nadja beschäftigt sich mit Face Reading, genauer gesagt mit Psychophysiognomik.

    Dabei geht es nicht um Hokus Pokus oder Wahrsagerei, sondern um die Frage, welche Informationen sich in unserem Gesicht, unserer Mimik, unseren Formen, unserer Ausstrahlung und unserer Haltung zeigen können.

    Nadja erzählt von ihrem eigenen Weg: Fast 20 Jahre war sie in der Wirtschaft tätig, als Angestellte, Führungskraft und beim Aufbau eines Unternehmens. Schon damals beschäftigte sie immer wieder die Frage, warum Kommunikation mit manchen Menschen ganz leicht funktioniert – und mit anderen scheinbar überhaupt nicht. Über ihre eigene Suche nach Antworten, Persönlichkeitsentwicklung und die Begegnung mit ihrer Mentorin kam schließlich das Face Reading in ihr Leben. Für Nadja wurde daraus nicht nur ein neues berufliches Feld, sondern eine echte Berufung.

    Im Gespräch erklärt sie, was hinter dem Begriff Psychophysiognomik steckt: Psyche, Körper und Erkenntnis. Unser Gesicht erzählt demnach nicht nur etwas über äußere Merkmale, sondern auch über Persönlichkeit, Bedürfnisse, Denkweise, Talente, Prägungen, Energie und innere Themen. Nadja spricht von über 200 Arealen im Gesicht, die gelesen werden können – immer im Zusammenspiel und immer im Dialog mit dem Menschen.

    Besonders spannend wird es, als Nadja zeigt, wie Face Reading auch in Teams und Unternehmen helfen kann. Denn wenn Menschen besser verstehen, wie unterschiedlich sie denken, fühlen, kommunizieren und arbeiten, entstehen weniger Missverständnisse. Der eine braucht Zeit, um Informationen zu verarbeiten, der andere geht direkt in die Umsetzung. Der eine denkt eher visionär, der andere praktisch oder ruhiger. Wenn diese Unterschiede sichtbar werden, kann Zusammenarbeit leichter, wertschätzender und bewusster werden.

    Natürlich bleibt es nicht nur theoretisch: Nadja führt live in der Folge ein Face Reading mit mir durch – anhand von Fotos, die ich ihr vorab geschickt habe. Dabei spricht sie unter anderem über Berufsliebe, Empathie, Hilfsbereitschaft, Energie, Bauchgefühl, Durchhaltevermögen, Kommunikationstalent, freie Sprache, Humor, Zielstrebigkeit und die Frage, wie wichtig es ist, auch die eigenen Kräfte im Blick zu behalten. Für mich war das ein sehr spannender Moment, weil sich viele ihrer Beobachtungen direkt mit meinem eigenen Erleben gedeckt haben.

    Außerdem sprechen wir über ihr weiteres Angebot, das sogenannte Growching® – eine Verbindung aus Grow und Coaching. Nadja vergleicht diesen Ansatz mit einer Pflanze: Wenn gelbe Blätter entstehen, zupft man nicht nur daran herum, sondern schaut, was die Ursache ist. Braucht es Wasser, Dünger oder einen anderen Platz? Genau so geht sie auch mit Menschen in die Tiefe: Welche Herausforderungen zeigen sich gerade? Welche inneren Themen, alten Lasten oder Ursachen stecken dahinter? Und wie kann daraus wieder Wachstum entstehen?

    Die Quintessenz dieser Folge: Wenn wir uns selbst besser verstehen, können wir auch andere besser verstehen. Face Reading kann dabei helfen, nicht vorschnell zu bewerten, sondern genauer hinzuschauen – auf den Menschen, seine Geschichte, seine Talente und seine Bedürfnisse.

    Eine Folge über Gesichter, Kommunikation, Selbstverständnis und den Mut, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist.

    Mehr zu Nadja und ihren Angeboten findet ihr über die folgenden Links:

    Face Reading

    Einzelanalyse: https://www.nadjaklass.com/booking-calendar/face-reading-analyse

    Paaranalyse: https://www.nadjaklass.com/booking-calendar/paarberatung

    Kinderanalyse: https://www.nadjaklass.com/booking-calendar/kinderanalyse

    30 Minuten - Klarheitsgespräch: https://www.nadjaklass.com/booking-calendar/kennenlerngespräch

    Events & Workshops: https://www.nadjaklass.com/events

    Retreats: https://www.nadjaklass.com/retreats

    Instagram: @nadja.klass_klarstarkduselbst

    LinkedIn: @nadjaklass-klarstarkduselbst

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    1 hr 29 min
  • ... Paulina Hornbachner, Karteikarten im Kopf & ein Leben, das endlich passt
    Paulina Hornbachner, Autismus in Bussines und Job

    In dieser Folge ist Paulina Hornbachner bei mir zu Gast und wir sprechen über ein Thema, das viele Menschen im ersten Moment vielleicht noch immer eher mit Kindern oder Jugendlichen verbinden: Autismus.

    Genauer gesagt geht es um Autismus und Neurodivergenz im Erwachsenenalter und vor allem im Berufsleben. Denn genau dort werden viele Herausforderungen oft übersehen, kleingeredet oder falsch eingeordnet.

    Paulina ist selbst Autistin, Unternehmerin und Business Coach für neurodivergente Selbstständige. Sie begleitet Menschen dabei, ihren eigenen beruflichen Weg zu finden – häufig auch in die Selbstständigkeit. Und genau das ist ihr Schwerpunkt: alternative Wege finden, weil die klassischen Wege viele neurodivergente Menschen oft überfordern. Es geht ihr darum, einen erfüllten, gesunden und langfristig erfolgreichen Weg im Beruf möglich zu machen.

    Sehr offen erzählt Paulina von ihrer Kindheit und davon, dass sie eigentlich immer schon das Gefühl hatte, "anders" zu sein. Nur konnte sie lange keinen Finger darauf legen. Sie brauchte fixe Strukturen, hat stundenlang geschaukelt, was sie heute als eine Art Regulation ihres Nervensystems einordnet, und hatte schon früh andere Interessensfelder als Gleichaltrige. Ihr frühestes Spezialinteresse war das Römische Reich und eine Achtjährige mit diesem Spezialinteresse fällt eben auf…

    Gleichzeitig beschreibt Paulina, wie früh sie begonnen hat, sich anzupassen. Klassische soziale Spiele wie Vater, Mutter, Kind interessierten sie nicht wirklich, aber sie lernte, andere zu imitieren, um sozial nicht aufzufallen. Wegen Mobbing und Ausschluss versuchte sie schon als Kind, sich möglichst gut einzufügen. Sie nennt das Masking – also eine Maske tragen, um in der Gesellschaft nicht negativ aufzufallen.

    Paulina spricht auch darüber, dass sie vieles über ihre Intelligenz kompensiert hat. Nach außen war sie kommunikativ, erfolgreich, engagiert, leistungsstark. Doch der Preis war hoch. Schon früh zeigte ihr Körper Stresssymptome: Hautausschläge, häufige Krankheiten, Überforderung. In der ersten Klasse Volksschule übergab sie sich sogar täglich. Heute ordnet sie das rückblickend als Ausdruck eines überforderten Systems ein.

    Der große Einschnitt kam später im Berufsleben. Paulina beschreibt, dass sie im Schnitt etwa alle zwei Jahre die Firma wechselte. Auf dem Lebenslauf sah das gut aus: mehr Verantwortung, größere Projekte, fachliche Weiterentwicklung. Dahinter steckte aber etwas anderes: Sie konnte einfach nicht mehr. Zwischen den Jobs brauchte sie Pausen, um überhaupt wieder genug Energie für die nächste berufliche Runde zu haben.

    Die Diagnose Autismus kam spät – und trotzdem genau rechtzeitig.

    Der Moment, in dem ihr gesagt wurde „Ich habe keinen Zweifel“, war für Paulina sehr emotional. Endlich glaubte ihr jemand. Endlich gab es eine Erklärung. Für sie ging es dabei nie um eine Ausrede oder darum, sich Vorteile zu erschleichen. Es ging darum, die Ursache zu kennen – und dann Lösungen zu finden, die ihre Lebensqualität erhöhen.

    Denn vorher lebte Paulina im Überlebensmodus. Sie sagt ganz klar: Der Job, für den sie hochqualifiziert war und den sie auch gut ausgeführt hat, raubte ihr alles an Energie. Unter der Woche hatte sie kein Privatleben mehr. Sie kam nach Hause und war aus. Das Wochenende war nicht Erholung im schönen Sinne, sondern notwendig, um die nächste Arbeitswoche überhaupt wieder zu schaffen.

    Wir sprechen ausführlich über Autismus im Berufsleben und warum klassische Arbeitsumfelder für neurodivergente Menschen oft so schwierig sind.

    Auch Arbeitgeber bekommen in dieser Folge klare Impulse. Paulina sagt: Unternehmen sollten davon ausgehen, dass sie wahrscheinlich bereits autistische Menschen im Team haben – oft ohne es zu wissen. Wenn jemand mit Diagnose kommt oder Unterstützung braucht, empfiehlt sie dringend, einen Profi an Bord zu holen. Denn nicht-autistische Menschen können sich nicht einfach eins zu eins hineinversetzen, weil die Welt unterschiedlich wahrgenommen wird. Gleichzeitig liegt darin eine große Chance: loyale Mitarbeitende zu halten, Potenziale sichtbar zu machen und Arbeitsumfelder so zu gestalten, dass weniger Energie für Anpassung verloren geht.

    Auch ihre Selbstständigkeit spielt eine große Rolle. Paulina sagt, viele neurodivergente Menschen landen in der Selbstständigkeit, weil die Barrieren am ersten Arbeitsmarkt zu hoch sind. Für sie selbst ist die Selbstständigkeit eine enorme Erleichterung geworden, weil sie heute vieles selbst steuern kann: Arbeitsraum, Termine, Pausen, Energiemanagement, Marketing, Kommunikation und Grenzen. Sie beschreibt, dass sie extreme High-Peak-Phasen hat, aber auch Phasen, in denen nur Alltag möglich ist. In der Anstellung musste sie trotzdem funktionieren. In der Selbstständigkeit kann sie ihr System besser auspendeln.

    In ihrem Business Coaching arbeitet Paulina vor allem mit neurodivergenten High Performern und Selbstständigen. Viele ihrer Kundinnen und Kunden sind Coaches, Berater, Designer oder aus ganz unterschiedlichen Feldern. Was viele eint: Sie wurden spät diagnostiziert, stehen am Anfang der Auseinandersetzung mit dem Thema oder merken, dass klassische Business-Tipps nicht zu ihnen passen.

    Bei Entweder-Oder lernen wir Paulina noch ein bisschen persönlicher kennen. Sie ist inzwischen Frühaufsteherin, wählt Kaffee, reist gerne, braucht aber gleichzeitig viel Downtime zu Hause. Im Urlaub ist sie weder Team Berge noch Team Meer, sondern Städtereisende. Kulinarisch eher herzhaft, jahreszeitlich am liebsten Frühling und Herbst, vom Denken her eher Kopf als Bauch, und bei Selbstständigkeit oder Angestelltenverhältnis fällt ihre Antwort ganz klar aus: definitiv Selbstständigkeit.

    Eine Folge über Autismus, Neurodivergenz und Arbeit. Über Masking, Burnout, Diagnose und das tiefe Bedürfnis, endlich verstanden zu werden. Über High Performer, die jahrelang funktionieren und irgendwann merken: So geht es nicht weiter. Und über die große Frage, wie Arbeit, Selbstständigkeit und Leben aussehen können, wenn sie wirklich zu den eigenen Bedürfnissen passen.

    Mehr Informationen zu Paulina und ihrer Arbeit findest du unter den folgenden Links:

    Webseite: www.autismus-im-job.com

    LinkedIn: Paulina Hornbachner
    Podcast auf Spotify: Neurodivergentes Unternehmertum
    Youtube-Kanal: @AutismusImJob

    Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!

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    1 hr 26 min

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