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In dieser Folge treffe ich Gianni & Lara, das Duo hinter Exploreaholic – kennengelernt im Backstage von „Immer wieder sonntags“: er als Kabler, sie als Lichtdouble; irgendwo zwischen Proben fällt ein flapsiger Satz von Moderator und Entertainer, Stefan Mross – und später wünscht Heino eine gute Nacht.
Von da an geht’s gemeinsam los: erst gemeinsames Lernen im Studium, dann Reisen.
Gianni erzählt, wie Neuseeland ihn nach dem Abi geprägt hat: frei sein, Menschen treffen, Kulturen verstehen. Kirgisistan entsteht durch ein Gespräch im Fitnessstudio – Einladung zur Familie, Dorfleben, Jurte bauen, zwei Schafe für ein Fest, ein Geburtstag im 2.000-Seelen-Ort. Sieben Tage fühlen sich an wie drei Monate – und man kommt „als anderer Mensch“ zurück. Genau um solche Begegnungen geht es den beiden: Reisende statt TouristInnen, nah an Menschen, die dort leben, zuhören, lernen.
Auf dem Jakobsweg (Portugal) erleben die beiden, wie Sprache zweitrangig wird: Ein Abend mit einem älteren Pilger, eine Küche, Nudeln, Wein – Hände, Füße, Spanisch-Italienisch-Mix, und trotzdem tiefe Gespräche über Gründe, Glaube, Wege. In Marrakesch widerlegt die Realität die Angst: Skepsis ja, aber Menschlichkeit siegt oft; nachts durch die Medina, ins Gespräch kommen, respektvoll bleiben.
Praktisch wird’s beim Budget: reisen geht günstig, wenn Prioritäten klar sind.
„Besitz macht besessen“ – deshalb reduzieren die beiden vor der Weltreise bewusst: 70- bzw. 80-Liter-Rucksack, wenige Outfits, Fokus auf das, was man wirklich nutzt. Fehlgriffe gehören dazu und werden zur Story – etwa die „wäschewaschende Katzenlady“ in Québec oder das missratene Airbnb in Amsterdam: feucht, Spinnen, verschimmelte Dusche – weiterziehen und daraus lernen.
Sicherheit & Offenheit schließen sich nicht aus: gesunde Skepsis, im Zweifel alles abgeben statt riskieren, altes Handy/zweite Geldbörse – und gleichzeitig fragen, reden, Hilfe annehmen. Trampen? Ja – und oft sind die Tramper am Ende Deutsche. Die Quintessenz: 98 % der Dinge, vor denen man Angst hat, treten nicht ein – und für das meiste findet man unterwegs Lösungen.
Jetzt wird’s konkret: Die beiden starten ohne starre Route – bewusst spontan, im Jetzt leben, improvisieren und weitersehen. Den Startpunkt hat ein Zufall bestimmt: „Wir haben ChatGPT ein Land ziehen lassen – es wurde Madagaskar.“ Dort wollen sie mithelfen (z. B. Schule/Waisenhaus) und Begegnungen vertiefen, bevor die Reise weiterführt. Orte entdecken sie gern über Google Maps/Earth oder Inspiration durch andere Kanäle.
Die Kanäle der beiden habe ich für euch wie folgt verlinkt: – dort findet ihr ihre Routen, Tipps und die nächsten Schritte in Richtung Weltreise. Und ja: Träume dürfen bitte groß sein:
Instagram: @exploreaaholic
Schon jetzt der Link für euch zur Reise-Dokumentation ab Ende Februar 2026, von der Gianni spricht:
Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!
Für Tipps zu spannenden Personen, die ich unbedingt einladen sollte, gern eine Nachricht an mich an: [email protected]
Folgt mir zudem, um nichts mehr zu verpassen, auf meinen Social Media Kanälen und seid bei allen Updates zu mir und wo und mit wem ich gerade unterwegs bin, dabei:
Instagram: adrian_moderiert
In dieser Episode tauchen wir mit **Markus Knoll **tief in die Radiowelt ein – vom ersten Casting und der Ausbildung zum Bankkaufmann, über BWL und das Volontariat bei Radio IN bis zum Wechsel ins Funkhaus Ortenau.
Aus „nur moderieren und um 13 Uhr an den Baggersee“ wurden Jahrzehnte Radiopraxis:
Markus erzählt, wie Vorbereitung und Spontanität zusammenspielen, warum Redaktion, Hörer-Talks, Schnitt & Produktion während der laufenden Sendung echte Handarbeit sind – und weshalb die Musikplanung mit Trennregeln, Dekaden-Mix und Rotation den Unterschied macht.
Wir sprechen über das, was man selten hört: Kosten & Verantwortung.
Natürlich geht’s auch um Relevanz zwischen Streaming, Podcasts & KI. KI hilft bei Vorbereitung & Textbausteinen, aber den Live-Begleiter ersetzt sie nicht – „Verrat am Hörer“, wenn niemand mehr im Studio sitzt.
Entscheidend sind Persönlichkeiten am Mikro, an denen man sich reiben darf: nicht glatt, sondern nahbar, mit Geschichten, die dich noch zwei Minuten im Auto sitzen lassen, weil du wissen willst, wie’s ausgeht. Und ja: Lampenfieber gehört dazu – als Schutzmechanismus, der Fokus schafft. Auf der Bühne wie im Studio.
Zum Schluss blicken wir auf Karrierewege ins Radio (Praktikum, Volontariat, „Learning by doing“), auf Publikumsbindung (Päckchen zu Weihnachten für Moderatoren inklusive) und auf Zukunftswünsche.
Mehr zu **Hitradio Ohr **gibt es auf der offiziellen Webseite: www.hitradio-ohr.de oder auf Instagram: @hitradioohr
Alle Informationen zu Schwarzwaldradio (bundesweiter Sender) findet ihr auf der Webseite: www.schwarzwaldradio.com
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In dieser Folge lernt ihr Nele Schutzbach kennen – jung, ehrgeizig, Ski-Alpin im Nationalteam der Gehörlosen und mit einer Geschichte, die weit über Ergebnisse hinausgeht.
Nele wurde gehörlos geboren, bekam ihr erstes Cochlea-Implantat mit rund einem 3/4 Jahr, das zweite mit anderthalb; sie hat hören und sprechen gelernt, wuchs in einer hörenden Familie auf, besuchte Kindergarten, Grund- und Regelschule – und merkte früh, wie sehr sie Bewegung liebt.
Skifahren kam über den Heimatverein, aus einem Kinderrennen wurde Training, aus Training Leistungssport. Heute pendelt ihr Alltag zwischen Sportinternat, Schule, Kraftraum, Joggen/Radfahren und Wettkämpfen – mit der klaren Erkenntnis, dass Schule genauso wichtig bleibt, um nach der Karriere Türen offen zu halten.
Wir sprechen über ihre Jahre im hörenden Kader, über Wettertage, an denen der angeschlagene Gleichgewichtssinn den Unterschied macht – und über den Moment, an dem ein Anruf des Nationaltrainers der Gehörlosen die Perspektive verändert.
Nele wechselt in den Gehörlosen-Kader, fährt Europacups, gewinnt Wertungen und erlebt die Deaflympics in der Türkei als prägendes Kapitel: von Teamgeist und Unterstützung bis zu dieser halben Stunde ohne Ergebnisanzeige im Zielraum, in der niemand wusste, wie das Rennen ausgegangen war – bevor klar wurde, dass da ihre erste Medaille hing. Schnee in der Türkei? Ja – gute Berge, guter Schnee, sagt Nele – und ein Gefühl von „Wir“, das bleibt.
Warum sie bei den Gehörlosen startet, obwohl viele sie „hörend“ erleben?
In der Community erlebt sie Respekt und Fair Play, weniger Neid, mehr Miteinander. Gleichzeitig fährt sie weiterhin gelegentlich hörende Rennen – und kennt die Fragen, Vorurteile und Stirnrunzler, die damit einhergehen.
Wir reden über Kopf und Kurs:
Und wenn sie jungen Menschen mit Hörbeeinträchtigung etwas mitgeben darf, dann: einfach machen und schauen, welche Wege sich auftun – vielleicht auch im Gehörlosensport.
Zum Schluss blickt sie auf Herausforderungen, die sie wieder annehmen würde: den Wechsel zu den Gehörlosen, den Umzug nach Freiburg ins Internat – und die Deaflympics.
Folgt Nele Schutzbach auch gerne auf ihrem Weg und begleitet sie bei ihren weiteren sportlichen Momenten auf Instagram: @nele.schutzbach
Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!
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In dieser Episode nehme ich dich mit in einen Ort, den wir alle kennen – aber selten wirklich verstehen: die Schule.
Janina Maier unterrichtet seit über 17 Jahren, heute ist sie stellvertretende Schulleiterin am Schiller-Gymnasium Offenburg.
Wir sprechen darüber, wie sich Unterricht vom reinen Faktenwissen hin zu Kompetenzen verschoben hat, warum die Lebensrealität der Jugendlichen heute eine andere ist und wieso Beziehung und "gesehen werden" oft darüber entscheiden, ob Lernen gelingt. „Wenn sie dich mögen, lernen sie besser“ – dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch unser Gespräch.
Digitalisierung klingt groß – im Alltag heißt das oft: iPad, Beamer, Drucker … und die eine Minute, in der nichts so will wie geplant. Dabei ist das eigentliche Thema größer: Wie integrieren wir digitale Werkzeuge sinnvoll, wenn Prüfungen weiter analog bleiben? Wie fördern wir Medienkompetenz, ohne das Schreiben per Hand zu verlieren? Und wie gehen wir mit KI um: vom ehrlichen Umgang mit Hausaufgaben bis zu didaktischen Lösungen, bei denen sich die Klasse Argumente generieren lässt – schreiben aber weiterhin selbst.
Janina erzählt von einer Schülerschaft zwischen Informationsflut und Unsicherheit (Kriege, Jobbilder von morgen, KI-Fragen), von Berufsorientierung in Klassen 9/10 und der Rückkehr zu G9 mit weniger Nachmittagsunterricht – und von Eltern, die heute häufiger hinterfragen. Ihr Wunsch: Vertrauen.
**Wir schauen in die Schulleitung: **ein hochdynamischer Kommunikationsort ohne „typischen Tag“.
Worum es Janina im Kern geht? Haltung. Resilienz lernen (auch als Lehrkraft), Empathie zeigen, Grenzen kennen und rechtzeitig an Beratungs- und Unterstützungssysteme geben. Und vor allem: das tägliche Miteinander – die Tür-und-Angel-Gespräche, der Blick für den Skiurlaub-Teint, das „Wie geht’s dir wirklich?“.
Schule ist dann gut, wenn Kinder morgens aufstehen und sagen: „Ich hab Bock aufs Schiller.“
Du hast Fragen oder willst Janina etwas zur Folge mitgeben?
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In dieser Folge von „Adrian lädt ein…“ spreche ich mit Alexandra Weyrer – eine Frau, die ihren sicheren Alltag in Niederösterreich hinter sich gelassen hat, um ihrer kreativen Spur zu folgen.
Aufgewachsen mit Modeschule und Matura, arbeitete sie jahrelang als Buchhalterin in der Gemeinde, bis ein Satz ihres Partners alles in Bewegung setzte: „Such dir ein Hobby.“
Aus dem Hobby wurde eine Ausbildung in Wien zur Visagistin mit Schwerpunkt Special Effects und Maskenbau, abends und am Wochenende, Schritt für Schritt, bis klar war: Das ist mehr als Zeitvertreib!
Alexandra ging in Bildungskarenz, packte ihre Koffer und flog nach Los Angeles, um bei den Besten zu lernen. Die ersten Monate waren hart, beschreibt sie, die Stadt laut und überwältigend, dann kippte etwas – neue Kontakte, eine offene Kultur, ein Gefühl von „hier darf ich groß denken“.
Heute arbeitet Alexandra projektweise für Theater, Musical und Oper, für TV-Produktionen, Shows und Events, in der Hochzeitssaison auch für viele Bräute. Sie liebt die ganze Spannweite zwischen Beauty und Monster, weil beides Präzision, Blick und Haltung verlangt.
Besonders stolz ist sie auf eine Foam-Latex-Arbeit für „Season of the Witch“ (Reto Hanselmann): rund siebzig Stunden Bemalung, acht bis neun Stunden Anwendung, eine Maske in Hollywood-Technik, die später sogar bei RTL und ProSieben zu sehen war. Auch ihre Zeit in Doha während der Fußball-WM hat Spuren hinterlassen – sieben Wochen Maskenbild bei einer Abendshow, ein Tempo, das nur im Team geht. Foam-Latex ist hierzulande selten, sagt sie, aber genau das reizt sie: Material lesen, Oberflächen verstehen, Farbtiefe bauen. Selbst ein „abgehackter Kopf“ ist für sie am Ende ein Kunstobjekt, in dem Struktur, Form und Farbe stimmen müssen. Gleichzeitig erlebt sie täglich, wie gutes Make-up Selbstwert und Präsenz stärkt – nicht um etwas zu verstecken, sondern um das Sichtbare stimmig zu machen.
Wir sprechen über den Spagat aus Kreativität und Struktur, den sie mit einer erstaunlichen Liebe zu Excel löst, und über KI: Im Film verändert diese Prozesse, doch für Live-Events und Hochzeiten bleibt das Handwerk am Menschen unersetzlich – KI ist für Alexandra Werkzeug, kein Ersatz.
Nach dem Schritt aus der Komfortzone denkt sie heute international: Kooperationen mit Marken, eine eigene Produktlinie, vielleicht eine Akademie und wieder mehr Welt. Langweilig ist keine Option. Wer einen Blick hinter die Kulissen mag, findet auf ihrem Instagram-Profil Making-Ofs, Foam-Latex-Prozesse und Beauty-Looks – und versteht noch besser, warum Verwandlung ihr Zuhause geworden ist.
Wer mehr über Alexandra erfahren möchte oder ihren Weg mit begleiten möchte, folgt ihr auch gerne über Instagram: @alexandraweyrer
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In dieser Folge begrüße ich **Ingeborg Löffler **– eine Zeitzeugin, die mit Witz, Wärme und beeindruckender Klarheit durch ihr Leben führt.
Wir reisen zurück in eine Kindheit mit Stube und Küche, ohne Bad, ohne Radio, ohne Fernseher – und mit Straßen, auf denen man Schlitten fahren konnte, weil kaum Autos unterwegs waren. Unter den Bäumen lag Sand, darin wurden Murmellöcher gedrückt; wer die Kugel ins Loch schob, gewann – und die Tage rochen nach Völkerball, Kreisel und Sommerabenden auf der Bank. „Behütet“ nennt sie diese Zeit – und meint damit vor allem Nähe, Familie, Sicherheit.
Dann wird es dunkel: Krieg in Berlin, Jugendjahre im Keller, die Wohnung zerstört. Nach 1945 öffnet sich die Tür in den amerikanischen Sektor – Der Weg führte sie auf die Textil- und Modeschule, wieder spielt Musik eine besondere Rolle in Ihrem Leben, darunter Tanzabende mit den GIs, weil die gleichaltrigen Jungen „gefallen“ waren. Aus Trauer wird Lebenshunger, aus Stillstand wieder Bewegung.
Mit ihrem Mann gründet sie später die erste Mitfahrzentrale Deutschlands – erst Fahrgemeinschaften quer durchs Land, dann wird das Netz so groß, dass am Ende sogar Flüge nach Rimini organisiert werden. Die Idee: von zuhause abgeholt werden, sicher ankommen, wieder abgeholt werden – pragmatisch, persönlich, nah. Reisen prägen diese Jahre, darunter Geschichten, die man niemandem glaubt – etwa die Silberhochzeit „mit dem Fürstenpaar von Monaco“ am Strand des damaligen Holiday Inn, „weil der Hoteldirektor mit meinem Mann befreundet war“, so Ingeborg Löffler. Und irgendwo dazwischen: Goldschuhe aus Frankreich, an denen sie Jahre später sogar der ehemalige Hausarzt im Supermarkt wieder erkennt.
Wir sprechen auch über ihren Blick auf heute: zu viel Hektik, zu wenig Persönlichkeit, Moden, die austauschbar wirken – „früher machte man sich schick“, sagt sie, Farben passten, Krawatte, Schuhe waren ein Ereignis. Und über Erziehung: Sie wünscht sich, dass Eltern Zeit mit ihren Kindern verbringen, miteinander reden, Werte vorleben – und nicht zu schnell auslagern. Ob man alles so teilen muss, lässt sie offen – der Satz dahinter bleibt: Nähe braucht Zeit.
**Was sie jung hält? **Musik – jedes Lied eine Erinnerung, ein Land, ein Moment – und Rätsel & Puzzles für den Geist.
Welchen Tag sie noch einmal erleben würde? Den Samstag, an dem sie ihren Mann kennenlernte – und den Sonntag, an dem er ihr einen Heiratsantrag machte. 64 gemeinsame Jahre folgen. Zum Schluss schickt sie Grüße „in die Welt“: an ihren Sohn in Amerika und ihre Tochter in der Schweiz – „und ich bin die Deutsche“.
Ein Lächeln, ein Dank – und ein stilles Staunen, wie viel Leben in 97 Jahren passt.
Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen!
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In dieser Folge treffe ich** Stefan Mayer – Moderator, Radiostimme, Stadionmoderator beim SC Freiburg **und jemand, der mir den Weg ins **Warm-up von Immer wieder sonntags **geebnet hat.
Wir rollen gemeinsam den roten Teppich aus: vom BWL-Studium mit Schwerpunkt Sportmanagement über die ersten Bühnenjahre als Sänger in einer Coverband bis zur Entscheidung, die Komfortzone zu verlassen.
2018 nimmt Stefan sich ein Sabbatjahr, besucht eine Moderatorenschule, machte eine Sprecherausbildung und nahm Schauspieltraining – und sagte Ja zu allem, was Bühne ist: Warm-up am Sonntagmorgen bei "immer wieder sonntags", Einkaufscenter-Bingo, Sport- und Polit-Events. Was bleibt: Live ist live!
Wir sprechen darüber, wie Angst vor Gruppen sich mit Referenzerlebnissen verwandelt, warum Spontanität nur funktioniert, wenn Vorbereitung sitzt, und weshalb Nervosität kein Feind ist, sondern Treibstoff – solange man sie als solche liest.
Stefan erzählt, wie Corona ihn ausbremste und gleichzeitig vor Kamera und Mikro schulte (Europa-Park-Formate), warum er Moderation dem klassischen Speaker-Pfad vorzieht und wieso "Gage sparen" an der Moderation oft teurer ist als jede Lichtershow.
Dann geht’s in die Arena: Die Bewerbung beim SC Freiburg beginnt „ganz normal“ per Mail, endet aber ungewöhnlich – nämlich am Spielfeldrand.
Natürlich sprechen wir über Pannen, die jeder Moderator kennt: den Blackout beim Torwart-Begrüßen und die Schwarzlicht-Aktion beim Ringen, in der rote Schrift auf der Karte unsichtbar wurde. Daraus wachsen Rituale: Karten nummerieren, sechsmal prüfen, Handy weg, Fokus halten. Und: Balance schaffen – mit Laufen, kleinen Auszeiten und dem Wissen, dass Vor- und Nachbereitung oft drei Viertel des Jobs sind.
Zum Schluss wird’s praktisch: Stefan teilt Tipps & Tricks wie Sprachnachrichten zur Selbstanalyse („Tiefschluss“, Füllwörter, Satzlängen), der „Parkplatz für die Hände“ und vor allem: beim Gegenüber sein.
Folgt Stefan gerne auf seinem Instagram-Profil und seid live dabei und erlebt mit, was Stefan so alles macht:
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In dieser Folge von „Adrian lädt ein…“ sitze ich mit Moritz Kallenberg zusammen – jemand, der sehr klar beschreiben kann, wie aus einem Vorurteil ein echtes Wir-Gefühl wird.
Sein Weg zum Lions Club beginnt in der Corona-Zeit, mit der einfachen, aber starken Frage: „Mir geht’s gut – was kann ich zurückgeben?“ Aus einer Einladung wird ein erster Clubabend auf Bierbänken im Garten und weitere Abende mit selbst gebackenem Kuchen – und das Bild vom elitären Herrenclub kippt in etwas sehr Menschliches: Menschen, die sich sehen, anpacken und Verantwortung teilen.
Wir sprechen darüber, was „we serve“ im Alltag heißt, wenn nicht nur gespendet, sondern mitgemacht wird: Weckmänner auf dem Wochenmarkt verkaufen, Müll sammeln, Sachspenden-Koffer für Boa Vista packen – kleine, konkrete Handgriffe, die große Wirkung entfalten.
Moritz erzählt, warum er sein Lions-Jahr unter das Motto „Persönlichkeit“ stellt: Weil Vielfalt im Club kein Störfaktor ist, sondern die eigentliche Stärke.
Die Aufnahme läuft niedrigschwellig über einige Gastabende und eine Abstimmung – gewollt plural, weil unterschiedliche Lebensläufe, Berufe und Perspektiven das Miteinander tragen.
Genauso wichtig: die Themen, für die sein Herz schlägt.
Besonders berührt hat mich eine kleine Szene, die viel über den Kern dieses Engagements erzählt: Jemand teilt im Zoom-Treffen während der Corona-Zeit seine Trauer – am nächsten Tag stehen zwei Lions zum Kaffee vor der Tür. Kein großes Programm, keine Show. Nur Zeit, Zuwendung und ein Signal: Du bist nicht allein.
Genau dafür lohnt es sich, Vorurteile zu hinterfragen, den ersten Schritt zu gehen und im Club „Persönlichkeit“ nicht nur zu behaupten, sondern zu leben.
Eine Folge über Haltung statt Image, über Mitmachen statt Zuschauen – und darüber, wie Ehrenamt wieder ganz nah an den Menschen rückt, wenn es im Kleinen beginnt und im Herzen ankommt. Viel Freude beim Hören!
Moritz Lionsclub findet man unter: www.lions-offenburg-simplicius.de
Auf Instagram verpasst ihr keine Activities und Infos mehr unter: @lcoffenburgsimplicius
Bei LinkedIn unter @lions-club-simplicius
**Ihr seid aus der Gegend und wollt dieses Jahr Moritz und sein Team unterstützen? **
Solltest du mehr über **Lions Deutschland **und International erfahren wollen gibt es
Für alle die sich deutlich jünger fühlen als wir beide uns das tun mit unseren Mitte 30 gibt es natürlich auch die Leos unter www.leo-clubs.de und bei Instragram unter: @leodeutschland111
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**Hundert Folgen „Adrian lädt ein…“ – **und ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich das einmal sagen darf.
Umso größer meine Freude, dass ausgerechnet Stefan Mross bei dieser Jubiläumsepisode neben mir sitzt.
Wir kennen uns von „Immer wieder sonntags“ in der Arena: Ich wärme das Publikum auf und rolle den roten Teppich für ihn aus, er trägt den Live-Marathon – seit Jahrzehnten, mit einer Mischung aus Ruhe, Witz und diesem ganz besonderen, nahbaren Kontakt zu den Menschen.
In unserem Gespräch blicken wir gemeinsam hinter diesen roten Teppich: auf die ersten Auftritte mit der Trompete (kurz vor dem zehnten Geburtstag, „Stille Nacht“ auf der Terrasse in Traunstein), den Plan, eigentlich Koch auf einem Schiff zu werden – und auf die Wellen eines Bühnenlebens, das 38 Jahre später immer noch live ist. Live-live.
Was mich berührt: Stefan spricht über Authentizität, über das Dranbleiben an der eigenen Stimme (kein Hochdeutsch auf Zwang), über Nervosität, die mit den Jahren nicht kleiner wird, und über Rituale, die tragen – ja, sogar Moderationskarten unterm Kopfkissen. Wir tauchen in diese Sekunden ein, in denen alles zählt: die Anmoderation, der Blick, das Timing – und manchmal auch das Improvisieren, wenn eine Live-Minute anders läuft als geplant. Zwischen Anekdoten und Handwerk zieht sich eine klare Haltung durch: du musst das Publikum lieben und Fehler als Teil des Moments nehmen.
Nach der Sendung? Ein kurzer Reset im Europapark – zwei, drei Achterbahnen, mit Freunden Zeit verbringen, runterkommen. Dann ist der Kopf wieder da, das Herz sowieso.
Für mich ist diese Folge ein großes Dankeschön: an Stefan für seine Offenheit, an euch fürs Dabeisein seit Folge 1 – und an all die kleinen Live-Augenblicke, die uns tragen. Auf die nächsten hundert!!!
VON HERZEN: DANKE!!! IHR SEID DIE BESTEN!
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**Premiere geglückt! **
„Adrian lädt ein…“ war zum ersten Mal live vor Publikum– in der Freihofhalle Waltersweier bei Offenburg, im Rahmen der Buchpräsentation von Silvia Kolb.
Gemeinsam mit Moderator Markus Knoll (Schwarzwald Radio / Hitradio Ohr) haben wir einen Abend gestaltet, der das Thema Depression aus der Verpackung holt: offen, würdevoll, mit der nötigen Ernsthaftigkeit – und (ja!) mit Raum für ein Lächeln.
Silvia nimmt uns mit an ihren Wendepunkt: Jahre der Überforderung, Symptome, die sie lange ignoriert hat – bis nichts mehr ging und sie akut in die Klinik musste. Die Erleichterung: „Ich bin nicht allein“.
Wir sprechen über Rollen und Verantwortung: Unternehmerin, Mutter, Partnerin – und auch darüber, wie man Kindern ehrlich und kindgerecht erklärt, was los ist, ohne sie zu belasten.
Wir sprechen über Schlaf, Kopfschmerz, Grübelschleifen, über Achtsamkeit, Spaziergänge, Bäder und das tägliche Tagebuch, das Dankbarkeit, Routinen und Reflexion verbindet – nicht als Allheilmittel, sondern als Stabilisierung im Alltag. Und wir sprechen auch offen über den Umgang mit Trauer: Wie dieselben Werkzeuge in akuten Lebenskrisen helfen, ohne dabei Gefühle wegzudrücken.
Ein Live-Abend darüber, wie man mit Depression leben kann – ohne sich zu verstecken – trotzdem!
🙏 Danke
Ein großes Dankeschön geht an Markus Knoll (Schwarzwald Radio / Hitradio Ohr) für die Moderation und den starken Rahmen des Abends – und an alle Helferlein, Unterstützenden und natürlich an unser wundervolles Publikum und die vielen schönen Rückmeldungen! Danke, dass ihr diesen Auftakt möglich gemacht habt!
**Ihr wollte Silvias Buch? **
Folgt ihr auch gerne auf Instagram: @sikolb
Hilfe & Anlaufstellen (Betroffene & Angehörige)
Stiftung Deutsche Depressionshilfe – Informationen, Tests, Hilfsangebote: www.deutsche-depressionshilfe.de
DepressionsLiga e. V. – Erfahrungsaustausch & Betroffenenstimme: www.depressionsliga.de
BetterHelp – Online-Therapie-Angebote: www.betterhelp.com/de
Telefon-Seelsorge (kostenfrei, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 · 0800 111 0 222 · 116 123
Akute Gefahr / Notfall: 112 (Rettungsdienst)
(Hinweis: Hilfe holen ist Stärke. Wenn du unsicher bist, ruf an – und lass dich weiterleiten.)
Viel Spaß beim Zuhören und Weitertragen! Danke, dass ihr dabei ward und für eure Treue und Unterstützung!
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