Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Sommer bei „Circusglück“ in Nebersdorf

    Kürzlich hat die Initiative „Circusglück” ihr buntes Sommerprogramm in Nebersdorf vorgestellt. Dieses Wochenende stehen bereits die zweiten Afrikatage auf dem Programm. Vom 5. Juli an wird das Circuszelt von „Circusglück” in Nebersdorf wieder zum kreativen Ferienort für Kinder und Jugendliche. Insgesamt sind dieses Jahr acht Projektwochen geplant. Kulturna inicijativa Circusglück u Šuševu želi svojim ljetnim programom ponuditi mnogo više od tradicionalnog podvaranja dice djeci tijekom praznika, nude im zabavu, učenje ali i kreativno izražavanje te učenje socijalnih vještina. Središnji dio programa je osam ljetnih projektnih tjedana za djecu i tinejdžere. Po prvi put održat će se i dvojezični projektni tjedan „Ferije u cirkusu“ (Praznici s cirkusom) za djecu i tinejdžere gradišćansko-hrvatske zajednice.

    24 min
  • UNCUT: Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden

    Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden

    FPÖ-Chef Mario Kunasek behauptete öffentlich, Sozialhilfen könnten als Einkommensnachweis für die Staatsbürgerschaft gelten. Das ist falsch – und gesetzlich bereits ausgeschlossen. Trotzdem steht die Aussage bis heute unkorrigiert in der ORF-Mediathek. Wir fragen, was es bedeutet, wenn rechtsextreme Falschinformationen unwidersprochen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbreitet werden – und warum eine Richtigstellung von Lukas Gahleitner-Gerz (Asylkoordination) im zugehörigen Artikel nur stark verkürzt und ganz am Ende auftaucht. Im Gespräch mit Alexander Pollak von SOS Mitmensch geht es um Österreichs im europäischen Vergleich besonders restriktives Staatsbürgerschaftsrecht, um die realen Folgen für Betroffene und Arbeitsmarkt – und um den Blick nach Spanien, wo Anfang 2026 rund 500.000 Menschen ohne gesicherten Status einen Bleibestatus erhielten.
    Außerdem: Welche Strategie steckt dahinter, wenn Politik gezielt Neid zwischen Menschen schürt, die ohnehin prekär leben? Und was erwartet Pollak sich von der eingebrachten Beschwerde beim ORF-Publikumsrat?

    Foto: Michael Pöltl

    16 min
  • Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden

    Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden

    FPÖ-Chef Mario Kunasek behauptete öffentlich, Sozialhilfen könnten als Einkommensnachweis für die Staatsbürgerschaft gelten. Das ist falsch – und gesetzlich bereits ausgeschlossen. Trotzdem steht die Aussage bis heute unkorrigiert in der ORF-Mediathek. Wir fragen, was es bedeutet, wenn rechtsextreme Falschinformationen unwidersprochen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbreitet werden – und warum eine Richtigstellung von Lukas Gahleitner-Gerz (Asylkoordination) im zugehörigen Artikel nur stark verkürzt und ganz am Ende auftaucht. Im Gespräch mit Alexander Pollak von SOS Mitmensch geht es um Österreichs im europäischen Vergleich besonders restriktives Staatsbürgerschaftsrecht, um die realen Folgen für Betroffene und Arbeitsmarkt – und um den Blick nach Spanien, wo Anfang 2026 rund 500.000 Menschen ohne gesicherten Status einen Bleibestatus erhielten.
    Außerdem: Welche Strategie steckt dahinter, wenn Politik gezielt Neid zwischen Menschen schürt, die ohnehin prekär leben? Und was erwartet Pollak sich von der eingebrachten Beschwerde beim ORF-Publikumsrat?

    Foto: Michael Pöltl

    10 min
  • Pride in Graz: QuFO über Sichtbarkeit, Pinkwashing und Backlash gegen die Community

    Pride in Graz: QuFO über Sichtbarkeit, Pinkwashing und Backlash gegen die Community

    Kurz vor der Grazer Pride spricht VON UNTEN mit der Queer Feministischen Organisation Graz (QuFO) über das, was Sichtbarkeit für die LGBTIQ+ Community in Graz bedeutet. Im Studio hört ihr Ben und Erin, Ben ist Gründungsmitglied und Erin seit letztem Jahr dabei. Es geht um die Gründungsgeschichte des Vereins, die diesjährigen Pride-Pläne – und um die Frage, wie man mit Pinkwashing umgeht, wenn Firmen und Institutionen Regenbogenfarben tragen, ohne sich sonst für queere Anliegen einzusetzen. Aktueller Anlass für ein kritisches Gespräch: Erst kürzlich wurde ein Regenbogen-Zebrastreifen an der Karl-Franzens-Universität übermalt und eine Regenbogenfahne auf der TU Innfeldgasse zerrissen. Burschenschaften und Identitäre versuchen den Pride-Monat seit wenigen Jahren als „Stolz auf Österreich“ und „Stolz auf hetero“ zu vereinnahmen. Wir fragen QuFO, wie sich dieser Backlash in Graz konkret zeigt – im Alltag, in der Politik, im öffentlichen Diskurs – und was es braucht, damit queere Sichtbarkeit nicht nur im Juni stattfindet.

    12 min
  • Meldungen 24. Juni 2026

    EU-Parlament stimmt Zolldeal mit Trump zu – Kritik von Attac & Co.

    Das EU-Parlament hat dem Zolldeal mit Donald Trump zugestimmt, obwohl zentrale eigene Bedingungen wie eine Befristung bis 2028 oder niedrigere US-Stahlzölle nicht erfüllt wurden. Zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Attac, kritisieren, die EU verzichte damit erstmals darauf, Zollsenkungen an Völkerrecht- und Umweltstandards zu knüpfen, und ermutige Trump zu weiteren Zugeständnissen, etwa bei der Methanverordnung. Das schwäche Klimaschutz, Demokratie und europäische Souveränität. Attac Österreich fordert stattdessen Investitionen in erneuerbare Energien statt Nachgeben gegenüber US-Konzerninteressen.

    ZDF übernimmt Trump-Sanktionslisten – Kritik an Selbstzensur

    Das ZDF hat laut Süddeutscher Zeitung die Sanktionslisten der US-Regierung in seine internen Vorgaben übernommen. Betroffen sind auch Richter des Internationalen Strafgerichtshofs und palästinensische Menschenrechtsorganisationen, die im Sender nicht mehr zu Wort kommen könnten. ARD und Deutschlandfunk lehnen eine solche Praxis ab. Die Organisation Campact wirft dem ZDF Selbstzensur vor und fordert von Intendant Norbert Himmler die Rücknahme. Konkret betroffen wäre etwa IStGH-Richter Nicolas Guillou, der wegen des Haftbefehls gegen Israels Regierungschef Netanyahu von den USA sanktioniert wurde.

    Freispruch für Imam im „Luxor“-Prozess

    Mehr als fünf Jahre nach der umstrittenen Polizeioperation „Luxor“ ist ein Imam vom Vorwurf der Terror-Mitgliedschaft und Verhetzung rechtskräftig freigesprochen worden, wie wien.ORF.at berichtete. Das Gericht sah seine Predigten von der Meinungs- und Religionsfreiheit gedeckt.
    Bei der Operation hatten rund 1000 schwer bewaffnete Polizeibeamte 2020 die Wohnungen von etwa 70 Personen aus der muslimischen Zivilgesellschaft gestürmt – bislang kam es in keinem einzigen Fall zu einer Verurteilung. Auch das Verfahren gegen den Politikwissenschafter Farid Hafez, der zu antimuslimischem Rassismus forscht, wurde 2023 eingestellt. Auf der CBA könnt ihr bei VON UNTEN im Gespräch ein ausführliches Interview mit ihm aus dem Jahr 2024 nachhören.

    FPÖ Steiermark in Turbulenzen: Machtkampf und Antisemitismus-Affäre vor Graz-Wahl

    Vor der Grazer Gemeinderatswahl sorgen Ausschlüsse und brisante neue Chats für Unruhe in der steirischen FPÖ, wie der Standard berichtete. Die Turbulenzen reichen demnach bis zu Landeshauptmann Mario Kunasek, der in seiner politischen Karriere offenbar auch mit der FPÖ-Spesenaffäre in Berührung kam. Fünf Tage vor der Wahl verhängte die FPÖ zudem ein Funktionsverbot gegen zwei eigene Kandidaten, nachdem mehrfach antisemitische Postings öffentlich wurden. Konsequenzen zog die Partei demnach erst nach einer Anfrage der Zeitung – obwohl es bereits seit Jahresbeginn mehrere Anzeigen gegen FPÖ-Kandidaten bei der Staatsanwaltschaft Graz gab.

    Hitlergrüße und Prügelattacke von Burschenschaftern in Leoben

    Beim 140. Stiftungsfest der Burschenschaft Leder, bei dem der deutsche AfD-Politiker Matthias Helferich als Festredner auftrat, soll es laut Standard zu „Sieg Heil“-Rufen und einem tätlichen Angriff auf einen Taxifahrer gekommen sein. Polizei und Staatsschutz ermitteln wegen des Verdachts auf NS-Wiederbetätigung und Körperverletzung. Leobens Bürgermeister Kurt Wallner (SPÖ) verurteilte den Übergriff: „Leoben ist eine friedliche Stadt mit Menschen verschiedenster Nationen.“ Als Konsequenz dürfen städtische Einrichtungen künftig nicht mehr an die Burschenschaft Leder oder andere extremistische Gruppen vermietet werden. Auch die Montanuniversität Leoben distanzierte sich ausdrücklich von den Positionen der Burschenschaft und schloss sie von künftigen Veranstaltungen aus, betonte aber zugleich ihr Bekenntnis zu Wissenschaftsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde. Studierendenvertretungen wie ÖH und VSStÖ geht das allerdings nicht weit genug: Sie fordern einen generellen, dauerhaften Ausschluss deutschnationaler Burschenschaften von der Universität.

    Antidiskriminierungsstelle Steiermark: 522 Anfragen trotz Notbetrieb

    Die steirische Antidiskriminierungsstelle hat 2025 trotz finanziellem Notbetrieb 522 Anfragen bearbeitet, wie die Kronen Zeitung berichtete. Nach Förderkürzungen der blau-schwarzen Landesregierung im Juni 2025 stand der Stelle fast das Aus bevor, ehe Bund und Stadt Graz mit zusätzlichen Mitteln bis Oktober 2027 einsprangen. Laut Jahresbericht nehmen NS-Parolen und rassistische Hasspostings stark zu: 1570 Meldungen gingen ein, 668 wurden strafrechtlich weitergeleitet. Stellenleiterin Daniela Grabovac warnt vor einer Verschiebung der Grenzen des Sagbaren und fordert die dauerhafte Sicherung der Einrichtung.

    SPÖ stellt FPÖ-Apfelknab vier Fragen zu Grosz-Videos

    Der frühere FPÖ/BZÖ-Politiker Gerald Grosz unterstützt FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab im Grazer Wahlkampf mit Videos, die pauschal Grazer Unternehmer mit Migrationshintergrund attackieren und von „Unterwanderung“ sprechen. SPÖ-Vorsitzende Doris Kampus sieht eine rote Linie überschritten und fragt Apfelknab, ob die FPÖ die Videos bezahlt, ob er Groszʼ Aussagen teilt und ob er sich davon distanziert. Damit stehe auch die von Landeshauptmann Mario Kunasek stets betonte Linie des „steirischen Miteinanders“ infrage – die Grazer FPÖ zeige laut Kampus mit diesem Wahlkampfstil, dass sie nicht koalitionsfähig sei.

    6 min
  • Initiative Traumfabrik Treptow startet Petition für Kulturraum statt Leerstand

    Im Januar 2026 schloss das CineStar Kino am Treptower Park in Berlin und seit dem steht das Gebäude leer. Die Initiative Traumfabrik Treptow möchte nun dort einen Kulturraum schaffen. Was sie sich in den Räumlichkeiten vorstellt, welche Hürden und welche Möglichkeiten der Partizipation und Unterstützung es gibt, darüber ist Radio Corax mit Alexander Damm von der Initiative Traumfabrik ins Gespräch gekommen.

    Weitere Informationen und der Link zur Petition finden sich hier: traumfabriktreptow.de

    17 min
  • Antifanews für den 25. Juni 2026

    Zwischen 30 und 100 Jahre Haft – das ist das Urteil in der USA gegen Menschen die an Protesten in Texas gegen ein Haftlager der Abschiebebehörde ICE beteiligt hatten. Doch auch Halle hat es unrühmlich in die internationalen Schlagzeilen geschafft. Es ist wieder viel los rund um antifaschistische Politik. Ein Überblick bekommt ihr hier erneut in den Antifanachrichten vom 25. Juni 2026. Veranstaltungshinweise für die kommende Woche haben wir auch mit dabei und natürlich erinnern wir auch diese Woche wieder den Opfern rechter Gewalt.

    27 min
  • »Kekeli«, Roman von Jessica Mawuena Lawson

    Im Mittelpunkt von Jessica Mawuena Lawsons Debütroman „Kekeli“ steht eine junge Frau in einer süddeutschen Kleinstadt. Kekeli lebt angepasst und eher unauffällig, bis ihre Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt und sie mit Fragen konfrontiert, die bisher kaum ausgesprochen wurden: Was bedeutet Herkunft? Was heißt Zugehörigkeit? Und wie viel weiß man eigentlich über die eigene Familie?

    Valerie Springer: „Jung, gegenwärtig, identitätssuchend.“

    5 min
  • SOUNDING OURSELVES – Performativer Sound-Workshop

    Wie klingt ein Kunstwerk? Ok, das ist vielleicht noch einfach. – Aber wie klingt eine Schulklasse, unsere Klasse? Was macht gerade unseren Klang aus? Ist der Sound jeder Klasse anders? Und vor allem, wo klinge ich in dieser Gruppe?

    Innerhalb der von Elisabeth Falkensteiner und Nora Mayr kuratierten Ausstellung High on Distortion, Low on Reception komponierten die Schüler*innen gemeinsam ein Klangstück, das ihre Klasse widerspiegelt. Für die Gestaltung dieser Soundcollage setzten sie sich mit ihren Körpern als Klangkörper auseinander und begaben sich auf die Suche nach unserem ganz persönlichen Sound. Diese Stimmungen, individuelle Geräuscheigenschaften und schwingenden Momente fingen die Jugendlichen mit Aufnahmegeräten (kabellosen ASMR-Mini-Mikrofone) ein und bearbeiteten die Klänge bei Bedarf mit Soundprogrammen.

    Workshopleitung: Lena Lieselotte Schuster

    In Kooperation mit dem Bundesgymnasium Mödling Bachgasse

    Gefördert vom Bundesministerium für Bildung

    Illustration: Lena Lieselotte Schuster, ki-generiert

    2 min

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