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Menschen auf der ganzen Welt sind kooperativer, als wir glauben. Das zeigt eine neue Studie im renommierten Wissenschaftsjournal Science, die Prof. Dr. Armin Falk, Professor an der Universität Bonn, gemeinsam mit Prof. Teodora Boneva (Universität Bonn), Prof. Peter Andre (Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Felix Chopra (Frankfurt School of Finance) verfasst hat.
Die Deutschen trauen sich heute mehr zu als noch vor 20 Jahren. Sie sind stärker überzeugt, ihr Leben und wichtige Ereignisse selbst beeinflussen zu können. Das zeigt eine Langzeitstudie von Dr. Theresa M. Entringer der Universität Greifswald und Kolleg*innen aus Berlin und den USA auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Daten von mehr als 42 000 Personen wurden dafür ausgewertet. Der Untersuchungszeitraum umfasst über zwei Jahrzehnte, die Befragten waren zwischen 16 und 98 Jahre alt. Erschienen ist die Studie im European Journal of Personality.
Im heutigen FROzine sprechen wir mit Jana und Diyana über ROSA einen Verein, der in Griechenland sichere Räume für Frauen* auf der Flucht schafft. Sie erzählen von ihren Erfahrungen vor Ort, den Herausforderungen, denen geflüchtete Frauen begegnen, und warum Schutzräume wichtiger denn je sind.
Was macht ROSA?
ROSA ist ein gemeinnütziger Verein, der sich dafür einsetzt, Safer Spaces für Frauen* auf der Flucht zu schaffen und humanitäre Hilfe geschlechtersensibel zu gestalten.
Mit einem ausgebauten Truck fahren ehrenamtliche Helfer*innen täglich vier Geflüchtetencamps in Südgriechenland an. Rund um den Truck entsteht ein geschützter Raum ausschließlich für Frauen. Dort bietet ROSA unter anderem ein mobiles medizinisches Beratungszimmer, kostenlose Menstruationsprodukte, Workshops sowie Kinderbetreuung an. Das zentrale Anliegen ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Frauen* Sicherheit, Privatsphäre und Unterstützung finden können.
Frauen, Kinder und queere Menschen sind auf der Flucht häufig besonderen Risiken und Formen von Gewalt ausgesetzt. ROSA begegnet diesen Herausforderungen mit konkreten Unterstützungsangeboten und schafft Räume, in denen Betroffene sich austauschen und Hilfe in Anspruch nehmen können.
ROSA in Österreich
Die Lokalgruppe ROSA Wien wurde im Oktober vergangenen Jahres gegründet. Seitdem engagiert sie sich auf verschiedenen Ebenen. Einerseits macht sie auf die prekären und menschenunwürdigen Bedingungen in Geflüchtetencamps an den europäischen Außengrenzen aufmerksam. Andererseits leistet sie politische Bildungsarbeit, um die besonderen Herausforderungen und Gefährdungen sichtbar zu machen, denen Frauen, Kinder und queere Menschen auf der Flucht begegnen.
Neben der Bildungsarbeit unterstützt ROSA auch Geflüchtete in Österreich. Sie besuchen einmal im Monat die Caritas-Unterkunft in Wien für geflüchtete und wohnungslose Menschen, um dort SaferSpaces für Frauen* zu schaffen. Außerdem besuchen sie monatlich die Erstaufnahmestelle Traiskirchen, ebenfalls um Räume zu schaffen, bei denen Frauen unter sich sein können.
Durch Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungsarbeit setzt sich ROSA Wien dafür ein, das Bewusstsein für diese Themen zu stärken und die Bedeutung sicherer Räume für besonders vulnerable Gruppen hervorzuheben.
Papara takes her tools out,
Every session is a unique improvised sound performance, with various instruments and vocals. Our discussions while playing, to understand where we might be heading, make up a part in the process which we cherish as much as just flowing within.
Papara consists of five members: Chattip Metchanun, Daniela Kuich, Franky Daubenfeld, Marcia Schmidt and Selana Türgen. From time to time we will invite guests to play with us.
This session has been pre-recorded in the sound studio of the painting department a few days prior to the show on Tuesday evening. Selana and Dani doing the vocals with Dani also on the guitar, Chattip on the drum machine, Marcia on the synth and Franky with his bass sequencer.
Anfang Juli findet in Villach wieder das Theaterfestival spectrum statt, kuratiert von unserem hauseigenen Theatermacher und a.c.m.e,-Radiolabber Martin Dueller. Großartige Gelegenheit diesen wieder mal vor das Mikrofon zu bitten. Was ist Spectrum, wann ist Spectrum? Warum ist spectrum? What!?! Und das alles bei freiem Eintritt?!
Ein radiolab vollgepackt mit Gequatsche über Theater usw.
In Nord und Ostsyrien gehen die Aktivitäten weiter, mit denen auf die Rolle von Frauen in der Gesellschaft aufmerksam gemacht wird. Auch zur Rolle der Kämpferinnen der YPG gab es erneut Veranstaltungen. Im Rahmen der YPG-Support-Kampagne gibt es eine Ausstellung. Women Defend Rojava berichten von vor Ort.
Der Hintergrund des Projekts
Das Projekt „Checkst du?“ wird vom Institut für Konfliktforschung durchgeführt. Ziel ist es, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen mit denen Jugendliche in Österreich konfrontiert sind, aufzugreifen und zu bearbeiten.
Ausgangspunkt des Projekts ist die Beobachtung, dass das Vertrauen vieler Jugendlicher in die Institutionen der repräsentativen Demokratie abnimmt. Gleichzeitig zeigt sich eine steigende Zustimmung zu extremistischen und menschenfeindlichen Ideologien, darunter Misogynie, Antifeminismus und Rassismus.
In den letzten Jahren haben sich Radikalisierungsprozesse und -wege unter anderem durch soziale Medien stark verändert. Im Rahmen der Workshopreihe setzen sich die Jugendlichen daher selbst kritisch mit der Darstellung von Krisen und Krisennarrativen in medialen Diskursen auseinander. Sie lernen, Informationen zu hinterfragen, manipulative Inhalte zu erkennen und zu reflektieren. Um damit Medienkompetenzen und das demokratische Bewusstsein zu stärken.
Mediengestaltung der Jugendlichen
Neben der Auseinandersetzung mit den Krisennarrativen war auch Teil des Projekts, dass die Jugendlichen selbst unterschiedliche Medienformate zu Krisenthemen produzieren sollten. Hierunter fallen insbesondere Podcasts und TikTok-Videos.
Die Jugendlichen identifizierten eigenständig Krisen, wie Gewalt gegen Frauen, Kriege, Hunger, Armut und Teuerung, um sich anschließend selbständig auf unterschiedlichen Medienplattformen zu informieren, um dann ein Video zu dem Thema zu erstellen. Außerdem wurden sie von Radio FRO als Expert*innen interviewt.
Als Beispiel sehen Sie hier eines der Videos zum Thema Teuerung:
„Wie viel kostet das?…Egal. Komm wir gehen, ist zu teuer hier.“ Wenn sich Leute das Essen nicht mehr leisten können, läuft etwas falsch. Was denkt ihr? #teuerung #essen
♬ Originalton – checkstdukrise – Checkst du?In dieser Folge von „Herz trifft Haltung“ sprechen wir über psychische Belastungen in der Familie und deren Auswirkungen auf Eltern, Kinder und das gesamte Familiensystem. Zu Gast ist Petra Rebhandl-Schartner vom Verein JOJO Salzburg, der Familien mit psychisch belasteten Eltern begleitet und vor allem die Kinder und ihre Bedürfnisse unterstützt. Gemeinsam geht es um Warnsignale, erste Schritte zur Hilfe, den offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen und darum, wie Familien und Angehörige gestärkt aus Krisen hervorgehen können. Eine Folge, die Mut macht, Scham abbaut und zeigt: Hilfe anzunehmen ist ein wichtiger Schritt für die ganze Familie.
Hilfe finden beim Verein JoJo
Die im Podcast genannten Bücher:
Das Farbenmonster von Anna Llenas
Der Seelenvogel von Michal Snunit
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