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Vom „Oberen Weg“ zweigt der schmale Ahnlbergweg zu den „Wank“, dem Serpentinenweg zum Salzberg, ab. An zwei Holzhütten ist dort gut ablesbar, wie lange der Lebenszyklus einfacher Baukonstruktionen dauern kann. Die senkrechten Verbretterung ist aus unterschiedlich breite Brettern gebildet, die ohne Anstrich oder Imprägnierung, nur von der Sonnenstrahlung dunkelbraun gefärbt sind. Ein Fenster und die Türbeschläge sind offenkundig zweitverwendet und waren ursprünglich in einem Wohnhaus eingebaut. Diese einfache Bauweise, die sich aus der Optimierung knapper Ressourcen entwickelt hat, strahlt eine zeitlose Schönheit aus.
Das Institut für Legal Gender Studies hat sich 2026 erstmals an der Langen Nacht der Forschung beteiligt. Die Station des Instituts widmete sich der Frage „Kann Recht die Welt gerechter machen“ in unterschiedlichen Facetten: Besucher*innen konnten sich auf Plakaten sowohl über Diskriminierungsschutz im digitalen Zeitalter oder über die Schwerpunkte des Instituts informieren und dem Podcast bei einer Hörstation lauschen.
Wir haben die Besucher*innen aber auch selbst gefragt, ob Recht die Welt gerechter machen kann.
In dieser Folge hören Sie Eindrücke aus der Langen Nacht der Forschung.
Zu diesen Eindrücken unterhalten sich
Karin Neuwirth
und
Ella Dertschei
TROTZDEM
Ein Text von Erich Steinwendner – gesungen durch SUNO.
Ich hab die Nacht so oft verflucht
Ich hab geweint, ich hab gezweifelt,
Ich bin nicht fertig.
Trotzdem.
Die andern sehen nur die Fassade,
Ich kenn den Weg, der nirgends hinführt,
Ich bin nicht fertig.
Trotzdem.
Vielleicht brauchst du das gerade auch –
Trotzdem.
Trotzdem bin ich da.
Sendung v. 1. Juni 2026: “Oldies but Goodies – Neues von den alten Helden:innen der RockMusic“
Intro Music :
Interpret: Visible Cloaks
Interpret: Visible Cloaks
Interpret: Peter Frampton
anno 2026
Interpret: Peter Frampton
Interpret: Joe Jackson
Interpret: Joe Jackson
Interpret: Bruce Hornsby
Interpret: Bruce Hornsby
Interpret: Niedeckens BAP
Interpret: Bap
Interpret: Tedeschi Trucks Band
Interpret: Tedeschi Trucks Band
Interpret: Wolfgang Haffner
Interpret: Wolfgang Haffner
Interpret: James
Interpret: Seefeel
Interpret: Seefeel
Interpret: The Strokes
Interpret: The Strokes
Interpret: Lucinda Williams
Interpret: Lucinda Williams
Interpret: Paul Mc.Cartney
Interpret: Paul Mc.Cartney
Interpret:
In unserer Juni-Sendung richten wir den Blick auf Widerstand, Community und solidarische Räume. Sechs Jahre nach den weltweiten Black-Lives-Matter-Protesten sprechen wir darüber, warum antirassistische Arbeit gerade in Zeiten von strukturellen Kürzungen und zunehmendem Druck wichtiger denn je bleibt. Im Fokus stehen Fragen von Empowerment, Sichtbarkeit und kollektiver Organisierung in Österreich.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich den Stimmen der BIPoC-Queer-Community. Aktivist*innen, Community-Mitglieder und Engagierte sprechen über Hoffnung, Widerstand und neue Formen von Zusammenhalt sowie darüber, warum sichere Räume und gegenseitige Unterstützung zentral bleiben.
Außerdem blicken wir auf das Event „FRIENDSHIP HEARTBREAK“ im Dschungel Wien, das sich mit Freundschaft, Einsamkeit und Community auseinandersetzt. Mit Kunst, Poesie und Panelgesprächen entstehen Räume für Reflexion, Heilung und Austausch über Beziehungen im digitalen und gesellschaftlichen Kontext.
Darüber hinaus besuchen wir das WordCamp Vienna 2026 und werfen einen Blick auf Schwarze Perspektiven in IT und digitalen Communitys als selbstverständlicher Teil kreativer und technologischer Räume.
Begleitet wird die Sendung wie immer von Musik aus der afrikanischen Diaspora sowie Sounds zwischen Afrobeat, Soul und Contemporary Vibes passend für den Start in den Sommer.
Leid beginnt dort,
Der Mensch kämpft.
Und genau darin verliert er den Frieden.
Vielleicht beginnt Leid schon dort,
Du wirst angenommen, wenn du entsprichst –
Was ist, wenn nicht das Leben dich leiden lässt –
Diese Sendung lädt dich ein, tiefer zu schauen.
Eine Stunde mit Impulsen, Musik und Raum zum Innehalten.
Still. Klar. Direkt.
BEWUSSTSEINSSENDUNG von und mit WERich
Tayla Myree gave a lecture at Queer Museum Wien
Johann Gottfried Auerbach’s ‘Portrait of Prince Eugene’ is said to have cost 95,000 euros.[1] The painting now hangs in the Lower Belvedere in Vienna.
Tayla Myree [2] uses this as an example for her talk in the series “What’s Missing?”. The Queer Museum Vienna [3] is presenting a series of lectures on queer art history under this title.
What we are missing—both in the title of the aforementioned painting and structurally within European art history—are the names and the stories of the Black people depicted in this and many similar portraits.
Tayla Myree discusses several examples of the representation of Black people in European art, examining the racist, stereotypical, and colonial symbols they contain. She also explores how racist beauty ideologies and violence against Black cis women are connected to the depiction of enslaved people in European art.
We present a recording of the lecture with brief announcements and some music.
Many thanks to the Queer Museum Vienna for the recording of Tayla Myree’s lecture [4] from May 7, 2026, as well as to Carla Lora Pérez from the ANDI editorial team [5] at Orange 94.0 for facilitating the recording.
Tayla Myree (they/she) is a multidisciplinary artist, poet, historian, cultural worker, and DJ based in Vienna, Austria. Their practice engages the politics of memory, representation, and identity, with a particular focus on Blackness and other marginalized histories.
[1] https://www.diepresse.com/4972254/belvedere-ersteigert-prinz-eugen-portraet-fuer-95000-euro
sources for the lecture:
//deutsche Übersetzung
95.000 euro soll es gekostet haben, Johann Gottfried Auerbachs: ‚Porträt des Prinzen Eugen’.[1] Das Gemälde hängt jetzt im Unteren Belvedere in Wien.
Tayla Myree [2] nimmt dieses als Beispiel für ihren Talk in der Reihe ‘What’s missing?’. Das Queer Museum Wien [3] bringt unter diesem Titel ein Serie von Vorträgen über queere Kunstgeschichte.
Was wir sowohl im Titel des oben genannten Gemäldes wie auch strukturell in der europäischen Kunstgeschichte vermissen sind die Namen sowie die Geschichte der dargestellten Schwarzen Menschen auf diesem und vielen vergleichbaren Portraits.
Tayla Myree spricht über einige Beispiele der Repräsentation von Schwarzen Menschen in der europäischen Kunst. Welche rassistischen, stereotypen und kollonialen Symbole sie enthalten. Aber auch darüber was rassistische Schönheitsideologien oder Gewalt gegen Schwarze cis Frauen mit der Darstellung versklavter Menschen in der europäischen Kunst zu tun hat.
Wir bringen ein Aufzeichnung des Vortrags mit kurzen Ankündigungen und etwas Musik.
Herzlichen Dank für die Aufzeichnung des Vortrags von Tayla Myree [4] im Queer Museum Wien vom 7.5.2026 ans QMW sowie an Carla Lora Pérez von der ANDI Redaktion [5] von Orange 94.0
Tayla Myree (sie/they) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Dichterin, Historikerin, Kulturvermittlerin und DJ mit Wohnsitz in Wien, Österreich. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den politischen Aspekten von Erinnerung, Repräsentation und Identität, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Blackness und anderen marginalisierten Geschichtsverläufen liegt.
[1] https://www.diepresse.com/4972254/belvedere-ersteigert-prinz-eugen-portraet-fuer-95000-euro
Quellen zum Vortrag:
Der Vortrag von Tayla Myree ist in englisch.
Der Atmospheric Playground dreht die 68. Karussellrunde!
Neue Releases SATT!!!
Die Playlist der Sendung:
A.A. Williams – Hold It Together
Die 7. Sendung zum Thema „Körper und Lust – das Fachgespräch über Sexocorporel bietet einen praktischen Einblick in die Körperarbeit ein. Begleitet wird das Gespräch von einem passenden musikalischen Vibe, unter anderem mit Klängen des Juju Orchestra und Jimmy Sax.
Gemeinsam mit den Experten Michael Sztenc und Sybille Stahlberg tauchen wir in das Modell Sexocorporel ein – ein ganzheitlicher Ansatz, der den Leistungsdruck herausnimmt und den Körper zurück ins Zentrum der Sexualität rückt. Freut euch auf tiefgehende Einblicke, Praxisbeispiele und eine konkrete Körperübung für zu Hause.
Aus aktuellem Anlass eine aktualisierte Neuauflage von
Think. Rise. Act. Change.
DAS STREET NOISE ORCHESTRA mit seiner lautstarken und aussagekräftigen URBAN-BRASS-MUSIK https://streetnoise.at/ im März beim SLOW WALK RÜCKWÄRTS zum Erhalt des PLATZERTALS = gegen rückwärtsgewandte Energiepolitik… und jetzt
DIE NEU-ANKÜNDIGUNG:
am Donnerstag, 11.06., von 16 bis 18 h eine große KUNSTAKTION – vom Goldenen Dachl bis zur Triumphpforte –
eine MENSCHENKETTE soll die Länge des geplanten Dammes von 660 m VISUALISIEREN.
Die Dammhöhe von 120 m könnt ihr jetzt schon auf dem aktuellen PLAKAT oder auf den ausgedruckten Karten in einem erschreckenden hohen Ausmaß und im proportionalen Vergleich ansehen…
„KOMMET ZU HAUF´ und mach und macht mit!“ – so dazu ein Aufruf.
Hinein in weitere Ansagen für eine lebens-werte und lebens-rettende Zukunft…
gemeinsam mit vielen engagierten Gruppen und lautstarker Musik, veranstaltet von der Initiativgruppe Rettet das Platzertal: https://rettetdasplatzertal.at/
Eingesprochene Informationen aus der Initiativgruppe mit DANK: © Barbara Loeffler
Plakat-Foto: © rettetdasplatzertal
Macherin: Leonie Drechsel
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