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LUST AUF LESEN? Christa Wolf / Kassandra
Die 1983 erschienene Romanerzählung ist eine Neuinterpretation des antiken Mythos, die den Trojanischen Krieg aus der Perspektive der Seherin Kassandra schildert, die als Außenseiterin gegen die patriarchalische Machtstruktur kämpft. Das Werk ist ein innerer Monolog, der die Absurdität des Krieges und die Bedrohung durch den Kalten Krieg thematisiert und wurde zu einem Kultbuch der Friedens- u. Frauenbewegung.
Kassandra reflektiert ihr Leben, während sie auf dem Wagen des griechischen Königs Agamemnon als Kriegsbeute nach Mykene gebracht wird, wissend um ihren bevorstehenden Tod durch Königin Klytaimnestra, Agamemnons Frau.
Wolf greift darin den Mythos auf, um die Wurzeln von Krieg, Herrschaft und Patriarchat zu hinterfragen
Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 3 – Religionsfreiheit 1/2
In der aktuellen, und zugleich letzten für dieses Schuljahr, Ausgabe von „Voll auf Musik“ wollen wir unser Berufsbild noch einmal näher beleuchten und lassen die Folgen des Schuljahres 2025/26 Revue passieren. In unserer Reihe „Traumberuf Musikschullehrer:in“ porträtierten wir Menschen, die ihre Leidenschaft für Musik zum Beruf gemacht haben und diese Begeisterung weitergeben. Zum Abschluss dieser Serie schildern unsere Redakteur:innen ihre Eindrücke und stellen Fragen an den Leiter der Fortbildungsakademie des Oö Landesmusikschulwerks, Philipp Haider. Das Podcast-Team des Oö Landesmusikschulwerks freut sich auf ein Wiederhören im Herbst!
Am 03.06. ist der Weltfahrradtag! Der Weltfahrradtag wurde 2018 von der UN eingeführt, um auf die Vorteile der Fahrradnutzung aufmerksam zu machen. Radio Corax widmet sich dem Thema lyrisch, mit einer Buchvorstellung von dem Buch „Das Geheimnis des Fahradhändlers“ von Jean- Jacques Sempé.
Welche Verantwortung haben Journalist:innen und Medien für den Aufstieg der AfD? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien und dem Verschwinden von Lokaljournalismus und regionalen Tageszeitungen? Und wer füllt die Lücke? Unabhängige Radios oder Social Media? Braucht es endlich eine Tageszeitung für und aus Ostdeutschland? In Episode #3 sprechen wir über die Medienlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, die Bedrohungen für unabhängigen Journalismus und die öffentlich-rechtlichen Sender NDR und MDR durch die AfD und die Verantwortung von Journalist:innen in der Berichterstattung über die extreme Rechte – in den Parlamenten und auf der Straße. Und bringen natürlich auch Beispiele mit, wer es besser macht!
Rechte Gewalt erreicht in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wieder Höchstzahlen – das belegen die aktuellen Statistiken von BKA und Opferberatungen. Aber was bedeuten diese Zahlen, wenn man als Kind dort aufwächst und massive Angriffe erlebt? Wenn im Wochentakt Unbekannte die Scheiben des Büros zerstören? Darüber sprechen wir mit Betroffenen, dem Landtagsabgeordneten Michael Nötzel und der Expertin Antje Arndt in Folge #2: Rechte Gewalt – und wer sich dagegenstellt. Die guten Neuigkeiten: Immer mehr Menschen stellen sich solidarisch gegen rechte Gewalt und Rassismus. In Demmin in MV verhindert ein Bündnis jedes Jahr einen Naziaufmarsch zum Tag der Befreiung. Was leistet die Zivilgesellschaft vor Ort, wer macht es ihnen schwer? Darüber sprechen wir mit dem Aktionsbündnis 8. Mai und der Landtagsabgeordneten Anna-Konstanze Schröder. Mit zwei Wissenschaftler:innen vom WZB – Christin Jänicke und Hans Jonas Gunzelmann – klären wir, was Zivilgesellschaft eigentlich ist. Katharina befragt außerdem einen alten Bekannten, Mr. Wheelchair, wie antifaschistisches Engagement aus dem Rollstuhl aussieht und was es für barrierefreie Punkfestivals wirklich braucht.
In der heutigen Ausgabe der Antifaschistischen Nachrichten haben wir auch einige positive Meldungen. Unter anderem wurde ein Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Gehren als rassistisch motivierte Tat anerkannt. Die ezra-Beraterin Franziska Schestak-Haase bewertet dies als wichtigen Schritt und als Signal für Betroffene rechter Gewalt. Außerdem berichtet die Amadeu-Antonio-Stiftung, dass sie einen Gerichtsstreit gegen das rechte Medienportal Nius gewonnen hat.
Die Gefahr, dass nach den Landtagswahlen 2026 erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik eine Partei der extremen Rechten ein Bundesland regieren könnte, ist hoch. Und dann? Gehen oder bleiben? Am 6. September 2026 können rund 1,7 Millionen Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag wählen. Zwei Wochen später, am 20. September, werden in Mecklenburg-Vorpommern rund 1,3 Millionen Menschen die Zusammensetzung des Landtags bestimmen können. Rassismus, Angst vor steigender Arbeitslosigkeit, Überalterung fehlende Aufstiegschancen, Fachkräftemangel und soziale Verwerfungen, aber auch: viel Fläche für wenig Menschen und alternative Freiräume und Kulturorte – was bedeutet das für diejenigen, die in den beiden Bundesländern leben? Wer sind die Mutmacher:innen, die sich hier im Ehrenamt in Vereinen engagieren, Begegnungsorte schaffen und neue Initiativen gründen?
Erzählt wird die Lebensgeschichte von Sophie, die in den 1930er-Jahren in einem oberfränkischen Dorf aufwächst. Es ist eine Welt der Bauernhöfe, der Arbeit, der Armut, der Nachbarschaft, der Kirche, der Krankheit und der unausgesprochenen Regeln. Der Roman begleitet Sophie von der Kindheit bis in die Wirtschaftswunderzeit.
Valerie Springer: „Karg, poetisch, eigensinnig.“
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