
Sign up to save your podcasts
Or


Die Kindheit von Silvana Hönlinger ist geprägt vom kommunistischen Ex-Jugoslawien und ihrem Großvater. Mit 9 Jahren übersiedelt sie nach Steyr in OÖ, wo sie ihre Wurzeln mit folkloristischen Jugoslawischen Volkstänzen und Auftritten in ganz Österreich pflegt. Gleichzeitig beginnt ihre Liebe zum klassischen Ballett, das sie nach langen Lehrjahren in der Ausbildung bei Erika Gangl in Linz perfektioniert. Nach Engagements in Gangls Kompanie und am Linzer Landestheater führt sie ihr Weg nach Wien, wo die ‘Tanz-Enthusiastin’ neben schweißtreibendem Training und zahlreichen Auftritten mit der Kompanie Sphinx von Midu El Gohary 1999 das Tanzstudio Igra gründet.
Mit ‘Generationen:Bewegung’ im Kulturzentrum Akku darf sie heuer am 18. Juni 2026 das 20-jährige Jubiläum ihrer Unterrichtstätigkeit in Steyr sowie ‚10 Jahre Dance Company Steyr‚ mit dem TanzRaum in der Werndlgasse 12 feiern.
Die Europäische Bürger*inneninitiative „My Voice, My Choice“ hat mit über 1,1 Millionen Unterschriften die EU zum Handeln bewegt. Doch der Kampf für sichere Abtreibungen geht weiter: Flora Bachmann von der Organisation Aufstehn und Kathi vom Verein Changes for Women erklären, warum Frauen in Österreich und Europa noch immer mit rechtlichen Hürden, hohen Kosten und gesellschaftlichem Stigma konfrontiert sind.
Die Ärztin Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice spricht über den feministischen Kampf für reproduktive Rechte in Malta. Dort ist ein Schwangerschaftsabbruch nur erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Für ungewollt Schwangere bedeutet das oft: keine medizinische Hilfe und illegale Wege. Viele bestellen Abtreibungspillen online, andere reisen ins Ausland.
Auch in Österreich bleiben reproduktive Rechte eingeschränkt. Schwangerschaftsabbrüche sind zwar straffrei, aber stehen im Strafgesetzbuch. Darüber hinaus ist die Zugänglichkeit eingeschränkt: Ungewollt Schwangere müssen teils in andere Bundesländer reisen und hohe Kosten für eine Abtreibung aufbringen. Nicht alle können sich dies ohne Weiteres leisten. Über den Einfluss der Klassenzugehörigkeit auf den Zugang zu reproduktiven Rechten sprechen Brigitte Theißl und Sylvia Köchl.
Sendungsgestaltung: Ines Stiermeier
Zu Wort kommen:
Flora Bachmann von Aufstehn
Kathi von Changes for Women
Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice Malta
Brigitte Theißl und Sylvia Köchl sprachen bei der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ über den Einfluss von Klassenherkunft auf den Zugang zu reproduktiven Rechten.
Eine vollständige Aufnahme der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ vom 21.04.2026 ist unter folgendem Link zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=pGnmfGZUBMA
Musik:
Sally’s Pigeons – Cindy Lauper
My Body, My Choice – Black SunZet
Sprache: Deutsch und Englisch
Fotocredit: Črt Piksi
Im Rahmen des jüngsten Gefangenenaustausches wurde bekannt, dass drei Kämpfer*innen der YPJ noch leben die zuvor als Gefallen gegolten hatten. Weniger erfreulich ist aber, das im vergangenen Mai die Zahl der getöteten Frauen in Nordsyrien gestiegen ist. Damit zeichnet sich eine Verschlechterung der Sicherheitslage vor allem für Frauen in der Region ab. In Bezug zum Friedensprozess gibt es weiterhin nur langsam Bewegung, vor allem wo die Türkei involviert ist. Zwar finden Gespräche Staat, doch konkrete Schritte in Bezug auf Verhandlungen mit der kurdischen Bevölkerung bleiben weiterhin aus. Die Kämpfe im Libanon führen dazu, das syrische Geflüchtete nun wieder zurück nach Syrien fliehen, obwohl in Syrien die Lage weiterhin sehr schlecht ist. Am Euphrat kam es zu Überschwemmungen, weswegen mehrere Gebiete evakuiert werden mussten und es kam zu erheblichen Schäden in der Landwirtschaft. Zum zehnten Jahrestag der Ermordung von Jesid*innen wurde der Opfer gedacht. Women Defend Rojava berichten von vor Ort und geben wöchentliche Updates.
V tokratni oddaji Poti iz labirintov bomo govorili o narcisizmu — ne kot o poenostavljeni etiketi, temveč kot o razvojni in odnosni temi. Zanimalo nas bo, kako se pri otroku oblikuje občutek sebe, kakšno vlogo imajo zrcaljenje, čustvena prisotnost in odzivnost staršev ter kaj se zgodi, kadar otrok ni dovolj viden, slišan ali sprejet.
Dotaknili se bomo narcističnih ran, sramu, občutljivosti na kritiko, potrebe po potrditvi ter razlik med zdravim samospoštovanjem in patološkim narcisizmom. V drugem delu bomo pogled razširili še sistemsko: kako se narcistične dinamike oblikujejo v družini, prenašajo med generacijami in kažejo v partnerskih odnosih.
Oddaja odpira tudi vprašanje, ali je po zgodnjih ranah mogoča rast — bolj stabilen občutek sebe, jasnejše meje in večja sposobnost za bližino.
Jasmina Godec se pogovarja s Silvano Kokol, psihoanalitično psihoterapevtko, in doc. dr. Katarino Možina, sodelavko Pamine – ambulante za duševno zdravje ter predavateljico na SFU.
In der aktuellen Sendung Poti iz labirintov sprechen wir über Narzissmus — nicht als vereinfachende Etikettierung, sondern als Entwicklungs- und Beziehungsthema. Uns interessiert, wie sich beim Kind ein Gefühl für das eigene Selbst entwickelt, welche Rolle Spiegelung, emotionale Präsenz und die Responsivität der Eltern spielen und was geschieht, wenn ein Kind nicht ausreichend gesehen, gehört oder emotional angenommen wird.
Wir sprechen über narzisstische Wunden, Scham, Empfindlichkeit gegenüber Kritik, das Bedürfnis nach Bestätigung sowie über den Unterschied zwischen gesundem Selbstwertgefühl und pathologischem Narzissmus. Im zweiten Teil erweitern wir den Blick systemisch: Wie entstehen narzisstische Dynamiken in der Familie, wie werden sie über Generationen weitergegeben und wie zeigen sie sich in Partnerschaften?
Die Sendung öffnet auch die Frage, ob nach frühen Verletzungen Wachstum möglich ist — ein stabileres Selbstgefühl, klarere Grenzen und eine größere Fähigkeit zu Nähe.
Jasmina Godec spricht mit Silvana Kokol, psychoanalytischer Psychotherapeutin, und doc. dr. Katarina Možina, Mitarbeiterin der Pamina-Ambulanz für psychische Gesundheit und Lehrende an der SFU.
Bei einem Study Trip nach Budapest Ende April 2026, hat Jannik Rijal die freien Radios Civil Radio und Radio X besucht. Für diese Reportage hat er Interviews mit Ákos Cserháti von Civil Radio und Dániel Kemény von Radio X gemacht. Die beiden erzählen von der Finanzierung bis zu den Herausforderungen, welche ungarische freie Medien in den vergangenen Jahren hatten. Es geht um die Auswirkungen der Medienpolitik Orbáns und die Erwartungen und Hoffnungen mit der neuen Regierung unter Péter Magyar.
Beide Radios senden heute nur noch online. Trotzdem sind sie wichtige Plattformen für kulturellen Austausch und unabhängige Berichterstattung.
Foto Ákos Cserháti, Dániel Kemény
Der Widerhall – Das FRS Magazin
Ella Fitzgerald, I got the spring fever Blues, Cry me a river, one note samba, spring can really hang you up the most, at last, cheek to cheek, louis armstrong, good morning heartache,
Sommer bedeutet für viele junge Musiker nicht nur Ferien, sondern auch intensive Proben, neue Freundschaften und unvergessliche musikalische Erfahrungen. In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir über die Sommerorchesterwochen – ein Projekt, das seit vielen Jahren junge Streicher:innen zusammenbringt und musikalisch wachsen lässt, sowie den „Groovy Percussion Summer“ unserer Schlagwerker:innen.
Zu Gast sind Martina Franke, Direktorin der Landesmusikschule Wels und
künstlerische Leiterin der Sommerorchesterwochen, Raphael Kasprian,
Fachgruppenleiter der Streicher im OÖ. Landesmusikschulwerk und Wolfgang Auinger, Fachgruppenleiter der Schlagwerker im OÖ. Landesmusikschulwerk und künstlerischer Leiter des „Groovy Percussion Summer“.
Gemeinsam geben sie Einblicke in den Alltag der Orchester- und Ensemblewochen, erzählen von besonderen Momenten mit den jungen Musiker:innen und erklären, warum gemeinsames Musizieren in Ensembles und im Orchester so prägend ist.
A Conversation with AMRO26 Contributors Christina Gruber and Livio Liechti about walking, artistic research and ecological perspectives on digital infrastructures and data centers.
At AMRO26, they both contributed to the morningsession: „How to boil a datacenter“ and also to the workshop Landscape Grief Camp, which explores collective mourning, protest, and ritual practices in response to data center construction and ecological transformation.
The conversation focused on the material realities behind the “Cloud,” the environmental impact of data centers on landscapes and water systems, and how walking, publishing, artistic research, and collective ritual practices can create new forms of awareness, resistance, and imagination.
For more information about the festival and the full program, visit radical-openness.org.
Beitragsgestaltung: Anna Jungwirth
Bild:c AMRO26, Design by Hanna Priemetzhofer
From the publisher's feed