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Warum wurden Medikamente jahrzehntelang überwiegend an Männern erforscht und welche Folgen hat das bis heute für Frauen?
In dieser Folge sprechen wir über den Female Data Gap: von Contergan und dem Ausschluss von Frauen aus frühen klinischen Studien bis zu heutigen Unterschieden bei Medikamenten, Sportwissenschaft und Endometriose. Gleichzeitig schauen wir auf den aktuellen FemTech-Boom und fragen, ob Startups die Forschungslücke wirklich schließen oder sie teilweise vor allem als Marketingstory nutzen.
Außerdem geht es um Wearables und Gesundheitsdaten, Nōuxx, The Blood und Aware, die Milliardenchance hinter Frauengesundheit, Cycle Syncing, Supplements und die Frage, wie viel wissenschaftliche Evidenz hinter vielen zyklusbasierten Produkten tatsächlich steckt.
00:00 Cold Open: Wie groß ist der Female Data Gap wirklich?
00:24 Intro: Warum Frauen medizinisch schlechter erforscht sind
01:35 Nōuxx, Female Health und warum wir über das Thema sprechen
04:24 Contergan und der historische Ursprung des Gender Data Gap
08:37 Warum Frauen erst seit den 90ern systematisch einbezogen werden
10:06 Warum die Forschungslücke bis heute existiert
13:10 Medikamente, Nebenwirkungen und Forschung am männlichen Körper
18:02 Endometriose: Wenn eine Diagnose Jahre dauert
21:10 Eine Billion Dollar: Warum Frauengesundheit zum riesigen Markt wird
22:02 Social Media, Wearables und der aktuelle FemTech-Boom
25:32 Dürfen Männer eigentlich Female-Health-Startups gründen?
29:36 Schließen FemTech-Startups die Lücke wirklich?
33:51 Mission vs. Geschäftsmodell: The Blood, Health Claims und Gesundheitsdaten
41:44 Forschung oder Marketing? Der Streit um die „1 Prozent“
44:11 Menopause, Cycle Syncing und was die Studien wirklich zeigen
49:30 Bioresonanz, Haaranalysen und Gesundheits-Bullshit
53:32 Fazit: Female Data Gap, Pink Tax und was wirklich helfen würde
Links
BMFTR (Förderung zum Schließen des Gender Data Gap in der klinischen Forschung)
https://www.gesundheitsforschung-bmftr.de/de/reduzierung-des-gender-data-gap-in-der-klinischen-forschung-18488.php
McKinsey (1 Billion USD Potenzial durch das Schließen der Women’s Health Gap)
https://www.mckinsey.com/mhi/our-insights/closing-the-womens-health-gap-a-1-trillion-dollar-opportunity-to-improve-lives-and-economies
NIH (Einbeziehung von Frauen und Minderheiten in klinische Forschung)
https://www.grants.nih.gov/policy-and-compliance/policy-topics/inclusion/women-and-minorities/guideline
PubMed (Geschlechterunterschiede bei Pharmakokinetik und Medikamentenabbau)
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32503637/
PubMed (Unterrepräsentation von Frauen in Sport- und Supplement-Forschung)
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35267928/
WHO (Endometriose, Prävalenz und Diagnoseverzögerung)
https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/endometriosis
Meta-Analyse (Menstruationszyklus und körperliche Leistungsfähigkeit)
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32661839/
National Academies / NIH Funding (Anteil der Forschungsausgaben für Frauengesundheit)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK612400/
nōuxx (Female Health Startup aus der Folge)
https://nouxx.com/de
The Blood (Diagnostik auf Basis von Menstruationsblut)
https://www.theblood.io/
Aware (Blutdiagnostik und Gesundheitsdaten)
https://www.aware.app/
Lucid
https://waitlist.take-lucid.com/
Warum wollen wir unbedingt in exklusive Clubs, Apps und Communities rein und wünschen uns danach, dass möglichst niemand mehr nachkommt?
In dieser Folge sprechen wir über das Paradox hinter Soho House, Raya, Clubhouse, Supreme und anderen Status-Brands. Warum macht Knappheit Dinge cool, warum kann Wachstum genau diese Coolness zerstören und wieso suchen wir uns immer wieder die nächste, noch exklusivere Nische?
Außerdem geht es um den Snob-Effekt, Statusspiele, den Unterschied zwischen „Big Fish“ und „Small Pond“ und die Frage, wie Unternehmen wachsen können, ohne genau das zu verlieren, was sie ursprünglich begehrenswert gemacht hat.
Kapitel / Timestamps
00:00 Cold Open: Sind alle VIP, ist niemand VIP
01:25 Soho House: Warum wollen wir überhaupt rein?
04:24 Statusspiele: Wie cool willst du im Raum sein?
07:05 Business wants more members, members want fewer
10:05 Techno, VIP-Bereiche und verlorene Exklusivität
12:29 Warum Wachstum und Exklusivität sich widersprechen
14:27 Mainstream, Künstler und das Groucho-Marx-Paradox
15:31 Instinct & Clubhouse: Scarcity als Growth Hack
17:09 Wenn LinkedIn, Soho House & Co. uncool werden
20:07 Elite-Unis und der Wert exklusiver Netzwerke
24:21 Snob-Effekt, Mitläufer-Effekt und Statuskonsum
26:26 Warum die Cool Kids immer weiterziehen
31:33 Wie ein exklusiver Club eigentlich funktionieren müsste
34:27 Was bringt eine Soho-House-Mitgliedschaft wirklich?
37:10 Big Fish vs. Small Pond: Wo solltest du dich positionieren?
44:30 Supreme, Facebook & Co.: Wenn Wachstum Coolness zerstört
50:37 Wie Apple den Mainstream überlebt hat
53:39 Drei Wege aus dem Exklusivitäts-Dilemma
Links
Lucid
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Soho House
https://www.sohohouse.com/
Raya
https://www.raya.app/
Instinct
https://instinct.com/
Clubhouse
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Supreme
https://supreme.com/
White Hot: The Rise & Fall of Abercrombie & Fitch
https://www.netflix.com/title/81323741
Warum werden plötzlich Getränke zu Pulver, Supplements zu Gummibärchen und Wirkstoffe zu Pouches?
In dieser Folge zerlegen wir die Ökonomie hinter erfolgreichen D2C- und Health-&-Wellness-Brands. Wir sprechen darüber, warum Gewicht, Größe, Haltbarkeit, Kühlkette, Wiederkaufsrate und Regulatorik oft wichtiger sind als die eigentliche Produktidee und warum Marken wie AG1, Grüns, HOLY oder Blue Farm genau davon profitieren.
Außerdem geht es um Abomodelle, Creator-Marketing, steigende Meta-Kosten und die Frage, welche Produkte man heute überhaupt noch online verkaufen sollte.
Lucid
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00:00 Cold Open: Was erfolgreiche D2C-Produkte gemeinsam haben
00:34 Warum es jetzt alles in Pulverform gibt
02:38 Die Physik eines guten E-Commerce-Produkts
07:47 Avocado-Kuscheltiere und das Problem mit großem Volumen
13:19 Skincare, Apple & die Macht der Wiederkaufsrate
19:37 Preis pro Gramm, Kühlketten und Retail
24:32 Cask vs. Lucid: Wie Regulatorik ein Business verändert
29:34 Von Proteinpulver über Energy Drinks zu AG1
35:52 Sachets, Gummies und immer mehr Convenience
37:58 Grüns: In drei Jahren zum Milliarden-Exit
41:07 Warum „Just Add Water“ für E-Commerce so attraktiv ist
43:16 Abos, Creator und Produkte, die man in 15 Sekunden versteht
45:25 Copycats, teure Meta Ads und die richtige Kategorie
49:42 Warum Drinks online so schwierig sind
53:08 Pouches, Strips, Sirups & Patches: Die nächsten Formate
56:36 Fazit: Rechnet zuerst die Physik eures Produkts durch
Wann ist öffentliche Kritik berechtigt und wann wird daraus einfach ein Shitstorm?
Wir sprechen über vier aktuelle Fälle: den HYROX-Skandal in Peking, Sydney Sweeneys umstrittene Novig-Kampagne und zwei Creator-Shitstorms aus Deutschland. Dabei geht es weniger darum, wer „recht“ hat, sondern darum, warum Empörung im Internet so schnell eskaliert, welche Rolle Algorithmen und Reichweite spielen und wie man reagieren sollte, wenn plötzlich Tausende Menschen Kritik an einem üben.
Kapitel / Timestamps
00:00 Highlights
00:16 Intro: Wir holen uns einen Shitstorm
01:10 HYROX Peking: Wenn ein Rennen komplett eskaliert
06:24 HYROX reagiert und ändert die Regeln
11:03 Sydney Sweeney und der Novig-Shitstorm
14:00 Sexualisierung und Frauen im Sport
20:03 Wie Sydney Sweeney auf die Kritik reagiert
22:45 Finance Bros vs. Stripperinnen: Der nächste Shitstorm
27:15 Warum der Algorithmus Empörung belohnt
35:20 Feminismus-Content, kopierte Videos und der nächste Creator-Shitstorm
39:56 Kritik an Verhalten vs. Kritik an einer Person
43:43 Sollte man sich bei einem Shitstorm entschuldigen?
47:18 Warum sich Shitstorms immer weiter hochschaukeln
51:34 Fazit: Betroffen oder einfach nur offended?
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Hyrox Bericht Beijing
https://www.scmp.com/sport/china/article/3367861/hyrox-beijing-athletes-get-full-refund-new-hygiene-rule-will-allow-competitors-be-axed
Wie entsteht eigentlich ein Startup, bevor überhaupt das erste Produkt verkauft wurde?
In dieser Folge ist Lucid Co-Founder Robert zu Gast. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie aus einer Idee neben dem Vollzeitjob ein finanziertes Consumer-Startup wurde: von der Ideenfindung und dem Entschluss zu kündigen über Fundraising und Investorensuche bis zu Produktentwicklung, Content und den größten Fehlern der ersten Monate. Außerdem geht es darum, was sich beim Gründen komplett anders anfühlt als im Angestelltenjob und warum am Ende nicht der Output, sondern das Outcome zählt.
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Kapitel / Timestamps
00:00 Cold Open: Vom Job zum eigenen Startup
00:22 Robert und sein Weg zum Gründen
06:30 Wie Franz und Robert sich kennengelernt haben
12:30 Die Suche nach der richtigen Geschäftsidee
17:00 Warum es am Ende ein Consumer-Produkt wurde
22:30 Wie die Idee für Lucid entstanden ist
26:20 Kündigen und wirklich All-in gehen
29:20 Fundraising ohne fertiges Produkt
34:00 Gründen neben einem Vollzeitjob
40:00 Die ersten Monate nach der Kündigung
45:00 Unsere größten Fehler und Fuck-ups
49:30 Output vs. Outcome beim Gründen
55:20 Wie groß kann Lucid wirklich werden?
59:20 Unser Fazit nach den ersten Monaten
Warum fühlen sich die Sommer in der Kindheit endlos an, während heute plötzlich schon wieder ein Jahr vorbei ist?
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie unser Gehirn Zeit wahrnimmt und warum Routine, neue Erlebnisse, Emotionen und vor allem Zeitdruck beeinflussen, wie lang sich unser Leben im Rückblick anfühlt. Wir diskutieren das Urlaubsparadox, Erinnerungsmarker und die Frage, ob ein möglichst ereignisreiches Leben wirklich die Lösung ist, oder ob genau das Gegenteil passieren kann, wenn wir uns ständig hetzen.
Am Ende geht es um die Balance zwischen Routine und neuen Erfahrungen und darum, wie man ein Leben baut, das sich nicht nur voll, sondern auch wirklich reich anfühlt.
Kapitel / Timestamps
00:00 Cold Open: Alltagstrott und Zeitdruck
00:20 Warum vergeht die Zeit immer schneller?
05:33 Das Urlaubsparadox: Erlebte vs. erinnerte Zeit
09:12 Kapstadt vs. Miami: Warum Erinnerungen Zeit dehnen
11:01 Gedächtnismarker und der Zeitkiller Routine
15:08 Neuheit, Emotionen und der Oddball-Effekt
17:49 Warum Jahre mit dem Alter kürzer wirken
19:40 Zeitdruck: Warum gehetztes Leben schneller vergeht
24:37 Warum mehr Erlebnisse nicht automatisch besser sind
28:57 Reisen, Arbeit und unsere eigene Zeitwahrnehmung
34:03 Emotionen und das erinnernde Selbst
38:00 Wann zu viele Erlebnisse zum Problem werden
44:03 Die richtige Balance aus Routine und neuen Erfahrungen
50:20 Fazit: Wann war dein letztes erstes Mal?
Links
Lucid
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Friedman & Janssen, Aging and the Speed of Time
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20163781/
Block & Zakay, Prospective and Retrospective Duration Judgments
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21331825/
Wittmann & Lehnhoff, Age Effects in Perception of Time
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16512313/
HYROX könnte schon bald mit bis zu einer Milliarde bewertet werden, während die ersten Enhanced Games trotz Dopingfreigabe nur einen Weltrekord hervorbringen. Gleichzeitig erreicht WHOOP eine Milliardenbewertung, screenlose Fitness-Tracker bekommen immer mehr Konkurrenz und Functional Drinks entwickeln sich zu Lifestyle-Produkten für jede erdenkliche Community.
In dieser Folge geben wir ein Update zu den wichtigsten Sport-, Fitness- und Health-Trends der letzten Monate. Wir sprechen über den Last Soul Ultra und Leiden als Contentformat, die extreme Entwicklung von HYROX, neue Fitness-Race-Konkurrenten und die ernüchternde Bilanz der Enhanced Games.
Außerdem analysieren wir das Geschäft hinter WHOOP, Oura und Eight Sleep, diskutieren First-Mover-Vorteile und teure Marktaufklärung und schauen auf die nächsten Trends aus den USA: Kreatin für Healthy Aging, Protein-Soda, GLP-1-Microdosing, Functional Beverages und die Milliardenübernahme von Huel.
Kapitel / Timestamps
00:00 Cold Open: Milliarden-Hype und enttäuschende Weltrekorde
00:20 Intro: Unsere wichtigsten Trend-Updates der letzten Monate
02:27 Last Soul Ultra: Leiden wird zum Contentformat
10:24 Wie HYROX zur Milliardenmarke werden könnte
15:33 Olympia-Pläne, Private Equity und neue HYROX-Klone
23:00 Enhanced Games: Viel Hype, wenig Weltrekorde
28:00 WHOOP, Fitness-Tracker und die schwierige Abo-Frage
33:24 Screenless Tracker und zunehmender Preisdruck von unten
35:35 First Mover oder lieber später einsteigen?
43:47 Functional Drinks werden zu neuen Lifestyle-Marken
46:21 Kreatin, Healthy Aging und GLP-1-Microdosing
51:00 Protein-Soda, AV8, Retail und der Huel-Exit
Links
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HYROX
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Enhanced Games
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Warum fällt manchen Menschen Sport, Unternehmertum oder Disziplin scheinbar leicht, während andere sich jedes Mal neu motivieren müssen?
In dieser Folge sprechen wir über Identity Priming und darüber, wie stark unser Selbstbild beeinflusst, wie wir denken und handeln. Warum macht es einen Unterschied, ob du sagst „Ich gehe laufen“ oder „Ich bin Läufer“? Wie entstehen Identitäten durch Familie, Freunde, Umfeld und gesellschaftliche Erwartungen? Und warum können Glaubenssätze wie „Ich bin halt chaotisch“ oder „Ich bin nicht der Sporttyp“ uns über Jahre begrenzen?
Außerdem sprechen wir darüber, wie man seine eigene Identität bewusst verändern kann: durch ein neues Umfeld, größere Ziele, Sprache, soziale Erwartungen, Vision Boards und konkrete Beweise für das eigene Selbstbild. Und wir diskutieren, wo Identity Priming aufhört und bloßes Manifestieren anfängt
Kapitel / Timestamps
00:00 Cold Open: Identität schlägt Motivation
00:26 Intro: Was ist Identity Priming?
03:18 Warum dein Selbstbild dein Verhalten bestimmt
05:53 Identität statt Willenskraft und Motivation
11:20 Die Psychologie hinter Priming
16:03 Wie Stereotype unsere Leistung beeinflussen
20:36 Kognitive Dissonanz und unser Selbstbild
22:57 Warum große Ziele dein Verhalten verändern
27:47 Wie andere Menschen deine Identität formen
32:07 Wie Kindheit und Familie uns prägen
41:02 Kann man sich komplett neu erfinden?
49:19 Warum dein Umfeld bestimmt, wer du wirst
53:48 Wie Sprache unsere Persönlichkeit verändert
57:00 Wenn die eigene Identität zum Käfig wird
58:25 Manifestieren, Vision Boards und KI
1:01:06 Wie du dich selbst gezielt primen kannst
1:04:02 Sag den Leuten, wer du werden willst
1:06:09 Fazit: Welche Identität willst du ablegen?
Links
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Gear Acquisition Syndrome Folge
https://open.spotify.com/episode/3O3EZQ2OUgk6LwtzYmg0Pa
Mental Health bei Gründern Folge
https://open.spotify.com/episode/4YR5EV1oLunENzD0FEp8kU
Tools of Titans – Tim Ferriss
Offiziell: https://tim.blog/tim-ferriss-books/
Deutsch („Tools der Titanen", ISBN 978-3-95972-046-5): https://www.m-vg.de/mediafiles/Leseprobe/9783959720465.pdf (Leseprobe) · Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1043055279
Influence: The Psychology of Persuasion – Robert Cialdini
Autor/Institut: https://www.influenceatwork.com/books-and-publications/
Deutsch („Die Psychologie des Überzeugens", Hogrefe): https://www.hogrefe.com/de/shop/die-psychologie-des-ueberzeugens-91451.html
Ultralearning – Scott H. Young
Offiziell: https://www.scotthyoung.com/blog/ultralearning/
Deutsch (Redline Verlag, 2024, ISBN 978-3-86881-974-8): https://www.kulturkaufhaus.de/en/detail/ISBN-9783868819748/Young-Scott-H./Ultralearning
Warum kaufen gerade Anfänger oft das teuerste Equipment, obwohl es sie kaum besser macht? Vom Carbon-Laufschuh über den neuen Padel-Schläger bis zur Profi-Kamera: Das Gear Acquisition Syndrome beschreibt unseren Drang, uns Fortschritt und sogar eine neue Identität über Ausrüstung zu kaufen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Phänomen durch Social Media, Influencer und immer einfacheren Konsum heute besonders sichtbar ist und welche Psychologie dahintersteckt. Wir schauen auf Symbolic Self-Completion, den Diderot-Effekt und die Frage, ob öffentlich angekündigte Ziele wirklich dabei helfen, sie zu erreichen.
Und wir übertragen das Ganze aufs Gründen: Warum sind Logo, GmbH, Office, Pitch Deck oder Businessplan oft nur das Startup-Äquivalent zum fünften Paar Laufschuhe? Und wofür sollten Gründer ihre Zeit und ihr Geld stattdessen wirklich einsetzen?
Kapitel / Timestamps
00:00 Cold Open: Teures Gear macht dich nicht besser
00:16 Intro: Was ist das Gear Acquisition Syndrome?
05:40 Warum Anfänger oft das teuerste Equipment kaufen
08:21 Warum der Gear-Trend heute immer stärker wird
15:52 Warum Gründer genau denselben Fehler machen
19:47 Musiker, DJs und die Ursprünge des Phänomens
22:03 Olympia zeigt: Skill schlägt oft teures Equipment
27:22 Symbolic Self-Completion und die gekaufte Identität
34:57 Der Diderot-Effekt hinter unserem Konsumverhalten
40:57 Von Eisbaden bis Kamera: Gear überall
44:33 Die größten Gear-Fehler von First-Time-Foundern
55:01 Kosten-Nutzen: Wann sich teure Tools wirklich lohnen
1:02:20 Fazit: Anfänger kaufen, Profis nutzen
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FOMO Berlin
Die Berliner Event-Community, deren „Kleiner Freitag“-Event in der Folge erwähnt wird.
https://www.fomoberlin.com/
Offline sein, acht Stunden schlafen, Zeit verschwenden, Kinder bekommen oder Freunde zum Dinner einladen - warum gelten genau diese Dinge plötzlich als neue Statussymbole?
Nachdem wir in Teil 1 erklärt haben, warum sich Status grundsätzlich verändert, schauen wir uns in dieser Folge die konkreten neuen Statussymbole an. Wir sprechen über Connected Privacy, Slow Living, Deep Expertise, Hosting, Schlaf, Zeitwohlstand und warum viele klassische Luxusgüter ihren Status verlieren.
Außerdem analysieren wir die Business-Chancen hinter diesen Entwicklungen und zeigen, welche Unternehmen bereits heute erfolgreich auf diese Trends setzen - von "In Time" über Red Bull bis hin zu neuen Community- und Experience-Konzepten.
Kapitel / Timestamps
00:00 Intro: Die neuen Statussymbole im Detail
00:52 Rückblick auf Teil 1 und die Makrotrends
02:25 Warum Status heute kaum noch kaufbar ist
03:55 Connected Privacy statt Dauer-Sichtbarkeit
13:56 Zeit verschwenden als neues Statussymbol
22:06 Warum Kinder wieder zum Luxus werden
26:14 Deep Expertise statt oberflächlichem Wissen
33:30 Gastgeber sein als neues Statussymbol
43:20 Warum Schlaf plötzlich zum Luxus wird
48:30 Business Opportunities hinter den Trends
59:24 Fazit: Die Anleitung für ein gutes Leben
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