Wenn wir nicht tun, wird mit uns getan. Die Maskerade müssen wir beenden!
Ein Kommentar von Peter Frey.
Die hohe Politik denkt keineswegs daran, ihre - uns zugedachte - “neue Normalität” als Gesellschaftskonzept tatsächlich aufzugeben. Die “Lockerungen” - ganz im Stile feudaler Herrscher verabreicht - sind trügerisch, weil Teil des Spieles, die Bevölkerung hinzuhalten, bis endlich die “Zweite Welle” kommt. Mindestens in Berlin wartet man auf das Eintreten des Paradoxons. Paradoxon, weil es eine “Erste Welle” schließlich nie gegeben hat, mal jene ausgenommen, welche mit den kolportierten Ängsten in Hirne und Herzen der Menschen gespült wurde.
Ganz traditionell wird auch im Herbst des Jahres 2020 der Beginn einer weiteren Grippesaison eingeläutet. Grippesaison ist ein Symbolname für die Zeit von Schniefnasen, fiebrigen Erkältungen und großen Ausschlägen in den Reaktionen von Immunsystemen. Wie in jeder Grippesaison wird dies auch Menschen das Leben kosten, vor allem das von Alten, Schwerkranken und Schwachen. Das Leben ist nur deshalb möglich, weil es auch Sterben gibt. Die Anzahl der Menschen, deren Verlust wir betrauern, wird saisonal ansteigen. Das eben auch, weil klimatische Faktoren, gekoppelt mit unseren Lebensumständen, einer Schwächung unserer körpereigenen Schutzfunktionen in die Hände spielen.
Dieses Jahr aber wird es anders werden, wenn nicht eine starke Bewegung aus der Bevölkerung heraus die Pläne aushebelt. Die faktisch höchstrangige deutsche Politikerin glänzte am 9. April des Jahres durch Fake News:
“Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.” (1)
Warum sich das als Fake News - die Übermittlung nicht der Realität entsprechender Nachrichten - überführen lässt, sollte für den wachen Verstand kein Problem darstellen. Denn wenn es so wäre, wie es Angela Merkel ausdrückt, gäbe es schon längst nur noch eine kranke, dahin siechende Weltbevölkerung. Beachten wir das Selbstverständnis der Herrschenden (Hervorhebungen durch Autor):
“[…] einen Impfstoff, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.“
Die Herrschenden als Subjekte, die Bevölkerung als entmündigte Objekte. In diesem speziellen Fall: Die völlige Unkenntnis, sprich Inkompetenz zu Aspekten der Immunisierung als Merkmal von Herrschaftsdenken; gesprochen aus dem Mund der Deutschen Kanzlerin. Noch ein Fake News von Angela Merkel, gern breitgestreut von den sogenannten Qualitätsmedien:
“Es sei bisher ganz gut gelungen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, wurde die Kanzlerin zitiert. Es dauere mittlerweile zum Beispiel länger, bis sich die Zahl der Infizierten verdopple.” (2)
Ein Wissen über die Zahl der Infizierten hatte die Kanzlerin überhaupt nicht, ja sie hat es bis heute nicht. Warum? Weil schlicht die Erhebungen dazu fehlen, Baseline-Studien, repräsentative Tests. Diese fehlen auch heute noch, Anfang Juli, ein halbes Jahr nach “Ausbruch der Pandemie”. Ist das Vorsatz oder Dummheit?
Hier Fake News von Springers Edelblatt, dabei Lothar Wieler, den Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) aufrufend:
“Auch RKI-Chef Wieler zeigt sich alarmiert. Die Zahl der Neuinfektionen sei weiter auf einem »hohen Niveau«.“
Alles herbeigezauberte, aus den Fingern gesogene, unbelegte Behauptungen. Falschberichterstattung ist das Tagwerk der Massenmedien. Opportunistisches, aber vor allem unkritisches, systemkonformes Denken die Ursache für diese systematische Fake News-Verbreitung. Wäre es anders, würde die Welt spätestens in diesen Tagen, fast ein viertel Jahr nach den von mir gerade zitierten Nachrichten des Blattes, intensiv nachbohren. Sie schrieb nämlich auch:
“Das RKI will nun große bundesweite Antikörperstudien zur Verbreitung des Coronavirus starten. Damit soll ermittelt werden, wie viele Menschen bereits eine Infektion durchmachte...