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Wieso ein Eimer dabei sehr viel mit der europäischen Asylpolitik an den Außengrenzen zu tun hat und wie die beiden hinter dem Buch überhaupt auf die Idee gekommen sind, erfahrt ihr in dieser Folge.
Der Klett Kinderbuchverlag will an dem Buch nichts verdienen, sondern spendet den gesamten Gewinn an Vereine, die sich für eine offene Gesellschaft engagieren (derzeit Dresdener Kulturbüro und Mission Lifeline).
Meldet euch gerne, wenn ihr Ideen für weitere unterstützenswerte Projekte habt. Darüber entscheiden dann Verlag und die Schirmherrin Manja Präkels gemeinsam.
Hier könnt ihr das Buch kaufen: https://www.klett-kinderbuch.de/buecher/details/eine-wiese-für-alle.html
Gerade der Globale Süden, der nicht Treiber des Klimawandels ist, ist besonders von seinen negativen Folgewirkungen betroffen. Nach Angaben des International Displacement Monitoring Centre (IDMC) sind seit 2008 aufgrund von Naturkatastrophen jährlich 26,4 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen worden. Die Industriestaaten interessiert das leider noch herzlich wenig.
Was das bedeutet, darüber spreche ich heute mit der Klimaexpertin Sabine Minninger. Sie ist seit 2012 Referentin für Klimapolitik bei Brot für die Welt mit dem Schwerpunkt Klimawandel und Entwicklungsfragen.
Sie wird uns erklären, warum es laut der Genfer Flüchtlingskonvention den Begriff „Klimaflüchtling“ nicht gibt und wieso das schleunigst geändert werden muss.
Wie ein Schutzmechanismus für Menschen, die aufgrund vom Klimawandel ihre Heimat verlassen müssen aussehen könnte, was eine trapped population ist und wieso viele deutsche Politiker*innen in Zukunft noch auf die Nase fallen werden, erfahrt ihr in dieser Folge.
Viel Spaß beim Zuhören.
Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert ihn gerne und folgt asylimdialog auf Instagram https://www.instagram.com/asylimdialog/! Ich freue mich auch über Anregungen oder Kritik an [email protected]
# 17
In dieser Folge wird es wissenschaftlich und politisch. Wie schon öfter in diesem Podcast geht es darum, wie die EU sich abschottet vom Globalen Süden der Welt. Dieses Mal nicht dadurch, dass sie Menschen in Seenot sterben lässt oder Geflüchtete auf griechischen Inseln einsperrt, sondern durch Externalisierung der Grenzen. Von einer Grenzlinie zu einem Grenzraum. Die EU tut dies, indem sie mit afrikanischen Regierungen Deals verhandelt. Sogenannte Entwicklungshilfe gegen Migrationskontrolle.
Leonie Jegen forscht zu genau diesem in westafrikanischen Staaten. Was dabei ein triple win bedeutet, welche Auswirkungen diese Deals in Westafrika haben und was Migration dort für einen Stellenwert hat, erfahrt ihr in dieser Folge.
Viel Spaß beim Zuhören.
Dokumentation für alle Weiterinteressierten:
https://www.youtube.com/watch?v=jDuLeGG43YU
Abonniert den Podcast oder folgt ihm auf Instagram!
rlc-deutschland.de/podcast
Kontaktiert mich gerne bei Fragen, Anregungen oder Kritik
Es geht in dieser Folge um die europäische Asylpolitik, die sich vor einigen Wochen durch einen Gesetzesentwurf der Europäischen Kommission, den sogenannten „New Pact“ konkretisiert hat. Was genau dieser beinhaltet, ob Baustellen wie das Dublin-System, die Situation in den Hotspots oder die Verteilung von aus Seenotgeretteten dabei gelöst werden und wie die jeweiligen Mitgliedstaaten dazu stehen, erfahrt ihr hier.
Luise Amtsberg hat ursprünglich Islam- und Politikwissenschaften studiert und ist nun schon seit 2013 Bundestagsabgeordnete. Dort ist sie flüchtlingspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mitglied im Ausschuss für Inneres.
Matthias Lehnert ist Anwalt für Asyl- und Aufenthaltsrecht in Berlin. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit ist er zudem Legal Advisor beim European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Mitglied des Netzwerks Migrationsrecht und gibt auch regelmäßig Schulungen zum Migrationsrecht (unter anderem auch schon bei der Refugee Law Clinic in Berlin).
Dass der New Pact in der Form, wie er nun vorgestellt wurde, mit all den Menschenrechtsverletzungen, nicht in Kraft treten sollte, zeigt sich deutlich. #disasterpact
Es lohnt sich dafür unter anderem eine Petition von Pro Asyl zu unterzeichnen, die sich gegen die neuen Pläne der Europäischen Kommission wendet. Alle Einzelheiten dazu findet ihr unter aktion.proasyl.de
Wenn ihr immer up to date bleiben wollt, abonniert gerne den Podcast oder folgt ihm auf Instagram. Bis dahin! @asylimdialog // rlc-deutschland.org/podcast
Ein Gespräch mit Vera Magali Keller, die im Legal Team von Sea Watch und als Juristin, spezialisiert auf internationales öffentliches Recht, arbeitet.
In den letzten Wochen war sie wegen der Aufdeckung illegaler Pushbacks viel in den Medien.
Es geht in dieser Folge um Frontex und darum, weshalb diese EU-Agentur so problematisch ist - wie sie der weiteren Abschottung der EU dient und Menschenrechte verletzt.
Wie sich Frontex in den letzten Jahren entwickelt hat, dass deren Menschenrechtsverletzungen weit über die EU-Grenzen hinaus reichen und wie man Frontex dafür verantwortlich machen kann, erfahrt ihr in dieser Folge! Viel Spaß beim Zuhören.
Hier noch einmal der Hinweis zur Petition von Pro Asyl gegen den #NewPact #DisasterPact der EU: aktion.proasyl.de
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Triggerwarnung: Folter, Vergewaltigung
Ein Gespräch mit Eike Leidgens über Traumatisierungen bei Geflüchteten und welche Auswirkungen diese auf das Asylverfahren haben.
Eike arbeitet als Psychologe für die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH), ein Trauma-Therapiezentrum, das Beratung für Geflüchtete mit Depressionen oder Posttraumatischer Belastungsstörung anbietet.
Was es für den Alltag von Geflüchteten bedeutet, unter einer Traumatisierung zu leiden und wieso auch Suizidgefährdete aus Deutschland abgeschoben werden können, erfahrt ihr in dieser Folge!
Die Finanzierung der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum für die kommenden Monate ist leider nicht gesichert. Eine Schließung des Zentrums würde eine riesige Versorgungslücke für traumatisierte Geflüchtete hinterlassen. Hier gibt es alle Hintergründe und zeigt, wie ihr unterstützen könnt. Spendet hier: https://mfh-bochum.de/rettet-die-mfh/
Wenn ihr mehr zu den Herausforderungen der psychosozialen Zentren erfahren wollt, schaut auf die Webseite der BAfF, der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer: http://www.baff-zentren.org
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Ein Gespräch mit Wolfgang Armbruster, Vizepräsident des Verwaltungsgerichts Sigmaringen a.D. Er ist Mitglied im Beirat der Refugee Law Clinics, einer studentischen Rechtsberatung für Flüchtlinge, war an der Evaluierung des Zuwanderungsrechts beim Bundesinnenministerium beteiligt und ist Lehrbeauftragter an vielen Verwaltungshochschulen.
Er erzählte von einer Zeit, in der nur ein einziges Gericht in ganz Deutschland Asylfälle bearbeitet hat - 40 Jahre ist das inzwischen her. Seitdem ist viel passiert und davon berichtet er uns.
Er bezeichnet sich selbst als konservativ, ist aber insbesondere sehr an pragmatischen Lösungen in diesem Bereich interessiert.
Was die besonderen Herausforderungen für Verwaltungsrichter im Asylrecht sind und wieso das Asylrecht ein so emotional aufgeladenes Rechtsgebiet ist, erfahrt ihr in dieser Folge!
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#zugangzumrecht #leavenoonebehind #wirhabenplatz
Ein Gespräch mit Sigrun Krause zum Familiennachzug
Rechtsanwältin Sigrun Krause ist Mitgründerin von JUMEN und im Migrationsrecht und Verwaltungsrecht tätig. Neben ihrer Tätigkeit als Kooperationsanwältin bei JUMEN arbeitet sie im Sächsischen Landtag als Parlamentarische Beraterin für Asyl, LSBTIQ* und Antidiskriminierung bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN.
Sie erklärt uns, wie Geflüchtete ihre Familien aus ihren Herkunftsländern nachholen können, wie Deutschland aber dieses Recht auch oft verletzt, unter anderem durch die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte, die bis August 2018 galt. Wie das Verfahren seitdem durch eine Beschränkung von 1000 Visaerteilungen zum Familiennachzug läuft, welche Rechte dadurch beschnitten werden und wie JUMEN e.V. dabei durch die sogenannte strategische Prozessführung unterstützen kann, erfahrt ihr in dieser Folge.
www.jumen.org
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Ein Gespräch mit Volker Gerloff, der seit über 15 Jahren Anwalt in Berlin ist und als Dozent Seminare zu sozialrechtlichen und migrationsrechtlichen Themen gibt, unter anderem für die Deutsche Anwaltsakademie und diverse andere Organisationen.
Heute geht es um das Asylbewerberleistungsgesetz, kurz AsylblG. Ein kurzes Gesetz mit nur 15 Paragrafen, was aber recht viele Menschen betrifft. Nämlich alle Personen, die im Asylverfahren sind, eine Duldung besitzen und Menschen mit bestimmten humanitären Aufenthaltstiteln. Es regelt, was diese Personen für Leistungen bekommen, oder eben im Gegensatz zu Deutschen Staatsangehörigen eben nicht bekommen.
Was das für Probleme in der Praxis bereitet und was das mit Rassismus zu tun hat und ob das AsylblG abgeschafft werden sollte, das erklärt uns heute Volker Gerloff.
Er ist seit über 15 Jahren Anwalt in Berlin und Dozent für sozialrechtliche und migrationsrechtliche Themen, unter anderem für die Deutsche Anwaltsakademie und diverse andere Organisationen.
Viel Spaß beim Zuhören!
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Heute am 30. Juli ist WELTTAG GEGEN MENSCHENHANDEL
Deshalb spreche ich heute mit Andrea Hitzke, die im Vorstand des Bundesweiten Koordinierungskreises gegen Menschenhandel e.V. (KOK) ist und seit vielen Jahren als Sozialarbeiterin der Dortmunder Mitternachtsmission arbeitet.
Sie engagiert sich dort für Opfer von Menschenhandel durch sexuelle Ausbeutung und gibt auch Seminare zur Bekämpfung von Kinderhandel für ECPAT.
Unsere Expertin beantwortet uns heute, wie man Betroffene von Menschenhandel erkennt und was für Formen der Ausbeutung es gibt. Außerdem erklärt sie uns, wie genau die Mitternachtsmission Betroffene unterstützt, auf welche Hürden sie dabei regelmäßig stößt und was es für den Aufenthalt oder das Asylverfahren bedeutet, wenn es Opfer von Menschenhandel betrifft. Viel Spaß beim Zuhören!
Hier alle wichtigen Links der Folge:
https://ecpat.de
http://mitternachtsmission.de
https://www.kok-gegen-menschenhandel.de/startseite
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