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Neulich spazierte ich in einem Park, der wunderschön wilde Wiesen hatte. Ein entspannender, wohltuender Anblick. Es tat einfach gut, nur in die Natur zu schauen ohne etwas Bestimmtes zu betrachten. Als meine Augen sich beim Gehen so an dem Naturanblick entspannten, war da vor mir auf dem Weg plötzlich eine schwarze Krähe. Sofort schaute ich auf sie, automatisch, meine Aufmerksamkeit war ganz ihr zugewandt und die Entspannung wich. Ich mag keine Krähen. Und weil sie so schwarz sind, sind es für mich keine "positiven Tiere". Mir fiel dann auf: obwohl die ganze Umgebung wunderschön und entspannend ist, war mein Fokus auf der schwarzen Krähe. Gib heute Acht, dass Du Deine Aufmerksamkeit nicht vom Negativen absorbieren lässt. Vielleicht begegnest Du Negativem, Schmerzvollem, Unangenehmen - aber lass nicht zu, dass es deine ganze Aufmerksamkeit bekommt, sondern entscheide Dich bewusst, all das Gute des Tages und Deines Lebens zurück in den Fokus zu bekommen.
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Kind spielte ich mit Zahlenpuzzles. Das war ein Plastikteil mit etwa 15 Zahlentäfelchen, die man in die richtige Reihenfolge schieben musste. Dabei gab es 16 Felder und eines war immer frei, auf welches man ein Zahlenfeld verschieben konnte. Zum Teil waren gewisse Züge um die lokal korrekte Ordnung zu bekommen sehr einfach. Zum Teil musste man aber das bisher schon teilweise korrekte System nochmals neu auseinanderschieben, damit ein anderes Teil an seinen Platz kommen konnte - bis am Ende alle Täfelchen ihren richtigen Platz hatten. Wenn Du Dich heute ohne Dein Zutun fehl am Platz fühlst in einer Situation, dann gib nicht auf. Glaube daran, dass Dich eine höhere Kraft schiebt - nicht von Deinem Platz weg - sondern viel mehr zu Deinem noch besseren Platz hin, auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt...
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Blicke ich auf diese Woche zurück - und ich meine nun im Bezug auf diesen Podcast - dann haben wir buchstäblich Glück gehabt. Spürst Du die Doppeldeutigkeit? Wir haben Glück gehabt im Sinn: es ist uns unerwartet Gutes widerfahren durch die positiven Impulse, falls wir sie als solche wahrnehmen konnten. UND: wir haben uns bewusst mit dem Glück beschäftigt und so also Glück - bewusst - gehabt. Ich nehme daher aus dieser Woche mit: Glück ist für mich etwas, das einen starken Beziehungsaspekt hat - wie bei König David - aber auch das Unerwartete, das ich mir letztlich nur schenken lassen kann. Ich kann dennoch durch eine bewusste Herzenshaltung mich dem Glück öffnen oder aussetzen oder es erwarten. Und sollte es nicht eintreffen und ich tatsächlich enttäuscht werden - dann finde ich Trost und Zuversicht in den Glückseligpreisungen von Jesus, der uns einen Trost gerade in aller Enttäuschung, unserem Mangel und unserer Sehnsucht von höherer Stelle verheisst. Wie glücklich wir doch sein könn(t)en! Du auch?
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Nun, wenn wir uns über Glück unterhalten, dann müssen wir vielleicht auch kurz beim Unglück halt machen. Es heisst nicht Antiglück wie beim Antikörper oder Entglück wie bei Enttäuschung oder Aglück wie bei asozial usf. sondern Unglück. Un heisst in der Tat "nicht". Also kein Glück. Paul Watzlawik hat das Buch geschrieben "Anleitung zum unglücklich sein". Darin ist die Geschichte eine Mannes, der von seiner Mutter zwei Pullover bekommt, einen blauen und einen roten. Als er den blauen trägt fragt ihn die Mutter "Gefällt dir der rote nicht?" Ich finde das ein passendes Beispiel dafür, wie wir durch eine negative Sichtweise grundlos unglücklich sein können. Daher meine Frage an Dich: mit was für einer Brille gehst Du durchs Leben? Ist sie geschliffen mit Negativem, das Dich immer wieder unnötig unglücklich macht? Könntest Du sie weglegen und durch eine positive und dankbare Sichtweise bewusst ersetzen und die Alltäglichkeiten neu mit einer Zufriedenheit sehen, die dich glücklich macht? Probier es doch mal aus!
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir hörten gestern das Glücksverständnis von den Philosophen und zwei Juden. Im Christentum finden wir im Neuen Testament den Begriff Glück gar nicht. Aber in einer der bekanntesten Stellen, in den Seligpreisungen der Bergpredigt, sagte der Jesus: Glücklich sind... und dann nennt er Menschen in spezifischen Umständen oder Charaktereigenschaften. Aber diese sind so ganz anders als wir es erwarten würden. Er sagt: Glücklich sind unter anderem die Trauernden, die Hungrigen, die Geschmähten und Verfolgten. Das würden wir wohl nicht gerade mit Glück verbinden. Aber er fährt fort, dass er diesen ein Versprechen, eine Verheissung gibt: sie werden getröstet, gesättigt und reich belohnt. Ich entnehme daraus, dass selbst wenn die Umstände widrig sind, oft ohne eigenes Verschulden, dass der Schöpfer der Menschen die Not wenden und Gerechtigkeit herstellen will und wird. Gibt es ein grösseres Glück, als dass sich einer, der über den Umständen steht, für uns ganz persönlich einsetzt?
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir haben gestern über das Glück nachgedacht. Was haben denn andere Menschen bereits zum Glück gesagt? Die Philosophie sagt dazu: Der Begriff des Glücks beschreibt eine Art von Zufriedenheit, die aus der menschlichen Tätigkeit selbst erwächst und über längere Zeit anhält. Wenn ich das richtig verstehe, bin ich also ein zentraler Teil davon durch mein Tun und dies über eine gewisse Zeit. König David sagte zu Gott, dass sein Glück bei ihm, Gott sei und Asaph, ein jüdischer Beter, schrieb für ihn sei Glück, wenn er Gott nahe sein darf. Bei beiden steht also das Glück in direktem Zusammenhang mit einer tiefen persönlichen Gottesbeziehung. Mir persönlich gefällt der Gedanke besser, dass Glück etwas ist, das ich mir nicht selbst bescheren kann, sondern dass das Glück in einer Beziehung zu finden ist. Es ist wie der erste Schnee: man freut sich drum so, weil man in Erwartung ist und doch selbst nichts zur Erfüllung des Wunsches beitragen kann. Erfüllt er sich, ist die Freude umso grösser. Eben: Glück.
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Was ist Glück? Was ist Glück FÜR DICH? Ist es etwas, das dir ohne dein Hinzutun einfach unverdient zufällt? Oder ist es etwas, zu dem du selbst beiträgst - wie es so schön heisst: sei deines eigenen Glückes Schmied? Ich habe den Eindruck, dass ein Leben ohne Glück nicht lebenswert ist. Glück ist mehr als tolle Gefühle. Glück geht tief in unsere Seele und unseren Geist. Ich mag mich erinnern, dass ich vor ein paar Monaten nach zwei Operationen, die mich an den Rand des Todes brachten, trotz einer sehr unangenehmen körperlichen Einschränkung, von der ich nicht wusste, ob ich sie bis zum Ende meines Lebens haben werde, enorm glücklich war. Ans Bett gefesselt und dennoch glücklich. Geht das? Ja. Ich glaube, dass Glück die Brücke zwischen uns Menschen und unserem tiefen Ursprung ist - eine Art amuse-bouche oder Vorspeise unserer Herkunft und unserem Ziel. Ein Stück Himmel hier auf Erden. Drum liegt es auf der Hand: Ich wünsche Dir für heute viel Glück! Hoffentlich hast Du dafür heute Zeit...
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Falls Du den Podcast von gestern gehört hast, hast Du Dich am Ende vielleicht gefragt "warum hört es hier so abprupt auf? Warum erfahre ich nicht, was für ein Begriff in den nächsten Tagen nun dran sein wird im Podcast?". Naja, das war vielleicht das Überraschende an dem Podcast gestern zum Thema Überraschung. Was hat es bei Dir ausgelöst? Emotionen? Belustigung oder eher Ärger oder gar Verwirrung? Oder die Neugier und den Wunsch schon den nächsten Podcast hören und das Rätsel auflösen zu können? Da ich selber ja weiss, was kommt, kann ich es in diesem Fall leider nicht nachvollziehen. Aber ich bin überzeugt, dass in irgendeiner Form eine emotionale Reaktion erfolgt ist. Ist das nicht besonders, eigentlich schön, dass ein kurzer Impuls Dich emotional bewegen kann? Dass er Dich eventuell mit Vorfreude und Neugierde auf den nächsten Tag beschenken kann? Ich glaube wir haben im Alltag viele solcher Glücksmomente, in denen wir emotional bewegt werden - was für ein Reichtum unseres Seins! Dass wir nicht nur essen, verdauen, schlafen, sondern empfinden. Naja, und wenn Du diesen Podcast nun aufmerksam gehört hast, weisst Du, was die Auflösung der Überraschung von gestern ist - falls nicht: spätestens morgen wirst Du davon erfahren....
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Eine Überraschung ist - naja, was ist eine Überraschung? Bestimmt hat es etwas zu tun mit etwas Unerwartetem. In den allermeisten Fällen lösen Überraschungen emotionale und auch körperliche Reaktionen aus: man öffnet die Augen weiter oder den Mund oder zuckt zusammen usf. Von der Bedeutung des Wortes kommt es daher - wenn man sich das Englisch surprise oder das Französische Surprise ansieht -, dass man wörtlich "über-ergriffen" wird. Also wir werden von Informationen ergriffen, die über das Erwartete oder Bekannte oder Gewohnte hinausgehen. Ich finde es spannend oder witzig, dass es keine Unterraschung gibt... wie dem auch sei. Die Überraschung von heute ist, dass ich in der kommenden Woche mich mal mit einem Begriff oder Thema beschäftigen und dazu jeden Tag einen bestimmten Impuls oder Aspekt weitergeben möchte. Und nun will ich natürlich die Überraschung auflösen. Es geht um den Begriff...
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Meereswellen kommen an einem Strand an und fliessen wieder zurück. Vermutlich hast Du das auch schon mal gesehen und bist sogar in einem solchen Ablauf mit den eigenen Füssen gestanden und hast gesehen und gespürt, wie die Wellen mit einer gewissen Wucht kommen und dann wieder sanft zurückfliessen. Was dabei auf dem Wasserspiegel schwimmt erlebt also dieses herausgeworfen und dann wieder zurückgezogen Werden. Ein regelmässiger Rhythmus. Er hat etwas Beruhigendes. Dabei ist jede siebte Welle etwas höher als der Durchschnitt. Mich erinnert dieser Rhythmus des Meeres an den Rhythmus unserer Zeitzählung. Sechs Tage sind quasi ähnlich - aber der siebente, unser Sonntag ist von seiner Bedeutung her höher, etwas besonderes. Erlebst Du diese Besonderheit des Sonntags auch? Könntest Du durch eine Verhaltensänderung oder ein Ritual diesem Tag seine besondere Bedeutung wieder zurückgeben oder bewusst machen? Ist er für Dich ein Ruhetag im guten Sinn oder ein Freizeit-voller-Stresstag? Was täte dir heute gut?
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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